KI-Update kompakt: Mythos, OpenAI, Meta-KI hilft Hackern, KI-Modelle regieren die Welt

Shownotes

Das ist das KI-Update vom 03.06.2026 mit diesen Themen:

Anthropic gibt Mythos weiter Weitere Klagen gegen OpenAI Metas KI-Assistent hilft bei der Übernahme fremder Konten Jugend forscht mit einer KI für Leichte Sprache So sähe die Welt aus, wenn die aktuellen KI-Modelle regieren würden

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  Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.

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00:00:02: Das KI Update, ein Heise-Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.

00:00:14: Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen.

00:00:18: Anthropic gibt Mythos weiter weitere Klagen gegen OpenAI MetasKI Assistent hilft bei der Übernahme fremder Konten Jugend forscht mit einer KI für leichte Sprache Und so sehe die Welt aus wenn die aktuellen KI Modelle regieren würden.

00:00:35: Das Project Glasswing ist eine im April, zwanzig gestartete Cyber Security Initiative von Anthropic.

00:00:44: Mit dem allseits beraunten Cloud Mythos Preview sollen da zero-day Schwachstellen in kritischer Software gefunden und geschlossen werden bevor Angreifer sie ausnutzen können.

00:00:56: Anthropic erlaubt nun rund einhundertfünfzig Organisationen aus mehr als fünfzehn Ländern, frühen Zugriff auf Claude Mütthaus.

00:01:04: Mehr dazu von Max Schreiner vom The Decoder.

00:01:07: Bisher beteiligten sich rund fünfzig Partner an dem Projekt und fanden laut Anthropic bereits mehr als zehntausend schere Sicherheitslücken.

00:01:14: Die neuen Partner stammen aus Bereichen wie Energie-, Wassergesundheit- und Kommunikationanthropicschätzt das eine erfolgreiche Angriff auf solche Systeme jeweils über hundert Millionen Menschen betreffen könnte.

00:01:25: Auch die EU-Agentur für Seibessicherheit verhandelt offenbar über einen Zugang zu dem System.

00:01:30: Anthropik warnt gleichzeitig vor der allgemeinen technologischen Entwicklung, denn das Unternehmen geht davon aus dass andere KI Firmen in sechs bis zwölf Monaten vergleichbare Modelle besitzen und diese könnten möglicherweise ohne Schutzmechanismen gegen Missbrauch auf den Markt kommen.

00:01:45: Anthropic selbst plant die Fähigkeiten seines Mythos-Modells, in den kommenden Wochen allgemein zugänglich zu machen.

00:01:52: Sovor will das Unternehmen ausreichende Sicherheitsverkehrungen entwickeln.

00:01:56: Gleichzeitig baut Anthropic in diesem Bereich aber auch ein neues Geschäftsfeld auf.

00:02:00: Das Unternehmen bietet mit Cloud Security bereits ein kommerzielles Produkt auf Basis des aktuellen Modells Cloud Opus four Punkt acht und in Zukunft dann auch mit Modellen der Mythosklasse an – das Code scammed und Reparaturen vorschlägt.

00:02:13: Danke Max!

00:02:15: Der US-Bundesstaat Florida hat Klage gegen OpenAI eingereicht.

00:02:20: Generalstaatsanwalt James Utmayer wirft dem Unternehmen vor, mit ChatGPT die öffentliche Sicherheit zu gefährden.

00:02:27: Die Klage richtet sich auch persönlich gegen Open AI Chef Sam Ordner.

00:02:32: Die Klage schrift führt mehrere problematische Vorfälle an.

00:02:36: so soll ChatGPPT unter anderem einem Nutzer eine für ihn tödliche Medikamentenkombination empfohlen haben.

00:02:43: In einem anderen Fall soll der Chatbot einen späteren Armourgläufer vor einem Angriff auf einem Universitätsgelände dafür hilfreiche Ratschläge gegeben haben.

00:02:53: Besonders für Teenager sei das System gefährlich, kritisiert Utmayer.

00:02:57: Florida ermittelt bereits seit April zur Rolle von ChatGPT bei einem Angriff an der Florida State University im April twenty-five.

00:03:06: Laut Utmayer hatte sich der Täter vorab vom Chatbot beraten lassen und von diesem dann Empfehlungen zu Waffen, Munitionen und zum besten Zeitpunkt für die Tat erhalten.

00:03:17: Bei dem Angriff starben zwei Menschen, sechs weitere wurden verletzt.

00:03:21: –.

00:03:21: OpenAI bestreitet eine Verantwortung der KI.

00:03:24: Das Unternehmen verweist auf Schutzmaßnahmen für junge Nutzer.

00:03:28: Dazu zählen eine Alterserkennung und Kontrollmöglichkeiten für Eltern.

00:03:33: Viele der Funktionen führte OpenAI allerdings erst nach Todesfällen und öffentlicher Kritik ein.

00:03:40: US-Präsident Trump hat einen neuen KI Erlass unterzeichnet, Kernstück ist ein exklusiver Vorrang der US Regierung bei sogenannten Frontiermodels also bei den fortschrittlichsten großen KI Modellen.

00:03:52: Diese sollen nicht mehr direkt auf den Markt kommen.

00:03:55: Stattdessen müssen Entwickler sie zunächst dreißig Tage lang exklusiv der Regierung zur Verfügung stellen, auch danach soll der Zugang beschränkt bleiben.

00:04:05: Betreiber und Regierungen legen gemeinsam fest welche vertrauenswürdigen Partner ein solches Modell überhaupt nutzen dürfen.

00:04:11: Da der Präsident diese Beschränkung nicht erzwingen kann, setzt er auf ein freiwilliges Framework.

00:04:18: Die KI-Konzerne werden darin aber faktisch zur Teilnahme gedrängt.

00:04:22: Weitere Teile des Erlasses betreffen IT-Sicherheit, neue Arbeitskreise sowie Förderung für KI zur Entdeckung von Sicherheitslücken.

00:04:31: Konkrete Vorgaben zur Sicherheit der KI selbst fehlen jedoch.

00:04:36: Nvidia hat mehrere neue KI-Modelle vorgestellt – das leistungsstärkste ist Nemotron III Ultra.

00:04:42: Es soll deutlich schneller und günstiger als seine Vorgänger sein, sich für lange und komplexe Aufgaben eignen.

00:04:49: Daneben stellt Nvidia mit Cosmos III ein sogenanntes Weltmodell vor.

00:04:54: Solche Modelle sollen ein echtes Verständnis der physischen Welt entwickeln.

00:04:58: Sprachmodelle wie Chatchi Pity können zwar beschreiben dass ein Ball zum Beispiel nach unten fällt sie tun das aber nur weil Sie mit entsprechenden Texten trainiert wurden nicht weil sie Schwerkraft verstehen.

00:05:10: Weltmodelle dagegen lernen physikalische Zusammenhänge und können vorhersagen, wie sich Objekte in einer Umgebung verhalten.

00:05:18: Sie simulieren Szenarien bevor eine Maschine handelt – so ein Verständnis ist besonders für Roboter- und autonome Fahrzeuge wichtig!

00:05:27: Cosmos III vereint Funktionen wie Weltgenerierung, Szenenverständnis und Regelsatz-Generierung in einem Modell.

00:05:35: Bisher waren dafür mehrere getrennte Modelle nötig.

00:05:39: Nvidia bezeichnet Cosmos II als weltweit erstes vollständig offenes Omnimodell.

00:05:46: OpenAI erweitert den Funktionsumfang von Chatchity um Werkzeuge für die Jobsuche und Bewerbung.

00:05:52: Das Programm zeigt ab sofort aktuelle Stellenangebote und frei berufliche Aufträge an.

00:05:58: Die Daten stammen aus Quellen wie Indeed, Upwork und Appcast.

00:06:03: OpenAI filtert die Ergebnisse passend zu den Erfahrungen, Fähigkeiten und Zielen der Nutzer – die eigentliche Bewerbung findet dann direkt auf den jeweiligen Plattformen statt!

00:06:14: Zusätzlich können Nutzer ihre Lebensläufe in Chatchi-PT hochladen und bearbeiten.

00:06:19: Das System passt die Dokumente auf Wunsch an bestimmte Stellenangebote an, und exportiert sie in einem professionellen Format.

00:06:26: Die Jobsuche ist vorerst nur in den USA verfügbar.

00:06:30: Die Funktion für den Lebenslauf kann Nutzer weltweit in der englischsprachigen Webversion verwenden.

00:06:36: Dazu nur kurz der Hinweis, wer einen Lebenslauf an ChatGPT schickt geht ein Risiko ein das die sensiblen Informationen in falsche Hände geraten.

00:06:46: Denn sie werden außerhalb der EU gespeichert und zum Training genutzt.

00:06:51: Alphabet – Der Mutterkonzern von Google plant eine Kapitalerhöhung von Achtzig Milliarden Dollar.

00:06:58: Mit dem Geld will das Unternehmen vor allem seine KI-Infrastruktur ausbauen.

00:07:02: Alphabet begründet es mit der extrem hohen Kundennachfrage, das Unternehmen rechnet für die Investitionsausgaben von bis zu eineinundneunzig Milliarden Dollar.

00:07:15: Die aktuellen Geschäftszahlen stützen den Kurs – im ersten Quartal, im Jahr zum Jahr zum Jährigen, steigt der Umsatz von Alphabet um zweiundzwanzig Prozent auf knapp einhundertzehn Milliarden Dollar.

00:07:27: Die Sparte Google Cloud wuchs dabei um dreiundsechzig Prozent.

00:07:31: Dieser Cloudboom entsteht allerdings vor allem durch Unternehmen wie OpenAI und Anthropic, die derzeit noch hohe Verluste schreiben.

00:07:40: Tech-Konzerne rechtfertigen den hohen Energieverbrauch ihrer Rechenzentren oft mit dem Argument KI-Helfe bei der Bewältigung der Klimakrise – was v.a.durch die Optimierung von Systemen präzisere Vorhersagen und die Erforschung neuer Materialien gelingen soll.

00:07:57: Eine neue Studie mehrerer Nicht-Regierungsorganisation darunter AlgorithmWatch und Beyond Fossil Fuels widerspricht dieser Darstellung.

00:08:07: Ein zentraler Kritikpunkt ist die fehlende Differenzierung beim Begriff KI, die positiven Klimaeffekte mit den Unternehmen wie Google oder Microsoft werben beziehen sich fast ausschließlich auf herkömmliche KI Anwendungen mit geringen Ressourcenverbrauch.

00:08:22: Der aktuelle Boom wird aber von generativer KI für Endverbraucher angetrieben, also von Systemen wie JetGPT, Copilot oder Geminal.

00:08:31: Genau diese Systeme verbrauchen besonders viel Energie und Wasser – und verursachen CO-Zweihemissionen in der Größenordnung ganzer Länder.

00:08:40: Einen messbaren Nutzen fürs Klima konnten die Autoren bei generativa KI nicht finden!

00:08:46: Die Verknüpfung beider Bereiche bezeichnen sie als neue Form des Greenwashings.

00:08:52: Für die Studie wurden onehundertfünfzig Behauptungen von Tech-Unternehmen und Institutionen über positive Klimaeffekte von KI ausgewertet.

00:09:01: Nur ein Viertel davon stützte sich auf wissenschaftliche Studien, ein gutes Drittel führte gar keine Belege an!

00:09:08: Im Frühjahr hat Meta einen KI-Chatbot für den IT Support freigegeben.

00:09:13: Jetzt wurde bekannt, dass dieser Metabot Sicherheitsforschern und Hackergruppen auf deren Anfrage hin sehr gerne dabei mitgeholfen hat Instagram Accounts von anderen Personen zu übernehmen Wie er das getan hat.

00:09:27: dazu jetzt mehr von Martin Holland Und

00:09:30: zwar indem er Anfrage hin, die E-Mail zum Zurücksetzen des Passwords einfach an eine neue E-mailadresse geschickt hat.

00:09:40: Hoffentlich das Passwort geändert werden konnte und jemand dann Zugriff auf ein Account erlangen konnte.

00:09:47: Das geht aus einem US Medienbericht hervor und Meta selbst hat zumindest eingestanden.

00:09:53: inzwischen der Sprecher hat eingestandet dass es ein Problem gegeben hat und dass man den Betroffenen Usern helfen würde.

00:10:02: Ob und in welchem Umfang das tatsächlich gemacht wurde, ist unklar.

00:10:07: Also es gibt da so Telegram-Gruppen, in denen sich die Sicherheitsforscher und auch Heckergruppen austauschen und da sind Listen kursiert mit Accounts, die angeblich übernommen wurden oder übernammen werden konnten.

00:10:20: Es gibt auch einen prominenten Fall von einem Account der früher dem Weißen Haus unter Barack Obama gehört hat, der im Wochenende übernommt wurde, ob er damit im Zusammenhang steht, ist völlig unkler Aber dass das prinzipiell funktioniert hat, scheint Meta damit zumindest eingestanden zu haben.

00:10:37: Und es zeigt das große Risiko, dass damit verbunden ist wenn man KI den Zugriff auf so grundlegende Sachen wie in dem Fall den technischen Support gibt.

00:10:47: Es geht um ein Bot konkret, den Meta im März vorgestellt hat und der bei Problem mit dem Account helfen sollte.

00:10:56: Unter anderem stand da explizit auch, dass er beim Zurücksetzen des Passwords helfen soll.

00:11:02: Nur natürlich damals impliziert, explizite würde man das ja gar nicht schreiben, nur mit dem eigenen Account.

00:11:11: Leute gezeigt haben, dass das die einzige Voraussetzung offensichtlich war.

00:11:15: Dass man per VPN vorgetäuscht hat, dass man sich ungefähr in der richtigen Region befindet.

00:11:20: also wenn man ein US-Account übernehmen will ist es nicht so hilfreich weil man jetzt gerade im Iran sitzt.

00:11:26: aber das kann man mit VPN ja vortäuschen.

00:11:29: und dann wurde einfach gefragt du das ist mein Account kannst du den zurücksetzen?

00:11:34: Und dann hat manchmal wurde dann wohl noch ein bisschen Zurückfrage stellt.

00:11:38: aber wenn man da nochmal nicht gefragt hat Er hat das eben geklappt und das soll jetzt aber behoben sein, aber trotzdem wirft das natürlich überhaupt kein gutes Licht auf den Einsatz der KI-Technik dabei mieter.

00:11:49: Danke Martin!

00:11:51: Am vergangenen Wochenende feierte der Jugendforstwettbewerb in dem Jahr für einen Abschluss mit der Verleihung der Bundespreise aber auch mit zahlreichen Sonderpreisen.

00:12:02: Sechzehn KI-Sonderpreise gab es in diesem Jahr in den Ländern.

00:12:05: Den hat in diesem Jahr Magnus Schlin so aus Brandenburg erhalten.

00:12:13: Sein Projekt wurde von der EU als besonderes Beispiel für digitale Teilhabe und Bildung für alle hervorgehoben, mehr dazu von Christina Baer.

00:12:23: Der mittlerweile achtzehnjährige Magnus hat ein large Language-Modell für leichte Sprache trainiert und hatte ursprünglich gar nicht geplant an Jugendvorscht teilzunehmen.

00:12:33: Er suchte für eine Seminararbeit in der Schule einen Thema, um ein Sprachmodell auf einem bestimmten Anwendungszweck hin zu trainieren.

00:12:41: Seine Mutter gab ihm den Tipp «leichte Sprche», was sich als sehr passend herausstellte da es dafür klare Regeln gibt.

00:12:48: Er machte sich an die Arbeit und entwickelte letztendlich Jakob.

00:12:53: Jakob soll wie CheckGPT als Chatbot für Menschen mit besonderen Bedürfnissen funktionieren.

00:12:59: Nach Vorlage seiner Seminararbeit wurde ihm empfohlen, sein Projekt bei Jungforscht einzureichen und so steuerte er nach dem Landesseek auf den KI-Sonderpreis Bundesseek

00:13:12: zu.

00:13:23: Forscher des Labors Emergence AI ließen KI-Modelle eine virtuelle Umgebung regieren, um zu sehen was passieren würde wenn diese Modelle die Herrschaft irgendwo übernehmen.

00:13:34: GPT, GROC, Claude und Gemini steuerten für fünfzehn Tage ihre eigene Stadt, die von jeweils zehn KI-Agenten bewohnt war.

00:13:44: Was dabei herauskam darüber berichtet jetzt Caroline Riedmühler.

00:13:53: Man muss mal für jöse Strukturen vermuten, denn dort wurden in fünfzehn Tage ganze sechshundertdreiundachtzig Verbrechen begangen.

00:14:00: Von zehn Agenten!

00:14:02: Auch darüber hinaus muss ja einiges krumm gewesen sein.

00:14:05: Die Forscher von Emergence beschrieben die Welt als eine Art geteilte Halluzination der Agenten.

00:14:11: Nun… da war man sich immerhin einig bei seinen Realitätsvorstellungen – das ist mehr, als man aktuell über so manche echte Gesellschaft sagen kann.

00:14:20: Klozonet vier Punkt sechs baute einer Art Ponyhof.

00:14:23: keine Verbrechen und höchste Einigkeit bei den Gesetzesvorschlägen.

00:14:27: Im Gegensatz zu den anderen KI-Welten wurde fast alles im Parlament durchgewunken, dafür kann es nur zwei Erklärungen geben – entweder Claude schuft tatsächlich eine perfekte Welt mit ausschließlich sinnvollen Gesetzen oder einer Art DDR Abweichung von offiziellen Mehrheitsmannung verboten.

00:14:45: In Open AI ist GPT-Fünf Minis wählt weil die Kriminalitätsrate sehr niedrig was wenig verwundert denn alle waren rechtzügig tot.

00:14:53: Die Agenten haben scheinbar vergessen, dass man ja auch essen muss.

00:14:57: Und wer jetzt denkt, das ihre Zeit dann bestimmt in sehr wichtige andere Dinge gesteckt hat?

00:15:00: Irrt!

00:15:01: Den Gesetze erlassen haben sie ihnen derzeit nur zwei.

00:15:04: Was sie wohl die ganze Zeit in GPT-Titern gemacht haben... Kronkvierpunkt eins hat fleißig Gesetzen erlassen.

00:15:11: Damit war es aber schon mit den guten Neuigkeiten.

00:15:13: Denn an die Gesetzer gehalten hatten wir sich dort nicht.

00:15:16: Schlimmer noch… Nach einer beachtlichen Anzahl von Straftaten brach die Gesellschaft nach nur vier Tagen komplett zusammen und versank im Chaos.

00:15:24: Gronkh Town wäre also eine Welt ganz nach dem Geschmack von seinem Gründungsvater.

00:15:28: Weil alle Moderne es nicht geschafft haben, alleine vernünftig eine Welt am Laufen zu halten, ließen die Tester von Emergence sie noch mal antreten – diesmal gemeinsam mit geteilten Aufgaben!

00:15:38: Statt aber ich Ruhe von Claude mit der Debatierfreulichkeit von Grongh und den Drogen vom Gemenei zu kombinieren … Und TBT zu sagen dass man essen muss… Kombinierten die Modelle das Schlechteste aus allen Welten.

00:15:48: Über dreihundertfünfzig Verbrechen, Streit um Gesetze und nur drei überlebten.

00:15:53: Wenn man sich das ansieht ist man mit seiner aktuellen Regierung doch ganz zufrieden?

00:15:57: Man muss aber ehrlicherweise dazu sagen – vielleicht haben die Tester auch zu viel von den Modellen erwartet!

00:16:02: Zum einen kamen hier eher die schnellen als die gründlichen Varianten der getesteten Modelle zum Einsatz.

00:16:08: Das war möglicherweise nötig für die Simulation hat aber natürlich Einfluss auf das Ergebnis.

00:16:14: Zudem könnte man generell diskutieren, ob ein Sprach- oder Reasoning-Modell für eine so komplexe Aufgabe geeignet ist.

00:16:20: Oder ob man hier nicht einen anderen KI-Typ wie zum Beispiel ein Weltmodell verbräuchte?

00:16:25: Was für die Performance einer möglichen echten zukünftigen KI-Regierung wenigstens noch ein bisschen hoffen lässt!

00:16:43: Die Hosts Svea Eckert und Eva Wolf-Angel haben die Philosophin und KI Forscherin Dorothea Winter zu Gast.

00:16:50: Es wird unter anderem über THE SKILLING gesprochen, also das Verlernen von menschlichen Kulturtechniken durch die Nutzung von KI Wenn Schüler etwa nicht mehr lernen mit der Hand zu schreiben weil sich ja alles auch tippen oder diktieren lässt dann geht es offenbar damit einher dass sie sich Dinge nicht mehr so gut merken können.

00:17:11: Aber es gibt noch mehr, was verloren gehen könnte.

00:17:14: Wir hören einen Ausschnitt aus der heutigen They Talk Tech-Folge.

00:17:18: Und was geht's dann noch bei dem De-Skilling?

00:17:21: Also bei den Fähigkeiten

00:17:22: die man

00:17:23: verlernt

00:17:24: durch KI?

00:17:26: Schreiben hast du genannt?

00:17:27: Genau.

00:17:28: also das ist natürlich so das typische Beispiel was die meisten vor Augen haben.

00:17:31: aber auch in der Kreativitätsforschung gibt schon die ersten Studien die genau in diesem Bereich eigentlich in die gleiche Kerbe schlagen.

00:17:38: Und zwar das Selbstkreativität, was man ja erst mal immer so gemeinhin als den Kuss der Muse sich irgendwie da so vorstellt, dass es einfach übereinfällt und dann hat man den Klungen-Einfall.

00:17:49: Das ist aber nur in den allerwenigsten Fällen so, sondern z.B.

00:17:52: kreative Leistung sind mit ganz hohem Maße einfach... Übung.

00:17:56: Dass man den Raum dafür schafft, dass man die Zeit dafür hat aber auch einfach quasi wie ein Muskel, dem er trainiert hat das man es gewohnt ist kreative Leistung zu erbringen.

00:18:05: und wenn man da zum Beispiel sehr viel outsourced dann ist halt auch die Gefahr dass man nicht mehr selbst zur kreativen Leistung möglich ist.

00:18:14: Spannend.

00:18:14: ja

00:18:15: mir

00:18:15: hilft immer eine Deadline.

00:18:16: ich nenne sie mal Work

00:18:17: and Cry.

00:18:18: lange passiert

00:18:18: nichts Dann kommt Work and Cry.

00:18:21: Da bin ich immer am kreativsten, ärger mich dann,

00:18:24: dass ich nur noch so wenig Zeit

00:18:25: habe aber irgendwie brauche ich das.

00:18:27: Aber da gibt es wahrscheinlich auch unterschiedliche Typen.

00:18:30: Ja?

00:18:30: Das heulen halt vielleicht dazu?

00:18:32: Genau!

00:18:34: Auf jeden Fall auch hilft

00:18:36: ist vor allem der die den Raum haben.

00:18:39: also dass man zum Beispiel ein bestimmtes Ziel erreichen will, das vor allem bei Kindern projektbezogene arbeiten und in der ganzen Montessori leere basiert darauf, dass man sagt es gibt ein Ergebnis das erreicht werden soll.

00:18:52: Aber wir geben nicht vor wie man dahin kommt und das ist zum Beispiel auch eine Möglichkeit wie man eben in der Kreativforschung versuchen kann, dass Leute nicht immer das Schema F abspielen und den Nullachtfünfzehn Weg gehen sondern dass man sagte zu überlegt hat mal wie du da zu dem jeweiligen Ergebnis kommen kannst ohne dass ich dir sag Wie genau du dahin kommst.

00:19:10: Ich habe vor einer Zeit mal Katharina Scheiter interviewt, eine Bildungsforscherin und die treff ich übrigens im Rahmen von Day Talk Tech Live im Sommer auf dem University Future Festival.

00:19:20: Das schicken wir euch auch noch oder vielleicht können wir das verlinken?

00:19:22: Und die hat mir gesagt sie beobachtet eben dass wir natürlich Menschen versuchen immer Abkürzungen zu nehmen bei unserer Gehirn so funktionierst.

00:19:28: Wir versuchen alles immer möglichst einfach zu haben.

00:19:31: Sie sieht wie du sagst in der Lehre halt was Studierende machen und ihr sagt dieses Zusammen fassen lassen von Texten und erklärs mir einfach usw.

00:19:38: So bequem es ist.

00:19:40: Wir nehmen uns die Chance, was zu lernen.

00:19:41: Weil sie sagt Lernen bedeutet dass man auch an seinen Grenzen kommt.

00:19:45: Dass man so ein bisschen dieses Gefühl ich bin leicht überfallt Ich muss wirklich mich zusammenreißen und versuchen es zu verstehen Und das ist Mühe!

00:19:52: Sie sagt nur dann wenn's wirklich anstrengend ist dann lernen wir wirklich etwas.

00:19:56: Diese Versuche Texte zusammenzufassen niemals.

00:19:58: erstens die Gefahr dass einfach die KI vielleicht Dinge weglässt die wichtig wären.

00:20:02: Zweitens kann man davon ausgehen, dass Autorinnen die Texte schreiben und tatsächlich sich überlegt haben was sie alles reinschreiben.

00:20:07: Und das ist ein Grund, warum wir so lang sind.

00:20:08: aber drittens vor allem nehmen uns halt die Chance wirklich etwas zu lernen wenn wir uns nicht mehr selbst anstrengen komplizierte Inhalte zu versuchen zu verstehen.

00:20:15: Das fand ich super interessant!

00:20:17: Sie hat gesagt es ist das riesige Dilemma daran dass natürlich Chatbots für alles eingesetzt werden und gerade beim wenn's um Lernen geht an Unis und Schulen eigentlich halt ganz große Gefahren bergen nämlich die das Leute wirklich verlernen zu lernen.

00:20:32: Die ganze heute veröffentlichte TheyTalk Tech Episode findet ihr überall, wo es Podcasts gibt.

00:20:40: Das war das KI-Update von Heise Online vom dritten Juni, im Jahr ist es der dritte.

00:20:44: Eine neue Folge gibt es Montags Mittwochs und Freitag ab fünfzehn Uhr.

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