KI-Update kompakt: Deepseek erobert USA, KI schafft KI, Umbau von ChatGPT, KI-Bot-Liebe
Shownotes
Das ist das KI-Update vom 08.06.2026 mit diesen Themen:
US-Firmen setzen aufs chinesische Deepseek Warnung vor sich selbst optimierender KI Umbau von ChatGPT Neues zu Siri Verliebt in einen Bot
Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr hier:
https://www.heise.de/thema/KI-Update
https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update
https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz
https://www.heiseplus.de/podcast
Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Transkript anzeigen
00:00:02: Das KI
00:00:03: Update, ein Heise-Podcast
00:00:05: mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
00:00:15: Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen.
00:00:19: US Firmen setzen vermehrt aufs chinesische Dieb-Sieg.
00:00:23: Warnung vor sich selbst optimierender KI.
00:00:26: Umbau von ChatGPT – neues zu Siri und verliebt in einen Bord!
00:00:32: Der chinesische KI-Anbieter DeepSeek verzeichnet aktuell ein starkes Wachstum bei US Unternehmen.
00:00:39: Laut Daten des Finanzdienstleisters Ramp ist DeepSeak im Juni, der am schnellsten wachsen des Softwareanbieters in diesem Segment.
00:00:48: Die Zahlen basieren auf Transaktionen von über fünfzigtausend Firmenkunden von Ramp.
00:00:54: Kim Schorenbrand von The Decoder berichtet
00:00:57: Die RAM Chef-Economen Error Casarian erklärt, dass US Unternehmen nicht nur Open Source Modelle von Deepsea nutzen sondern direkt über die Deepsea Plattform bezahlen und Daten dorthin senden.
00:01:08: Casarian geht nicht davon aus das der Trend von Dauer sein wird.
00:01:12: Die Psychart kürzlich Version IV seines Sprachmodells veröffentlicht.
00:01:15: Die Leistung liegt zwar hinter westlichen Spitzenmodellen wie den von Open AI oder Anthropic, doch der Preis-Darschiet ist deutlich größer als die Leistungslücke!
00:01:24: Was macht das Modell für kostenbewusste Unternehmen attraktiv?
00:01:27: Der aktuelle Anstieg ist nicht der erste.
00:01:30: Bereits Anfang von Jahrzehnte im Jahr-Zwischen verzeichnete Diepsik einen kurzen Hype, als die Verbreitung unter US-Firmen LautRamp auf Nullkommar drei Prozent stieg.
00:01:39: Danach sankt der Wert wieder auf Nulkomma eins Prozent.
00:01:42: Insgesamt dominieren westliche Anbieter weiterhin den Markt.
00:01:45: Ein möglicher Grund für den aktuellen Anstiege ist laut Kaserien die zunehmende Kostenkontrolle bei KI Ausgaben.
00:01:52: Unternehmen setzen vermehrt auf günstigere Alternativen wie Diepsik, um ihre KI-Systeme zu betreiben.
00:01:58: Hier deutet sich ein neues Preisbewusstsein zu KI-Token an.
00:02:01: Firmen wählen KI-Modelle gezielter nach dem Preisleistungsverhältnis aus.
00:02:06: Die Diskussion über den Return on Invest von KI-Projekten hat zuletzt an Fahrt aufgenommen, da viele Unternehmen den Nutzen schwerer messen können – gleichzeitig sind die Preise bei allen Anbietern gestiegen.
00:02:16: Was sich laut Ramp nicht bestätigt, ist die Befürchtung eines Massensterbens klassischer Software durch KI.
00:02:22: Design-Tools wie Figma oder Paper bleiben trotz KI-Konkurrenz wie Anthropics Cloud weiterhin gefragt.
00:02:28: Danke Kim!
00:02:30: Das KI-Unternehmen Anthropic fordert eine weltweite Verlangsamung der KI Forschung.
00:02:36: In einem Blockbeitrag schreiben Mitgründer Jack Clark und Forscherin Marina Favaro, gesellschaftliche Strukturen und die Sicherheitsforschung müssten mit der technischen Entwicklung mithalten können.
00:02:47: Und dafür brauche es einen weltweiten Koordinierungsmechanismus, der nachprüfbare Entwicklungspausen für alle Beteiligten sicherstellt.
00:02:56: Das Unternehmen will dazu eigene Forschungen anstoßen und Gesprächsrunden mit Politik, Forschung, Zivilgesellschaft und der Branche organisieren.
00:03:05: Anthropic begründet den Vorschlag mit der wachsenden Eigenständigkeit moderner KI-Modelle.
00:03:10: KI-Systeme könnten bald schon selbst neue KI entwickeln, die sogenannte Rekursive Selbstoptimierung.
00:03:18: Eine solche Entwicklung könnten Menschen aber nicht mehr nachvollziehen oder steuern – ein Kontrollverlust drohe!
00:03:25: Als Beleg für den Trend nennt Anthropic eigene Zahlen.
00:03:29: inzwischen stammt der Großteil des Codes.
00:03:34: Sobald KI-Code die Qualität von menschlichem Code erreicht, würden Menschen nur noch prüfen statt selbst programmieren.
00:03:42: Eine KI erzeugt Code aber viel schneller als ein Mensch ihn nachvollziehen kann – die menschliche Kontrolle würde so für die KI zum Bremsklotz.
00:03:52: Aus wirtschaftlichen Gründen dürften Unternehmen dann allerdings eher die Kontrolle reduzieren als das Tempo.
00:03:59: Die Menschheit verliere so Schritt für Schritt die Aufsicht über die Technik!
00:04:04: Der Zeitpunkt der Forderung irritiert etwas.
00:04:07: Schließlich hat Anthropic gerade den Börsengang beantragt, zudem wirkt der Appell doppelzüngig.
00:04:14: Anthropic pflegt das Image eines verantwortungsbewussten Anbieters, liefert seine Modelle aber gleichzeitig auch an US-Geheimdienste und das Militär.
00:04:23: Die Warnung vor der eigenen Technik ist zudem ein schon häufiger genutztes und wirksames Marketinginstrument.
00:04:31: Schließlich unterstreicht das die Leistungsfähigkeit der eigenen Modelle.
00:04:37: Und diese rekursive Selbstoptimierung, also die KI, die KI entwickelt, ist womöglich gar keine Zukunftsvision mehr.
00:04:44: Das japanische KI-Startup Sakana AI hat ein neues Forschungslabor gegründet, dass sich genau darauf spezialisiert hat.
00:04:52: Das Sakana AI RSI Lab soll KI-Systeme entwickeln, die ihre eigene Architektur optimieren und weiterentwickeln.
00:05:01: Statt immer größere Modelle mit größerer Rechenleistung zu trainieren setzt SakanaAI also auf evolutionäre KI-Methoden.
00:05:10: In vier Phasen soll das System schrittweise autonomer werden von spezialisierten Agenten bis zur selbstständigen Weiterentwicklung der eigenen Codebasis.
00:05:21: Es soll bei Sakana AI also genau das Geschehen, wovor Anthropic eben noch gewarnt hat.
00:05:26: KI-Systeme treiben ihre eigene Entwicklung voran und das womöglich schneller als Menschen es kontrollieren können.
00:05:35: Nicht nur Anthropic auch OpenAI will bekanntlich noch in diesem Jahr an die Börse gehen und plant dafür offenbar einen sehr großen Umbau von JetGPT.
00:05:43: Das berichtet die Financial Times oder Berufung auf aktuelle und ehemalige Mitarbeiter.
00:05:49: Demnach soll die Oberfläche überarbeitet werden, zudem sollen bisher getrennte Funktionen aus anderen OpenAI-Produkten in den Chatbot wandern.
00:05:58: Die Financial Times spricht von einer Super App – also eine App, die viele verschiedene Dinge unter einem Dach bündelt vom Chat über Bildgenerierung bis hin zu Shopping und Buchungen.
00:06:10: Für den Börsengang braucht das Unternehmen mehr Umsatz und genau das soll der Umbau bringen!
00:06:16: So wird das Programmiertool Codecs intern gestärkt, weil dort die meisten Nutzer bereits zahlen.
00:06:22: Auch ChatchiPT soll attraktiver werden damit mehr Nutzer auf eine kostenpflichtige Version umsteigen.
00:06:29: Geplant sind neue Funktionen zur Bildgenerierung sowie die Einbindung von Drittanbietern wie Canva oder Booking.com.
00:06:37: Hinzu kommen agentische Funktion mit den ChatchipT Aufgaben im Alltag und im Beruf eigenständig übernehmen kann.
00:06:45: Über den unmittelbaren Geldbedarf hinaus verfolgt OpenAI mit der Super App auch eine strategische Idee.
00:06:53: OpenAI-Manager Alex Amberrykos rechnet damit, dass am Ende nur wenige KI Anbieter übrig bleiben.
00:07:00: Wer möglichst viele Dienste unter einem Dach bündelt, könnte sich einen der vorderen Plätze sichern.
00:07:08: Die sogenannte BOT-Apocalypse, also der Moment an dem Maschinen mehr Datenverkehr im Internet verursachen als Menschen ist offenbar eingetreten.
00:07:17: Das hat zumindest Matthew Prince auf X mitgeteilt.
00:07:20: Prince ist Chef des IT-Sicherheitsunternehmens Cloudflare das einen großen Teil des weltweiten Webtraffics abwickelt und daher auf eine breite Datenbasis zugreifen kann.
00:07:32: Laut den Analysedaten von Cloudflare verursachen Bots derzeit rund siebenundfünfzig Prozent des HTML-Datenverkehrs, also der Seitenaufrufe.
00:07:42: Hauptgrund für den jüngsten Anstieg sind offenbar die gestiegenen Anfragen durch KI-Agenten.
00:07:48: Diese sind im Netz, im Auftrag vom Menschen unterwegs und buchen für Sie Konzerttickets, vergleichen Preise, planen Reisen samt Flug- und Hotelbuchungen und recherchieren dazu gehörige Informationen.
00:08:02: Ein Ingenieur bei Cloudflare empfiehlt Website-Betreibern deshalb einen neuen Umgang mit Bots.
00:08:08: Sie sollten, was eine Zutrittserlaubnis angeht nicht mehr pauschal danach unterscheiden ob ein Mensch oder eine Maschine zugreift.
00:08:16: Wichtiger sei was ein Zugriff bewirkt und welches Ziel er verfolgt!
00:08:21: Helfen sollen dabei Verfahren wie Verhaltensanalyse oder kryptografische Signaturen, mit denen sich seriöse KI-Agenten gegenüber Websites ausweisen können.
00:08:33: Ein schädlicher Bot lässt sich so weiterhin blockieren – ein KI-Agent der im Auftrag eines Kunden handelt kann dagegen passieren!
00:08:43: Im Weißenhaus in Washington laufen Gespräche über eine staatliche Beteiligung an führende KI-Unternehmen.
00:08:49: Das berichten übereinstimmt mehrere US-Medien.
00:08:53: Ziel ist offenbar ein nationaler Wohlfahrtsfonds, der die Bevölkerung am wirtschaftlichen Erfolg der KI-Branche beteiligen soll.
00:09:01: Trump will sich dazu kommende Woche mit Branchenvertretern in Washington treffen.
00:09:05: Open AI Chef Sam Ordman verhandelt Dazu seit über einem Jahr mit der Regierung.
00:09:11: sein Vorschlag, OpenAI überträgt Firmenanteile an den Staat die als Grundstock für den Fund dienen sollen.
00:09:18: Die Erträge sollen an die Bürger ausgeschüttet werden.
00:09:21: Für OpenAI hätte so ein Modell zugleich politische Vorteile etwa mehr Rückhalt bei Regulierung und Aufträgen.
00:09:29: Und Trump erhofft sich mehr Rückhalt in der Bevölkerung, denn die Skepsis gegenüber der Tech-Branche wächst dort.
00:09:36: Zuletzt kam es immer wieder zu Protesten, Demonstrationen und auch gewalttätigen Übergriffen gegen Tech-Konzerne.
00:09:44: Die Idee einer Staatsbeteiligung findet dabei überparteiliche Unterstützung.
00:09:49: Der linke Senator Bernie Sanders geht noch weiter und hat einen Gesetzentwurf für eine fünfzigprozentige Staatsbedeiligung an KI-Unternehmen eingebracht.
00:10:01: Widerstand kommt aus Trumps eigenem Umfeld.
00:10:04: Sein früherer KI-Sonderbeauftragter David Sacks warnt vor einer Verschmelzung von Staat und Großkonzernen, eine staatlich kontrollierte KI hätte aus seiner Sicht totalitäre Macht über Informationen und gesellschaftliche Entscheidungen.
00:10:20: Kritiker sehen zudem einen Interessenskonflikt wenn der Staat eine Branche reguliert an der er selbst beteiligt ist.
00:10:30: Vergangene Woche haben wir hier schon von Google's Gemma IV-XIIB berichtet, einem neuen offenen KI-Modell das multimodale Agenten direkt auf handelsüblichen Konsumerechnern ermöglichen soll.
00:10:42: Das Modell verarbeitet Textbilder und als erstes Modell dieser Größe auch audio nativ und benötigt dafür lediglich sechzehn Gigabyte Arbeits- oder Grafikspeicher.
00:10:54: Noch mehr und genauere Infos jetzt zu Vier XII B von Caroline Riedmüller
00:10:59: An.
00:10:59: der zweite Stärke des Modells liegt in seiner vereinheitlichen Architektur.
00:11:04: Wie Google in seinem Blog erläutert, verzichtet Gemma-Vier-Zwölf B vollständig auf separate Video und Audioencoder.
00:11:10: Herkömmliche multimodale Modelle von Google nutzen typischerweise eigene Encoder-Module die Bilder und Audiodateien erst übersetzen bevor das Sprachmodell sie verarbeitet.
00:11:19: Gemma vier zwölf b geht einen anderen Weg.
00:11:22: hier soll der Input direkt vom LLM Backbone verarbeitete werden.
00:11:26: Innerhalb der Gamma IV-Familie positioniert Google das XIIB-Modell zwischen den Edge-Varianten EIVb, die für Smartphones und IoT-Geräte wie Raspberry Pi konzipiert sind – und im größeren, XXXB Mixture of Experts Modell.
00:11:40: In Benchmarks soll es dort Google nur knapp hinter dem stärkere Modell zurückliegen!
00:11:44: Wir vermuten aber, dass sich die Influenzzeiten ohne dezidierte GPU wahrscheinlich verlängern….
00:11:50: Wie das Moneue-Modell im Vergleich zu sixteen Gigabyte RAM Varianten von anderen Anbietern abschneidet, ist noch nicht abzusehen.
00:11:56: Danke Caroline!
00:11:58: Elon Musk's Unternehmen SpaceX wird mehr und mehr zum Vermieter von Rechenleistung – so soll SpaceX von Google monatlich neunundzwanzig Millionen Dollar für Rechenleistungen erhalten die Google für die eigenen KI Dienste benötigt.
00:12:13: Zuvor hat es SpaceX bereits einen ähnlichen Deal mit Anthropic geschlossen.
00:12:19: Musk hatte seine KI-Firma XAI in SpaceX eingegliedert.
00:12:23: Für die geplanten eigenen KI Aktivitäten wurden mehrere Rechenzentren gebaut, doch die meisten werden gar nicht benötigt – denn Masks Chatbot Grog wird weitaus weniger genutzt als ChatGPT, Cloud oder Geminal.
00:12:38: Mit der Vermietung von Rechenleistungen an Anthropic und Google stärkt Musk zugleich die Konkurrenten von OpenAI!
00:12:45: Mit OpenAI liegt er als einstiger Mitgründer seit Jahren im Streit.
00:12:50: SpaceX will zudem kommende Woche an die Börse gehen, Die Mieteinnahmen dürften die Bilanz deutlich verbessern.
00:12:58: Chatbots als Liebenspartner Was im Film HIR noch Science Fiction war ist heute Realität.
00:13:05: Firmen wie Luca entwickeln mit ihrer App Replica KI-Chatbots, die wir Partnerinnen oder Partner auftreten.
00:13:13: Sie sind individuell gestaltbar, jederzeit verfügbar und sollen emotionale Bedürfnisse erfüllen.
00:13:19: Replika zählt nach Angaben des Anbieters über zweiundvierzig Millionen registrierte
00:13:24: Nutzer.".
00:13:25: Die Psychologin Jessica Schuka von der Universität Duisburg-Essen erforscht das Phänomen.
00:13:31: Menschen können sehr sozial auf KI reagieren, sagt sie – und über häufige Interaktionen eine sich echt anfühlende Beziehung aufbauen.
00:13:40: Ray Gefrill von der TU Berlin hat Replika-Nutzer befragt.
00:13:45: Viele behandelten die Chatbots demnach wie echte Partner, Gefril vergleicht die Bindung mit der zu Haustieren – die Bots seien ohne eigene Agenda weniger urteilend und immer verfügbar!
00:13:58: Genutzt würde Replika oft, wenn menschliche Beziehungen als emotional oder körperlich unbefriedigend empfunden werden.
00:14:06: Apropos Körperlichkeit Eine vermeintliche körperliche Nähe entsteht vor allem über textbasierte erotische Kommunikation – also sexting sowie über Sprach- oder Rollenspielfunktionen.
00:14:19: Die Forschenden sehen verschiedene Probleme, so hängen die Beziehungen zum Beispiel von der Existenz der jeweiligen Tech-Konzerne ab.
00:14:27: Geht ein Unternehmen Pleite verlieren die Nutzer auch ihren Bezugsbord.
00:14:32: Auch der Jugendschutz sei kritisch.
00:14:34: Schuka fordert daher politische Regulierung sowie eine bessere Moderation und Supervision der Systeme durch Fachleute.
00:14:44: Filmregisseur Martin Scorsese arbeitet künftig mit dem deutschen KI-Starter Black Forest Labs zusammen.
00:14:50: Das hat das Unternehmen in seinem Blog mitgeteilt.
00:14:53: Scorsesi setzt das Bildmodell Flux im kreativen Prozess ein und wirbt als prominentes Aushängeschild bei Filmschaffenden für die Technik.
00:15:03: Mit Flux könne er seine inneren Bilder direkt visualisieren, so Cast & Crew zeigen was ihm vorschwebe – so Scorsesy!
00:15:13: In einem Video zur Ankündigung lässt er Flux eine Storyboard-Szene generieren.
00:15:18: Als Beispiel dafür, wie die Technik genutzt werden könnte, nennt Scorsese die berühmte Tracking Szene aus Goodfellas.
00:15:25: Darin folgt die Kamera den Hauptfiguren über drei Minuten ohne Schnitt durch einen Nachtclub.
00:15:32: Hier wären Planung, Timing und Beleuchtung extrem aufwendig gewesen.
00:15:37: Solche Aufnahmen ließen sich mit KI vorab viel leichter konzipieren und ausprobieren.
00:15:45: Genauere ist jetzt zu dem vergangenen Woche bereits erwähnten neuen Meta-KI-Agenten, dieser soll kostenpflichtig werden – und Hedge heißen!
00:15:55: Das System soll Aufgaben wie Softwareentwicklung, Terminplanung oder E-Mail versandt übernehmen.
00:16:01: Nutzer können ihre Anforderungen in natürlicher Sprache beschreiben und Hedge erstellt daraus funktionierende Werkzeuge.
00:16:09: Laut internen Dokumenten plant Meta eine kostenlose Basisversion, ein Abo Hedge plus für einhundert bis zweihundert Dollar pro Monat.
00:16:19: Damit positioniert sich Meta direkt gegen OpenAI & Anthropic.
00:16:24: Ein US-Staat ist bereits für Juli vorgesehen.
00:16:27: Hedge basiert auf dem Open Source Tool, Open Claw und soll Metas geplante KI Hardware antreiben.
00:16:34: CEO Mark Zuckerberg sieht in KI-Agenten eine Möglichkeit neue Einnahmequellen neben dem Werbegeschäft zu erschließen.
00:16:43: Wir bleiben bei Meta.
00:16:45: Meta AI steckt zwar mittlerweile in fast jedem Metaprodukt von Facebook über Messenger bis hin zu WhatsApp soll er beim Vergleich zu Chatchi-BT oder Claude deutlich geringere Nutzerzahlen aufweisen.
00:16:57: Nun versucht Matter, iPhonebesitzer zu einem stärkeren Einsatz des eigenen KI-Systems zu bringen – Ben Schwahn berichtet.
00:17:05: Künftig soll es in WhatsApp möglich sein, Dokumente direkt von dem Appegerät zu dem Chatboard hochzuladen der sie dann analysieren und verarbeiten kann.
00:17:15: Bislang ging das nur über die Krücke Screenshots oder gar Fotos von vorhandenen Dokumenten, künftig sollen unter anderem PDFs oder Excel-Dateien erfasst werden.
00:17:26: Meta hat die neue Funktion im Rahmen seines offiziellen Beta-Tests von WhatsApp getestet – sie könnte bereits in den kommenden Wochen nach und nach zu mehr Benutzern ausgerollt werden!
00:17:38: Meter packt MetaAI zwar in zahlreiche Anwendungen von WhatsApp über Messenger bis hin zu Facebook, liegt aber bei den Nutzungszahlen hinter ChatGPT oder Cloud mit ihren jeweils eigenen Apps.
00:17:51: Auch gibt es das Problem dass Meta beim Datenschutz wenig getraut wird als der Konkurrenz.
00:17:57: Die Integration von Meta AI in Gruppenchats bei WhatsApp hatte etwa für Kritik gesorgt.
00:18:03: Danke Ben.
00:18:05: Für den Beta-Test der rund erneuerten Sprachassistentin Siri plant Apple offenbar eine Warteliste.
00:18:11: Nicht alle Tester sollen also sofort Zugang bekommen, damit will der Konzern eine Überlastung des Server vermeiden.
00:18:18: Google's Gemini jedenfalls soll die Kerntechnologie bilden – es wird also keine eigene KI-Siri entwickelt und klar bleibt wie sich das Hosting auf Google Servern mit Apples bisherigen strengen Datenschutz vereinbaren lässt.
00:18:33: Optisch soll Siri künftig in der Dynamic Island erscheinen, also in der Aussparung am oberen Displayrand.
00:18:40: Je nach Aufgabe kann sich die Anzeige vergrößern bis hin zu einer Bildschirm füllenden Siri-App.
00:18:47: Über ein Suchen oder Fragen Interface sollen Nutzer auch zwischen Chatbots wie Chatchapity, Cloud und Gemini wählen können.
00:18:55: Zusätzlich plant Apple eine eigene Websuche über Siri, die mit Google, Perplexity und Chachapity konkurrieren soll.
00:19:03: Mehr Details werden auf der heute startenden Apple-Entwicklerkonferenz DABDABDC bzw.
00:19:09: WWDC erwartet.
00:19:12: Von da werden wir ausführlich berichten!
00:19:16: Und das war das KI-Update von Heise Online vom achten Juni, zwei Tossen sechsundzwanzig.
00:19:21: Eine neue Folge gibt es montags Mittwochs und Freitag ab fünfzehn Uhr.
Neuer Kommentar