KI-Update kompakt: Hannover Messe, Googles Strike Team, Mythos, Image 2.0
Shownotes
Das ist das KI-Update vom 22.04.2026 unter anderem mit diesen Themen:
Lernfähige Roboter und intelligente Tools auf der Hannover Messe Google bildet „Strike Team“ zur Verbesserung seiner Coding-KI-Modelle Unbefugte hatten wohl Zugriff auf Mythos ab dem ersten Tag und Bildgenerierung von OpenAI kann jetzt nachdenken
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Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Transkript anzeigen
00:00:02: Das KI Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
00:00:13: Ich bin Isabel Grünewald und dies sind heute unter anderem unsere Themen.
00:00:17: Lernfähige Roboter und intelligente Tools.
00:00:20: auf der Hannover-Messer Google bildet Strike Team zur Verbesserung seiner CodingKI Modelle.
00:00:27: Unbefugte hatten wohl Zugriff auf Mythos ab dem ersten Tag Und Bildgenerierung von OpenAI kann jetzt nachdenken.
00:00:36: Zum Auftakt der Hannover-Messe hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz für eine Lockerung der europäischen Regeln für die industrielle Anwendung von künstlicher Intelligenz ausgesprochen.
00:00:46: Die Industrielle KI soll er, aus dem gegenwärtigen zu engen Korsett der KI-Regulierung der EU herausgelöst werden, so der Kanzler – gemeint ist damit der Europäische AI-Akt.
00:00:57: Erste Teile des Regelwerks sind nach dreijährigen Verhandlungen im August Jahrzehntzwanzig in Kraft getreten.
00:01:04: Wie gut die Industrie trotz des engen Kursets aufgestellt ist, konnte Robin Ahrens von der CT auf der Messe beobachten.
00:01:11: Die sogenannte Industrial Automation ist eines der Kernthemen der Hannover-Messe – das spürt man!
00:01:17: Egal ob SAP Siemens oder Beckhoff, Intel, Lenovo oder Bosch bei all diesen sehr unterschiedlichen großen Herstellern spielt die Automatisierung der industriellen Fertigung eine zentrale Rolle.
00:01:28: und wie kann man Menschen am besten für die oftmals abstrakten Automatisierungsprozesse begeistern?
00:01:33: Richtig mit Robotern.
00:01:35: Seines intelligente Roboterarme, Freesroboter oder Humanoide.
00:01:39: überall versuchen die großen Aussteller Robotik in ihre Messe Demonstratoren zu integrieren.
00:01:45: Eben um die Automatisierung irgendwie anschaulich zu machen – auch wenn die Firmen selbst gar keine Roboter herstellen!
00:01:51: Bei SAP zum Beispiel fährt ein Humanoider-Roboter auf Rollen umher.
00:01:55: im Kern geht es aber eigentlich darum, die Software für Lagermanagement des deutschen Entwicklerhauses zu demonstrieren.
00:02:01: Klar, das zieht besser als dröge User-Interfaces von Programmen.
00:02:05: Ähnliches gilt für Siemens, Beckhoff oder Lenovo – sie alle stellen Roboter nicht selbst her sondern liefern vielmehr die Infrastruktur zu ihrem Einsatz in Form von Industrie-PCs und Automatisierungstechnik wie bei Beckhoffe oder Digital Twins im Industrial Metaverse bei Siemens.
00:02:22: Nun hast du dir ja nicht nur Roboter angeschaut, sondern warst auch in den Messerhallen für Forschung und Innovation unterwegs!
00:02:28: Was hatte dich da denn besonders fasziniert?
00:02:30: Besonders spannend fand ich das Projekt MedGenAI des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz.
00:02:36: Die Wissenschaftlerinnen vom DFKI haben nämlich ein KI-Tool entwickelt, mit dem man Bilder von Hautkrebs oder anderen Hautkrankheiten realitätsnah generieren kann.
00:02:45: Man fragt sich jetzt vielleicht, wieso sollte man Hautkrebfotos mit KI generieren wollen?
00:02:49: Das klingt ja zugegebenermaßen erst mal ziemlich kurios!
00:02:52: Nun ja, das Problem liegt darin dass die KI-Modelle in der dermatologischen Diagnostik eben auch voreingenommen sind.
00:02:59: Etwa weil in den Trainingsdaten deutlich weniger Bildmaterial von jungen Menschen und Personen mit dunkleren Hauttypen enthalten ist.
00:03:06: Das heißt, dass Hautkrankheiten dieser Personengruppen auch schlechter von der KI erkannt werden.
00:03:11: Die medizinische Diagnosemodelle sind also nicht fair Um das zu ändern und den Bayes der Trainingsdate zu reduzieren kann man synthetische Bilder nutzen.
00:03:21: Die sollen die Ungleichgewichte im Trainingsmaterial dann ausgleichen.
00:03:25: Aber man muss sie natürlich erst mal realitätsnah generieren können, und genau dafür haben die DFKI-Forscher in ein ziemlich modernes Diffusion Transformer Modell entwickelt und trainiert.
00:03:35: Diffusion Transformers sind diejenige Architektur, die auch in den neueren Generierungs-Tools wie NanoBanana von Google oder der ehemaligen VideoKI Sora vom OpenAI zum Einsatz kommen.
00:03:46: Das vom DFKI entwickelte Modell kann außerdem sogenannte Counterfactuals erstellen.
00:03:51: Das sind minimale Abweichungen von einem Krankheitsbild, so wird zum Beispiel aus einem KI-generierten Melanom mal eben eine Verletzung der Blutgefäße.
00:03:59: Solche kleinen Veränderung im Bildmaterial erkennen wir Menschen nicht – medizinische KI-Tools tun das aber und würden eine ganz andere Diagnose stellen!
00:04:08: Mithilfe der generierten Counterfactually lässt sich dann feststellen wie fehleranfällig und robust ein medizinisches Analysemodell ist.
00:04:16: Die Erkenntnisse kann man dann nutzen, um die KI-Modelle für dermatologische Diagnosen zu verbessern.
00:04:21: Danke
00:04:21: schön Robin!
00:04:23: Siemens hat auf der Hannover Messe den Eigenengineering Agent vorgestellt – er soll komplexe Aufgaben in einzelne Schritte separieren und damit Aufgaben eigenständig planen und ausführen können.
00:04:34: Dabei erstellt er laut Siemens Steuerungsprogramme konfiguriert Anlagen und prüft Ergebnisse.
00:04:40: Fachkräfte sollen mit dem Eigenagent Alltagsaufgaben zwei bis fünfmal schneller erledigen als ohne.
00:04:46: Auch die Qualität der Ergebnisse verbessere sich – bevor die Ergebnisse dem Ingenieur oder der Engineering gezeigt werden, überprüft der Eigenengineering-Agent alle Resultate.
00:04:56: Der Agent wurde laut Siemens mit mehr als einhundert Unternehmen weltweit getestet.
00:05:01: Dabei kam er unter anderem bei der Programmierung von Steuerungen, der Visualisierung von Bedienoberflächen und der Konfiguration von Geräten zum Einsatz.
00:05:09: Der Name leidet sich tatsächlich vom deutschen Begriff ab, sich etwas zu eigen machen.
00:05:15: Auch Assoziation mit den Begriffen Eigenwert und Eigenvektor aus der linearen Algebra sind durchaus beabsichtigt.
00:05:23: Google formiert laut einem Bericht von The Information ein Strike Team – das soll die Coding-Fähigkeiten der KI-Modelle steigern und in Rückstand zu Anthropic aufholen!
00:05:33: Malte Kirchner aus dem Heise Online Newsroom mit den Einzelheiten
00:05:37: Wer schreibt die Software von morgen?
00:05:39: Mensch oder Maschine.
00:05:40: Google jedenfalls will dann nicht zurückbleiben.
00:05:43: Der Konzern hat intern ein sogenanntes Strike Team gebildet, also eine Art Sondereinheit aus Forschern und Entwicklern mit dem klaren Auftrag die eigenen KI-Modelle beim Programmieren deutlich besser zu machen.
00:05:55: Der Grund für diesen Schritt ist bemerkenswert offen.
00:05:57: Intern bei Google DeepMind wächst offenbar die Überzeugung dass uns Ropex Coding Tool Cloud Code den eigenen Gemini Modellen derzeit voraus ist.
00:06:06: Das berichtet das US-Magazin The Information unter Berufung auf interne Quellen und der Abstand ist messbar.
00:06:12: Enthropics schreibt nach eigenen Angaben fast sein gesamten Code mit KI Unterstützung, bei Google sollen es bisher erst rund fünfzig Prozent sein.
00:06:20: Geleitet wird das Strike Team von dem früheren Chef Trainer des Gemini Models.
00:06:24: Der Fokus liegt auf komplexen länger laufenden Programmieraufgaben also nicht nur dass schreiben einzelner Funktionen sondern das verstehen ganzer Codebasis und das entwickeln vollständiger Software.
00:06:35: Google Mitgründerserge Brinn soll persönlich eingebunden sein.
00:06:39: Interessant ist das Fernziel, dass Brinn dabei im Blick hat?
00:06:42: Bessere Coding KI soll ein Zwischenschritt sein auf dem Weg zu einer künstlichen Intelligenz die sich eines Tages selbst weiterentwickeln kann!
00:06:49: Ein Szenario, das in der Branche als AI-Takeoff bezeichnet wird.
00:06:54: Das alles passiert in einem Umfeld, in dem der Wettbewerb gerade enorm anzieht.
00:06:58: OpenAI hat seinen Codingtool Codex massiv ausgebaut und SwapilCut mit Claude Design ein eigenes Werkzeug für Interfaceentwürfe vorgestellt.
00:07:06: Und laut einer aktuellen Umfrage unter fast fünfzigtausend Entwicklern nutzen bereits eighty vier Prozent KI Tools oder planen es zumindest!
00:07:14: Allerdings fasst die Hälfte dieser Entwickler bestraut noch der Genauigkeit solcher Tools.
00:07:19: Der Kampf um Vertrauen ist also genauso wichtig wie der Kampf um
00:07:23: Marktenteile.".
00:07:24: Danke, Malte!
00:07:26: Das El Salvadores Präsident Najib Okele – ein Fable für Kryptowährungen und globale Tech-Konzerne hat es bekannt.
00:07:34: Ende vergangenen Jahres vereinbarte Bokele mit Exchef Elon Musk den Einsatz des KI-Chatboards Grog in El Salvador's öffentlichen Schulen.
00:07:42: Mit Google Cloud schloss er eine langjährige Vereinbarung, die das Land zu einem Technologiezentrum machen soll.
00:07:49: Nun wird Googles KI Agent Gemini sogar die Versorgung von Patienten mit chronischen Krankheiten im Land übernehmen.
00:07:56: Im Mittelpunkt des Programms steht die mobile Smartphoneanwendung DrSV.
00:08:01: Im Wesentlichen funktioniert das Programm so, dass jede und jeder in El Salvador die Erpaar runterladen eine Patientenakte anlegen und seine Symptome in ein Formular eingeben kann.
00:08:12: Das System werdet die Daten aus und vereinbart dann einen Termin mit einem Arzt oder einer Ärztin, der die Diagnose stellt.
00:08:18: Anschließend empfiehlt die KI die notwendigen Untersuchungen.
00:08:22: Die Ankündigung erfolgt nur kurz, nachdem die Regierung siebentausend Siebenhundert Beschäftigte im Gesundheitswesen entlassen hat.
00:08:31: Nun wird also ein bedeutender Teil der Verweitung des öffentlichen Gesundheitssystems El Salvador's an Gemini übergeben.
00:08:38: Google hat zwei neue KI-Agenten für automatisierte Internetrecherche vorgestellt – sie basieren auf dem Modell Gemini drei Punkt eins pro und heißen Deep Research sowie Deep Research Max.
00:08:50: Beide sind ab sofort in einer öffentlichen Vorschau verfügbar und rechten sich an Entwicklerinnen und Entwicklern.
00:08:55: Die Standardversion ist auf Geschwindigkeit ausgelegt, etwa für Chat-Anwendungen.
00:09:00: Die Max-Version zielt auf größtmögliche Gründlichkeit – sie bekommt sehr viel mehr Rechenzeit um iterativ zu suchen und Berichte zu verfeinern.
00:09:09: Google nennt als Einsatz nächtliche Hintergrundaufgaben die bis zum Morgen umfangreiche Analysen vorbereiten!
00:09:17: Eine wichtige Neuerung ist die Anbindung an eigene Datenquellen über das Model-Context-Protokoll.
00:09:22: Damit lassen sich auch spezialisierte Datenbanken oder Finanzdienste einbinden.
00:09:28: Googles Vergleich mit der Konkurrenz ist allerdings nicht ganz transparent, dass Unternehmen verglich sein Modell nicht – mit OpenAI's stärkstem Suchmodell GPT-Fünf Punkt Vier Pro!
00:09:38: Auch Anthropic meldet für sein Model Opus vier Punkt sechs höhere Werte als Google in seinen Grafiken angibt.
00:09:44: Die Abweichungen durften am Messverfahren liegen.
00:09:49: Anthropics leistungsfähigste KI Mythos soll so gefährlich sein, dass nur ausgewählte Firmen Zugriff haben.
00:09:56: Unbekannte sollen das laut eines Berichts um Gang haben – Martin Holland von Heise Online berichtet.
00:10:03: Als Anthropic vor zwei Wochen das angeblich äußerst gefährliche KI-Modell Claude Mythos Preview vorgestellt hat, hat es offenbar nur Stunden gedauert bis unbefugte Zugriff darauf erlangt haben.
00:10:18: Das berichtet jetzt Bloomberg, die von einer dieser Personen kontaktiert wurde.
00:10:23: Die Finanznachrichtenagentur.
00:10:25: und zwar handelt es sich demnach um eine Gruppe von Personen, die sich auf Discord treffen.
00:10:31: das ist ein Messenger wo man auch Kanäle anlegen kann Und die arbeiten da schon seit längerem zusammen um Zugriff auf KI-Modelle zu erlangen, die nicht für die Öffentlichkeit freigegeben wurden Um die halt auszuprobieren und damit zu spielen um einfach rauszufinden was sie können.
00:10:46: gar nicht was böswilliges zu machen, versichert zumindest diese Person.
00:10:51: Und dieser Gruppe ist es demnach gelungen schon nach kurzer Zeit Zugriff auf diesen Mythos-KI zu bekommen.
00:10:58: und das wird erklärt dass eine dieser Personen über einen Drittanbieter für Anthropic arbeitet und darüber Zugriffs auf Anthropic Systeme haben soll.
00:11:08: gleichzeitig sollen die sehr gut geraten haben können oder erkannt haben können, wie die Internetadresse für diese KI wohl aussehen wird.
00:11:16: Also wie man da Zugriff erlangt einfach aus dem Wissen heraus, wie Anthropics seine KI-Modelle sonst online stellt und einfach wahrscheinlich auch mit der Erfahrung, die sie eben schon von anderen Zugriffs auf KI Modelle haben.
00:11:29: Und die sollen relativ schnell also schon am gleichen Tag Zugriffe erlangte haben und seitdem mit was rumspielen ist.
00:11:36: explizit wird gesagt dass Sie sich damit nicht Cyber Security beschränkt haben also Zero Day Lücken finden und Angriffe planen, sondern dass sie halt rausfinden wollen.
00:11:46: Wie diese KI funktioniert?
00:11:47: Wie mächtig die ist.
00:11:48: natürlich wäre das sollte sich das bestätigen trotzdem ein großes Problem für ein Topic weil die KI Firma hat ja erklärt, dass es sich nun um ein besonders gefährliches KI Modell handelt.
00:11:58: Deswegen hat sie das schon explizit nicht freigegeben, sondern hat gesagt Sie kann nur den verschiedenen Unternehmen aus der IT Security Branche Zugriff geben damit die diese KI dazu nutzen um Sicherheitsflücken in ihrer und ein anderer Software zu finden.
00:12:13: Die dann geschlossen werden sollen bevor andere Modelle die genauso leistungsfähig sind wie Mythos öffentlich werden.
00:12:19: und dass dann im Prinzip jedem zur Verfügung steht Und jetzt zeigt sich halt Offensichtlich zumindest eine Gruppe gibt, die unbefugten und kontrolliert Zugriff erlangt hat.
00:12:30: Das legt natürlich nahe dass das auch andere haben könnten.
00:12:34: also das Interesse an Mythos ist riesig der Zugriffsengen begrenzt Die Versprechung in die Erklärung was diese KI kann sind immens Und jetzt wird eben sowas bekannt.
00:12:45: Enthorpec selbst hat gesagt dass sie das prüfen.
00:12:47: das ist aber laut dem bericht ja nur um einen zugang übertritt.
00:12:49: Anbietergier das sei auch nicht so problematisch.
00:12:52: hat das versucht, herunterzuspielen.
00:12:55: Danke Martin!
00:12:57: Das Firefox-Team von Mozilla gehörten uns zu den ersten die offiziellen Erfahrungen mit Mythos gesammelt haben.
00:13:02: Im jüngsten Browser Update wurden zweihundert und siebzig Lücken geschlossen, die das Entwicklungsteam mithilfe des neuen KI Models von Anthropic gefunden hat.
00:13:12: Im ewigen Kampf zwischen den Angreifern und den Verteidigern im IT-Bereich hätten Letztere dank des Durchbruchs bei der KI-Entwicklung endlich die Möglichkeit zu gewinnen – und zwar entscheidend, erklärte Mozilla.
00:13:25: Meta-Plattforms hat seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den USA darüber informiert, dass auf deren System eine neue Tracking Software installiert wird, die Mausbewegungen Klicks und Tastenanchläge aufzeichnet.
00:13:38: Mit diesen Daten sollen KI-Modelle trainiert werden!
00:13:41: Ziel sei es, KI-Agenten zu entwickeln die Arbeitsaufgaben autonom ausführen können.
00:13:46: Diese Model Capability Initiative ist bei arbeitsbezogenen Programmen und Websites aktiv.
00:13:52: Zudem werden gelegentlich Screenshots von den Bildschirmen der Angestellten angefertigt.
00:13:57: Dabei ging es nicht um Überwachung oder Leistungsbeurteilungen sondern allein um KI Training.
00:14:02: versichert ein Metersprecher.
00:14:04: In der EU würde dieses vorgehen wohl gegen die DSGVO verstoßen.
00:14:09: in den USA Ist es legal?
00:14:13: OpenAI hat die zweite Version seines Bildgenerators ChatGPT Images veröffentlicht.
00:14:19: Das neue Modell trägt den technischen Namen GPT Image II und bekommt Fähigkeiten, die bisher vor allem Konkurrent-Googles NanoBanana Pro auszeichneten!
00:14:29: Mehr dazu weiß Max Schreiner von The Decoder.
00:14:32: Die wichtigste Neuerung gegenüber dem Vorgänger ist klar, dass das System jetzt nachdenkt bevor es ein Bild erzeugt.
00:14:37: Je nach Einstellung überlegt es kürzer oder länger und kann dabei auch das Internet durchsuchen und diese Suchergebnisse direkt für die Generierung nutzen.
00:14:46: Der Denkmodus soll auch für mehr Genauigkeit und Vielfalt bei den Ergebnissen sorgen.
00:14:50: Er steht allerdings nur zahlenden Kunden mit PlusPro- oder BusinessUp zur Verfügung.
00:14:55: Mit aktiviertem Denkmodus erzeugt das System dann bis zu acht Bilder aus einem einzigen Prompt.
00:15:01: Dabei sollen Figuren, Objekt und Stil über alles sehen hinweg gleich bleiben können.
00:15:05: OpenAI zeigte während der Demo etwa Beispiele wie eine komplette Mangaseite Serien von Social Media Grafiken oder Designentwürfe für verschiedene Räume eines Hauses.
00:15:15: In einem Test konnten wir damit etwa einen unserer Artikel komplett in ein KI-Generätes Foto eines alten Computer Magazins bringen ohne einen einzigen Fehler im kompletten Text, das war vorher nicht möglich.
00:15:27: Auch ohne Denkmodus gibt es Verbesserung für alle Nutzer – das Modell soll etwa die typischen Merkmale echter Fotos besser erfassen.
00:15:33: Besonders Elemente an den bisherige Bild-Modelle regelmäßig scheiterten soll ich jetzt sauber darstellen.
00:15:39: Dazu gehören etwa kleine Texts, Symbole, Bedienoberflächen und auch dichte Bildkompositionen.
00:15:45: Auch die Darstellung von Schriften außerhalb des lateinischen Alphabets hat Open AI verbessert!
00:15:50: Für Entwickler ist das Modell über die Programmierschnittstelle unter dem Namen GPT Image II verfügbar.
00:15:55: Die Preise hängen stark von Qualität und Auflösung ab, ein Bild in Standardauflösungen und niedriger Qualität kostet weniger als einen Cent.
00:16:02: In hoher Qualität kann der Preis auf rund Rund twenty-Einzig Cent steigen.
00:16:06: Danke schön Max!
00:16:08: Der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaats Florida hat eine strafrechtliche Untersuchung gegen ChatGPT von OpenAI eingeleitet.
00:16:17: Es hatte eine mannhilfreiche Zips für einen tödlichen Angriff auf die Florida State University gegeben.
00:16:23: Damit betritt die Staatsanwaltschaft Neuland!
00:16:26: Während ChatGPT eine Person würde sie wegen Mordes angeklagt.
00:16:30: Natürlich ist ChatGPD kein Mensch, aber das entbindet unsere Behörde nicht von der Pflicht zu untersuchen ob hier eine strafrechtliche Schuld
00:16:38: vorliegt.".
00:16:44: Im vergangenen Jahr hat er ein zwanzigjähriger an der Universität in Tallahassee zwei Menschen getötet und sechs verletzt.
00:16:51: Laut Öthmeyer hat eine erste Untersuchung von Chatlocks zwischen ChatGPT und den Beschuldigten ergeben, dass darin Ratschläge zur Wahl von Waffe- und Munitionen zur Eignung der Waffe auf kurze Distanz sowie zu Urzeit- und Tatortesangriffs zur Maximierung der Opferzahl gegeben wurden.
00:17:10: Nun soll geklärt werden, ob OpenAI für die Ratschläge von ChatchiPity strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann.
00:17:18: In Berlin treffen sich einmal im Jahr Expertinnen und Experten aus der digitalen Gesundheitswirtschaft auf der Demea.
00:17:26: In ihrer Keynote bekräftigt der Gesundheitsministerin Nina Wagen die Pläne für die Erweiterung der elektronischen Patientenaktor Kurz-EPA – berichtet Marie Claire Koch aus Berlin.
00:17:36: KI ist wie letztes Jahr wieder ein ganz großes Thema auf der DMR und irgendwann wird sie auch in die elektronische Patientenakte kommen.
00:17:44: Die EPA soll ja eine zentrale Plattform werden, worüber dann alles läuft und KI sollte auch helfen können.
00:17:52: Technische Möglichkeiten gibt es ganz viele weil's geht vor allem darum unter welchen Bedingungen man diese Möglichkeit sinnvoll integrieren kann und vor allem darf Gesundheitsministerium sieht man KI auch schon lange als festen Bestandteil der Digitalisierung.
00:18:07: Auf einer vorigen Anstaltung bei der Telekom war auch Philipp Müller, Gesundheitsministerium für den Bereich Digitalisierung und Innovation zuständig ist.
00:18:16: Und der hat da sehr deutlich gemacht, dass KI und die EPA in der Praxis angekommen sind – also jedenfalls ist das seine Ansicht!
00:18:26: Jetzt möchte man halt die Voraussetzung verbessern und helfen sollen da eben mehr und bessere Daten gestrukturiert und interoperabel vorliegen.
00:18:34: Dann will man dafür sorgen, dass Ki-Anwendungen zuverlässig arbeiten können.
00:18:39: All das zu ermöglichen soll, dass Forschungsdatenzentrum Gesundheit weiter ausgebaut werden.
00:18:44: Wo bereits jetzt die Daten aller gesetzlich Versicherten liegen und in Zukunft sollen dort auch die Daten aus der elektronischen Patientenakte zur Verfügung stehen.
00:18:53: deutlich mehr tiefer als bisher haben.
00:18:55: Also die Quantität hat man schon aber eben noch nicht, die Qualität und Krankenkassen sollen ebenfalls KI in Zusammenhang mit versicherten Daten nutzen können.
00:19:05: Der europäische Gesundheitsdatenraum war einfach ein ganz großes Thema.
00:19:08: da sollen Daten EU-weit zugänglich gemacht werden.
00:19:11: also einen wichtiger Punkt ist auch wieder dass man KI Anwendungen entwickeln trainieren möchte Und natürlich soll es für mehr Effizienz im Gesundheitswesen sorgen.
00:19:20: Klar jetzt kann KI schon viel, auch jetzt kann KI schon viele unterstützen und natürlich auch schon länger in etablierten Systemen.
00:19:29: An ihrer Kino macht sie die Bundesgesundheitsministerin Nina Wagen nochmal deutlich wie auch schon lauterbach dass der Erfolg nicht allein an der Technologie hängt sondern auch an der Nutzung.
00:19:39: immer wieder kommt die Forderung das Daten besser verfügbar gemacht werden sollen.
00:19:43: es sieht sich eigentlich durch ganz viele Veranstaltungen durch und erhelfen sollen KI-Reallabore bei den Vorhaben damit man schnell auch noch mal einen Schritt zurück kann, wenn es dann doch nicht so läufig geplant.
00:19:56: Und für Krankenkassen gibt's ein Angebot für ein Realaborer der Bundesdatenschutzbeauftragten, damit die Krankenkasten den Umgang mit versicherten Daten erproben können und im Kontext von KI.
00:20:10: Vielen Dank Marie!
00:20:11: Wir bleiben beim Thema Medizin.
00:20:14: Ein Team des Mount Sinai Hospital in New York hat untersucht, wie gut erfahrene Radiologinnen und Radiologen sowie aktuelle KI-Modelle darin sind, deepfakes von Röntgenbildern zu erkennen.
00:20:26: Die Ergebnisse offenbaren ein Problem – selbst wenn die Radiologien explizit aufgefordert wurden nach KI-Fälschungen zu suchen lag ihre durchschnittliche Genauigkeit bei nur etwa seventy fünf Prozent.
00:20:39: Das bedeutet das jedes vierte Bild falsch beurteilt wurde!
00:20:43: Ähnliche Schwierigkeiten hatten auch KI-Modelle selbst.
00:20:47: Keines der getestet Modelle war in der Lage, die synthetischen Bilder zuverlässig zu erkennen.
00:20:53: Da heute ein einfacher Text prompt ausreicht um einen Knochenbruch oder ein Tumor zu erfinden empfehlen die Autorinnen und Autoren der Studie spezielle Schulungen für Radiologen, um deren Blick gezielt für die subtilen Artefakte und Unstimmigkeiten im KI generierten Bildern zu schärfen.
00:21:10: Zum anderen könnten Schutzmaßnahmen wie digitale Signaturen oder unsichtbare Wasserzeichen die Authentizität medizinischer Aufnahmen garantieren.
00:21:19: Ergänzt werden sollten diese Ansätze durch die Entwicklung von Detektoren, die solche Deepfags im klinischen Alltag eigenständig erkennen und verlässlich markieren können.
00:21:30: Fast die Hälfte der neu bei dieser hochgeladenen Musik ist KI generiert!
00:21:35: Man verzeichnet knapp seventy-fünftausend KI generierte Songuploads pro Tag, heißt es in einer Mitteilung des Musikstreamingdiensts.
00:21:44: Dieser Wert hat sich innerhalb eines Jahres fast vervierfacht.
00:21:49: Dieser hat KI-Musik zum Problem erklärt und rühmt sich damit die vermeintlich besten Tools zur KI Erkennung in der Branche entwickelt zu haben.
00:21:57: Der französische Streamingdienst kennzeichnet erkannte KI-Musik und schließt sie von seinen Empfehlungsalgorithmen aus.
00:22:03: Darum Sehennutzende nur sehr selten solch KI-generierte Tracks.
00:22:07: Einen eighty-fünf Prozent der Streams auf KI generiertes Songs gehen laut dieser darum auch auf Bots.
00:22:14: Ziel ist offenbar, Tantiemen aus dem gemeinsamen Vergütungspool abzuschöpfen.
00:22:19: Erst kürzlich bekannte sich ein Mann aus den USA schuldig mit KI-Songs und Botstreams mehr als acht Millionen Dollar erschlechen zu haben!
00:22:28: Das war das KI-Update von Heise online vom zweifundzwanzigsten April zwetausendsechs und zwanzig.
00:22:34: Eine neue Folge gibt es immer, Montags, Mittwochs und Freitag um fünfzehn Uhr!
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