KI-Update kompakt: Mistral 3.5, Joint Ventures, Arzneistoffe, Vibe-Coding
Shownotes
Das ist das KI-Update vom 06.05. 2026 unter anderem mit diesen Themen:
Mistral veröffentlicht Medium 3.5 und Cloud-Funktionen OpenAI und Anthropic gründen milliardenschwere Joint Ventures Mit KI auf der Suche nach Arzneistoffen und Informatiker*innen sind die besseren Vibe-Coder
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Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Transkript anzeigen
00:00:02: Das KI Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
00:00:13: Ich bin Isabel Grünewald und dies sind heute unter anderem unsere Themen.
00:00:17: Misstahl veröffentlicht Medium-Dreppontfünf und Cloudfunktionen.
00:00:22: OpenAI und Anthropic gründen milliardenschwere Joint Ventures.
00:00:27: Mit KI auf der Suche nach Arzneistoffen und Informatikerinnen sind die besseren Vibecoder!
00:00:34: Das französische Startup Mistral hat ein verbessertes Sprachmodell sowie neue Cloud-Funktionen für Codingagenten und den KI-Assistenten Le Chat vorgestellt.
00:00:44: Meister Kirchner aus dem Heise Online Newsroom mit den Einzelheiten.
00:00:48: Das französische KI-Unternehmen Mistral hat gleich drei Neuigkeiten auf einmal vorgestellt und das ist deshalb interessant, weil Mistral damit zeigen will.
00:00:56: Europa hatte im globalen KI-Wettbewerb noch lange nicht aufgegeben.
00:01:00: Im Mittelpunkt steht das neue Sprachmodell Mistral Medium three point fünf.
00:01:04: mit hundert achtundzwanzig Milliarden Parametern ist es ein richtig großes Modell und trotzdem soll sich schon mit nur vier Grafikkarten selbst betreiben lassen.
00:01:12: Das Besondere daran man kann den Rechenaufwand pro Anfrage selbst regulieren.
00:01:16: Das selbe Modell liefert also mal eben schnelle Chat-Antworten und arbeitet sich bei Bedarf durch komplexe, mehrstufige Aufgaben.
00:01:23: API Anfragen kosten ein Dollar fünfzig pro Million Eingabe token – das ist konkurrenzfähig auch im Vergleich mit dem chinesischen Konkurrent in DeepSeq!
00:01:32: Dann ist da noch der neue Cloud-Modus für KI Coding Agentin.
00:01:35: Bisher liefen diese Assistentinnen die Code selbstständig schreiben ausschließlich lokal auf dem eigenen Rechner.
00:01:41: Jetzt kann man eine laufende Coding Session einfach in die Cloud teleportieren inklusive allem, was bisher passiert ist.
00:01:47: Mehrere Sessions können dann parallel in der Cloud laufen und wenn eine fertig ist öffnet der Agent automatisch einen sogenannten Pull Request auf GitHub und benachrichtigt den Entwickler.
00:01:57: Der muss da nur noch das Ergebnis abnehmen und nicht jeden einzelnen Schritt begleiten!
00:02:03: der KI-Assistent von Mistral bekommt einen neuen Work Mode.
00:02:07: Der Agent kann dann mehrere Werkzeuge gleichzeitig einsetzen, E-Mails lesen, Kalender prüfen im Web, recherchieren, Dokumente durchsuchen und Zusammenfassungen direkt in Slack schicken.
00:02:17: Bei sensiblen Aktionen fragte er immer noch nach Erlaubnis –.
00:02:20: insgesamt positioniert sich Mistral damit klar als europäische Alternative mit Fokus auf Datensouveränität, niedrige Kosten und die Möglichkeit zum Selbsthosting.
00:02:31: Digitalminister Carsten Wildberger sieht künstliche Intelligenz als entscheidende Chance für Deutschlands industrielle Zukunft.
00:02:40: Auf dem OMR-Festival in Hamburg betonte er, dass Deutschland bei KI Technologien dringend aufholen müsse – um nicht erneut den Anschluss zu verpassen!
00:02:50: Wildberger warnte vor einer Abhängigkeit von ausländischen KI Anbietern und bezeichnete KI als Frage der Freiheit und Souveränität.
00:02:58: Als Lösungsansatz plant er strategische Partnerschaften, wie die Kooperation zwischen der deutschen Firma Aleph Eifer und dem kanadischen Unternehmen Coheir.
00:03:07: Zur Stärkung der deutschen KI-Infrastruktur will der Minister die Rechenkapazität bis zum Jahr im Jahr twohntausend dreißig verdoppeln – bei KI spezifischen Rechenzentren sogar für Vierfachen.
00:03:18: Besonders junge Unternehmen sollen gefördert werden um eigene KI-Modelle zu entwickeln!
00:03:24: Wildberger appellierte an die Wirtschaft, bei der digitalen Transformation mitzuwirken.
00:03:29: Da Deutschland über die nötigen Talente verfüge – aber die entsprechende Infrastruktur ausbauen müsse!
00:03:36: Derweil haben sieben führende europäische Technologieunternehmen eine grundlegende Kurskorrektur der KI-Politik in der EU gefordert.
00:03:45: In einem offenen Brief waren die Konzernchefs, unter anderem von Airbus, SAP und Siemens vor einer fortschreitenden Deindustrialisierung durch übermäßige Bürokratie bei KI Regulierung.
00:03:57: Sie kritisieren, dass Europa sich in regulatorischen Details verliert, während andere Regionen bereits praktische KI-Anwendungen an Robotik und physischen Systemen vorantreiben.
00:04:08: Statt starrer Vorgaben verlangen sie flexible Leitplanken die mit dem Tempo der technologischen Entwicklung mithalten können.
00:04:15: Besonders problematisch sehen die Unternehmen überschneidende Hürden bei industriellen KI Anwendungen.
00:04:22: Der TÜV verband hingegen warnt vor einer Aufweichung des AI-Aggots.
00:04:26: Eine einheitliche Regulierung von Hochrisiko-KI über verschiedene Produktgruppen hinweg sei das Herzstück der Verordnung.
00:04:34: Sollte diese verwässert werden, verpasse der Kontinent die Chance europäische Norm als globale Messlatte für vertrauenswürdige KI zu
00:04:42: etablieren.".
00:04:44: In den USA erweckt die Trump-Regierung ihrerseits einen Kurswechsel in der KI-Politik und plant die Einrichtung einer Arbeitsgruppe aus Tech-Führungskräften und Regierungsvertretern.
00:04:55: Diese soll Aufsichtsmechanismen für künstliche Intelligenz entwickeln.
00:04:59: Diskutiert wird ein staatliches Prüferfahren für neue KI-Modelle, das der Regierung frühzeitig Zugang verschafft ohne die Veröffentlichung zu blockieren.
00:05:08: Bislang setzten die USA eher auf eine Deregulierungspolitik für den schnellen Ausbau der heimischen KI-Industrie – Auslöser für das Umdenken sind Cyber-Sicherheitsbedenken verstärkt unter anderem durch Anthropics-Cyber Security Modell Mythos.
00:05:24: Behörden wie die NSA, das Cyber-Koordinationsbüro und der Nationale Geheimdienstdirektor könnten nun Schlüsselrollen in der Aufsicht übernehmen.
00:05:33: Das Center for AI Standards and Innovation hat bereits Vereinbarungen mit großen Techunternehmen geschlossen um KI-Modelle vor der Veröffentlichung auf Sicherheitsrisiken zu prüfen.
00:05:45: Die beiden führenden KI Unternehmen OpenAI und Anthropic haben fast zeitgleich neue Joint Ventures angekündigt.
00:05:54: Beide sollen Unternehmen dabei helfen, ihre KI-Modelle in der Praxis einzuführen.
00:06:00: Dahinter stehen Milliarden-Summen von Finanzinvestoren.
00:06:03: Was die beiden Firmen damit vorhaben, erklärt Max Schreiner von The Decoder.
00:06:17: Anthropic hat dafür mehrere Finanzinvestoren zusammengetan und eine neue Gesellschaft mit ihnen gegründet, die vor allem mittelständischen Firmen helfen soll das KI-Modell Cloud in ihrer Kernprozesse einzubauen.
00:06:27: Anthropik Ingenieure entwickeln dann dort gemeinsam mit dem neuen Team maßgeschneidete Lösungen etwa auch für regionale Gesundheitsnetzwerke oder mittelständische Hersteller den eigenen Ressourcen für KI Projekte fehlen.
00:06:40: Obmei verfolgt einen ähnlichen Ansatz, allerdings in einem etwas größeren finanziellen Raum.
00:06:44: Laut Bloomberg hat das Unternehmen mehr als vier Milliarden US-Dollar für ein eigenes Joint Venture mit dem Namen The Deployment Company eingesammelt.
00:06:52: Der Financial Times berichtet auch von einer garantierten Jahresrendite von siebzehn Komma fünf Prozent für die beteiligten Investoren – dass es ungewöhnlich.
00:07:00: Obmeis sichert im Gegenzug dafür Stimmrechte mit besonderem Gewicht.
00:07:05: Offiziell angekündigt ist dieses Joint Ventures noch nicht!
00:07:08: Wie konkret diese Strategie aussehen kann, die diese Unternehmen hier verfolgen zeigt Ernst Thropik im Finanzsektor.
00:07:14: Dort hat das Unternehmen zehn Vorkinfiguritiker-Igenden für Banken, Vermögensherwalter und Versicherer veröffentlicht.
00:07:20: Sie erstellen etwa Zielfirmenlisten entwerfen Petschbuchs, werfen Geschäftsberichte aus oder übernehmen Hauptbuchabgleiche und Monatsabschlüsse.
00:07:28: Hinter all dem steht eine zentrale Erkenntnis, die Einführung von KI in Unternehmen ist technisch und kulturell deutlich komplexer als eine reine Bereitstellung von Tools.
00:07:38: Anthropik und OpenAI versuchen daher über externe Partner schneller in die Firmen zu kommen.
00:07:43: Bei der reinen Werkzeugbereitstellung hat ohnehin Microsoft mit Co-Pilot ja den größeren Hebel weil der Konzern seine KI Funktion direkt in Office Produkte einbaut, die bereits in Millionen von Firmen laufen.
00:07:55: Zusätzlich wächst auch der wirtschaftliche Druck, denn beide Anbieter steuern auf mögliche Börsengänge zu und müssen dafür Umsatzwachstum und eine Akzeptanz bei Unternehmenskunden nachweisen können.
00:08:05: Vielen Dank Max!
00:08:07: Meta will auf den eigenen Plattformen Kinder-und Jugendliche besser erkennen die bei ihrem Alter gelogen haben.
00:08:14: Eine KI analysiert dafür verschiedene Signale wie Bilder von Geburtstagstorten Sprachgebrauch Verhalten.
00:08:23: Wenn sie Schluss folgert, dass Kinder jünger als dreizehn Jahre sind, werden Sie von dem Plattform entfernt.
00:08:29: Jugendliche zwischen dreizehn und siebzehn, die sich als Erwachsene angemeldet haben, werden automatisch in geschützte Teen-Accounts überführt.
00:08:37: Diese Konten haben standardmäßig private Profile, eingeschränkte Kontakte und Nutzungszeiten sowie ein tägliches Nutzunglimit von sechzig Minuten.
00:08:47: Meta vertraut stark auf diese automatische Erkennung – und reagiert erst bei Einsprüchen!
00:08:52: In englischsprachigen Märkten wurden bereits mehrere Millionen Konten identifiziert.
00:08:58: Das System startet sofort in allen EU-Ländern auf Instagram und Threads, ab Juni auch auf Facebook.
00:09:05: Die Maßnahme erfolgt parallel zu einem laufenden EU-Verfahren – die Kommission beziffert darin den Anteil der unter dreizehnjährigen auf den Plattformen auf rund zwölf Prozent und kritisiert dass bisherige Schutzmaßnahmen nicht greifen!
00:09:20: In den USA haben fünf große Verlage und der Bestsellerautor Scott Turo eine Sammelklage gegen Metta und Mark Zuckerberg eingereicht.
00:09:29: Sie werfen dem Konzern vor, urheberrechtlich geschützte Bücher- und wissenschaftliche Artikel von Piraterieseiten illegal heruntergeladen zu haben um die KI Lama zu trainieren.
00:09:41: Die Klagenen bezeichnen dies als einen der massivsten Urheberrechtsverstöße der
00:09:46: Geschichte.".
00:09:47: Metta hatte bereits in früheren Verfahren eingestanden, Inhalte per Bittorrent von Schattenbibliotheken bezogen zu haben.
00:09:55: Die Verlage kritisieren, dass die daraus entstandene KI nun in direkter Konkurrenz zu ihren Produkten steht – als Beispiele führen sie an, das Lama ganze Bücher und wissenschaftliche Artikel generieren kann.
00:10:07: KI erzeugte Bücher über Schwemmen-Bereitsplattform wie Hermeson und verdrängen menschliche Werke.
00:10:15: aggressiv bekämpfen und argumentiert, dass KI-Training Innovation und Kreativität fördere.
00:10:22: Nach Metters Auffassung hätten Gerichte das Training bereits als legal
00:10:26: eingestuft.".
00:10:28: Die Pharma-Branche sieht großes Potenzial in KI-Tools – sie sollen Wirkstoffe finden und Entwicklungszeiträume von Medikamenten verkürzen.
00:10:37: Mein Kollege Robin Ahrens aus der Ziteredaktion ist der Frage nachgegangen ob KI wirklich das Zeug zum Wundermittel hat!
00:10:45: Neue Medikamente zu entwickeln ist extrem ressourcen- und zeitintensiv.
00:10:48: Noch dazu scheitern rund neunzig Prozent aller Entwicklungsvorhaben, die Pharmabranche spricht deshalb seit Jahren schon von einem riesigen Potenzial der künstlichen Intelligenz – bislang es davon allerdings noch nicht viel angekommen.
00:11:00: Das könnte sich nun bald ändern, denn dem Wall Street Journal zufolge investieren mehrere große Pharmakonzerne intensiv in KI-Infrastruktur.
00:11:08: Dabei setzen Sie vor allem auf Nvidia!
00:11:11: Der US-Konzern Eli Lilly kündigte im vergangenen Oktober eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen an, Ziel ist es den leistungsstärksten KI-Supercomputer der Pharma-Branche zu entwickeln.
00:11:21: Im Januar wurde die Zusammenarbeit noch um fünf Jahre ausgeweitet – schon jetzt sollen Mitarbeiter in beide Unternehmen in einem Innovationslaborer mit KI-Tools auf der Suche nach neuen Arzneistoffen sein!
00:11:32: Und auch der Schweizer Pharmakonzern Rosch arbeitet seit zwanzig dreiundzwanzig mitten wieder zusammen.
00:11:38: Im März gab das Unternehmen bekannt, die Zusammenarbeit um mehr als drei Tausend Fünfhundert Blackwell GPUs zu erweitern.
00:11:45: Das wäre die bislang größte Ansammlung von GPU durch ein Pharmaunternehmen.
00:11:49: Trotz massiver Investitionen bleiben die erhofften Durchbrüche in der Arzneientwicklung aber bislang aus.
00:11:55: Najat Khan ist CEO des Unternehmens Recursion Pharmaceuticals, sie führt die begrenzten Erfolge unter anderem auf fehlende Trainingsdaten für spezialisierte medizinische KI-Modelle zurück.
00:12:06: Hinzu kämen dann noch die hohen Kosten.
00:12:10: Etwas größere Erfolge sieht man derweil in Japan.
00:12:13: Das Unternehmen Astellas soll laut Wall Street Journal KI genutzt haben, um ein Medikament gegen Bauchspeicheldrösenkrebs zu optimieren.
00:12:20: Auch der Konzern Takeda hat einen Medikamen gegen Schuppenflechte erfolgreich getestet und will es noch dieses Jahr in den USA zur Zulassung einreichen.
00:12:28: Den Wirkstoff des Medikaments soll ein US-Unternehmen mit Hilfe von KI entdeckt haben – und die großen Techkonzerne aus den US-Armischen mittlerweile auch mit!
00:12:38: Dass von Google's KI-Abteilung DeepMind entwickelter Alpha Fold soll mithilfe von Machine Name Learn Proteinstrukturen vorhersagen können.
00:12:46: Das kann dann wiederum für die Entwicklung von Wirkstoffen nützlich sein!
00:12:50: Und auch OpenAI veröffentlichte im April mit GPT Rosalind ein KI Modell, das speziell für Biologie und Wirkstoffentdeckungen ausgelegt ist.
00:12:58: Man kann also sagen – Die KI Investition fließen in der Farmerbranche.
00:13:02: Das ist keine Frage.
00:13:04: Ob sie sich auszahlen werden wird man vermutlich erst in den nächsten Jahren sehen….
00:13:08: Danke schön, Robin!
00:13:10: Huawei plant mit dem neuen KI-Beschleuniger Ascent ninehundertfünfzig per Jahr eine deutliche Expansion im chinesischen Markt.
00:13:19: Der Chip konzentriert sich auf die Ausführung bereits trainierter KI-Modelle und soll dem Unternehmen in diesem Jahr einen Umsatz von rund zwölf Milliarden US-Dollar einbringen – das sind sechzig Prozent mehr als im Vorjahr.
00:13:32: Nvidia ist durch US-Exportbeschränkungen praktisch vom Chinesischen Markt ausgeschlossen.
00:13:38: Der Marktanteil des amerikanischen Unternehmens bei KI-Beschleunigern in China ist auf Null gefallen.
00:13:44: Nvidia-Chef Jensen Huang kritisierte diese Politik als strategischen Fehler und Fehlschlag – ich denke, man kann mit ziemlicher Sicherheit sagen dass es zu diesem Zeitpunkt sehr sinnvoll wäre wenn amerikanische Chiphersteller oder andere Unternehmen in China vertreten sind so der Nvidia Chef.
00:14:04: OpenAI ersetzt das bisherige Standardmodell von ChatGPT durch eine neue Version namens GPT-Fünf.Fünf Instant.
00:14:13: Das Update soll faktisch genauer arbeiten, knapper antworten und stärker auf einzelne Nutzerinnen und Nutzer eingehen.
00:14:20: Im Zentrum stehen weniger erfundene Behauptungen.
00:14:24: In internen Tests produzierte das Modell laut OpenAI rund fifty-fünfzig Prozent weniger Halluzinationenbares Kantenanfragen aus Medizin, Recht und Finanzen.
00:14:34: Auch in Benchmarks legt es zu – bei Mathematikwettbewerb AIIM e-twanzig fünfundzwanzig stieg die Genauigkeit von fünfundsechzig auf einundachtzig Prozent!
00:14:44: Antworten sollen außerdem prägnanter ausfallen mit weniger Rückfragen und ohne überflüssige Immugis.
00:14:51: Neu ist die Funktion MemorySources.
00:14:54: Sie zeigt nach personalisierten Antworten an, welcher Hintergrund herangezogen wurde.
00:15:00: Einzelne Einträge lassen sich korrigieren oder löschen.
00:15:03: GPT-Fünfpunkt-Fünfund-Instant wird ab sofort an alle ChatGPT Nutzerinnen und Nutzer ausgerollt.
00:15:09: Zahlende Kunden können den Vorgänger noch drei Monate lang auswählen!
00:15:14: Eine Studie der ETH Zürich hat untersucht, welche Fähigkeiten zu guten Ergebnissen beim Vibe-Coden führen und was eher hinderlich ist.
00:15:24: Die Ergebnisse haben die Forscher zum Teil überrascht – erklärt Wolf Horstbach von HeiseDeveloper.
00:15:44: Also sozusagen, was macht gute Vibe-Coder aus?
00:15:47: Und dazu haben die Forscher hundert Studentinnen und Studenten mit drei Aufgaben aufschlagt.
00:15:54: Und zwar sollten sie eine App neu entwickeln, eine App ändern und eine abstrakte App ohne konkreten Zweck erzeugen.
00:16:07: Da gab es drei Ergebnisse in dem Test.
00:16:11: den größten Vorteil zum Weibkoden ergeben gute Informatikkenntnisse.
00:16:18: Also Leute, die wissen wie ein Programm aufgebaut ist, wie ein Programm funktioniert können auch die besseren Prompts schreiben.
00:16:27: Dabei haben die Forscher die kognitiven Fähigkeiten mitgetestet und nivelliert, also es jetzt nicht so dass da Intelligenz eine Rolle gespielt hat sondern tatsächlich die reinen Informatikenkenntnissen Genau, der zweite Punkt was zu besseren Ergebnissen führt sind gute Sprachfähigkeiten.
00:16:44: Das wurde noch mit einem Essay abgetestet.
00:16:47: also umgekehrt kann man sagen wer schlechter und strukturierter formulieren kann erzeugt mit Vibe Coding auch eher viele hafte Programme.
00:16:57: das ist jetzt eigentlich irgendwo fast naheliegend.
00:16:59: überraschend war das dritte Ergebnis dass Alltags KI Nutzer Schlechter sind im Vibecoden.
00:17:07: Also wer jetzt völlig unabhängig von Programmieren, KI benutzt, schneidet hier beim Vibecode schlechter ab.
00:17:15: Dazu gibt es keinen ursächlichen Zusammenhang in dem die Studie hier aufdecken konnte.
00:17:20: Die Forscher vermuten das entweder die Sprachfähigkeit abnimmt mit der Nutzung von LLMs was ich nicht so richtig nachvollziehbar finde persönlich oder dass Leute, die eine schlechte Sprachfähigkeit haben eher KI nutzen.
00:17:40: Das sehe ich jetzt auch nicht so unbedingt.
00:17:42: Also das ist tatsächlich noch ein bisschen überraschend hier.
00:17:48: Das Ergebnis wäre spannend hier nochmal ein bisschen nachzubohren an dem Punkt finde ich.
00:17:54: Danke schön Wolf!
00:17:56: KI-Modelle haben die Wettervorhersage revolutioniert und können mit weniger Ressourcen als herkömmliche Methoden präzise Prognosen erstellen.
00:18:06: Modelle wie Weathernecks II von Google Deep Mind liefern zweivöchige Vorhersagen für Temperatur, Luftdruck und Wind mit stündlicher Genauigkeit.
00:18:15: Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie und der Universität Genf haben jedoch eine wichtige Schwäche entdeckt!
00:18:22: Bei Extremwetterereignissen mit Rekordwerten versagen KI-Modelle.
00:18:29: Das physikbasierte HRES Modell des Europäischen Wetterzentrums ist hier überlegen – KI-Systeme unterschätzen nämlich die Intensität von Hitze, Kälte und Windrekorden systematisch, da sie nur aus historischen Daten lernen können.
00:18:44: Neuronale Netze haben Schwierigkeiten, über ihren Trainingsbereich hinaus zu extrapolieren!
00:18:50: Physikalische Modelle basieren dagegen auf Naturgesetzen und bleiben auch bei unbekannten Zuständen zuverlässig.
00:18:58: Für Frühwarnsysteme sollten daher beide Ansätze parallel genutzt werden, empfehlen die Forschenden!
00:19:05: So mancher Star Wars Fan würde wohl gerne mal mit dem Protokollruiden C-IIIPO sprechen – der Student Samuel Potoskin hat sich diesen Traum erfüllt und hat einen interaktiven C-IIIPO Kopf entwickelt, der natürliche Gespräche führen und auf Fragen antworten kann.
00:19:23: Zunächst entstand der Kopf im Dreadedroger – das Herzstück der Elektronik ist ein Raspberry Pi V. Darauf läuft ein System, das über APIs auf Clouddienste von OpenAI und ElevenLabs zugreift.
00:19:35: Zuerst werden gesprachene Anfragen über ein whisperbasiertes Spracherkennungssystem in Text umgewandelt.
00:19:42: Dieser wird an OpenAI's Large Language Model weitergeleitet, das charakteristische Antworten im ängstlich formellen Stil von C-IIIPO generiert.
00:19:51: Für die Antwort kommt Stimmsyntese zum Einsatz, die der Originalstimme von Anthony Daniels nachempfunden ist.
00:19:58: Die Audiausgabe erfolgt über einen Körperschallwandler, der durch Vibrationen das typisch blecherne Klangbilder zeugt.
00:20:09: Für alle, die sich jetzt ihren eigenen smarten Protokoll-Druiden bauen wollen, hat's Petorskym die drei D-Druckdateien und den Code auf GitHub veröffentlicht – einschließlich eines ausführlichen Papers zum Projekt.
00:20:23: Das war das KI-Update von Heise Online vom Sechsten Mai, zw.
00:20:26: Jahrzehnt.
00:20:28: Eine neue Folge gibt es jeweils Montag, Mittwoch und Freitag ab fünfzehn Uhr!
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