KI-Update kompakt: WWDC, Google soll haften, KI-Sicherheit, Mythos ist da, KI-Airhockey

Shownotes

Das ist das KI-Update vom 10.06.2026 mit diesen Themen:

Apple-KI-News von der WWDC Die EU reagiert auf Apples Siri-AI-Blockade Google haftet für Unwahres Claude veröffentlicht Mythos Meta investiert in Handwerker Mensch gegen KI beim Airhockey

Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr hier:

https://heise.de/-11322960

https://www.heise.de/thema/KI-Update

https://pro.heise.de/ki/

https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update

https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz

https://the-decoder.de/

https://www.heiseplus.de/podcast

https://www.ct.de/ki

  Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.

Transkript anzeigen

00:00:02: Das KI Update, ein Heise-Podcast

00:00:05: mit redaktioneller Unterstützung von

00:00:07: The Decoder.

00:00:14: Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen.

00:00:18: AppleKI News von der WWDC.

00:00:21: die EU reagiert auf Apples Siri AI Blockade Google haftet für Unwares, Claude veröffentlicht Mythos, Meta investiert in Handwerker und Mensch gegen KI beim Erhockey.

00:00:36: Seit Montag läuft in Kalifornien die WWDC, die alljährliche Apple Entwicklerkonferenz.

00:00:42: Für Heise direkt vor Ort ist Malte Kirchner und er gibt uns jetzt ein Update in Sachen Apple KI News.

00:00:50: Apple hat auf der Entwickler Konferenz WWDC seinen bislang größten KI-Schwenk vollzogen – Der Kern?

00:00:56: Die Sprachassistin Siri wurde von Grund auf neu programmiert und läuft künftig auf Google's Gemini Modellen.

00:01:02: Apple hat dafür ein mehrjahres Vertrag mit Google geschlossen, der rund eine Milliarde Dollar pro Jahr kosten soll.

00:01:08: Die neue Serie hat künftig auch eine eigenständige App mit Chatverlauf und Kontextübergreifendes Verständnis sogenannte Onscreen Awareness – ihr seht also was gerade auf dem Display steht – und dazu kommen weitere Funktionen unter dem Oberbegriff Apple Intelligence.

00:01:22: Die Passwörter-App soll zum Beispiel künftig selbständig Websites aufrufen und ändert dort schwache Passwürter ganz ohne Zutun des Nutzers.

00:01:30: Für uns in Europa gilt allerdings warten.

00:01:33: Siri AI kommt wegen eines laufenden Streits mit der EU-Kommission über den Digital Markets Act nicht auf iPhones und iPads in der EU.

00:01:41: Laut Apple verlangen die EU Regulatoren, dass Apple jedem KI System nahezu uneingeschränkten Zugriff auf das Gerät des Nutzers gewähren muss – inklusive der Fähigkeit autonom zu handeln.

00:01:52: Apple nennt das inakzeptabel aber immerhin auf Mac und Vision Pro soll Siri AI in der Eu verfügbar sein!

00:01:59: Nur iPhone und iPad bleiben außen vor.

00:02:01: Interessant auch die Developer-Seite, XCode-Siebundzwanzig bringt Coding Agenten von Enthropel, Google und OpenAI direkt in den Entwickler workflow – das ist eine Erweiterung v.a.

00:02:10: um Gemini.

00:02:11: Ein lokales New World Engine Modell übernimmt Echtzeitvorschläge während komplexere Aufgaben an Claude, Gemini oder OpenAI-Agenten weitergeleitet werden.

00:02:19: Und kleine Entwickler im App Store Small Business Programm können Apple's neue Foundation Models auf Private Cloud Compute kostenlos nutzen!

00:02:27: Hier in Cupertino war der Ärger einer EU gefühlt weit weg, gleichwohl aber ein Gesprächsthema.

00:02:32: Im Fokus für Entwickler und Medienvertreter ist aber vor allem das KI-Thema.

00:02:36: Einhellige Meinung Apple spielt nicht an der Spitze mit hat hier aber wichtige Fundamente gelegt.

00:02:42: In den nächsten Jahren muss sich zeigen ob sich hierauf aufbauen lässt.

00:02:45: Danke Malte!

00:02:56: Die Europäische Kommission reagiert prompt auf diese Aussagen und Ben Schwarn berichtet jetzt darüber.

00:03:25: Alle Konzerne, die als Gatekeeper identifiziert sind, müssten sich an gleiches EU-Recht halten.

00:03:32: Apple fürchtet mit den im Digital Markets Act enthaltenen Forderungen problematische Lücken in sein Betriebssystem zu reißen.

00:03:40: Die EU-Kommission verlangt dass KI Systeme von Konkurrenten auf dem iPhone mindestens genauso tief verankert sein sollen wie das neue Siri AI.

00:03:49: Apple wollte stattdessen eine Zwischenschicht einziehen, um sein System besser abzusichern.

00:03:55: Verhandlungen in den letzten Monaten waren laut Apple gescheitert – weshalb der Konzern sich nun entschieden hat, Siri AI zunächst nicht anzubieten.

00:04:04: Ob die Technik doch noch die EU-Bürger erreicht, hängt ganz von Verhandlung mit der EU ab so der Konzern.

00:04:11: Neben Apple hält auch Google mit Android die DMR Forderungen für technisch problematisch!

00:04:19: Die EU-Kommission verpflichteten Metta dazu, WhatsApp für konkurrierende KI Chatbots kostenfrei zu öffnen.

00:04:27: Konkret geht es um die Programmierschnittsstelle von WhatsApp Business über die externe Dienste angebunden werden.

00:04:33: Der Konzern muss den freien Zugang innerhalb von fünf Arbeitstagen wiederherstellen – anderenfalls drohen empfindliche Strafzahlungen.

00:04:42: Metta kündigte bereits Rechtsmittel an!

00:04:44: Der Streit dreht sich um den Wettbewerb zwischen KI-Assistenten in WhatsApp.

00:04:49: Meta hat seinen eigenen Chatbot Meta AI fest in den Messenger eingebaut.

00:04:54: Nutzer können ihn da direkt ansprechen, sich Fragen beantworten oder Texte verfassen lassen.

00:04:59: Konkurrierende Anbieter wie OpenAI möchten ihre Assistenten ebenfalls über WhatsApp zugänglich machen.

00:05:06: Genau diesen Zugang erschwert Meta nach Ansicht der EU und bevorzugt damit das eigene Produkt.

00:05:12: Im Oktober XXV hatte Metta die Bedingung schon einmal so verschärft, dass konkurrierende Chatbots faktisch ausgeschlossen waren.

00:05:20: Nach Druck aus Brüssel ließ der Konzern sie im März XXVI wieder zu allerdings nur befristet und gegen eine Gebühr.

00:05:28: Auch diese Gebühr wirkte wie ein Ausschluss kritisiert die EU-Kommission – das würde Schaden für den Wettbewerb verursachen!

00:05:36: Die EU verlangt nun denselben kostenfreien Zugang wie vor Oktober twenty-fünf.

00:05:42: Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes, bei Metters Größe wäre das einen Milliardenbetrag.

00:05:50: Metta sieht die EU allerdings außerhalb ihrer Befugnisse Und der Konzern argumentiert, WhatsApp-Business sei ein kostenpflichtiger Dienst für den kleine Firmen bezahlten.

00:06:02: Wenn große KI Anbieter wie OpenAI die Schnittstelle dagegen gratis nutzen dürften, profitierten sie laut Meter auf Kosten der zahlenden

00:06:11: Kundschaft.".

00:06:13: Das Landgericht München hat entschieden, dass Google für falsche Behauptungen in seinen KI-generierten Sucheübersichten unmittelbar haftet.

00:06:34: Im konkreten Fall hatten Google AI Overviews zwei Münchner Verlage fälschlicherweise mit Betrugsmaschen und unseriösen Geschäftspraktiken in Verbindung gebracht.

00:06:43: Die KI hatte Informationen über andere tatsächlich dubioso Unternehmen, mit denen der Kläger vermischt.

00:06:49: keine der verlinkten Quellen enthielt diese Behauptung.

00:06:52: die KI hatte die Zusammenhänge eigenständig hergestellt.

00:06:56: Genau das ist auch der Kern des Urteils des Gerichtsstuf-DKI Übersichten als eigenständige Inhalte von Google i Die KI-Fasseergebnisse in eigenen Worten zusammen und treffe dabei Aussagen, die in den verlinkten Quellen gar nicht vorgehen.

00:07:09: Deshalb sei Google nicht nur mittelbarer sondern unmittelbarer Större!

00:07:14: Die bisherige Rechtsprechung für klassische Suchmaschinen lasse sich daher auf KI Übersichten nicht übertragen.

00:07:20: Google hat argumentiert Nutzer könnten anhand der Quellen selbst prüfen, ob die Zusammenfassung stimme.

00:07:26: Das Gericht wies das zurück, die Möglichkeit einer Aussage durch eigene Recherche zu widerlegen befreie nicht von der Haftung.

00:07:33: Auch bei der Meinungsfreiheit setzte das Gericht ein Akzent, die von der KI geäußerte Meinung sei Nicht-Ausdruck eine Überzeugung sondern Ergebnis eines Algorithmus und damit vor allem Ausdruck geschäftlicher Betätigung.

00:07:45: Das Urteil könnte große Folgen haben.

00:07:48: Eine aktuelle Analyse im Auftrag der New York Times zeigte etwa, dass Google's KI-Suche zwar in ein neunzig Prozent der Fällen korrekt antwortet aber diesen neun Prozent und bei Google Skalierung da bleiben immer noch Millionen falscher Antworten pro Stunde übrig.

00:08:02: Ob sich die juristische Linie in höheren Instanzen hält bleibt natürlich offen.

00:08:06: Google hat bislang keine Stellungnahme abgegeben.

00:08:09: Danke Max.

00:08:11: Die Bundesregierung gründet ein neues KI-Sicherheitsinstitut, den Beschlussfasste der Nationale Sicherheitsrat.

00:08:19: Auslöser dürfte unter anderem das KI-Modell Claude Mythos von Anthropics sein, dass zumindest laut Anthropic selbst so gut darin sei, Sicherheitslücken aufzuspüren, daß der Zugriff eingeschränkt werden musste.

00:08:32: Inzwischen dürfen allerdings auch manche europäische Institutionen darauf zugreifen.

00:08:37: Mit dem neuen Gremium sollen jedenfalls Chancen und Risiken moderner KI-Modelle besser eingeschätzt werden können.

00:08:44: Der Arbeitstitel des Instituts lautet Deutsches AI Security Institute, zunächst startet es als virtuelle Institution aber ein fester Standort soll folgen.

00:08:56: Digitalminister Carsten Wildberger versprach das Institut mit hochkaritigen Fachleuten zu besetzen.

00:09:02: Modelle wie Claude Mythos sollen dann schnell getestet und bewertet werden.

00:09:07: Vorbild ist das britische KI-Sicherheitsinstitut.

00:09:10: Es gehe hauptsächlich um zwei Themenfelder, zum einen die KI-Salber Sicherheit also der Schutz vor Angriffen auf KI Systeme, zum anderen die KI Safety.

00:09:20: Dabei geht es darum dass KI Modelle selbst keinen Schaden anrichten etwa durch gefährliche Antworten oder unkontrollierte Handlungen.

00:09:30: Anthropic hat sein neues Sprachmodell Claude Faible V veröffentlicht.

00:09:35: Dabei handelt es sich um eine inhaltlich eingeschränkte Variante des ebenfalls neuen Mythos V. Das vollständige Mythos-V bleibt zunächst der NSA und ausgewählten US Unternehmen im Sicherheitsprojekt Glasswing vorbehalten, das wird wie ja schon berichtet mit zu großer Leistungsfähigkeit in bestimmten Bereichen begründet.

00:09:56: Anthropic hatte im Februar chinesische Anbieter beschuldigt, genau das in großem Stil zu versuchen.

00:10:02: Künftig dürfte es vier parallele Version von Claude Mythos geben – eine vollständige für US-Behörden hier eine für ausgewählte IT-Unternehmen und Wissenschaftler sowie Fable V für die Zahlen der Allgemeinheit.

00:10:17: Fable nutzt übrigens kleinere Modelle als Wächter.

00:10:20: Diese prüfen, ob eine Eingabe auf Hackerangriffe, gefährliches Chemie oder Bio-Wissen oder den Nachbau des Modells abzielt.

00:10:30: Schlagen die Wächter an schaltet das System auf die ältere Variante Opus vier Punkt acht um.

00:10:35: Nutzer berichten jedoch darüber dass es Rückstufungen auch bei harmlosen Fragen gebe.

00:10:41: Kritiker vermuten das auf diesem Weg auch die Serverlast verringert werden soll.

00:10:46: Febel-Fünf ist nicht in den Abonnements enthalten und wird ab dem XXIII.

00:10:50: Juni nach Tokenmenge abgerechnet, die Preise liegen dabei doppelt so hoch wie bei Opus.

00:10:57: vier Punkt acht.

00:10:58: Anthropic hat bereits einen Antrag auf ein Börsengang gestellt – nun folgt auch OpenAI.

00:11:05: Die Details des vertraulichen Antrags bleiben zunächst geheim.

00:11:09: OpenAI selbst betonte bis zum tatsächlichen Börsengang könne es noch dauern.

00:11:15: Schließlich bietet der Status, als nicht Börsen notiertes Unternehmen auch mehr Freiheiten, da weniger strenge Veröffentlichungs- und Berichtspflichten gelten.

00:11:25: Es zeichnen sich jetzt jedenfalls gleich drei große Börsengänge aus dem Techsektor ab – neben OpenAI und Anthropic plant das auch Elon Musk's SpaceX.

00:11:35: SpaceX strebt dabei eine Bewertung von knapp US dollar an.

00:11:41: Es wäre der bisher größte Börsungang überhaupt!

00:11:44: Anthropic kam zuletzt in einer Finanzierungsrunde auf eine Bewertung von neunhundert Milliarden Dollar.

00:11:51: OpenAI lag knapp dahinter.

00:11:53: Hintergrund der OpenAI-Börsenpläne sind enorme Investitionen im Rechenzentren, diese sollen mehrere hundert Milliarden dollar verschlingen.

00:12:03: Einnahmen aus einem Börsengang könnten dabei natürlich helfen.

00:12:07: Es gibt aber natürlich auch Zweifel ob sich die hohen Ausgaben je werden wieder zurückverdienen lassen.

00:12:13: Die anstehenden KI-Börsengänge können deshalb auch als Test gesehen werden.

00:12:18: Sie werden zeigen, wie bereit Anleger sind weiter in die Branche zu investieren.

00:12:24: Hire and Fire bei Metta.

00:12:26: In den vergangenen Jahren wurden immer mal wieder tausende Menschen bei Metter entlassen dann wieder Tausende eingestellt um dann wieder taussende zu entlassen.

00:12:35: Jüngst wurde rund zehn Prozent der Belegschaft gefeuert.

00:12:39: Jetzt sollen dafür neue Bau-Hilfsfachkräfte herangezogen werden, Tomislav Besmalinovic berichtet.

00:12:46: Wenige Wochen nach einer Entlassungswelle hat META ein Ausbildungsprogramm für Fachkräfte angekündigt die beim Bau von KI Rechenzentren helfen sollen.

00:12:54: Die Initiative heißt Americas Workforce Academy umrichtet sich an federalen Berufsansteiger Hochschulabsolventen sowie Queransteiger.

00:13:04: Vorkenntnisse sind nicht nötig.

00:13:07: Im ersten Jahr investiert Meta einhundertfünfzehn Millionen US-Dollar und übernimmt alle Kosten.

00:13:12: Die Ausbildung dauert fünf Wochen, garantiert Absolventen einen Arbeitsplatz auf einer Baustelle für ihren Metarechenzentrum.

00:13:19: Nach der Ausbildung ist man natürlich kein voll ausgebildeter Elektriker oder Anlagenmechaniker – es handelt sich eher um eine Grundqualifikation für Tätigkeiten auf der Baustellung.

00:13:30: Das Pilotprogramm startet im Jahr.

00:13:31: zwei tausendsechsten zwanzig in Louisiana, Ohio, Indiana & Texas In Louisiana einsteht mit Hyperion eines der größten KI-Rechenzentren des Konzerns.

00:13:41: Die Initiative baut, auf dem im April angekündigten Programm für Glasfasertechniker namens Level Up auf.

00:13:50: Metta investiert massiv in KI-Infrastruktur und plant in diesem Jahr Ausgaben von bis zu onehundertfünfundvierzig Milliarden US Dollar.

00:13:59: Zur Finanzierung wurden im Mai rund achtausend Stellen gestrichen was etwa zehn Prozent der Belegschaft entspricht.

00:14:07: Offen bleibt, was nach dem Bau der Rechenzentren mit den Arbeitsplätzen geschieht.

00:14:11: Meta verweist darauf, dass die Teilnehmer anerkannte Qualifikationsnachweise erhalten, die ihnen auch den Wechsel zu anderen Arbeitgebern ermöglichen

00:14:20: sollen.".

00:14:23: OpenAI führt einen neuen Sperrmodus für ChatGPT ein, womit auf wachsende Sicherheitsrisiken reagiert wird.

00:14:30: Viele Menschen vertrauen dem Chatboard sensible Daten an zu Finanzen, Familie der eigenen Gesundheit der eigenen Psyche.

00:14:38: zum Beispiel Bei Cyber-Angriffen könnten diese Daten in falsche Hände geraten.

00:14:44: Der neue sogenannte Lockdown Mode Ein Name der ungute Erinnerung war ruft wird derzeit schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet, auch für die kostenlose Version.

00:14:55: Dieser Modus richtet sich vor allem gegen sogenannte Prompt Injections.

00:14:59: bei diesen verstecken Angreifer, schädliche Anweisungen in einer URL, einer Datei oder einem Text, lädt jemand diese Inhalte ins ChatGPT führt der Chatbot die versteckte Anweisung aus und so kann es dann dazu kommen dass er sensible Daten an Angreifer verschickt.

00:15:15: Um das zu verhindern unterbindet der neue Modus die Kommunikation des Chatbots mit der Außenwelt.

00:15:21: ChatGPT kann dann nicht mehr im Web, Surfen oder Dateien herunterladen.

00:15:26: Auch Funktionen wie Deep Research und der agentische Modus sind deaktiviert.

00:15:32: Eigene Eingaben und Datei-Uploads bleiben möglich.

00:15:35: Aktivieren muss man den Sperrmodus.

00:15:37: selbst erfindet sich in den Einstellungen im Bereich Sicherheit.

00:15:41: bei Bedarf lässt er sich natürlich auch wieder deaktivern.

00:15:46: China will die eigene KI-Infrastruktur ausbauen, in den kommenden fünf Jahren plant Peking laut Bloomberg rund zweihundert und neunzig Milliarden US-Dollar in ein landesweites Netz aus Rechenzentren zu investieren.

00:16:00: Die US-Chipkonzerne Nvidia & AMD bleiben dabei außen vor – staatliche Unternehmen sollen den Großteil der Rechencentren betreiben.

00:16:09: Mindestens achtzig Prozent der eingesetzten Technologie soll von Inländischen zu Lieferern stammen.

00:16:14: Finanziert wird das Programm hauptsächlich über Staatsanleihen und staatliche Investitionsfonds.

00:16:20: Zum Vergleich US-Tech-Konzerne wie Meta und Microsoft planen allein für die KIAusgaben von rund Rund sevenhundertzwanzig Milliarden Dollar.

00:16:31: Chinesische Rechenzentren sind allerdings durch niedrigere Arbeits- und Baukosten deutlich günstiger.

00:16:39: Google hat mit Gemini.

00:16:41: Live Translate ein neues KI-Modell für Echtzeit Sprachübersetzung veröffentlicht, das Modell erkennt die gesprochene Sprache automatisch und übersetzt sie fortlaufend in mehr als siebzig Sprachen.

00:16:53: Dabei soll es Tonfalltempo und Tonhöhe des Sprechers beibehalten – Die KI wartet nicht auf das Ende eines Satzes sondern übersetzt während desprechens.

00:17:04: In Google's Videokonferenzdienst Google Meet steigt die Sprachunterstützung damit von bisher fünf auf mehr als siebzig Sprachen.

00:17:13: Auch in der Google Translate App ist die Funktion verfügbar.

00:17:17: Alle erzeugten Audioinhalte versieht Google mit einem unhörbaren digitalen Wasserzeichen, um KI-generierte Sprache kennzeichnen zu können!

00:17:27: Erhockey ist ein Spiel, das auf einem speziellen Tisch stattfindet.

00:17:32: Dessen Oberfläche ist mit vielen kleinen Löchern versehen und ein Gebläse erzeugt von unten einen Luftkissen, auf dem ein leichter Kunststoffpuck nahezu reibungslos und sehr schnell über das Spielfeld geschossen werden kann.

00:17:45: Nun haben Studierende der University of British Columbia einen Erhocke-Tisch entwickelt bei dem ein Mensch gegen einen KI Spieler antreten kann.

00:17:55: R-Hockey berichtet jetzt Oliver Bündel ist ein sehr schnelles Spiel.

00:17:59: Die Erfassung des Puks stellt aber für Maschinen keine einfache Aufgabe dar, eine Kamera die mit hundertzwanzig Frames per Second arbeitet wird von hellen LEDs und einem reflektierenden Klebestreifen auf den Puck unterstützt.

00:18:12: Dadurch können die Belichtungszeiten gering gehalten werden so dass die Position des Pugs besser erkannt wird.

00:18:18: Eine KI werte die Bilder aus und steuert die optimale Verteidigung und besten Angriffe mit einem beschiebenen und riemen elektrobotorisch angetriebenen Schläger.

00:18:27: Die Studierenden der University of British Columbia wollten eine möglichst einfache KI entwickeln, die ohne großes Training auskommt.

00:18:34: Deshalb wollten sie das Training ausschließlich in einer Simulation durchführen!

00:18:38: Sie verwendeten eine Soft-Actor Critic Trainingsmethode, ein Deep Reinforcement Lern Algorithmus der für das Erlernen von Entscheidungs- und Steuerungsstrategien im komplexen System mit kontinuierlichen Aktionsräumen entwickelt wurde.

00:18:51: Dazu verwenden sie eine eigene Simulationsumgebung und verzichteten auf den Einsatz von Physik Engines wie Unity oder Unreal.

00:18:58: Bei der Simulation der PUC und Schlägerbewegungen nutzten die Studierenden ein neuronales Netzwerk mit lediglich hundert zwölf Parametern um die Abrallgeschwindigkeit, den Abrallwinkel und die Unsicherheit vorherzusagen.

00:19:10: Da es in der Realität kleine Abweichungen gibt, benutzt der Simulator die ermittelte Unsicherheitsverteilung zufällig – so ergeben sich realistische Werte für das Training.

00:19:20: Die Hardware-Fürderstraining bestand aus einem Notebook mit Intel i-V Prozessor, mit dem die Simulation etwa zweihundertreißigmal schneller als in Echtzeit durchgeführt werden konnte.

00:19:29: Die Trainingsdaten wurden dann auf den physischen Erhocketisch übertragen.

00:19:33: Aufgrund der vorab genauen Definitionen des physikalischen Nachhinschaftens und der Latentzen in der Simulation war kein physisches KI-Training mehr nötig.

00:19:42: Der KI-Spieler funktioniert auf Anhieb, und ist von einem durchschnittlichen menschlichen R-Hochgespieler kaum zu

00:19:47: schlagen.".

00:19:48: Danke Oliver!

00:19:51: Und das war das KI-Update von Heiser Online vom zehnten Juni, im Jahr für die Zeit.

00:19:56: Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab fünfzehn Uhr.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.