KI-Update kompakt: Gemini Intelligence, digitale Täuschung, Israel, Purview
Shownotes
Das ist das KI-Update vom 13.05. 2026 unter anderem mit diesen Themen:
Google stellt Gemini Intelligence für Android vor EU-Kommission konkretisiert Regeln gegen digitale Täuschung Microsoft tauscht Israel-Chef nach Skandal um Militär-Cloud aus und KI-Prompts trotz Anonymisierung einsehbar
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Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Transkript anzeigen
00:00:02: Das KI Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
00:00:13: Ich bin Isabel Grünewald und die sind heute unter anderem unsere Themen.
00:00:18: Google stellt Germany Intelligence für Android vor EU-Kommission konkretisiert Regeln gegen digitale Täuschung Microsoft tauscht Israelchef nach Skandal um Militärcloud aus Und KI Prompts trotz Anonymisierung einsehbar.
00:00:35: Google hat im Zuge der Android-Show die nächste Stufe des KI-Assistenten für Smartphones und weitere Produkte des Ökosystems vorgestellt.
00:00:44: Die Gemini Intelligence Kernstück sind agentische Fähigkeiten, erklärt Walter Kirchner aus dem Heise Online Newsroom.
00:00:52: Es ist eine Umwandlung vom Antwortautomaten zum digitalen Assistenten, der tatsächlich Dinge erledigen soll – was Google da gerade plant!
00:01:00: Gemini Android kann künftig mehrstufige Aufgaben übernehmen, etwa einen Platz in einem Sportkurs buchen Bücher aus einer Liste direkt an den wahren Korb legen oder eine Einkaufsliste aus der Notizen-App zusammenstellen und zur Bestellung vorbereiten.
00:01:14: Man macht einen langen Druck auf den Powerbutton und Gemini erledigt den Rest.
00:01:18: Wichtig dabei?
00:01:19: Die KI handelt laut Google nur auf Anweisungen.
00:01:22: Der Nutzer kann die Schritte verfolgen Und vor einem Kauf ist eine Bestätigung nötig.
00:01:28: Interessante ist auch die Funktion Rambler.
00:01:29: Wer Eingaben per Sprache tätigt und dabei Finuschelt, AS einstreut oder vom Thema abschweift, der bekommt automatisch eine aufgeräumte Version seiner Nachricht.
00:01:38: Rambler erkennt dabei sogar mehrere Sprachen gleichzeitig in einer einzigen Nachricht.
00:01:43: Dazu kommen weitere Features.
00:01:44: mit create my widget beschreibt man einfache normaler Sprache was man auf dem Homescreen sehen möchte und die KI baut daraus ein Widget.
00:01:52: Auch das System zum automatischen Ausfüllen soll smarter werden.
00:01:56: Gemini soll Formulare in Apps und Chrome künftig gezielter ausfülle können, gerade bei diesen Funktionen bleibt aber spannend was davon in Europa wann wirklich verfügbar ist.
00:02:06: Wann kommt das nach Deutschland?
00:02:07: Die Einführung soll im Sommer schrittweise beginnen, zunächst auf aktuellen Samsung Galaxy und Google Pixel Geräten.
00:02:14: Später sollen weitere Android-Geräte und Gerätekategorien folgen – also etwa Smartwatches, Autos, smarte Brillen und Laptops.
00:02:21: Google hat gegenüber Heise Online bestätigt, dass Deutschland berücksichtigt wird.
00:02:25: Einen konkreten Termin nennt das Unternehmen aber noch nicht!
00:02:28: Im Chrome Browser ist von Google ein lokales KI-Modell integriert, das Funktionen wie Betrugserkennung datenschutzfreundlich ausführen soll.
00:02:40: Eine JavaScript API ermöglicht Webseiten künftig die Interaktion mit diesem Modell – eine Änderung in der neuesten Chrome Version sorgt jetzt aber für Bedenken!
00:02:49: In den KI-Einstellungen fehlt plötzlich der wichtige Halbsatz ohne Dateien an Google Server zu senden, der im letzten Chrome noch vorhanden war….
00:02:59: Der Grund für diese Textänderung bleibt unklar.
00:03:02: Nutzende können das lokale KI-Modell zwar deaktivieren, verlieren dann aber KI-basierte Funktion wie Schreibhilfen, Betrugswarnungen, Terporganisation oder Webseitenzusammenfassungen.
00:03:13: Die Änderung wirft Fragen zum tatsächlichen Datenschutz der als lokal beworbenen KI-Funktionen auf.
00:03:20: Seit Wochen wird davor gewarnt, dass böswillige Cyberakteure bald mit KI Hilfe Sicherheitslücken finden und ausnutzen könnten!
00:03:29: Jetzt ist es angeblich soweit, berichtet Martin Holland aus dem heise online Newsroom.
00:03:56: Nichts sonderlich viele Details dazu genannt.
00:03:59: Also siehst, das ist ein quelloffenes webbasiertes Werkzeug zur Systemadministration getroffen hätte und dass da eine Lücke entdeckt wurde bzw.
00:04:10: eine Lückenbeschreibung entdeckte, die sehr deutlich darauf hingewiesen habe, dass sie von einer KI erstellt wurden.
00:04:18: Da gab es verschiedene Hinweise zum Beispiel einen Verweis auf ein Dokument das nicht existiert hat.
00:04:25: Das ist ganz typisch!
00:04:27: Und bei Google sagt man, dass man den Hersteller informiert habe und dann haben wir das die Lücke geschlossen.
00:04:35: Also es wäre eine Zero Day Lücke gewesen.
00:04:37: Das heißt wenn der Angriff begonnen hätte, hätte der Hersteler davon nicht gewusst und keine Zeit gehabt zu reagieren also erst während der Angriffe läuft.
00:04:50: Das ist deshalb von Bedeutung diese Mitteilung weil jetzt seit Ein paar Wochen, quasi die Rede davon ist das KI jetzt so leistungsfähig ist oder dass die ersten KI-Modelle so leisungsfähigs sind.
00:05:03: Dass sie selbstständig Lücken, Sicherheitslücken und Software entdecken können und zwar auch die ganze Ausnutzung beschreiben können und damit Angreifern böswilligen Akteuren ein sehr mächtiges Werkzeug an die Hand geben.
00:05:16: Das ist vor allem damit begonnen mit mit Claude Muthers Preview von Anthropic, die angeblich als erste KI so richtig gut da drin sein soll.
00:05:25: Das Anthropics selbst gesagt hat wir geben die nicht frei und wir geben nur Unternehmen, die jetzt die Lücken abdichten.
00:05:30: Und während in den letzten Tagen vor allem, also Wochen aber jetzt vor einem Tag es hat deutlich geworden dass die Firmen, die das benutzen sehr viele Sicherheitslücken finden und die stopfen.
00:05:41: Also das ist das eine.
00:05:42: und jetzt war immer die Frage Ob die Zeit reicht, bis die nächsten KI-Modelle da aufschließen können und dann auch dass die Angreifer quasi über die gleichen Fähigkeiten verfügen können.
00:05:54: Und der Bericht von Google liegt nun nahe, dass das zumindest in einem Fall passiert sein könnte aber es gibt zu wenig Details um darauf jetzt zu schliessen, dass jetzt wirklich Akteure da in der Lage sind das großflächig einzusetzen.
00:06:08: noch muss man da weiter abwarten Aber im Moment gibt es zumindest Anzeichen.
00:06:13: Einige Softwarehersteller, also Mozilla hat das gesagt, dass sie davon überzeugt sind.
00:06:16: Dass man mit diesen Werkzeugen alle Lücken wird finden können und damit wäre natürlich dann am Ende sogar mehr Sicherheit
00:06:24: gegeben.".
00:06:24: Danke Martin!
00:06:26: Einer der wenigen die Anthropics-KI-Modell Claude Muthos nutzen dürfen ist Daniel Stanberg – er ist Maintainer des Download Tools Curl und durfte die KI zur Schwachstellensuche testen.
00:06:39: Das Stemberg dieses Angebot überhaupt annahmend überrascht, da er in der Vergangenheit immer wieder über qualitativ schlechte KI Bug Reports geklagt hatte.
00:06:47: Mythos meldete nun fünf potenzielle Probleme – von denen nur eines eine echte Sicherheitslücke darstellte.
00:06:54: Drei Meldungen erwiesen sich als falsch positiv und einer als gewöhnlicher Bug.
00:06:59: Die bestätigte Schwachstelle hat einen niedrigen Schweregrad!
00:07:03: Standback betont, dass KI-Tools offenbar deutlich besser geworden sind und als hilfreiche Ergänzung zu menschlichen Code Reviews dienen können.
00:07:12: Sie ersetzen jedoch nicht die menschliche Prüfung – sondern unterstützen diese effektiv!
00:07:18: Die EU-Kommission hat einen ersten Lightlinienentwurf zum Artikel Fünfzig des AI-Erkts veröffentlicht.
00:07:24: Die Lightlinie sollen Kennzeichnungspflichten für Chatbots und KI generierte Inhalte konkretisieren.
00:07:30: Robin Ahrens von der CT fasst diese Leitlinien zusammen.
00:07:34: EU-Bürgerinnen sollen künftig jederzeit wissen, ob sie mit einer Maschine kommunizieren oder ob ein Bild mit KI erstellt
00:07:40: wurde.
00:07:41: Denn ab dem zweiten August dieses Jahres werden dem Artikel fünfzig des AI-Akt festgelegten Transparenzpflichten für KI-Tools gelten.
00:07:49: Der jetzt veröffentlichte Leitlinenentwurf der Kommission soll vor allem Behörden dabei unterstützen die Einhaltung der Pflichten sicherzustellen.
00:07:55: – das Dokument unterscheidet in vielzentrale Kategorien.
00:08:00: Die erste konkretisiert Transparenzvorgaben für interaktive KI-Systeme, also vor allem KI Chatbots und ähnliche Tools.
00:08:07: Die sollen in der Vorstellung der EU-Kommission künftig so gestaltet sein dass Nutzer indirekt erkennen das sie es mit einer KI zu tun haben.
00:08:14: Die zweite Säule der Leitlinien betrifft KI generierte Texte Bilder oder Videos.
00:08:19: die sollen künftig Maschinen lesbar gekennzeichnet sein müssen also mit eine Art Wasserzeichen digital kodiert sein.
00:08:25: diese Kennzeichnung soll aber auch aufhindbar.
00:08:28: Was damit gemeint ist, ist nicht ganz klar – vermutlich aber dass das auch für Menschen erkennbar sein muss.
00:08:34: Im dritten Teil der Leitlinien geht es vor allem um intelligente Emotionserkennung oder biometrische Kategorisierung.
00:08:40: Nutzerinnen müssen über solche KI-basierten Vorgänge künftig in Kenntnis gesetzt werden.
00:08:45: Die letzte Kategorie der Leidlinien stand zuletzt besonders im Zentrum der Aufmerksamkeit.
00:08:49: Sie behandelt Deepfakes und KI generierte Texte von öffentlichem Interesse.
00:08:53: Dem Entwurf der Kommission nach müssen diese Deepfakes künftig eindeutig als solche deklariert werden.
00:08:59: Ausnahmen will man nur für künstlerische oder satirische Zwecke ermöglichen.
00:09:03: Trotz dieser recht strengen Vorgaben, will die EU-Kommission aber auch realitätsnah bleiben.
00:09:08: Vor allem private Freiheiten sollen nicht unnötig eingeschränkt werden.
00:09:11: Wer also mal ein KI-generiertes Bild in den Chat mit Freundinnen schickt, muss das nicht gleich kennzeichnen.
00:09:17: Auch so was wie automatische Grammatikkorrekturen sollen von den strengen Pflichten befreit sein – zumindest solange sie den Inhalt nicht wesentlich verändern!
00:09:25: Anders sieht es hingegen bei der Veröffentlichung von KI-Inhalten auf Social Media aus.
00:09:29: Sobald diese Inhalte Einfluss auf die politische Meinung nehmen können müssen Sie gekennzeichnet werden.
00:09:35: Das klingt erst einmal alles noch recht bürokratisch und unkonkret.
00:09:38: Ob AIS-Lob, also zum Beispiel die aktuell auf Social Media kursierenden Videos über Beziehungsdrahmen von KI Früchten auch gekennzeichnet werden müssten, das bleibt offen.
00:09:48: Wie eine fehlende Kennzeichen sanktioniert werden könnte ist ebenso uneindeutig.
00:09:52: Dennoch sind die geplanten Regeln zur KI Transparenz ein großer Schritt nach vorn.
00:09:57: Vielen Dank Robin!
00:09:59: Microsofts geplantes Milliardenrechenzentrum in Kenia verzögert sich auf unbestimmte Zeit.
00:10:05: Die Verhandlungen zwischen Microsoft, dem KI-Unternehmen G-Aus Abu Dhabi und der kenianischen Regierung sind festgefahren – Microsoft fordert eine garantierte jährliche Mindestabnahme von Serverkapazitäten die Kenia nicht in gewünschter Höhe zu sichern kann!
00:10:21: Das ist das Jahrzehnte im Jahr.
00:10:48: Der Fall verdeutlicht ein globales Problem.
00:10:50: Der massive Strombedarf für KI-Rechenzentren bringt Strominfrastrukturen an ihre Grenzen.
00:10:58: Microsoft zählt Konsequenzen aus einem Skandal um die Zusammenarbeit mit dem israelischen Militär.
00:11:05: Der Landeschef von Microsoft in Israel, Alon Haimovic verlässt nach vier Jahren seinen Posten – auch mehrere Manager aus der internen Kontrollabteilung sollen das Unternehmen verlassen haben!
00:11:17: Microsoft Israel wird vorerst direkt von der französischen Tochter geführt.
00:11:22: Was dort vorgefallen ist, erklärt Max Schreiner von The Decoder.
00:11:40: Es gibt Sorgen, dass israelische Einheiten gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen und Microsoft damit rechtlichen Risiken in Europa ausgesetzt haben könnten.
00:11:48: Im Kern geht es dabei um die israelische Spionage-Einheit Unit ACH-II hundred.
00:11:53: Recherchen des Guardian hatten im letzten Jahr gezeigt ,dass diese Einheit seit dem Jahr zwanzig auf Microsoft's Cloud Platform Azure große Mengen palästinenzischer Telefonate aus Gaza und im Westjordanland gespeichert haben soll.
00:12:07: Die Rede ist vor allem von Mitschnitten, von Millionen, von Gesprächen pro Tag.
00:12:11: Die Daten lagen offenbar auf Servern in den Niederlanden und einige in Irland.
00:12:16: Prisant ist auch wofür diese Daten genutzt worden sein sollen.
00:12:20: Geheimdienstquellen sagten dem Guardian die gespeicherten Telefonate seien verwendet worden um Luftangriffe in Gaza vorzubereiten und Ziele auszuwählen.
00:12:28: Escher habe geholfen Informationen aus der Massenüberwachung zu bündeln, zu übersetzen.
00:12:36: Recherchen des Magazins plus neun sieben zwei deuten darauf hin, dass die israelische Armee mehrere KI-Programme einsetzt, die mögliche Ziele weitgehend automatisiert vorschlagen.
00:12:46: Ein System namens Lavender soll mutmaßliche Kämpfer markieren – zeitweise bis zu siebentreißigtausend Personen in den ersten Tagen des Krieges.
00:12:54: Ein zweites System namens The Gospel schlägt Gebäude als Ziele vor und ein drittes System mit dem Namen Where's Daddy soll markierte Personen verfolgen und melden, wenn sie nachts in ihre Familienhäuser zurückkehren.
00:13:07: Die markierten Häuser sollen dann gezielt angegriffen worden sein oft in der Nacht und während Familienangehöriger anwesend war.
00:13:14: Menschliche Prüfungen der Vorschläge sollen laut den Quellen oft nur etwa zwanzig Sekunden gedauert haben, vor allem um zu prüfen ob die markierte Person männlich ist.
00:13:23: Aus diesen Gründen sprechen Kritiker hier von automatisierten Todeslisten, die israelische Armee bestreitet die Vorwürfe.
00:13:30: Die Systeme seien lediglich Hilfswerkzeuge für Analysten und ersetzten keine menschliche Entscheidung.
00:13:36: Funktional erinnern diese Berichte an Palantirs System Malwen das im jüngsten Iran Krieg zum Einsatz kamen.
00:13:42: auch dort werden große Datenmengen zusammengeführt bewertet und in militärische Entscheidungen übersetzt.
00:13:48: Die israelischen Programme sollen aber unabhängig von Palantir entstanden sein.
00:13:53: Jetzt ist ja Microsoft nicht der einzige Cloud- und KI Anbieter, der mit dem israelischen Verteidigungsministerium zusammenarbeitet.
00:14:00: Warum gerade jetzt dieser Schritt?
00:14:22: Microsoft dagegen verarbeitete militärische Daten, teilweise auf europäischen Servern und damit ist der Konzern auch leichter Ziel europäischer Regulierung.
00:14:30: Berichten zufolge hat das israelische Militär ohnehin große Teile seiner Cloud-Infrastruktur bereits zu Amazon oder Google verlagert.
00:14:38: Das Verteidigungsministerium will den Microsoft Vertrag Ende des Jahrtausends sechsundzwanzig zwar erneuern aber in kleinerem Umfang.
00:14:45: Für Microsoft blieben dann vor allem klassische Anwendungen wie Office und Windows.
00:14:50: Der Wechsel an der Spitze von Microsoft Israel und die vorläufige Führung aus Frankreich deuten aber darauf hin, dass die Konzernzentrale das Vertrauen in die lokale Führungen vorerst komplett verloren
00:15:07: hat.
00:15:17: Die sogenannten Interaction Models sollen Sprachassistenten flüssiger machen.
00:15:23: Heutige Assistenten wie der von ChatGPT oder Gemini Live arbeiten im Kern immer noch mit festem Wechseln, sagt das Team.
00:15:30: Erst spricht der Mensch dann die KI – eine vorgeschaltete Software entscheidet dabei wann ein Satz zu Ende ist und reicht ihn erst an das KI-Modell weiter!
00:15:39: Das neue Modell von Morati verarbeitet dagegen Bild, Ton und Text parallel in klein Häppchen von zweihundert Millisekunden.
00:15:48: Damit soll es selbst entscheiden können wann es spricht oder schweigt ohne den Filter der vorgeschalteten Software.
00:15:55: Damit sollen es näher an echte Gesprächssituationen kommen, in denen Menschen etwas einwerfen auf Mimik reagieren und manchmal gleichzeitig sprechen.
00:16:03: Für komplexe Fragen wird im Hintergrund ein zweites langsameres Modell zugeschaltet.
00:16:09: Die Deutsche Bank probiert sich in Sachen KI aus und glaubt, dass die EU noch viel Innovationspotenzial hat.
00:16:16: Mein Kollege Ben Schwahn hat mit dem Chief Strategy Officer Christoph Rabenseifler gesprochen – erst bei der Deutschen
00:16:28: Bank.
00:16:31: Im Interview mit Heise Online sagte Strategie-Chef Christoph Rabenseifner, man habe bereits im Jahr ist es schon in den letzten Jahren eine strategische Partnerschaft mit Google Cloud geschlossen und mit maschinellem Lernen und später generativer KI experimentiert.
00:16:47: Das Unternehmen wollte wissen wo die Technik helfen kann – und dabei systematisch vorgehen!
00:16:52: Mittlerweile nutzt etwa die Research-Abteilung der Großbank eine Assistenzlösung, die große Mengen an Dokumenten verarbeiten kann und beim Verfassen von einer Lüsen zu helfen.
00:17:03: Insgesamt steht ein digitales Assistenzzystem fünfzigtausend Mitarbeitern zur Verfügung.
00:17:08: Dank Google Cloud geht die Deutsche Bank dabei modellagnostisch vor.
00:17:13: Die neue Enterprise Agent Plattform erlaubt es Angebote verschiedener Firmen als Drop in Lösung zu verwenden.
00:17:20: Raben Seifner glaubt in dess nicht daran, dass Sprachassistenzsysteme beispielsweise ganze Callcenter abschaffen werden.
00:17:27: Erst wenn KI die Kundenerfahrung wirklich verbessere sei das interessant!
00:17:32: Die Deutsche Bank habe hier einen Premiumanspruch.
00:17:35: Danke schön Ben!
00:17:36: Das ausführliche Interview lest ihr auf heise.de.
00:17:46: Der Tatbot Claude bekommt zwölf neue Erweiterungen und mehr als zwanzig Schnittstellen zu externen Diensten.
00:17:53: Damit lässt sich Claude direkt mit Programmen wie DocuSign, Box oder dem KI-Rechtsassistenten HW verbinden.
00:17:59: Die Erweitarungen sind auf bestimmte Rechtsgebiete zugeschnitten – etwa Vertragsrecht, Arbeitsrecht und Prozessführung.
00:18:06: Laut Anthropics Chefjuristen Mark Pike benutzen einen Welteclaude inzwischen häufiger als fast jeder andere Berufsgruppe!
00:18:14: Über zwanzig Tausend Juristinnen hätten sich für ein einziges Webinar zum Thema angemeldet.
00:18:20: Grundlegende Sicherheitslücken, darunter sogenannte Prompt Injections bleiben bei agentischen Systemen aber weiter ein Problem.
00:18:29: Mit Microsoft's Purview können IT-Teams auch KI Prompts überwachen – die User sind dabei pseudonymisiert… eigentlich!
00:18:37: Analysten können sie deanonymisieren, erklärt der Knob von heise Security.
00:18:43: Microsoft Perview erweitert die Überwachungsfunktion für IT-Teams.
00:18:47: Mit dem Tool Insider Risk Management können Analysten künftig KI-Proms und die dazugehörigen Antworten gezielt einsehen – das dient dazu, Risiken wie Datenlex oder Verstöße gegen Sicherheitsrichtlinien frühzeitig zu erkennen.
00:18:59: Besonders brisant ist dabei aber der Umgang mit der Anonymität.
00:19:02: Zwar sind Nutzerdaten standardmäßig pseudonymisiert, doch Microsoft ermöglicht es autorisierten Analyisten nun explizit diese Anonymisierung aufzuheben.
00:19:11: Laut Microsoft geschieht das unter Beibehaltung des Privatswehrenschutzes einversprechend, dass angesichts der technischen Möglichkeiten widersprüchlich wirkt.
00:19:19: Die Identitäten bleiben so lange maskiert bis eine De-Anonymisierung durch Rolleninhaber aktiv angestoßen wird.
00:19:25: Die Funktion wird ab Mai weltweit ausgerollt und deshalb Mitte Juni allgemein verfügbar.
00:19:30: Da Microsoft das Feature standardmäßig aktiviert müssen Edmunds nicht selbst tätig werden.
00:19:35: Während das Unternehmen betont, dass reguläre Nutzer von den Änderungen nicht getroffen seien, wirft es ein Schlaglicht auf einen zunehmend lose Birken des Verhältnisses Microsofts zum Datenschutz.
00:19:46: Ein südkoreanischer Präsidentenberater hat mit seinem Vorschlag einer KI-Gewinnbeteiligung für die Bevölkerung massive Turbulenzen an der Börse ausgelöst.
00:19:57: Kim Jong-Burm hatte vorgeschlagen, dass Bürger eine Dividende aus Steuern auf KI Gewinne erhalten sollen!
00:20:03: Die KI-Erfolge beruhten schließlich auf dem industriellen Fundament der gesamten Nation nicht nur auf einzelnen Unternehmen.
00:20:10: Kim verwies auch Norwegens Modell, wo Öleinnahmen über Staatsfonds an die Gesellschaft fließen – das Geld könnte als Staatkapital für junge Menschen für ländliches Grundeinkommen oder Bildungsmaßnahmen genutzt werden.
00:20:24: Der Cosby Index stürzte nach diesem Gedankenspiel um über fünf Prozent ab!
00:20:29: und erholte sich erst wieder als Kim klarstellte, dass es nur um Steuermeereinnahmen ging.
00:20:36: Südkoreas Wirtschaft profitiert stark vom Kaibum – besonders Samsung und SK Hennigs die zwei Drittel des weltweiten Arbeitsspeichermarktes dominieren.
00:20:46: Ihre Aktiengewinne treiben den Kospie auf Rekordwerte, während gleichzeitig Diskussionen über Gewinnverteilung zunehmen.
00:20:54: Das schwedische Unternehmen Flox Intelligence entwickelt ein kaibasiertes Kamerasystem, das Wildtiere von Bahnstrecken fernhalten soll.
00:21:03: Die Kameras werden entlang der Gleise installiert und erkennen verschiedene Tierarten durch künstliche Intelligenz.
00:21:09: Nähern sich Tiere den Schienen?
00:21:11: Verscheucht das System sie mit akustischen Signalen!
00:21:14: In Schweden eignen sich jährlich etwa fünftausend Tierkollision im Bahnverkehr.
00:21:18: Diese verursachen nicht nur Leid für die Tiere, sondern auch Zugverspätungen sowie Fahrzeugschäden und sind emotional belastend für die Lokführerin und Lokführer.
00:21:28: Die KI-Lösung soll sowohl den Bahnverkehr sicherer machen als auch neue Erkenntnisse über das Verhalten von Wildtieren in Gleisnähe liefern!
00:21:38: Bevor ich mich verabschiede noch dieser kleine Hinweis
00:21:40: –
00:21:41: Den Brückentag am Freitag gönnt sich auch die Redaktion vom KI Update.
00:21:46: Ich bin dann am Montag wieder für euch da.
00:21:50: Das war das KI-Update von heise online vom derzehnten Mai.
00:21:55: Die nächste Folge hört ihr dann am Montag, den Eightzehnten Mai ab fünfzehn Uhr!
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