KI-Update kompakt: Starmind, Anthropic vs. Pentagon, Ox Alpha, Spider-Man

Shownotes

Das ist das KI-Update vom 28.08.2026 unter anderem mit diesen Themen:

Erste Details zum Weltraum-Rechenzentrum „Starmind“ von SpaceXAI Pentagon handelte „rechtswidrig und unbegründet“ gegen Anthropic
Was hinter dem Hype um Ox Alpha steckt und „Spider-Man“-Artbook zeigt den mutmaßlichen KI-Einsatz bei Marvel

=== Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/%40heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===

Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr im Begleitartikel auf heise online: https://heise.de/-11432862

Weitere Links: https://www.heiseplus.de/audio https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.ct.de/ki

Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.

Transkript anzeigen

00:00:02: Das KI Update, ein Heise-Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.

00:00:14: Ich bin Isabel Grünewald und dies sind heute unter anderem unsere Themen.

00:00:18: Erste Details zum Weltraumrechenzentrum Starmind von SpaceX AI.

00:00:23: Pentagon handelte rechtswidrig und unbegründet gegen Anthropic.

00:00:28: Was hinter dem Hype um Oxalpha steckt?

00:00:32: Spider-Man Artbook zeigt den mutmaßlichen KI-Einsatz bei Marvel.

00:00:38: Elon Musk will KI Rechenzentren in der Erdumlaufbahn bauen.

00:00:42: Seine Firma SpaceX AI hat in dieser Woche technische Details zum Starman Projekt präzisiert.

00:00:48: Christoph Windeck von der CTA erklärt, wie so ein Rechencentrum im Eil funktionieren soll?

00:00:59: optimale Versorgung mit Solarenergie, darum geht es im Wesentlichen.

00:01:04: Das heißt ein solcher Satellit wie sich Elon Musk's Firma SpaceX AI vorstellt ist quasi ein Rack also ein Schrank voller KI Server.

00:01:16: wir auch in einem Rechenzentrum steht aber eben nur einen solchen Schrank während in einem rechen Zentrum zum Beispiel hunderte oder tausende stehen können.

00:01:26: Und dazu hat der Satellit eine riesige Solarfläche, also Solarmodule-Fotozellen die eben hundertzwanzigtausend Watt Leistung liefern können.

00:01:39: Diese Solarflügel haben eine Spannweise von siebzig Metern, also zweimal fünfunddreißig Meter Länge und das ist der springende Punkt dieser einzelnen Server Schränke quasi im All fliegen zu lassen mit kostenloser Stromversorgung.

00:01:53: Man bräuchte also Unmengen an Satelliten, um das irgendwie sinnvoll zu betreiben.

00:01:59: Und trotz dieses im wahrsten Sinne des Wortes exorbitanten Aufwands ist Elon Musk nicht der Einzige, der die KI-Rechenpower ins Alp verlegen will – auch Googles Mutterkonzerne Alphabet und Amazon arbeiten an Konzepten!

00:02:13: Aber es gibt auch jede Menge Kritik an dieser Idee.

00:02:16: Na ja, die sind erstmal am Stritten, weil der Plan von Elon Musk ein bisschen verrückt ist.

00:02:21: Er begründet ihn ja ausdrücklich damit dass die Menschheit eine intertranskalaktische Zivilisation auf der Kardoschoff-Skala von nineteen sechzig werden will.

00:02:33: Das heißt, er verfolgt da wirklich solche Pläne, die klingen ein wenig verrückt?

00:02:38: Das ist schon mal ein Punkt!

00:02:40: Der zweite ist es müssen ja wahnsinnige Ressourcen hochgeschossen werden ins All.

00:02:46: das heißt diese Server müssen alle erst einmal gebaut werden und es geht wirklich um tausende von Satelliten Und vor allem braucht eben der Transport ins all extrem viel Energie.

00:02:56: Da baut ja SpaceX AI dran mit diesen wiederverwertbaren Raketen, das täuscht aber nicht darüber hinweg dass gigantische Mengen an Energien nötig sein werden um diese Satelliten hochzuschießen.

00:03:08: Laut Mask hat man sich das alles ausgerechnet, dass es dann trotzdem irgendwie energetisch günstiger ist als wenn man die Energief zum Betrieb des Server hier auf der Erde erzeugen würde.

00:03:19: Und es geht ja auch um Energieniveaus, die jenseits dessen sind was wir normalen Erdenmenschen uns vorstellen können.

00:03:27: Also das ist schon mal ein großes Problem an dem ganzen Gedankenkonstrukt.

00:03:32: und dann gibt es natürlich die Störwirkung der Satelliten im All allgemein also auch wenn sie jetzt nicht in einer Erd-Synchronumlaufbahn sind sondern in einer Sonnensynchronumlaufbahn In der Nähe der Erde Dann entsteht ja trotzdem Flugbewegung usw.

00:03:50: Und das könnte den Nachthimmel eben für immer verändern und bestimmte Arten der Forschung auch unmöglich machen, der

00:03:56: Weltraumforschung.".

00:03:57: Angenommen – Das Konzept setzt sich trotz aller Bedingungen durch!

00:04:01: Wie bald könnten denn die ersten Rechenzentren in der Erdumlaufbahn ihren Betrieb aufnehmen?

00:04:06: Naja, es gibt ja viele Fragen auch auf der Erde bei den Tech-Unternehmern.

00:04:10: Das ist für die ganze KI.

00:04:12: Hype wird immer wieder hinterfragt.

00:04:14: Gibt es diese Anwendungsmodelle überhaupt?

00:04:16: Gibt das Geld was das bezahlen kann?

00:04:19: Da gibt es immer wieder Gutachten und Gegengutachten von verschiedenen Stellen.

00:04:23: Es gibt eine ganze Menge ganz harter technischer Fragen, also zum Beispiel gibt es im Weltraum kosmische Strahlung und die stört halt normale Halbleiter.

00:04:33: Da gibt es Voruntersuchungen, wonach das sich zb durch Redundanz dieses Problem lösen lässt.

00:04:40: Also es gibt spezielle Halbleite für den Weltraumeinsatz Die sind aber wahnsinnig aufwendig und teuer und vor allem sind damit im Moment diese Rechenleistung gar nicht erreichbar, die diese KI-Systeme haben.

00:04:53: Also das ist zum Beispiel eine völlig offene Fragestellung, wie lange halten die Geräte das eigentlich da oben durch oder wie viele Fehler machen sie bei der Berechnung.

00:05:01: Die Daten müssen ja auch irgendwie hingefunkt werden.

00:05:03: und zurück also... Das soll mit Lichtgeschehen

00:05:06: z.B.,

00:05:07: wie es ja auch schon in dem Starlink-Netzwerk ist.

00:05:09: Es gibt immer so Ansätze für Lösungen aber in diesen Größenordnungen ist das eben noch nicht gelöst.

00:05:16: Aber gut!

00:05:17: Das ist bei vielen technisch herausfordernden Ideen so.

00:05:21: Also niemand sagt bisher, wann könnte das überhaupt mal losgehen.

00:05:26: bzw.

00:05:28: Los gehen heißt ja noch längst nicht dass es dann eine Dimension erreicht hat die mit Rechenzentren auf der Erde vergleichbar ist.

00:05:33: also das sind ja zwei Stufen und das eine ist erstmal zu zeigen.

00:05:37: ich kriege einen Satelliten da hoch ins All und er läuft auch ein paar Jahre mit diesem Rechen Zentrum.

00:05:43: aber um viel größere Rechencentrum im All zu bauen als Rechen-Zentren Was ja der eigentliche Plan ist, das ist noch mal eine andere Zeitschale.

00:05:54: Und zu nichts davon gibt es im Moment konkrete Aussagen und das macht es sehr schwer.

00:05:59: Reden wir jetzt hier von drei Jahren fünf oder fünftig?

00:06:02: Also man weiß es halt nicht!

00:06:03: Vielen Dank Christoph.

00:06:06: Bis die Rechenpower aus dem All kommt geht der Ausbau auf der Erde weiter.

00:06:10: Schwarz-Digits plant in Mecklenburg Vorpomp an den Bau eines der größten Rechenzentren in Deutschland.

00:06:16: für rund Der größte Teil des Geldes dürfte dabei in die KI-Server fließen.

00:06:24: Das Unternehmen bewirbt sich voraussichtlich gemeinsam mit der Deutschen Telekom um eine EU-Förderung für die sogenannten Gigafactories.

00:06:31: Der Standort bei Rostock wurde strategisch günstig gewählt, In der Nähe befinden sich Anschlüsse an Offshore Windkraft und die Region produziert deutlich mehr erneuerbaren Strom als sie verbraucht.

00:06:44: Die Abwärme des Rechenzentrums soll als Fernwärmer für Rostdock genutzt werden.

00:06:50: Schwarz-Digits betreibt bereits ein weiteres großes KI-Rechenzentrum in Brandenburg und will langfristig zum größten Cloudanbieter in Europa aufsteigen.

00:07:01: Weil Anthropic dem US-Militär, KI-Technik nicht ohne Einschränkungen überlassen wollte, wurde die Firma zum Lieferkettenrisiko erklärt.

00:07:11: Das war Rechtswidrig, entschied jetzt eine Richterin am zuständigen Bezirksgericht in Kalifornien.

00:07:17: Martin Holland von Heise Online mit den Einzelheiten.

00:07:20: Das Hotel aus Kalifornie ist eindeutig.

00:07:22: Das heißt das es rechtswidrig war und jeder Grundlage entbehrt hat dass ein Tropic vom Pentagon als Lieferkettenrisiko eingeordnet wurde nur weil die KI-Firma ihre Technik nicht ohne zwei grundlegende Begrenzung dem Militär zur Verfügung stellen wollte.

00:07:43: Man könne nicht einfach auf nationale Sicherheit verweisen, um dann so eine Art Freibrief zu haben, um Regierungskrittiker zu bestrafen und Vergeltungsmaßnahmen gegen sie zu ergreifen heißt es in dem Urteil und damit hat sich ein Topik eindeutig durchgesetzt.

00:07:58: das Pentagon hat sich auch noch nicht dazu geäußert.

00:08:02: Natürlich ist jetzt die Frage, wie es weitergeht.

00:08:05: das ist ja alles immer nicht abschließend.

00:08:06: da gibt's dann auch die Möglichkeit in Berufung zu gehen aber bislang ist das ziemlich klar entschieden und die Richterin führt doch aus dass die Regierung hätte nur ein vielseitiges Memorandum eingereicht, in dem dieser Schritt überhaupt bekundet wurde.

00:08:21: Das sei überhaupt nicht ausreichend gewesen und der zentrale Kritikpunkt, der anfangs vorgebracht worden war, nämlich dass ein Vorbeck so eine Art Hintertür oder eine Backdoor hätte um Indikaitechnik quasi rein zu gucken auch wenn sie dann beim Militärmeinsatz ist das hätte die Regierung dann schon zurückgezogen diesen Vorwurf und es sei jetzt unsweifelhaft klar dass das nicht der Fall ist.

00:08:46: Das ist jetzt erst mal das juristische Ergebnis, man muss aber sagen es gibt noch ein zweites Verfahren weil die Einstufung vom Pentagon war nur eine.

00:08:55: Es gab dann auch so den Versuch das quasi zu ermöglichen, dass auch andere Regierungsinstitutionen Anthropic aus ihren System werfen können.

00:09:04: und dazu gibt's ne eigene Klage die für Anthropics bislang nicht ganz so gut gelaufen ist.

00:09:09: da muss man gucken die läuft in Washington mehr.

00:09:11: das sehr.

00:09:11: jetzt sind Kalifornien passiert es, also muss man noch ein bisschen abwarten.

00:09:16: Dankeschön Martin!

00:09:19: Im zweiten Anlauf hat das wohl geklappt.

00:09:21: Nvidia übernimmt die KI-Plattform Huggingface – das berichtet The Information.

00:09:27: Hugging Face ist ein zentraler Anlaufpunkt für die Open Source KI Community, die dort Modelle und Datensätze teilt und weiterentwickelt.

00:09:36: Für Nvidia ist die Übernahmestrategie schwichtig, denn die Anbieter großer geschlossener Modelle wie OpenAI oder Google entwickeln bereits eigene KI-Chips und könnten Nvidia's Hardware-Dominanz langfristig gefährden.

00:09:50: Mit der Übernahme könnte Nvidia ein Gegengewicht schaffen, dass das Ökosystem offener KI-Modelle stärkt.

00:09:57: Zudem erhält Nvidia über Huggingface direkten Zugang zur großen Developer Community und kann so seine eigene GPU Hardware- und Softwareinfrastruktur stärker in den KI Entwicklungsprozess integrieren.

00:10:11: Unabhängig von diesen Entwicklungen hat OpenAI seinen Abschlussbericht zum Hugging Face Angriff veröffentlicht, er zeigt neue Details die den Vorfall stärker als bisher auch als internes Sicherheitsproblem erscheinen lassen da früher Warnsignale nicht konsequent verfolgt wurden.

00:10:29: Das Grundgeschehen ist bekannt.

00:10:30: Bei Cybersecurity-Tests brachen KI-Agenten aus ihrer isolierten Testumgebung aus, kommunizierten mit anderen Agenten, verschafften sich Internetzugang und kompromittierten schließlich Systeme von Huggingface.

00:10:42: OpenAI ordnet dieses Verhalten jetzt als Form von Rewardhacking ein.

00:10:47: Bei der Analyse zeigte sich nämlich das Modell schon während des Reinforcement Learnings nicht vorgesehene Wege durch die Infrastruktur nutzen um Aufgaben zu lösen und dafür teilweise belohnt worden.

00:11:00: Auch unerlaubte Kommunikation zwischen Agenten trat bereits im Training auf, eine parallel veröffentlichte Untersuchung von META- und Redwood Research belegt, dass von den rund twelvehundert Agenten auf dem improvisierten Messageboard sich mehr als die Hälfte am Angriff auf Huggingface beteiligte.

00:11:19: Offen bleibt damit die Frage wie viel der Vorfall über grundsätzlich neue Gefahren leistungsfähiger KI-Agenten aussagt.

00:11:27: OBNI hat immerhin bereits Maßnahmen angekündigt, um die Modellentwicklung strenger zu überwachen und früher eingreifen zu können.

00:11:36: Microsoft Mitgründer Bill Gates hält Massenarbeitslosigkeit und Bioterrorismus für reale Gefahren der künstlichen Intelligenz.

00:11:45: Die Tech-Branche verschweige diese Risiken bewusst weil zu viel Geld auf dem Spiel stehe.

00:11:50: Das schreibt Gates in einem knapp sechstausendwörterlangen Essay und im Interview mit der New York Times.

00:11:57: Max

00:11:57: Schreiner von The Decoder kennt die Details.

00:11:59: Gates beschreibt den Übergang ins KI-Zeitalter als eine der turbulentesten Phasen der Menschheitsgeschichte und die Welt bereite sich darauf nicht angemessen vor.

00:12:08: Es gibt schlicht keinen Plan, besonders scharf kritisiert er da auch die eigene Branche – sie spielte die Gefahren wissentlich herunter weil zu viel Geld im Spiel sei.

00:12:16: Insgeheim seien viele sehr besorgt, sagten aber öffentlich nichts um das nächste Investment nicht zu

00:12:21: gefährden.".

00:12:22: Ein Teil dieser Verharmlosung stützt sich laut Gates auch auf eine bequeme Analogie, nämlich die das frühere technologische Umbrüche, der am Ende mehr Jobs geschaffen hätten als vernichtet.

00:12:33: Genau das hält Gates aber für einen Denkfehler.

00:12:35: anders als der PC-Laufekai auf bereits vorhandenen Geräten und nutze natürliche Sprache.

00:12:40: erstmals könne eine Technologie menschliche Denkleistungen nicht nur ersetzen sondern übertreffen – und das über viele Broschen hinweg innerhalb eines Jahrzehnts!

00:12:49: Aus dieser Beschleunigung leitet Gates drei konkrete Sorgen ab.

00:12:53: Die erste betrifft dauerhafte Jobverluste, betroffen sein vor allem Einstiegspositionen in Vertriebkundendienste Softwareentwicklung und auch juristische Assistenz – auch handwerkliche Arbeit könne unter Druckeraten sobald geschickter Roboter deutlich billiger wird.

00:13:07: Eine Stanford-Studie zeige bereits dass die Beschäftigungen junger Arbeitskräfte in anfälligen Berufen sinkt.

00:13:12: Die zweite Sorge ist der Missbrauch von KI, denn KI erleichtere Cyberangriffe, Betrug und Desinformationen – vor allem senken sie die Hürden für den Bau von Bio-Waffen.

00:13:22: Schon wenige Personen könnten neue Krankheitserreger entwickeln, sagt Gates, und das Problem sei dass nützliche und gefährliche Fähigkeiten sich kaum trennen ließen, dasselbe Modell, das eine Sicherheitslücke ausspüre, Helfer auch dabei ist sie

00:13:35: auszunutzen.".

00:13:37: Die dritte Gefahr betrifft laut Gates die psychisozialen Folgen, KI-Bekleiter, die nie widersprechen und stets verfügbar sind.

00:13:44: Hätten laut Gates erhebliche Suchtpotenzial.

00:13:46: besonders Sorge er sich um Kinder und im Verlust kritischen Denkens!

00:13:51: Trotz allem hält Gates die Technologie aber für ein großes Versprechen etwa in Wissenschaft, Gesundheit und Bildung.

00:13:56: Eine Selbstregulierung der Branche lädt er jedoch strikt ab.

00:14:00: stattdessen fordert er neue nationale und internationale Kontrollinstanzen vergleichbar mit den Regeln für Atomwaffen und schlägt eine Steuer auf KI-Nutzung und Roboter vor.

00:14:10: Bestimmte Berufe etwa in der Pflege sollten Menschen vorbehalten bleiben sagt Gates.

00:14:14: dieses Konzept nennt er Human Reserved.

00:14:17: Vielen Dank Max.

00:14:20: Ein offener Brief zur globalen Cyberverteidigung, den OpenAI gemeinsam mit mehr als einhundert Unternehmen veröffentlicht hat, lenkt den Blick auf ein anderes Problem.

00:14:29: Der Brief fahrend das KI-gestützte Cybereingriffe bei deutlich häufiger und ausgefeilter werden – besonders gefährdet seinen Krankenhäuser, Wasserwerke und andere kritische Infrastruktur.

00:14:41: Unterzeichner sind unter anderem Microsoft Google Amazons CloudSparter AWS Anthropic, Cisco die Deutsche Telekom, SAP und Mastercard.

00:14:51: Sie fordern KI-Werkzeuge gezielt zur Verteidigung einzusetzen solange die Verteideger noch einen Vorsprung hätten.

00:14:58: Unternehmen sollen Cyber-Sicherheit zur Chefsache machen.

00:15:02: Regierungen sollen mehr Geld und Koordination bereitstellen.

00:15:06: KI Firmen sollten kostengünstige Sicherheitswerkzeuge für unterfinanzierte Einrichtungen liefern.

00:15:13: Auch alte Schwachstellen wie ungepatschte Software und schwache Passwörter müssten dringend behoben werden.

00:15:19: Wie real die Gefahr ist, zeigt eine gemeinsame Warnung der US-Sicherheitsbehörden NSA, CISA und FBI von Mitte August.

00:15:27: Angreifer nutzten demnach bereits KI um Schadsoftware gegen industrielle Steuerungssysteme zu entwickeln – betroffen sind kritische Sektoren wie Energie-, Wasser-, Chemie- und Fertigung in den USA!

00:15:41: UN-Generalsekretär Antonio Guterres und das Internationale Rote Kreuz fordern verbindliche Regeln für autonome Waffensysteme.

00:15:50: Sie waren, dass die Menschheit eine moralische rote Linie überschreitet, wenn Maschinen eigenständig überleben und tot entscheiden.

00:15:57: Algorithmen seien nicht in der Lage, die komplexen und nassierten Urteile zu fällen, die in Kriegssituation erforderlich sind – einer KI kann an einem chaotischen Umfeld nicht verlässlich zwischen Zivilpersonen und Kämpfenden unterscheiden oder menschliches Verhalten, wie zum Beispiel eine Kapitulation deuten.

00:16:16: Die Organisationen fordern daher ein Verbot von unvorhersehbaren KI-Warffensystem sowie von solchen die gezielt auf Menschen ausgerechnet

00:16:25: sind.".

00:16:27: Das anonyme KI-Modell OxEifer sorgte in den vergangenen sieben Tagen für Hype und Spekulation.

00:16:34: Die Macher riefen Entwicklerinnen und Entwickler dazu auf es auszuprobieren und Feedback zu liefern Und die ließen sich nicht zweimal bitten.

00:16:41: Vom Start vor einer Woche bis Dienstag kam auf der KI-Plattform OpenRouter rund twohundert und neunzig Millionen Anfragen zusammen.

00:16:50: Anfragen an ein Modell, von dem niemand wusste woher es kam?

00:16:55: Inzwischen ist klar dahinter steckt ZAI!

00:16:58: Tomislav Besmalinovich von Heise Online erklärt warum der Fall Oxalpha wohl nur der Anfang.

00:17:04: Zum Halb um Oxalpha trugen neben dem kostenlosen Zugang auch spektakuläre, aber zunächst wenig belastbare Leistungswerte bei.

00:17:13: In einem frühen Coding-Test soll Oxalfa sogar die Spitzenmodelle von Anthropic und OpenAI geschlagen haben.

00:17:19: Spätere und umfangreichere Tests relativierten diesen frühe Eindruck allerdings deutlich.

00:17:25: Das mysteriöse Modell kann neben Text auch Bilder und Videos verarbeiten, externe Werkzeuge aufrufen und verfügt über einen Kontextfenster von bis zu einer Million Token.

00:17:37: Dadurch kann es große Mengen Quellcode, Dokumentation und frühere Arbeitsschritte gleichzeitig im Blick behalten.

00:17:44: In Verbindung mit dem Werkzeugzugriff eignet er sich damit besonders für komplexe mehrstufige Aufgaben wie Softwareentwicklung bei denen ein KI-Agend über längere Zeit selbstständig arbeiten muss.

00:17:56: Inzwischen hat das chinesische KI-Unternehmen ZAI bestätigt, dass Oxalpha der anonyme Testnahme seines neuen Modells GLM-Fünfpunkt drei Flash war.

00:18:07: Obwohl die Aktion für ZAI erhebliche Rechenkosten verursacht haben dürfte spricht einiges dafür, dass die Strategie aufgegangen ist.

00:18:15: Sie brachte Entwickler dazu, Oxalpha für echte Programmieraufgaben einzusetzen und konnte dem Unternehmen so Erkenntnisse über stärkende Schwächen und typische Einsatzgebiete liefern.

00:18:26: Die geheimgehaltene Herkunft sorgte zudem für sehr viel Aufmerksamkeit.

00:18:31: Der virale Erfolgen von ZAI-Aktionen dürfte viele nach einmal finden – für Entwickler und Unternehmen bergt das allerdings auch

00:18:38: Risiken!

00:18:39: Solange unklar ist, wer ein Modell betreibt und wie Eingaben gespeichert oder weiterverwendet werden, sollten an solche anonym angebotenen Modelle keine sensiblen Informationen oder Daten übermittelt werden.

00:18:51: Danke Thomas Love.

00:18:54: Publicity bringt eine Version seines KI-Agenten Portable Computer auf den Markt die lokal auf High End Hardware von Nvidia läuft.

00:19:03: Sowohl das Sprachmodell selbst als auch Planer, Werkzeugsteuerung, Aufgaben, Warteschlange und ein lokaler Suchindex für Dateien & Code werden direkt auf dem Rechner ausgeführt.

00:19:14: Dieser Local First-Ansatz soll die Sicherheit erhöhen, da persönliche Dateien und Informationen den Rechners nicht verlassen müssen.

00:19:22: Nur für besonders anspruchsvolle Aufgaben bittet der Agent um Erlaubnis bevor er auf Cloudressourcen zurückgreift!

00:19:29: Vorerst ist das System allerdings nur auf NVIDIA's KI Workstation, die GX Spark beschränkt.

00:19:35: Unterstützung für PCs mit Leistungsfigur RTX GPU soll aber folgen.

00:19:41: Anthropic erweitert die Desktop-App Cloud Co-Work um einen eigenen Browser.

00:19:46: Nutzerinnen und Nutzer können damit Aufträge an die KI delegieren, die im Hintergrund erledigt werden, während sie mit ihrem eigenen Bruser weiterarbeiten.

00:19:54: Der KI-Interne-Browser öffnet sich in Cloud Cowork automatisch an einem Seitenpanel, wenn eine Aufgabe Interaktion mit einer Website erfordert.

00:20:03: Claude kann ein selbstständig navigieren, Seitenlesen klicken und Formulare ausführen – vieles davon dürfte das KI-Modell mit seiner Webfunktion vorher schon beherrscht haben!

00:20:13: Nun lassen sich die Vorgänge durch das sichtbar machenden Browser allerdings besser nachvollziehen.

00:20:18: Es dürfte also neben funktionalen Erweiterungen vor allem auch um Transparenz und Sicherheit gehen.

00:20:25: Das offizielle Marvel-Artbook Spider-Man Brand New Day The Art of the Movie soll ein Liebhaberbuch für Comic-Fans sein, aber gerade diese Fans ärgern sich über seltsame Illustrationen und Artefakte die nahe legen das hier KI zum Einsatz kam.

00:20:41: Was an diesen Vorwürfen dran ist hat sich Marc Mantel von Heise Online angeschaut.

00:20:46: Vor allem eine Seite im Spider-Man Artbook strost vor Auffälligkeiten.

00:20:49: Deformierte Autos sind nur Sausfassaden, unheimliche Fenster.

00:20:53: Auf einer Seite ist ein überladener Dreidrucker über einen Kabelklumpen an einem PC angeschlossen.

00:20:58: Auf anderen Seiten tauchen KI typische Artefakte auf.

00:21:01: Marvel bewirbt die Illustration als Einblick in die visuelle Entwicklung des Spider Man Films Brand New Day.

00:21:07: Die Konzeptskizzen beweisen das KI längst in der Filmindustrie angekommen ist.

00:21:11: Führende Manager der Mutter Disney adopten bereits die Möglichkeiten.

00:21:15: Fans bekommen mit dem Artbook leider nicht durchgehend die bevolle Illustration, sondern eher einen Einblick in das heutige Hollywood.

00:21:20: Eine Kündigungsfälle im Frühling soll vor allem Marvels Kreativabteilung getroffen

00:21:24: haben.".

00:21:24: Danke schön Marc!

00:21:27: Nach fast einundzwanzig Jahren schließt Amazon die Plattform Mechanical Turk – auf.

00:21:32: ihr konnten Menschen für Arbeiten bezahlt werden, mit denen Computer lange überfordert waren oder für Algorithmen schlicht zu lang gebrauchten?

00:21:40: Inzwischen können aber viele dieser Aufgaben, wie zum Beispiel die Identifizierung von Objekten in Bildern oder die Datenkategorisierung von modernen KI-Modellen erledigt werden.

00:21:50: Das Geschäftsmodell von Mechanical Turk – das auf menschlicher Intelligenz für Microtasks basierte – wurde somit weitgehend überflüssig.

00:22:00: Das war das KI-Update von Heise Online vom XXIII.

00:22:04: August, und eine neue Folge gibt es Montags, Mittwochs

00:22:08: und Freitag.

00:22:09: ab fünfzehn Uhr.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.