KI-Update kompakt: OpenAI, Google, GitHub Copilot, Talkie

Shownotes

Das ist das KI-Update vom 29.04.2026 unter anderem mit diesen Themen:

OpenAI beschreibt seine Mission neu Google schließt trotz Protest KI-Deal mit Pentagon GitHub streicht kostenlose Modelle aus den Copilot-Tarifen und KI-Modell Talkie blickt aus dem Jahr 1930 in die Zukunft

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Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.

Transkript anzeigen

00:00:02: Das KI Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.

00:00:14: Ich bin Isabel Grünewald und die sind heute unter anderem unsere Themen.

00:00:18: OpenAI beschreibt seine Mission neu.

00:00:20: Google schließt trotz Protest KI-Deal mit dem Pentagon Github streicht kostenlose Modelle aus den Co-Pilot Tarifen Und KI-Modell Torchi blickt aus dem Jahr in die Zukunft.

00:00:35: Open AI-Chef Sam Altman schreibt die Grundsätze seines Unternehmens neu auf.

00:00:40: Es geht nicht mehr nur um die Zukunft, sondern immer stärker auch um das

00:00:44: jetzt.".

00:00:44: – Berichtet Maite Kirchner aus dem Heise Online Newsroom.

00:00:48: Vor gut sieben Jahren hat das Unternehmen in einer sogenannten Charter versprochen eine allgemeine künstliche Intelligenz soll allen Menschen nutzen.

00:00:55: Jetzt, im Jahr ist es mit einem neuen Grundsatzpapier den sogenannten Principles.

00:01:03: Und der Ton hat sich verändert – persönlicher, versöhnlicher aber auch deutlich politischer!

00:01:09: Was fällt darin auf?

00:01:10: OpenAI positioniert sich gegen die Konzentration von Macht bei wenigen Unternehmen.

00:01:15: Die Rede ist von Demokratisierung und Dezentralisierung.

00:01:19: Oldman räumt dabei selbst ein, dass OpenAI heute eine ganz andere Kraft in der Welt ist als nur vor wenigen Jahren.

00:01:26: Gleichzeitig verteidigt er aber genau das was nach Machtkonzentration aussieht – riesige Rechenzentren, enormen Energiebedarf, milliardenschwere Investitionen in Ships und Rechenkapazitäten.

00:01:37: Das sei so das Argument die Voraussetzung dafür leistungsfähige KI überhaupt im großen Maßstab verfügbar zu machen!

00:01:44: Interessant ist auch, wie stark wirtschaftliche Fragen in den Vordergrund rücken.

00:01:48: Die neuen Principles versprechen universellen Wohlstand – also eine Welt, in der Produktivitätsgewinde durch KI möglichst viele und so gute kommen.

00:01:56: Damit stellt OpenAI ganz neue Fragen im Raum.

00:01:59: Wer profitiert von Automatisierung?

00:02:01: Wie werden neue Werte verteilt?

00:02:03: Welche Rolle spielen Staaten?

00:02:05: Die große AGI, lange das Heilsversprechen schlechthin tritt dabei rhetorisch in den Hintergrund.

00:02:11: KI wird jetzt als Werkzeug beschrieben dass heute schon gesellschaftliche Strukturen verändert – Arbeit, Bildung und Verwaltung.

00:02:18: OpenAI verlässt damit die rein technologische Ecke und beansprucht eine gesellschaftspolitische Rolle.

00:02:25: Passend dazu noch eine Meldung, die zeigt wie OpenAI gerade auch seine Abhängigkeit neu ordnet.

00:02:29: Die Partnerschaft mit Microsoft wird umgebaut.

00:02:32: Microsofts Umsatzbeteiligung von zwanzig Prozent soll gedeckelt werden und ab zwei Tausend Dreißig ganz entfallen.

00:02:39: Die Modellizenz läuft zwar bis in den Jahr-Zweifel, aber exklusivrechte gibt es für Microsoft nicht mehr.

00:02:45: OpenAI darf seine Dienste künftig über beliebige Cloud Anbieter ausliefern – also auch über Amazon oder Google und löst sich damit aus einer engen infrastrukturellen Bindung.

00:02:55: Gestrichen wurde außerdem eine Klausel die Microsoft das Recht gegeben hätte, die Partnerschaft beim Erreichen an der echten AGI zu kündigen.

00:03:02: Kein Wunder, dass es zwischen beiden Unternehmen zuletzt kräftig gerieben hat.

00:03:05: Die Geschäftsbereiche überschneiden sich immer stärker und OpenAI hat sich längst neue Partner gesucht – einfach an Amazon, das erst im Februar US-Dollar investiert hat.

00:03:15: Danke malte!

00:03:28: Als Hauptgrund gilt der wachsende Druck durch Konkurrenten, sowohl Google's Gemini-Chatboard als auch die Modelle des rivalen Anthropic Gewinn-Marktanteile.

00:03:37: Anthropic wächst besonders im Bereich der Programmierung und bei Firmenkunden – gleichzeitig belasten massive Ausgaben das Budget von OpenAI.

00:03:45: Geschäftsführer Sam Orton hat das Unternehmen auf künftige Ausgabe für Rechenzentren in Höhe von sechshundert Milliarden Dollar verpflichtet!

00:03:53: Laut Medienberichten führen diese hohen finanziellen Belastungen bereits zu internen Diskussionen.

00:03:59: Auch beim geplanten Börsengang soll es innerhalb der Führung unterschiedliche Ansichten über das richtige Tempo

00:04:05: geben.".

00:04:06: Die aktuelle Klage von Elon Musk setzt OpenAI zusätzlich unter Druck.

00:04:11: Im kalifornischen Oakland hat jetzt der Prozess begonnen, Martin Holland aus dem heise online Newsroom erklärt worum es dabei genau geht.

00:04:19: Da geht es um die Umwandlung oder den Weg, mit dem aus OpenAI ein profitorientiertes KI-Unternehmen gemacht werden soll.

00:04:27: Oder zumindest einen Teil davon profitorientierte arbeiten können soll.

00:04:32: und Elon Musk

00:04:33: wirft

00:04:34: OpenAI vor, dass sie damit die Gründungsvereinbarung betrogen hätten.

00:04:38: Weil ihnen Maske ist tatsächlich ein Mitgründer von OpenAI.

00:04:41: der war daran beteiligt und das ausgeschieden bevor OpenAI mit GPPT den aktuellen KI Hype ausgelöst hat.

00:04:49: Und jetzt sagt er, dass OpenAI die GrünungsvereINbarungen betrogen hätte oder dass Sie dagegen verstoßen hätten.

00:04:57: weil damals habe man gesagt, KI oder eine supermächtige KI, eine Artificial General Intelligence entwickeln würde zum Wohle der Menschheit und dazu passe Profitmaximierung nicht.

00:05:08: Und er sagt die hätten dagegen verstoßen.

00:05:10: das hat sieht sich jetzt schon eine ganze Weile.

00:05:13: Ihre Maske hat mit verschiedenen Mitteln versucht das zu verhindern und zu unterlaufen und dieses Gerichtsverfahren ist jetzt in die entscheidende Phase eingetreten.

00:05:21: am Montag wurde die Jury ausgewählt.

00:05:23: da war es schon mal auffallen dass zumindest in Auckland offensichtlich nicht nur Leute gefunden werden können, die eine mindestens neutrale Meinung über Elon Musk kam.

00:05:33: Die Richterin hat das auch anerkannt dass da einige ihn wohl nicht mögen aber dass sie natürlich trotzdem ihr Pflicht als geschworene gerecht werden würden.

00:05:42: und am Dienstag hat jetzt der Prozess begonnen.

00:05:45: er ist auf insgesamt ungefähr drei Wochen angesetzt und zwar mit einer der Anhörung von Elon Musk selbst Und da ging es den Berichten zufolge zuerst mal um sein Werdegang, also wie viel wir in die USA gekommen sind und wie er Unternehmen gegründet hat.

00:06:00: Und dann, wie er eben Open AI ins Leben verholfen hat nach seiner Ansicht.

00:06:06: Da hat er dann erzählt dass das alles passiert sei, dass sie sich doch im Gekümmert haben nach einem Gespräch mit Larry Page von Google.

00:06:13: der habe nämlich Hätte zu ihm gesagt, na ja das Wichtigste ist dass wir irgendwie eine KI entwickeln und wenn die Menschheit ausstirbt dann sei das nicht so schlimm solange die KI überlebt.

00:06:22: So fasst Elon Musk das zusammen und sagt, das wollt er nur nicht akzeptieren, dass da Google beim KI-Rennen vorne wegrennt uns den gar nicht um Menschen geht.

00:06:31: und deswegen habe er OpenAI gegründet und der haben da alles gemacht.

00:06:35: Der hab sich den Namen ausgesucht, der hat das Geld besorgt, der habe die wichtigen Leute an Bord geholt und genau sei dafür verantwortlich.

00:06:43: Und ja, das war so der Anfang.

00:06:47: Es wird dann auch erwartet dass Sam Oldman gehört wird und sogar Microsoft CEO's hat.

00:06:52: ja Nadela soll aussagen bei Microsoft hat ja einen entscheidenden Anteil dran an diesem Strategiewechsel von OpenAI.

00:07:00: Microsoft hat sehr viel Geld in OpenAI gesteckt und will natürlich etwas davon zurückbekommen.

00:07:09: damit eben auch ein großes Interesse und war einer der Verfächter davon, dass OpenAI sich so umstrukturiert, das eben auch Gewinn gemacht werden kann.

00:07:19: Vielen Dank Martin!

00:07:21: Die Kommission KI- und Fettbewerb hat zwanzig Handlungsempfehlungen veröffentlicht wie Deutschland bei der Nutzung künstlicher Intelligenz aufholen und vielleicht sogar überholen könnte.

00:07:33: Der Wunsch nach gezielter Förderung deutscher und europäischer Lösungen sowie verlässlicher Rahmenbedingungen dürfte in der deutschen Politik Konsens finden.

00:07:42: Ein unabhängig geleiteter Staatsfonds, nach dem Vorbild Singapurs für deutsches Zukunftskapital gehört zu den «für gut befundenen Ideen».

00:07:50: KI-Gesundheits- und Pflegeanwendungen sollte besonders bevorzugt werden!

00:07:54: Bei anderen Details geht es allerdings schnell strittig zu.

00:07:58: So empfiehlt die Kommission unter anderem das öffentliche Stellen Ankerkunden Für europäische KI-Infrastruktur die Europäische Standards erfüllt sein sollten.

00:08:08: Dabei ist es rechtlich unsicher, ob der Staat als Ankerkunde gezielt europäischer oder deutsche Unternehmen bevorzugen darf – Google hat gerade erst eine Vergabebeschwerde gegen die Ausschreibung für eine souveräne sichere Verwaltungsklaut eingelegt!

00:08:23: Ob die zwanzig Empfehlungen also umgesetzt werden können und dürfen muss ich noch zeigen….

00:08:29: Kriminelle setzen immer häufiger auf künstliche Intelligenz.

00:08:33: Dank KI könnten Täter Gesichter und Stimmen in Echtzeit klonen, zehn Sekunden Audio-Material aus sozialen Medien genügen oft um eine täuschende echte Kopie eines Angehörigen zu erstellen.

00:08:44: Die Hemmschwelle – Geld zu überweisen singt rapide wenn am Telefon scheinbar wirklich der eigene Enkel um Hilfe fleht!

00:08:51: Aufgrund seines relativ Wohlstandes und einer alternden Gesellschaft ist Europa zu einem primären Ziel von KI-Betrügereien geworden.

00:09:00: Davor warnt Interpol in einem neuen Report.

00:09:03: Um die Betrugsindustrie zu stoppen, müssten Gesellschaft und Techkonzerne Schutzräume statt Stigmen schaffen – so die Polizeibehörde.

00:09:12: Ende Januar hat die EU-Kommission ein Prüferfahren gegen Google begonnen und dem US-Konzern eine Frist von sechs Monaten gesetzt um etwaige technische Hürden für KI-Assistenten der Mitbewaber auf seinem Betriebssystem Android abzubauen.

00:09:27: Auf halber Strecke hat die Kommission nun ihre vorläufigen Ergebnisse bekannt gemacht und Maßnahmen skizziert, die Google umsetzen soll – zum Beispiel gründen Nutzerinnen und Nutzer künftig konkurrierende KI-Dienste einfach über ein individuelles Wegwort aktivieren!

00:09:41: Die heute vorgeschlagenen Maßnahmen werden Android-Nutzenden mehr Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der KI-Dienste bieten, die sie nutzen und in ihr Smartphone integrieren – einschließlich der großen Bandbreiter an KI- Diensten, die mit Googles eigener KI konkurrieren.

00:09:56: Erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Theresa Rebera In den USA zieht Google mit OpenAI und XAI gleich und hat ein Deal mit dem Pentagon für die Nutzung seiner KI-Modelle abgeschlossen.

00:10:09: Warum das für Teile der Belegschaft ein Problem ist, weiß Urban Ahrens aus der ZT-Redaktion.

00:10:14: Künftig darf das US-Verteidigungsministerium die KI-Modelle von Google für jeden sogenannten rechtmäßigen staatlichen Zweck nutzen – denn Google hat dem Umstrittenen, die mit dem Pentagon jetzt zugestimmt, das berichtetes Nachrichtenportal die Information.

00:10:28: Durch den Vertrag kann das Verteidigungsministirium die KAI-Modelle von Google jetzt auch für geheime militärische Operation einsetzen.

00:10:35: Ähnliche Verträge hat das Pentagon ja zuletzt mit OpenAI und XAI geschlossen.

00:10:40: Mit Anthropic war ein solcher Vertrag allerdings geplatzt, weil des Unternehmen zwei seiner Grundsätze nicht aufgeben wollte – es hatte sich gegen die Nutzung seiner KI für Massenüberwachungsmaßnahmen.

00:10:53: Dem Bericht von The Information zufolge enthält der jetzige Vertrag zwischen dem Pentagon und Google zwar eine Klausel, die den Einsatz der KI-Systeme für solche Zwecke ausschließt.

00:11:02: Das Problem ist aber bei Geheimoperation kann Google gar nicht verhindern dass das Pentagon seine KI Modelle vertragswidrig nutzt denn Google hat ja weder Kenntnis noch Kontrolle darüber für welche Zwecke genau das US Militär die KI Systeme einsetzt.

00:11:15: Faktisch ist ein uneingeschränkter Einsatz von Google's KI für das US-Militär nun also ermöglicht.

00:11:21: Gegen den Deal zwischen Pentagon und Google hatten sich in den vergangenen Tagen noch über sechshundertführende KI-Experten des Konzerns gewährt.

00:11:28: In einem Schreiben wandten sie sich an Googles Chef Sunder Pichai, und forderten dass dieser die Nutzung von Googles KI für geheime militärische Einsätze ablehnt – dem ist der Google CEO allerdings nicht nachgekommen!

00:11:40: Ein Googlesprecher teilte der Nachrichtenagentur Reuters unter dessen mit, das man mit der Bereitstellung seiner KI-Modelle die nationale Sicherheit stützen wolle Und angeblich will das Pentagon-KI-System ja auch nur für rechtmäßige Zwecke nutzen.

00:11:53: Den Definitionsumfang der Rechtmäßigkeit hat das so erst militär in letzter Zeit aber massiv gedehnt, etwa mit den Angriffen auf zivile Boote vor der Küste Venezuela's, mit der Ergreifung von Nicolas Maduro oder mit den Luftschlägen auf iranische Infrastruktur.

00:12:07: Bei diesen Einsätzen sollen auch KI-Sisteme zum Einsatz gekommen sein – etwa Palantir's Maven Smart System.

00:12:14: Eine Fehleinschätzung der Palantir-KI dürfte auch der Grohn für den tödlichen Luftschlag auf eine iranische Schule im vergangenen Februar gewesen sein.

00:12:21: Die Hinweise verdichten sich zumindest in diese Richtung.

00:12:24: Trotz aller Lippenbekenntnisse gilt also, Google wird sich seine Westse nicht reinwaschen können – denn was das US-Militär mit seinen KI-Modellen macht, kann der Konzern weder kontrollieren noch verhindern!

00:12:36: Meta bereitet die Rückabwicklung seiner Übernahme des KI-Startups Manus vor.

00:12:41: Chinas oberste Wirtschaftsbehörde hatte den bereits abgeschlossenen Deal über zwei Milliarden US-Dollar vor wenigen Tagen untersagt.

00:12:49: Das auf agentische KI spezialisierte Startup wurde in China gegründet, verlegte allerdings im vergangenen Jahr sein Hauptsitz nach Singapur – im Dezember kaufte Meta dann das Start up!

00:13:02: Die chinesische Regierung stufte dies jedoch als Versuch ein, die technologische Basis des Landes auszuhöhlen.

00:13:08: Die Behörden verhängten Ausreiseverbote gegen die Mannesgründer und setzten eine Frist von wenigen Wochen für die Rückabwicklung.

00:13:15: Beobachter werden das harte Vorgehen Pekings als Warnsignal an andere Firmen.

00:13:24: Das Unternehmen hat die Technologie bereits in seiner eigenen Systeme integriert.

00:13:29: Zudem haben Investoren ihre Renditen bereit zu halten.

00:13:32: Frühere asiatische Geldgeber planen wohl bei der Rückabwecklung zur Kooperierung, als mögliche Auswegel gelten ein Weiterverkauf oder die Rückgabe an die Altinvestoren.

00:13:43: Künstliche Intelligenz benötigt viel Strom und die großen Player suchen nach Möglichkeiten ihren Energiebedarf zu decken.

00:13:51: Eine Möglichkeit ist Atomenergie!

00:13:54: Meta will daneben künftig auch Solarstrom einsetzen, aber nicht von der Erde.

00:13:59: Das US-amerikanisches Startup Overview Energy System entwickelt ein System das Solarstrom im Allerzeugt und dann drahtlos zur Erde übertragen soll.

00:14:10: Space based solar power – also weltraumgestützte Solarenergie heißt das Konzept!

00:14:16: Overview Energy will Satelliten ins Ei schießen, die mit Solarpanelen ausgestattet sind, die das Sonnenlicht in Strom wandeln.

00:14:23: Mit dem Strom will das Unternehmen Laser-Licht im nahen Infrarotspektrum erzeugen – über eine spezielle Optik soll das Licht dann auf Solaranlagen auf der Erde geschickt werden, damit diese auch bei Dunkelheitstrom liefern können!

00:14:37: Diesen Solarstrom wird meterkünftig einsetzen und hat eine entsprechende Vereinbarung getroffen um frühzeitig Zugang zu dem Weltraumsolarenergiesystem zu bekommen.

00:15:00: Also bislang war es so, dass die Kunden hatten ein gewisses Kontingent an Premium-Anfragen.

00:15:06: Das heißt also Anfragen an die teureren besseren Modelle Aber umhängig davon, was jetzt so eine Anfrage umfasst hat.

00:15:14: Also sei es ein kleiner Chat gewesen oder eine komplexe agentische Aufgabe das war also sozusagen hat dasselbe gekostet und das wird jetzt anders sein.

00:15:26: Die Anfragen werden nach dem wirklichen Verbrauch an Token berechnet und teurere Modelle werden auch teurer im Preis werden.

00:15:36: Also werden mehr von Kredits verbrauchen.

00:15:39: Kostenlos bleiben die Code-Vorschläge in den kostenpflichtigen Tarifen, also die werden nicht berechnet nach wie vor und es wird auch weiterhin einen eingeschränkten kostenlosen Tarif geben.

00:15:53: Die Folge davon ist JitHub selber sagt dass gerade das Agentec Coding wird teurer – also die Arbeit mit KI-Agenten weil sie einfach zu immer komplexeren Anfragen führen und sich das so offensichtlich dann für die Wörmer nicht mehr finanzieren lässt.

00:16:12: Damit kämpft nicht nur Github alleine, sondern das sieht man jetzt eigentlich im ganzen Markt irgendwo ein bisschen dass die KI-Anbieter mit ihren Tarifen bzw.

00:16:22: mit ihren Angeboten spielen... Also Githart zum Beispiel hat mal eine zeitlang Werbung in Pullrequest angezeigt also was aber auch zu einer starken Kritik geführt hat, weil das ja sozusagen in dem Code dann mit drin ist.

00:16:39: Diese Eigenanzeigen muss man sagen also Werbung für vereigene Angebote.

00:16:44: Anthropik hat eine Zeit lang oder bei bestimmten Neu-Anmeldungen Cloud Code, also das Entwickletool aus den Protarifen rausgenommen.

00:16:54: Das ist jetzt noch nicht flächendeckend eingeführt Aber man sieht die Anbieter spielen hier so ein bisschen und Antropik und Google haben auch die Nutzung externer Tools eingeschränkt.

00:17:05: Also das betrifft jetzt in erster Linie auch Sachen wie Openclaw, die auch sehr einen hohen Aufwand an Token verbrauchen.

00:17:15: Ja ich denke dass es schon so n bisschen trennt, dass es hier einfach künftig mehr Verwerfungen oder Einschränkungen im Markt gibt und offensichtlich versuchen die Anbieger nicht die Preise an sich zu erhöhen sondern in irgendeiner Form den gestiegenen Aufwand anders einzupreisen.

00:17:32: Ja, bei GitHub einer der Hauptkritikpunkte jetzt an diesen neuen Tarifen ist also was man auch in den Foren liest vorher gab es noch so ein Fallback auf günstiges Modell also wenn man sozusagen seine Premium Anfragen verbraucht hatte konnte man mit einem günstigeren Modell weiterarbeiten.

00:17:50: dann vielleicht nicht so gut aber immerhin es ging noch etwas Und das ist jetzt nicht mehr der Fall, also wenn man seinen Kontingent Credits aufgebraucht hat muss man dann Update buchen.

00:18:02: Danke Wolf!

00:18:04: Viele Menschen trauen Kainicht.

00:18:06: Im Netz wird es allerdings immer schwieriger ihr zu entkommen.

00:18:09: Dies besagt eine Studie von Forschenden des Imperial College London und der Stanford University.

00:18:15: Sie haben mit dem Internet Archive zusammengearbeitet um das Internet stichprobenartig zu analysieren.

00:18:21: Dabei zeigte sich, dass rund thirty-fünf Prozent aller neu ins Netz gestellten Websites KI generiert oder zumindest KI assistiert entstanden sind.

00:18:32: Immerhin erwies ich eine der am meisten verbreiteten Annahmen als falsch – es wurde kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen KI Anteil und Falschinformationsrate festgestellt!

00:18:43: Auch das Verschwinden individueller Schreibstile, der Verzicht auf Verlinkungen oder einen Hang zu längeren Texten mit weniger Infos konnten die Forscherinnen und Forschern nicht nachweisen.

00:18:53: Ein Grund zum Aufatmen sehen sie allerdings nicht – denn die Vielfalt im Netz nahm ab!

00:18:58: Und das könnte die Gesellschaft genauso negativ wie Desinformation beeinflussen.

00:19:04: Auch seien fehlende Kennzeichnungen von KI-Seiten ein Problem, weil sie Nutzerinnen und Nutzer dazu bringen Online-Informationen pauschal infrage zu stellen.

00:19:14: Bei Stress, Liebeskummer und anderen seelischen Belastungen wenden sich viele junge Menschen inzwischen an Chatbots.

00:19:20: Wie aus einer neuen repräsentativen Befragung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention hervorgeht haben rund zwei Drittel der sechs bis neununddreißigjährigen schon einmal mit einer KI über psychische Probleme gesprochen.

00:19:34: Dabei gehe es oft um Alltagsbelastungen – nicht unbedingt um eine diagnostizierte Depression!

00:19:39: Bei Menschen mit einer diagnostizierten Depression spiele KI allerdings auch eine Rolle.

00:19:44: Mehr als ein Drittel der Betroffenen gibt an, mit Chatbots über die eigene Erkrankung zu sprechen.

00:19:50: Ein Problem dabei ist, dass viele KI-Angebote nicht für therapeutische Zwecke entwickelt wurden – beim Umgang mit akuten Krisen stoßen diese Systeme an Grenzen!

00:20:00: Zudem fehlen bislang umfassende wissenschaftliche Studien dazu, ob sie Betroffene eher helfen oder sogar schaden….

00:20:07: Wer also digitale Unterstützung nutzen möchte, sollte besser auf geprüfte Angebote zurückgreifen.

00:20:12: Dazu zählen etwa zugelassene digitale Gesundheitsanwendungen, die ärztlich verordnet und von der Krankenkasse bezahlt werden sowie begleitete Online-Programme.

00:20:22: Ein Forschungsteam um den KI-Entwickler Alec Radford hat ein spezielles Sprachmodell gebaut – das System mit dem Namen Tocchi wurde ausschließlich mit Texten trainiert, die vor dem Jahr nineteenhundertdreißig erschienen sind!

00:20:37: Das Modell beantwortet Fragen daher konsequent aus der Perspektive des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.

00:20:43: Warum das für die KI-Forschung mehr als nur eine Spielerei ist, erklärt Max Schreiner von The Decoder.

00:20:50: Die Entwickler fütterten die KI mit Büchern, Zeitungen und wissenschaftlichen Texten aus der Zeit vor diesem Stichtag.

00:20:56: Das Ergebnis ist ein System das sie zukunft auch aus historischer Sicht beschreiben kann.

00:21:01: Gefragt nach dem Jahr zwanzigundzwanzig entwirft das Modell etwa eine weltvolle Dampfschiffe und riesige Eisenbahnnetze.

00:21:08: Ein zweiter Weltkrieg hält die KI für unwahrscheinlich.

00:21:11: Sie argumentiert die Nationen hätten nach neunzehnundachzehnt genug vom Krieg.

00:21:15: Gleichzeitig waren das System auch vor Konflikten in Europa und Asien.

00:21:19: Das Training brachte natürlich spezielle Herausforderungen mit sich, da die Forscher physische historische Quellen nutzen mussten, traten Qualitätsprobleme bei der automatischen Texterkennung auf.

00:21:29: Ein weiteres Problem war das ungewollte Durchsickern von modernem Wissen, denn wenn alte Bücher in Neuauflagen aktuelle Vorwerte erhielten oder Katalogdaten Fehler aufwiesen, flossen dann doch neue Informationen in das Training ein.

00:21:42: So schnappte das Modell vereinzelt Details über die Präsidentschaft von Roosevelt den Zweiten Weltkrieg oder die Gründung der Vereinten Nationen auf.

00:21:50: Die Forscher nutzen dieses historische Modell für sogenannte Generalisierungsexperiment heutiger KI-Systeme trainieren ja mit riesigen Mengen an Internetdaten und dadurch lässt sich bei Tests dann oft schon feststellen, ob ein Modell ein Problem wirklich neu löst oder die Antwort bereits in irgendeiner Form im Training gesehen hat.

00:22:08: Das Vintage-Modell kann so das was Fachleute Datenkontamination nennen umgehen denn es sieht garantiert keine Texte aus dem modernen Internet und daher können Entwickler dann seine tatsächlichen Fähigkeiten etwa beim logischen Denken oder Programmieren überprüfen.

00:22:23: Es geht aber fundamental noch über einen anderen Punkt, der in der Debatte heiß diskutiert wird.

00:22:29: Nämlich die Frage ob einer KI tatsächlich Erfindungen oder wissenschaftliche Entdeckung aus eigener Kraft vorhersehen kann?

00:22:36: Die Forscher stellen sich beispielsweise die Frage, ob ein Modell mit dem Wissen von neunzehntelf die allgemeine Relativitätstheorie selbstständig ableiten könnte.

00:22:44: So ließe es sich dann exakt testen welche Fähigkeiten universell sind und welche nur durch auswendig gelernte Trainingsdaten entstehen.

00:22:52: Das Team plant jetzt die nächsten Schritte bis zum Sommer, soll Talkie dann auf das Leistungsniveau von OpenEyes GPT-III wachsen.

00:23:01: Größere Modelle sollen eben helfen diese grundlegenderen Fragen zur Funktionsweise von KI besser zu beantworten.

00:23:07: dafür braucht es dann wohl allerdings auch Modelle jenseits der GPT III.

00:23:11: Größe und ob es dann diese Menge an Daten dafür schon gibt ist natürlich eine andere Frage.

00:23:17: Vielen Dank Max.

00:23:19: Lenovo und We-Ride wollen in den kommenden Jahren zweihunderttausend autonomefahrene Autos auf die Straße bringen.

00:23:26: Dazu gehören Robotaxis, Lieferwagenbusse oder Straßenkernmaschinen – eine entsprechende Kooperation haben die beiden Unternehmen jetzt auf der Messe Auto China vereinbart.

00:23:37: Ziel der Zusammenarbeit sei, die Kommerzialisierung des Hochautonomenfahrens weltweit voranzutreiben!

00:23:43: We Ride entwickelt Systeme für autonomes Fahren und gehört bereits zu den großen Anbietern von autonomen Taxidiensten in China.

00:23:51: Lenovo ist einer der größten Computerhersteller der Welt, er will seine Stärken im Bereich Intelligent Computing sowie seine globalen Fertigungs- und Lieferkettenkapazitäten einbringen.

00:24:02: Daneben stellt der Konzern eine KI-Computing-Infrastruktur für den flotten Einsatz bereit.

00:24:09: Südafrikas Regierung hat den Entwurf einer nationalen KI-Strategie zurückgezogen, nachdem bekannt geworden ist, dass der Text verweise auf nicht existierende Quellen enthalten hat.

00:24:21: Er wurde offenbar mindestens teilweise KI generiert.

00:24:24: Kommunikations- und Digitalminister Solima Lazi bezeichnete den Vorfall als inakzeptables Versehen – er mache deutlich, warum eine sorgfältige menschliche Kontrolle beim KI-Einsatz von entscheidender Bedeutung sei!

00:24:38: Den Verantwortlichen kündigt er Konsequenzen an.

00:24:41: Der Vorfall in Südafrika ist kein Einzelfall, seit der breiten Verfügbarkeit von KI-Textgeneratoren Sorgentexte mit nicht existierenden Verweisen immer wieder für aufsehen.

00:24:50: Dass eine KI-Strategie zumindest teilweise von einem Chatbot stammt, ist aber ein Novum und zumindest ironisch – das scheint auch Malazi anzuerkennen und versichert!

00:25:00: Das ist eine Lektion die wir mit Demut annehmen und das hätte nicht passieren dürfen….

00:25:07: Das war das KI-Update von Heise Online vom neunundzwanzigsten April, die nächste Folge hört ihr wegen des Feiertags erst wieder am Montag, den vierten Mai.

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