KI-Update kompakt: Chinas Aufholjagd, KI-Clickworker, Anthropic, Apple-Updates

Shownotes

Das ist das KI-Update vom 01.07.2026 mit diesen Themen:

Chinas KI-Aufholjagd Die Clickworker hinter der KI Anthropic nach Europa? Apple-Updates

Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr hier:

https://heise.de/-11349176

https://www.heise.de/thema/KI-Update

https://pro.heise.de/ki/

https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update

https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz

https://the-decoder.de/

https://www.heiseplus.de/podcast

https://www.ct.de/ki

  Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.  

Transkript anzeigen

00:00:02: Das KI Update,

00:00:04: ein Heise-Podcast

00:00:05: mit redaktioneller

00:00:06: Unterstützung

00:00:07: von

00:00:07: The Decoder.

00:00:14: Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen China's KI auf Hulljagd die Clickworker hinter der KI Anthropic nach Europa und Apple Updates.

00:00:27: Wir starten mit Chinas Aufholjagd in Sachen KI.

00:00:30: Der Konzern MyTouan hat sein neues Modell LongCat-II.null vollständig auf chinesischer Hardware trainiert, es umfasst ¼ Billionen Parameter.

00:00:42: Die sonst allseits eingesetzten Nvidia Chips sollen dabei keine Rolle gespielt haben – mehr dazu von Max Schreiner vom The Decoder!

00:00:50: Das Unternehmen erklärte, man sei nun in der Lage große Modelle auf heimischen Rechenklassen zu trainieren.

00:00:56: Das Training lief auf einem Verbund aus über fünfzigtausend inländischen KI-Chips.

00:01:01: Das Team hinter Longcat ist noch jung – es existiert erst seit Jahrzehnte im Jahr.

00:01:09: In manchen Tests liegt Longcat, zwei Punkt Null vor westlichen Spitzenmodellen.

00:01:13: Bei zwei Programmier-Bandschmarks schlägt das Google's Gemini drei Punkt Eins Pro und auch OpenEyes GPT-Fünf Punkt Fünf gegen Anthropics.

00:01:21: Cloud Modeller unterliegt es jedoch.

00:01:23: Auch in anderen Bereichen fällt das Modell zurück bei Tests zu Logik und Fachwissen zum Beispiel.

00:01:28: da liegt es zum Teil deutlich hinter GEMINI und GPT fünf Punkt FIVE.

00:01:32: Das Signal an Washington bleibt dennoch ziemlich deutlich, die USA verhängen seit Jahrzehntezweiundzwanzig starke Exportkontrollen für moderne KI-Chips.

00:01:41: China zeigt hier nun offenbar erstmals ein konkurrenzfähiges Billion Parametermodelle auf eigener Hardware.

00:01:47: Einige Fragen bleiben allerdings offen insbesondere welche Chips genau für das Training verwendet wurden – das hat das Unternehmen bisher nicht verraten!

00:01:55: Zudem ist das Modell bislang nicht öffentlich verfügbar, soll aber auf Hackingface erscheinen.

00:02:00: Solange das noch nicht passiert ist, ist eine unabhängige Überprüfung der Ergebnisse damit froh es noch nicht

00:02:06: möglich.".

00:02:07: Danke Max!

00:02:16: Dass sich

00:02:25: ja mein Open-Wade-Modell handelt, kann jeder GLMM-Fünfpunkt zwei herunterladen, lokal betreiben und modifizieren.

00:02:32: Diese offene Verfügbarkeit ist ein zweischneidiges Schwert.

00:02:35: Sicherheitsfirmen, Serts & Internal Red Teams können das Modellen abgeschotteten Umgebung für Code Reviews und Pentration-Tests nutzen ohne sensible Daten an OS Cloud zu übermitteln.

00:02:45: Für DSGVO konformer Umgebungen in Europa ist das ein Vorteil!

00:02:49: Gleichzeitig können auch Angreifer GLMM Fünfpunkt Zwei ohne jede Aufsicht betreiben.

00:02:54: Diese Eigenschaft macht das Modell attraktiver Akteure, die illegal nach Schwachstellen im kritischen System suchen wollen.

00:03:00: Die Entwicklung trifft die Cyber-Sicherheitswelt in einem heiklen Moment.

00:03:04: Anthropics Spitzmodell Mythos – das ebenfalls in Hackingfähigkeiten brillieren soll – ist aktuell nur für ausgesuchte Stakeholder verfügbar.

00:03:11: Anthropic's Fable war kurzzeitig komplett gesperrt, weil die Trump-Regierung den Zugriff durch ausländische Nutzer untersagte.

00:03:17: Auch OpenAI bekommt von der US-Regierungen Auflagen Aus Sicherheitsgründen.

00:03:21: Chinas GLM-Fünfpunkt II hingegen ist offen verfügbar und könnte, wenn seine Fähigkeiten tatsächlich sind wie beschrieben den aktuellen Kampf ums heibesichere Systeme noch verschärfen.

00:03:30: Danke Caroline!

00:03:32: Was viele gar nicht wissen ist dass es sehr viele schlecht bezahlte Arbeitsplätze im Hintergrund gibt die erst dafür sorgen das KI überhaupt funktioniert.

00:03:42: Viele Datenarbeiterinnen, auch Click-WorkerInnen genannt, versehen beispielsweise Millionen von Bildern, Texten und Videos mit Metadaten und filtern auch gefährliche Inhalte.

00:03:55: Ein Großteil von ihnen arbeitet im globalen Süden da die Löhne dort niedrig sind – sie tun dies allerdings oft unter schlechten Bedingungen!

00:04:15: Mein

00:04:28: Breiter in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gekommen ist es ja würde ich sagen, fast erst da in den Jahr- und zwanzig als diese Time-Recherche, die diese Firma in Kenia besucht hat von Menschen für einen Hungerlohn dran gearbeitet haben.

00:04:42: Den KI Modellen, den Hass auszutreiben und die Gewalt auszudreifen.

00:04:46: Ich habe damals auch drüber geschrieben.

00:04:49: Und bis dahin würde ich behaupten, haben viele Menschen tatsächlich gedacht das was die KI da macht es kommt einfach allein aus der Maschine.

00:04:57: und diese Menschen, die da genau wirklich die Drecksarbeit machen also die haben wir auch berichtet wie sie traumatisiert sind, weil sie den ganzen Tag damit verbringen.

00:05:04: In der Maschine in einem Computer zu sagen das ist eine schlimme Gewaltdarstellung oder das ist noch okay.

00:05:09: also die haben den ganzen tag wirklich schlimmste traumatisierende Szenen gesehen.

00:05:13: und dass es den allermeisten Menschen überhaupt nicht bewusst gewesen und ich ehrlich gesagt bis heute interessanterweise Wenn ich davon erzähle, ich hab oft in meinen Vorträgen ein, zwei Slides dazu.

00:05:24: Weil ich finde es darf man einfach überhaupt nicht aus dem Auge verlieren sind Menschen überrascht das geht es euch auch so dass du immer wieder denkst irgendwie wow Das ist jetzt so altes Thema und trotzdem noch nicht bekannt

00:05:36: Absolut, also vor allem die Dimension.

00:05:38: Also dass man mal irgendwie mitbekommen hat okay da ist auch ein Teil menschlicher Arbeit jenseits der gut bezahlten sechsstelligen Jobs im Silicon Valley.

00:05:48: aber wenn wir dann mal nicht zu zahlen und die Ecke bieg das ist auch schwierig weil natürlich vieles versucht wird über Subunternehmen sehr schwer nachvollziehbar zu halten.

00:05:59: Aber wenn man dann mal erwähnt ok Die Weltbank schätzt es so zwischen Hundertfünfzig und vierhundertdreißig Millionen Menschen daran arbeiten, dann fällt viel erst mal die Kinder darunter.

00:06:10: Und es ist so groß.

00:06:11: scheigen wirklich diese Dimension des Ganzenen.

00:06:15: Wir sprechen von Datenarbeiterinnen.

00:06:17: Es ist ein Begriff der Content Moderator & Data Labellers und vieles mehr fast.

00:06:24: der absichtlich sehr breit ist, weil man häufig versucht die unterschiedlichen Bereiche zu segmentieren und dann verhindert es vielleicht auch dass sich Leute unter einem Dach irgendwie zusammenschließen und für ihre Arbeitsrechte eintreten.

00:06:37: Und wenn's jetzt darum geht so was machen die Menschen eigentlich den ganzen Tag?

00:06:41: Wenn sie für Services wie Chat, GPT, Cloud usw.

00:06:44: also große Sprachmodelle arbeiten aber auch andere Tools, dann gibt's ja so ganz viele Abstufungen als es fängt erst mal damit an das Daten generiert werden müssen, das Daten gescrayt werden müssen.

00:06:55: Bei der Datengenerierung gibt es was ganz perfides, was gang und gäbe ist.

00:07:00: zumindest weiß ich das aus Kenia dass Leute angeschrieben werden schick uns hundert Bilder von Kindern denen gerade die Windel gewechselt wird oder schickungsbilder von Menschen die einen Hut tragen oder den Regenschirm öffnen Videos teilweise auch also wo die Datenarbeiterinnen dazu angehalten werden Aufnahmen ihrer Familien aus ihrem engsten Umfeld zu teilen, damit die eben die Trainingsdaten einfließen können.

00:07:28: Das ganze Gespräch mit Julia Kläuber könnt ihr in der heute erschienenen neuen Episode des CT-Podcasts They Talk Tech hören und noch mehr zum Thema Menschen und KI Arbeit.

00:07:41: Amazon bietet großen Kunden seiner Cloud-Sparte AWS an eigene Mitarbeiter direkt vor Ort einzusetzen.

00:07:48: Diese sollen dann dort KI-Agenten zusammenstellen und installieren, die auf AWS-Diensten laufen.

00:07:55: Amazon nennt diese Fachkräfte Forward Deployed Engineers – kurz FDE.

00:08:01: Ziel ist es natürlich, das Geschäft mithilfe von KI-Diensten anzukurbeln aber auch Kunden langfristig an AWS zu binden.

00:08:10: Denn sind die KI-Agenten erst mal tief in der IT einer Organisation verankert wird ein Wechsel zu einem anderen Anbieter aufwendig und teuer.

00:08:19: Eingesetzt werden sollen die Fachkräfte vor allem in Bereichen wie Behörden-, Geldinstituten.

00:08:25: Am Anfang steht meist der Aufbau sogenannte Knowledge Graphs, die vorhandene Informationen für die KI-Agenten aufbereiten.

00:08:35: Damit soll auch Personal leichter ersetzbar werden.

00:08:39: Emerson investiert jedenfalls rund eine Milliarde US-Dollar in die neue Abteilung – die weltweit tätig sein wird, auch im deutschsprachigen Raum!

00:08:50: Google hat Metta den Zugang zu seinen Gemini-KI-Modellen beschnitten, da die Nachfrage offenbar die verfügbaren Rechenkapazitäten übersteigt.

00:08:59: Bereits im März soll Google den Social Media Konzern informiert haben, dass die gewünschte Kapazität nicht vollständig bereit steht.

00:09:07: Mehrere KI-Projekte bei Metta sollen dadurch ins Stocken geraten sein – Metta ist nicht der einzige betroffene Kunde, trifft die Drosselung wegen der großen Menge an Anfragen aber besonders hart!

00:09:19: Der Konzern kauft Zugang zu Gemini, obwohl Meta ja mit Lama über eigene Quelloffene-KI-Modelle verfügt.

00:09:26: Offenbar funktioniert Google's KI bei bestimmten Aufgaben aber besser!

00:09:30: Metta nutzt sie um Betrugsmaschen aufzuspüren, schädliche Inhalte zu löschen und Chatbots für Kundenservice und Werbung zu betreiben.

00:09:40: Auch Anthropics Clot kommt zum Einsatz – die Belegschaft wurde jetzt jedenfalls dazu aufgerufen, sparsame Metki Tokens umzugehen.

00:09:49: Parallel arbeitet Meta aber an einer eigenen Alternative.

00:09:53: Das Modell Muse Spark soll mit Gemini mithalten können und dann auch bald in den neuen KI-Brillen laufen.

00:10:00: Google wiederum mietet inzwischen Rechenkapazität bei Elon Musk's SpaceX.

00:10:06: Die US-Tech-Riesen hängen also alle voneinander ab, und auch das treibt in Europa, den Gedanken voran souveräner und eigenständiger zu werden.

00:10:16: Warum nicht einfach einen existierenden KI-Riesen nach Europa holen?

00:10:22: Die österreichische Regierung hat die EU aufgefordert, die KI-Firma Anthropic mit verschiedenen Maßnahmen ja vielleicht nach Europa zu locken.

00:10:31: Eine ungewöhnliche Idee, die mit den anhaltenden Konflikten zwischen Anthropic und der US-Regierung zu tun hat.

00:10:39: Martin Holland berichtet

00:10:40: Damit soll vor allem das Problem gelöst werden größt und wichtigsten KI-Firmen alle nicht in Europa ihren Sitz haben.

00:10:49: Und gleichzeitig hat es den Anschein, dass die Idee dahinter ist, dass man davon profitieren soll, das Topics sicher seit Wochen im Konflikt mit der US-Regierung befindet auch wenn es darum in den vergangenen Wochen deutlich ruhiger geworden ist.

00:11:07: In dem Brief, über den Bloomberg berichtet hat, steht demnach dass die Europäische Union mit verschiedenen Werten werben soll.

00:11:16: Also das hier Rechtssicherheit gelte, da es einen großen Markt gibt zu dem man Zugang hat und auch Kapital und dass man damit versuchen sollte Entorbek nach Europa zu locken also dass sie quasi ein Hauptsitz herfälligen.

00:11:31: Wie realistisch das ist, ist zumindest zweifelhaft.

00:11:36: Es hat natürlich Gründe dass die großen KI-Firmen wie Open AI und Entopic in den USA sitzen.

00:11:41: da gibt es unter anderem tatsächlich sehr viel mehr Kapital.

00:11:45: der Markt ist auch ziemlich groß Und ob der Streit mit der US Regierung Dafür ausreichen könnte, für so einen drastischen Schritt ist zumindest anzuzweifeln.

00:11:58: Ein Topic selbst scheint ja auch nicht oder keinen Zweifel zu haben, dass es in den USA weiterhin gute Geschäfte betrieben werden können.

00:12:07: So wird gerade der Börsengang vorbereitet.

00:12:09: dort an der US-Börse und vor allem im Bereich von Finanzen kann Europa mit den USA aktuell nicht mithalten kommt in den Brief, über den berichtet wurde.

00:12:22: Es gibt keine Vorschläge, das zu ändern.

00:12:25: Deswegen sieht es so aus, dass ein Versuch ist, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken und wie sehr man da hinten dran ist.

00:12:33: Aber dass das wirklich geschehen wird dazu müsste sich noch eine ganze Menge ändern.

00:12:38: Danke Martin!

00:12:40: Die Abhängigkeit Europas von den USA und deren Politik in Sachen KI wurde deutlich, als Anthropic-Modelle einfach mal für alle gesperrt wurden.

00:12:50: Jetzt hat die US Regierung die Exportbeschränkungen für die Modelle Mythos & Fable aufgehoben.

00:12:57: Parallel dazu hat Anthropic mit Claude Sonnet V eine verbesserte Version seines KI-Modells veröffentlicht.

00:13:04: Es soll in Teildisziplinen zum High-End-Model Opus four Punkt acht aufschließen oder es sogar übertreffen.

00:13:11: Anders als das, als noch leistungsfähiger angepriesene Mythos richtet sich Sonnet eher an ein breites Anwendungsspektrum im Alltag!

00:13:21: Verbessert wurde vor allem die agentische Funktionsweise.

00:13:25: Das Modell soll Pläne machen können, Werkzeuge wie Browser und Konsole nutzen und autonom arbeiten – dafür waren zuvor größere und teurere Modelle nötig.

00:13:36: Bei den argentischen Aufgaben überholt Sonnet-Fünf laut den von Anthropic vorgelegten Testergebnissen fast durchgehend das Spitzenmodell Opus.

00:13:46: Das Modell soll böswillige Anfragen auch besser ablehnen können und seltener haluzinieren.

00:13:53: Zusätzlich hat Anthropic Cloud Science veröffentlicht, mit dem KI-Werkzeuge für die Forschung gebündelt sind.

00:14:01: Im Hintergrund spielt weiterhin die Frage ob der KI-Boom nicht doch eine riesige Blase ist, die irgendwann platzen muss.

00:14:09: Die BIZ, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt jetzt jedenfalls in ihrem Jahresbericht vor finanziellen Risiken durch den aktuellen KI-Investitionsboom.

00:14:20: Es werden parallelen zu historischen Boomphasen wie etwa der britischen Eisenbahnmanie, dem Elektrifizierungsrausch der späten neunzehnundzwanziger Jahre und dem Dotcom-Boom Ende der Neunzigerjahre gezogen.

00:14:34: In allen Fällen zog ein technologischer Durchbruch mehr Kapital an als sich wirtschaftlich rechtfertigen ließ.

00:14:42: Danach folgten Investitionsrückgänge und Rezessionen.

00:14:46: Die heute fünf größten Hyperscaler, also die Betreiber der riesigen Cloud- und Rechenzentrumsinfrastrukturen investieren derzeit über eine Billion US-Dollar in KI.

00:14:58: Doch sind das weiterhin Projekte mit ungewisser Rendite – es müssen langfristige Zahlungs- und Abnahmezusagen eingegangen werden, die die Gewinne übersteigen.

00:15:08: Die Folge ist eine starke Verschuldung!

00:15:11: Zudem bremsen Engpässe bei Strom, Halbleitern und Netzwerkausrüstung den Ausbau.

00:15:17: Der ohnehin auf wackeligen Beinen steht denn der hohe Energie- und Wasserbedarf neuer Rechenzentren belastet lokale Stromnetze und verknabbt das Trinkwasser für die Menschen.

00:15:29: Ein Platz in der Blase jedenfalls könnte laut BIZ zu einem Einbruch an den Aktienmärkten führen, von denen natürlich auch Bereiche jenseits der Tech-Branche betroffen wären.

00:15:42: Der noch anhaltende Kaibum zeigt jedenfalls konkrete Auswirkungen im Alltag.

00:15:47: In San Francisco etwa treibt er die Lebenshaltungskosten so stark nach oben, dass selbst Tech-Beschäftigte mit hohen Gehältern sie kaum noch bezahlen können – das berichtet The New York Times.

00:16:00: Ein Paar suchte dreimonatelang vergeblich nach einer Wohnung unter fünftausend Dollar Monatsmiete.

00:16:06: Sie arbeitet als Recruiterin, er als Software-Ingenieur beide mit knapp einhundertachtzigtausende Dollar Jahresgehalt.

00:16:15: Am Ende zog der Ingenieur an den Lake Tahoe – seine Partnerin lebt weiterhin in einer Wohngemeinschaft für knapp ein tausend sechshundert Dollar Miete.

00:16:25: Die Durchschnittsmiete in San Francisco liegt aktuell bei etwa drei Tausend Achthundert Dollar, der mittlere Preis für ein Eigenheim bei Eins Komma Sieben Millionen Dollar.

00:16:35: Ein Grund liegt offenbar auch in den möglichen Börsengängen von OpenAI und Anthropic.

00:16:41: Beide Firmen sind jeweils knapp eine Billion Dollar wert, bei einem Börsengang könnten Beschäftigte ihre Firmenanteile zu Geld machen was schlagartig viele Millionäre schafft die dann Immobilien kaufen und so die Preise noch weiter nach oben treiben.

00:17:06: Echte europäische KI-Alternativen schaffen daran, arbeitet zum Beispiel der Schweizer Software Anbieter Proton bekannt vor allem für seinen verschlüsselten E-Maildienst.

00:17:17: Proton hat jetzt eine neue Version seines KI Chatbots Lumo veröffentlicht.

00:17:22: Version zwei Punkt Null kann nun erstmals auch Bilder erkennen und selbst erzeugen.

00:17:27: so will das datenschutzorientierte Unternehmen besser mit US Angeboten mithalten können.

00:17:34: Neben Bildanalyse und Bildgenerierung ruft Lumo auch aktuelle Informationen aus dem Web App.

00:17:40: So kann etwa das reale Wetter in ein Bild einer Stadt einfließen, Nutzer können außerdem Bereiche in Bildern markieren und gezielt bearbeiten lassen.

00:17:50: Neu sind zudem Custom-Lumos für spezialisierte Aufgaben wie Datenanalyso oder Textzusammenfassung.

00:17:58: Proton entwickelt keine eigenen Sprachmodelle, sondern nutzt offene Modelle wie GLM-Fünf Punkt zwei und QAN drei Punkt fünf.

00:18:06: In einer Demo unterlief Lumo ein Fehler was zeigt dass auch diesem Chatbot Halluzinationen unterlaufen.

00:18:13: Die Chats sind jedenfalls verschlüsselt und nur auf dem genutzten Gerät lesbar.

00:18:18: Die Server stehen in der EU, aber nicht in der Schweiz.

00:18:22: Da proton sich wegen einer geplanten Schweizer Überwachungsverordnung die unter anderem Entschlüsselungspflicht für Anbieter vorsieht zunehmend aus dem Land zurückzieht.

00:18:34: Und weitere Produktnews.

00:18:36: Google hat zwei neue generative KI-Modelle veröffentlicht, Nano Banana II Lite ist auf Geschwindigkeit und hohen Durchsatz ausgelegt und erzeugt Bilder in vier Sekunden –.

00:18:48: trotz des Tempus soll das Modell zuverlässig auf Vorgaben reagieren und lesbaren Texte in Bildern erzeugen.

00:18:55: Google integriert es auch in eigene Produkte wie die Google Suche und Google Fotos.

00:19:00: Damit umfasst die Nano-Banana-Familie nun drei Modelle, vom schnellen Leid bis zum professionellen Pro.

00:19:08: Das zweite Modell heißt Gemini Omni Flash.

00:19:11: Es erlaubt Entwicklern, Videos per natürlicher Sprache über die Programmierschnittstelle zu erstellen und zu bearbeiten.

00:19:18: Derzeit generiert das Modell allerdings nur Clips mit zehn Sekunden Länge – einige Funktionen fehlen auch noch!

00:19:25: Ein Mehrwert sieht Google in der Kombination beider Modelle.

00:19:30: Entwickler erzeugen ein Bild beispielsweise und lassen es anschließend in einem Video animieren.

00:19:36: Beide Modelle versehen ihre Ergebnisse mit dem Wasserzeichen CINF ID, so lassen sich die Inhalte eindeutig als KI generiert erkennen.

00:19:47: Apple hat drei Updates für ältere MacOS-Version sowie ein neues Safari veröffentlicht.

00:19:53: Diese Veröffentlichungen hängen auch damit zusammen dass Apple eine Zunahme schnellerer Angriffe befürchtet.

00:20:00: Ben Schwahn berichtet

00:20:07: Der iPhone-Hiersteller hat dazu diverse Patches vorgezogen, die nun schon in dieser Woche in Form von IOS-Rs.S.A.C.E.V.

00:20:17: II und Mac OS-R S.S.-II veröffentlicht wurden.

00:20:21: Außerdem gab es eine Aktualisierung für den Browser Safari, die diverse Lücken schließt.

00:20:27: Laut Apple muss sich die Zeit zwischen der Ankündigung von Sicherheitsaktualisierungen und der Bereitstellung verkürzen, um gegenüber neuen KI-Angriffsszenarien gewappnet zu sein.

00:20:39: In den Release Notes der neuen Systeme finden sich bereits Hinweise darauf, dass KI Sicherheitsforschern geholfen hat – unter anderem wird einem Team von Enthropic eine entdeckte Lücke zugeordnete, die vermutlich Claude Miffos verwendet haben!

00:20:54: Apple nimmt auch Teil am KI-Sicherheitsprojekt Glasswing bei dem aktuelle KI- Systeme zum schnelleren Auffinden von Sicherheitslücken verwendet werden.

00:21:03: Laut Apple wurde keine der nun gestopften Sicherheits Löcher bereits ausgenutzt, da KI-systeme unter Kriminellen sich immer stärker verbreiten muss das in Zukunft aber nicht so bleiben!

00:21:14: Das war das KI-Update von Heise Online vom ersten Juli, im Jahr ist es ein neues Video.

00:21:22: Eine neue Folge gibt es Montags Mittwochs und Freitags ab fünfzehn Uhr!

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