KI-Update kompakt: Klage gegen OpenAI, Kill Switch, Neue Modelle, AI Summit, Mobilfunk
Shownotes
Das ist das KI-Update vom 23.09.2026 mit diesen Themen:
Klage gegen OpenAI Kill-Switch für KI Neue Modelle für ChatGPT, Grok, Claude AI Summit Barcelona KI im Mobilfunk
Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr hier:
https://www.heise.de/thema/KI-Update
https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update
https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz
https://www.heiseplus.de/podcast
Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Transkript anzeigen
00:00:02: Das KI Update, ein Heise-Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
00:00:14: Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen Klage gegen OpenAI Killswitch für KI Neue Modelle für ChatGPT, Grog & Claude AI Summit Barcelona Und KI im Mobilfunk.
00:00:30: Das kanadische Örtchen Tumblrich am Osthang der Rocky Mountains hat im Februar dieses Jahres traurige Berühmtheit erlangt.
00:00:38: Bei einem Armoglauf in ihrem Zuhause und an ihrer ehemaligen Schule tötete eine achtzehnjährige Acht Menschen, bevor sie sich dann selbst das Leben nahmen.
00:00:47: Die Attentäterin soll vor der Tat so auffällige Konversationen mit ChatGPT geführt haben dass die automatischen Kontrollinstanzen bei OpenAI eine Warnmeldung ausgegeben.
00:00:59: Bei OpenAI hat man sich aber dagegen entschieden, diese Warnung an die Behörden weiterzugeben.
00:01:05: Nun hat die Provinzregierung von British Columbia Klage gegen OpenAI eingereicht – mehr dazu jetzt von Martin Holland.
00:01:17: und will unter anderem, dass die KI-Firma für die Schäden aufkommt.
00:01:29: Also einerseits natürlich die ganzen Kosten, die bei der Betreuung der Überlebenden aufgekommen sind aber u.a.
00:01:37: wurde auch in Tamblevich die Schule, in der das alles stattgefunden hat schon abgerissen und soll an dieser Stelle nicht mehr errichtet werden einfach weil keiner der Schülerinnen und Schüler und auch des Lehrpersonals mehr da arbeiten wollte.
00:01:50: Und dieses Geld soll OpenAI bezahlen und andere Sachen.
00:01:53: Aber gleichzeitig versichert die Attorney General Nikishama auch, dass sie verhindern wollen, dass so etwas noch einmal passiert.
00:02:02: für OpenAI ist das in dem Zug nicht der erste rechtliche Auseinandersetzung oder Rechtsfolge, die da kommt.
00:02:09: auch verschiedene Angehörige haben schon Klage eingereicht.
00:02:14: Da laufen mehr als zwei Dutzend Verfahren oder Klagen und außerdem laufen in Kanada immer noch Ermittlungen der Royal Canadian Mounted Police, die auch versucht herauszufinden was vorab bekannt war und unter anderem dafür die Geräte auswertet.
00:02:30: von Open AI gab es bislang noch kein Statement und man muss jetzt mal abwarten dieser und mit den anderen Klagen daraus wird.
00:02:45: Die
00:03:03: neuen Modelle heißen GPT-Sex Sol und GPT Six Luna, und ersetzen ihre Vorgänger aus der GPT Fünf Punkt Sechs Reihe.
00:03:12: Das vorherige Modell GPT six Terra bleibt ohne Nachfolger und verschwindet aus dem Angebot.
00:03:18: Ihr wichtigstes Verkaufsargument das ist der Preis denn OpenEyes senkt die Nutzungskosten um fünfzig Prozent gegenüber diesen Vorgängern.
00:03:27: als Grund nennt das Unternehmen technische Verbesserungen die man an die Kunden nun weitergebe.
00:03:32: Sol richtet sich an schwierige Aufgaben wie das Schreiben und Prüfen von Programmcode.
00:03:37: Luna soll große Mengen einfacher Aufgaben günstiger erledigen, etwa das Zusammenfassen von Dokumenten.
00:03:43: Bei der Leistung gibt es aber kaum Fortschritte.
00:03:45: Der unabhängige Analyse-Dienst Artificial Analysis kommt etwa zu dem Schluss dass die Modelle zwar nur noch halb so viel kosten Die eigentliche Denkleistung bleibt aber auf gleichem Niveau.
00:03:55: In manchen Tests verbessern sich die Modelle leicht, in anderen fallen sie zurück.
00:03:59: Auffällig ist auch das Open AI einige sonst übliche Vergleichtests weglässt.
00:04:03: Man kann vermuten dass das Unternehmen dadurch schwächere Ergebnisse gegenüber dem direkten Konkurrenten Opus Fünf Punkt fünf verbergen möchte.
00:04:11: Deutlich spektakulärer klingt die zweite Meldung.
00:04:14: OpenAI behauptet ein neues internes Modell, das nicht veröffentlicht wurde bisher, habe nach nur einem Monat Training über eine hundert offene Mathematische Probleme gelöst.
00:04:23: Darunter sollen zwei der sogenannten Millennium-Probleme sein und unter anderem das bereits bekannte Navier Stokes Problem.
00:04:30: Das sind sieben besonders schwere Aufgaben für deren Lösung jeweils eine Million Dollar ausgelobt, dass viele davon sind seit Jahrzehnten ungelöst.
00:04:38: Diese Angaben sind bislang natürlich reine Behauptungen des Unternehmens.
00:04:41: Ob und wie die Probleme tatsächlich gelöst wurden, muss die Fachwelt erst prüfen.
00:04:45: In der Mathematik-Community regte sich ja bereits Widerstand in einem offenen Brief, war ein führende Forscher vor den Folgen.
00:04:51: Sie befürchten dass das reine Lösen von Aufgaben durch KI das eigentliche Verständnis der Mathematic untergräbt.
00:04:57: auch Sorgen um den wissenschaftlichen Nachwuchs spielen eine Rolle.
00:05:01: Obmei reagiert auf die Kritik auch mit einer unabhängigen Beratungsgruppe.
00:05:05: Ihr gehört unter anderem der renommierte Mathematiker Timothy Gowers an, Die Gruppe soll den Austausch mit der Fachwelt nun begleiten.
00:05:12: ein Haken gibt es aber.
00:05:13: die Berater dürfen zwar mithreden wie Ergebnisse veröffentlicht werden Auf das Tempo der Forschung selbst haben sie aber natürlich keinen Einfluss.
00:05:21: dieses behält sich ob mehr ausdrücklich vor.
00:05:23: Danke Max.
00:05:25: Und auch Elon Musk's.
00:05:26: SpaceX AI veröffentlicht mit GROC-Fierpunkt sieben ein neues KI Modell.
00:05:31: Dieses ist ab sofort für Entwickler verfügbar und soll laut SpaceX AI, vor allem beim Coding bei agentischen Aufgaben und bei Wissensarbeit deutlich leistungsfähiger sein als das Vorgängermodell – dazu jetzt mehr von Tomislav Besmalinovich.
00:05:48: SpaceX hat GROK Fierpunkt Sieben für Entwicklers freigegeben.
00:05:53: Das Modell übertrifft den Vorgänger besonders beim Programmieren, bei agentischen Aufgaben und bei Wissensarbeit.
00:06:00: CROC-Für Punkt sieben basiert auf einem neuen größeren Basismodell.
00:06:04: Beim weiteren Training mit bestärkendem Lernen setzt der SpaceX i auf einen längeren Trainingslauf und anspruchsvollere Aufgaben.
00:06:12: Durch dieses intensivere Training kann CROK vier Punkt siebene lange Kontexte besser bewältigen und den eigenen Output zuverlässig überprüfen.
00:06:22: Für bessere Coding und Agentenfähigkeiten nutzte SpaceX AI zu dem anonymisierte Workflow-Daten von Cursor, einem KI gestützten Code-Editor den SpaceX im August übernommen hat.
00:06:36: Auch die Schutzmechanismen wurden überarbeitet etwa gegen Jailbreaks.
00:06:41: Im Intelligence Index von Artificial Analysis liegt KROC-Fierpunkt sieben knapp für seinem Vorgänger und hinter den Spitzenmodellen von Anthropic & OpenAI.
00:06:52: Auffällig ist der hohe Tokenverbrauch, trotz günstiger Preise liegen die kostenproalytikte Aufgabe teils über den einzelnen Konkurrenzmodelle was den Preisvorteil in der Praxis relativiert.
00:07:04: Verfügbar ist Crock-Für Punkt Sieben unter anderem über die XAI API, den Coding Agenten Grog Build sowie bei Cursor OpenRouter on Versl Die regulären GROCK-Angebote auf grock.com in mobilen Apps sowie auf X folgen später.
00:07:19: Danke, Tommy Slav!
00:07:21: Und weiter geht der reigen neuer Modelle.
00:07:24: Enthropic hat Cloud Opus Fünf Punkt Fünf vorgestellt – das erste Modell einer neuen Versionsreihe.
00:07:30: Es soll leistungsmäßig auf dem Niveau des Vorgängers CloudFable fünf Punkt eins liegen und in der Nutzung aber rund vierzig Prozent günstiger sein.
00:07:39: Zwei weitere kleinere Varianten, namens Sonnet-Fünfpunkt fünf und Haiku-Fünftpunkt fünf sollen in den kommenden Wochen folgen.
00:07:48: Opus Fünfpunkt Fünf soll etwa dreißig Prozent schneller arbeiten und besser mit Rechenressourcen haushalten.
00:07:55: Ein Schwerpunkt liegt auch auf Sicherheit – automatische Filter Sollen heikler Anfragen etwa aus dem Reichen Cyber-Sicherheit und Biologie erkennen, und auf ein schwächeres Modell dann umleiten?
00:08:07: Ob diese Filter wirklich zuverlässig funktionieren wird sich zeigen.
00:08:11: Hauptzielgruppe von OPUS bleiben Kunden in der Finanzwirtschaft im Rechtswesen und in der Softwareentwicklung.
00:08:20: In dieser Woche findet in Spanien der AI Summit Barcelona statt.
00:08:25: Im Gegensatz zu anderen KI-Konferenzen, die sich entweder auf Forschung, auf die Produkteentwicklung oder politische Regulierung fokussieren setzt Barcelona mit einer Kombination aus Konferenz, Communityprogramm und informellem Austausch auf die Praxis.
00:08:42: Davon kann jetzt meine Kollegin Isabel Grünewald berichten, die den Summit derzeit besucht.
00:08:48: Die Frage, die eigentlich alle Programmpunkte hier durchzieht ist wie lässt sich KI sinnvoll und gewinnbringend einsetzen?
00:08:56: Denn obwohl die meisten Unternehmen sehr genau sagen können was sie für KI-Tools ausgeben scheint er nutzen das sogenannte vielbeschworene Return of Investment schwer messbar.
00:09:08: Darum gibt es hier neben klassischen Vorträgen und Diskussionen auch sehr viele Fallstudien und echte Workshops dazu, was funktioniert.
00:09:17: Und warum manche KI-Projekte einfach scheitern?
00:09:20: Dabei wird deutlich dass ist eine echte Herausforderung für Organisationen und Unternehmen sich schnell genug zu wandeln um mit der Entwicklung Schrittzuhalten Denn der notwendige Wandel ist allunfassend weil sich die Einspieker so bildhaft ausdrückte Die Wissensarbeit durch KI von einer Jam-Session mit Ideen, Konflikten und kreativen Lösungen eher zu Fließbandarbeit entwickelt.
00:09:46: Darum müssten neue Workflows geschaffen werden damit Menschen weiterhin ihre kollektive Intelligenz entfalten können und nicht nur Stopide mit dem KI-Agenten Aufgaben abarbeiten.
00:09:58: Ein Entwickler erzählte mir das sich seine Arbeit in den letzten zwei Jahren komplett verändert hat.
00:10:03: Früher hatte er ein sechsköpfiges Team heute arbeitet er allein.
00:10:08: Und statt Code schreibt der Texte, also prompt für
00:10:11: Claude.".
00:10:12: Ein anderer Entwickler hofft hingegen, dass irgendwann KI den Großteil der Arbeit am Rechner übernimmt, damit wir alle mehr Zeit für das Zwischenmenschliche haben!
00:10:22: Was beide gemeinsam haben?
00:10:24: Sie könnten sich ihre Arbeit ohne KI-Agenten gar nicht mehr vorstellen – aber bitte im Einklang mit europäischen Wertevorstellungen.
00:10:33: Darum geht es ja auch immer wieder... um Datenhoheit, Cyber-Sicherheit, Compliance, Governance, europäische Infrastruktur und den AI-Akt.
00:10:43: Damit spielt die Veranstaltung in Barcelona auch Katalonians Ambitionen wieder hier Europäische KI zu bauen.
00:10:49: Bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig investiert die Region eine Milliarde Euro in souveränne Cloudinfrastruktur, Chip-Technologie, Supercomputing und KI Talentförderung.
00:11:00: Was die Weltuntergangsszenarien der führenden KI-Entwickler angeht, die noch vor ein paar Tagen die Nachrichten dominiert haben, sind die Menschen hier mit denen ich gesprochen habe eher pragmatisch.
00:11:11: Ja, KI ist nicht unproblematisch aber wir haben in der EU doch immerhin schon einen Regelwerk – so scheint zumindest der Konsens zu sein!
00:11:20: Bei strahlend blauem Himmel sehe ich auf dem AI Summit im Altstadthafen von Barcelona keine AI Duma.
00:11:28: Hier steht eine bessere Zukunft im Fokus.
00:11:30: Da ist es kein Wunder, dass beim Programmschwerpunkt AI for Good Klima Energie Barrierefreiheit Inklusion und verantwortungsvolle KI thematisiert werden wobei KI hier auch immer Teil der Lösung ist Und nicht das Problem.
00:11:47: Danke Isabel.
00:11:49: Vor dem für Donnerstag geplanten Gipfeltreffen von US-Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping in Washington, haben sich vorab bereits Vertreter beider Länder in New York getroffen.
00:12:01: Themen waren der Handelskonflikt aber auch Sicherheitsrisiken beim Einsatz von KI.
00:12:06: US-Finanzminister Scott Bassend erklärte, man habe der chinesischen Seite einen Mechanismus vorgeschlagen, der den Austausch wichtiger Informationen zur KI Entwicklung sicherstellen soll.
00:12:18: Inhaltliche Details zu diesem Mechanismus nannte der Minister nicht – er sprach jedoch von einem sehr erfolgreichen Treffen mit Chinas Vize-Ministerpräsident He Li Feng Während die USA und China also bereits vor den Gipfel treffen hinter den Kulissen über gemeinsame KI-Regeln sprechen, sorgt US-Präsident Trump mit einem eigenwilligen Vorstoß für Aufsehen.
00:12:41: Er möchte den Begriff künstliche Intelligenz bzw.
00:12:45: Artificial Intelligence AI durch Superintelligence SI ersetzen – das kündigte er vor der UN Vollversammlung an!
00:12:55: Der Zusatzartificial lasse die Technologie nämlich fake erscheinen.
00:13:00: Das sei sie aber nicht!
00:13:03: Laut gewordene Forderungen nach einer Verlangsamung der KI-Entwicklung erteilte er eine Absage, er werde das Wachstum einer Technologie nicht abwürgen – die größer werde als die industrielle Revolution, so Trump.
00:13:18: Seine Äußerung ist auch als Reaktion auf Warnungen aus der Branche vor enormen Gefahren für die Menschheit durch KI zu verstehen.
00:13:25: Trump verglich diese Warnungen mit jenen zum Klimawandel, die aus seiner Sicht ebenfalls nicht stimmten.
00:13:32: Einige Experten halten den Begriff künstliche Intelligenz tatsächlich für problematisch, kritisieren daran aber vor allem den Teil Intelligenze – dieser vermenschliche die Technologie und schreibe Maschinenfähigkeiten wie Denken oder Entscheidend
00:13:46: zu.".
00:13:48: Der Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien Gavin Newsom hat eine neue Verordnung erlassen, in der er weitere Sicherheitsmechanismen für KI-Systeme bis zu bestimmten Stichtagen einfordert.
00:14:00: Sie baut auf bereits bestehende KI-Gesetze das Bundesstaat auf.
00:14:04: Caroline Riedtmüller mit Einzelheiten
00:14:06: Die Government Operation Agency soll bis zum sechzehnten November einem Fehlungspapier einreichen.
00:14:11: Darin sollen sie technische Machbarkeit und potenzielle Wirksamkeit von diversen Maßnahmen darlegen.
00:14:17: Auf jeden Fall geprüft haben will der Governor einen gesetzlich vorgeschriebenen Kill Switch für alle Frontiermodelle, der fortlaufend von einer unabhängigen Organisation geprüfte werden soll.
00:14:27: Zusätzlich sollen bis zum ersten Mai die Regeln fertig sein nachdem sich unabhängige KI-Prüforganisationen bewerben können und bewertet werden.
00:14:36: Bis zum ersten Dezember soll auch die Internetseite und alles Notwendige für das Registerierungsverfahren fertig sein.
00:14:43: Diese Forderung gab es bereits!
00:14:45: Ihr Fältigkeitsdatum wurde mit der Executive Order nun jedoch vom ersten Januar, das an einem vorangegangenen Gesetz festgelegt wurde, vorgezogen.
00:14:54: Die US-Bundestadt Kalifornien hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Schritte unternommen die die Sicherheit von KI System fördern sollen.
00:15:01: Schon im Jahr und Jahre fomulierte der Bundesstaat wie er künstliche Intelligenz sichernutzen könne.
00:15:07: Im Jahr ein Gesetz verabschiedet, dass grundlegende Anforderungen für den sicheren Einsatz von künstlicher Intelligenze festliegt.
00:15:14: Vor einigen Wochen wurde dann der Government Code über KI verabschiedet, den die Executive Order nun in Teilen aktualisiert.
00:15:21: Dabei enthält das Papier auch zwei Seiten Hebel Richtung President Trump.
00:15:25: In der Präambil betont es, dass Kalifornien- Thirty-two der fünfzig am besten gelisteten privaten KI Firmen bei sich habe – obwohl kein anderer US-Bundestadt-Tagfirme so stark reguliere!
00:15:36: Weiter unten wird dann ganz offen die mangelnde Führungsstärke des Präsidenten und der Kongressführer kritisiert.
00:15:43: US-Präsident Trump hatte zu Vorforderungen nach einer Verlangsamung der KI-Entwicklung zurückgewiesen und erklärt, KI brauche keine Regulierung sondern nur einen starken Präsidenten.
00:16:01: Der größere Rest fließt in andere KI-Anwendungen, etwa Bilderkennung, Prognosesysteme oder Sprachverarbeitung.
00:16:16: Das teilte der Digitalverband BITCOM unter Berufung auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC mit.
00:16:23: Der gesamte deutsche KI-Markt wächst demnach auf EURY.
00:16:28: Für das kommende Jahr wird ein weiteres nur leicht abgeschwächtes Wachstum erwartet.
00:16:34: Im internationalen Vergleich wirkten die Zahlen allerdings klein.
00:16:37: Laut dem IT-Marktforscher Gardner erreichen die weltweiten KI Ausgaben in diesem Jahr rund zwei Kommasieben Billionen US Dollar, hier dominieren vor allem Investitionen in Infrastruktur.
00:16:50: Auf Deutschland entfällt somit etwa ein Prozent der globalen KI Ausgate.
00:16:56: Wer haftet, wenn eine KI einen Schaden verursacht?
00:16:59: In der EU werden die Gespräche zu dieser Frage offenbar wieder aufgenommen.
00:17:04: Laut einem Bericht von Politiko bereiten vier Abgeordnete einen Antrag für eine gesetzliche Regelung vor.
00:17:10: Die Zahl der Abgeordneten klingt erst mal klein – die Initiative wird jedoch von drei der größten Fraktionen im EU-Parlament getragen.
00:17:18: Ziel ist es, demnach KI-Firmen für Schäden haftbar zu machen die ihre Systeme auf unvorhergesehene Weise verursachen.
00:17:26: Konkret sollen die EU Produkthaftungsregeln auf universell einsetzbare und sogenannte Frontiermodelle ausgeweitet werden.
00:17:35: Aus Sicht der Abgeordneten lässt der AI Act hier eine Lücke.
00:17:39: Die bestehende EU Produkthaftungsrichtlinie Erfasst zwar ausdrücklich Software und KI-Systeme, greift aber nur bei fehlerhaften Produkten.
00:17:48: Nicht abgedeckt sind Fälle in denen sich eine KI unvorhergesehen verhält – etwa wenn ein Modell aus seiner Trainingsumgebung ausbricht und eine reale Firma hackt.
00:17:59: Genau solche Szenarien soll die neue Regelung erfassen!
00:18:04: KI Unterstützung tritt dieser Tage auf ganz unterschiedliche Weise in Erscheinung auf Cloud-Server, direkt auf dem Gerät oder auch mitten im Telefonnetz.
00:18:14: Genau da setzen jetzt Vodafone und der Netz aus Rüstern Ericsson an.
00:18:18: Die Unternehmen haben KI gestützte Liveübersetzungen und Geräuschfilter direkt im Mobilfunknetz getestet.
00:18:26: Malte Kirchner berichtet davon.
00:18:29: In einem realitätsnahen Testnetz haben die beiden Unternehmen zwei KI-Funktionen ausprobiert, eine live Übersetzung für Telefonate und einen Filter der störende Hintergrundgeräusche automatisch rausrechnet.
00:18:41: Das Besondere dabei?
00:18:42: Beide Funktionen laufen komplett im Netz selbst – man braucht also kein bestimmtes Smartphone oder auch keine zusätzliche App.
00:18:50: Getestet wurde diese Übersetzungen mit einem ganz normalen Handy, zw.
00:18:53: zwischen Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch.
00:18:57: Der Geräuschfilter wiederum könnte sich vor allem dort bewähren, wo es laut zugeht – am Flughafen etwa oder auf dem Bahnsteig.
00:19:04: Wichtig für alle die dabei an den Datenschutz denken, die Übersetzung schaltet man aktiv selbst ein und ohne diese Zustimmung so betontes Vodafone werden auch keine Gespräsinhalte gespeichert.
00:19:15: Technisch steckt dahinter ein Zusammenspiel aus Vodafone's eigenem Anwendungsserver und einer KI-Plattform, die über Schnittstellen mit einem KI Gateway und der Kernnetztechnik von Ericsson verbunden
00:19:26: ist.
00:19:27: Das Ganze ist Teil einer größeren gemeinsamen Initiative namens Core Network of the Future.
00:19:32: Dahinter steckt der Plan das Mobilfunknetz insgesamt fit für KI und kommende Technologien zu machen.
00:19:37: Und wo davon ist damit nicht allein unterwegs?
00:19:40: Schon im März hat die Deutsche Telekom auf dem Mobile World Congress in Barcelona einen ähnlich netzeitigen KI-Assistenten fürs Telefonieren gezeigt, entwickelt zusammen mit Eleven Labs.
00:19:50: Man solche Funktionen tatsächlich bei uns allen im Handy landen und was sie am Ende kosten, ist bei beiden Anbietern noch offen – erst mal ist nur gezeigt es funktioniert grundsätzlich!
00:20:00: Der Vorteil der Mobilfunkanbieter liegt auf der Hand.
00:20:02: Ihre Lösung funktioniert unabhängig vom Gerät, ganz ohne App-Installationen.
00:20:07: Die Kehrseite Google und Apple könnten solche Funktionen früher oder später einfach direkt in ihre Betriebssysteme einbauen – vielleicht sogar herstellerübergreifend?
00:20:16: Am Ende bleibt damit eine spannende Vertrauensfrage!
00:20:19: Wem traut man mehr dem US-Konzern mit Interesse an KI Trainingsdaten oder dem Telefonanbeter aus dem eigenen Land?
00:20:29: Ein Startup aus San Francisco möchte mithilfe von lebenden Nervenzellen die Erstellung von KI-Videos schneller und günstiger machen.
00:20:37: Dazu arbeitet die Firma namens The Biological Computing Company mit dem Cloud Anbieter Amazon Web Services zusammen, gemeinsam wollen sie ein Modell auf den Markt bringen das nach eigenen Angaben Videos fünfmal schneller und deutlich günstig erzeugen soll.
00:20:54: Der Name des Start-ups legt nahe, dass hier Gehirnzellen Videomodelle betreiben.
00:20:58: Aber das ist nicht der Fall!
00:21:00: Verkauft wird eine ganz normale Software.
00:21:02: Die Biologie steckt allein in der Entwicklung.
00:21:05: die Firma züchtet Nervenzellen auf speziellen Chips und reizt diese dann mit Strom.
00:21:11: Dann misst sie wie sich diese Signale ausbreiten und wie Sie wieder abklicken.
00:21:16: Aus diesen Messungen leitet das Unternehmen Regeln ab und baut daraus einen kleinen Adapter der an ein bestehendes KI-Modell andockt.
00:21:25: Das soll der KI dann dabei helfen, Videos länger scharf und stabil zu halten.
00:21:31: Verfügbar ist bisher nur eine Anmeldung für den Frühzugang – handfeste Belege dass der biologische Umgang besser ist als rein digitale Methoden gibt es bisher nicht!
00:21:44: Das war das KI-Update von Heise Online vom XXIII.
00:21:47: September, für eine neue Folge gibt es Montags, Mittwochs und Freitags ab fünfzehn Uhr!
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