KI-Update kompakt: Anthropics Mythos, Leben mit Superintelligenz, Meta, Waymo
Shownotes
Das ist das KI-Update vom 08.04.2026 unter anderem mit diesen Themen:
Anthropics neues KI-Modell Mythos ist zu gefährlich für die Öffentlichkeit OpenAI entwirft Plan für eine Welt mit Superintelligenz Metas neue KI-Modelle sollen teils Open-Source werden und Waymo wagt den Sprung nach Europa
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Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Transkript anzeigen
00:00:02: Das KI Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
00:00:13: Ich bin Isabel Grünewald und dies sind heute unter anderem unser Themen.
00:00:18: Anthropics neues KI-Modell Mythos ist zu gefährlich für die Öffentlichkeit.
00:00:23: OpenAI entwirft Plan für eine Welt mit Superintelligenz.
00:00:27: Metas neue KI-modelle sollen teils open Source werden – und Waymo wagt den Sprung nach Europa!
00:00:35: Anthropics neues KI-Modell Mythos soll besonders effektiv empfinden und im Ausnutzen von Sicherheitslücken sein.
00:00:43: Darum soll es nur sehr eingeschränkt veröffentlicht werden und ausschließlich IT-Infrastruktur absichern, berichtet Martin Holland aus dem Heise Online Newsroom.
00:01:04: einen Zugang geben zu diesem KI-Modell und die sollen damit ihre eigene Software, auch Open Source Software auf Sicherheitslücken hin untersuchen können.
00:01:13: Und die schließen sollen.
00:01:14: und zwar redet Anthropic von einer Art Rennen gegen die Zeit weil sie sagen es ist nur eine Frage der Zeit bis andere KI Modelle genauso gut sind und bis dahin sollten diese Sicherheitslücken geschlossen sein.
00:01:28: Anthropik erklärt in einem Blockeintrag das hier zum Beispiel ein OpenBSD was ja besonders bekannt und für seine Sicherheit ist, dass sie da eine siebenundzwanzig Jahre alte Sicherheitslücke gefunden hätten oder in FFMPG.
00:01:42: Was für die Videokomprimierung wichtig ist?
00:01:45: Eine Sicherheitslücke, die seit siebzehn Jahren bestanden hätte und die bei Millionen automatischen Suchläufen nach Sicherheitslycken übersehen worden sei.
00:01:54: Sowas hätte diese Software gefunden und aber auch noch tausende andere in verschiedenen Softwareprodukten und zwar spricht ein Topic von Jedem großen Betriebssystem, jedem wichtigen Internet-Browser.
00:02:05: Überall hätte die Software Sicherheitslücken gefunden und das neue ist eben laut Anthropic.
00:02:11: Man kann es jetzt nicht überprüfen aber laut Anthropic ist eben neu dass die KI diese Lücke nicht nur finden kann sondern dass sie auch ausnutzen kann und zwar auch im Sinne von so einer Zusammenfügung.
00:02:21: Also da gibt es vielleicht fünf Lücken, die alle für sich genommen nicht problematisch sind oder zumindest nur geringproblematisch aber die man zusammen ausnutzten kann um zum Beispiel einen Linux Rechner zu übernehmen oder ein Linux Server.
00:02:35: und das ist das sei die große Gefahr.
00:02:37: und jetzt soll eben in diesem Rahmen von Project Glasswing sollen halt die ganze IT-Industrie die Möglichkeit bekommen diese Softwarelücken zu fixen dafür sagen In Thoppe geben sie den Unternehmen Tokens im Wert von US-Dollar und damit sollen die das jetzt schließen.
00:02:56: Man muss dazu sagen, dass damit natürlich jetzt die Annahme verbunden ist, dass es einfach nur eine begrenzte Anzahl von Sicherheitslücken gibt, dass man die in ein paar Monaten findet und die dann schließt bevor andere KI Modelle aufgeholt haben und die können da nichts mehr finden.
00:03:12: Und außerdem natürlich dass wirklich alle Hersteller von wirklich kritischer Infrastruktur, also Software die ein kritischer Infrastruktur eingesetzt werden auch mitmachen.
00:03:21: Das muss ich jetzt zeigen ob diese ganzen Annahmen stimmen und natürlich wird es spannend ob die KI wirklich auch so leistungsfähig ist wobei jetzt halt schwer ist das nachzuvollziehen weil sie ja nicht öffentlich gemacht wird.
00:03:34: Entopic hat auch wohl schon der US-Regierung angeboten, dass sie das überprüfen soll.
00:03:39: aber eigentlich ist die US Regierung ja auf Entopic überhaupt nicht gut zu sprechen.
00:03:42: da gibt es ja noch den Streit darum das weiße Haus oder das Pentagon als Lieferkettenrisiko eingestuft hat und eigentlich da gerade eher ein Konflikt stattfindet.
00:03:55: Aber jetzt muss man halt mal sehen, was aus diesem Project Glasswing rauskommt und ob es tatsächlich so sein wird dass in den nächsten Wochen und Monaten eine Vielzahl von Patches und Security Fixs kommt die ja jetzt folgen müssten wenn das stimmt.
00:04:10: Dankeschön Martin.
00:04:12: Künstlich generierte Inhalte fluten längst das Internet und verwischen die Grenze zwischen Realität und Fiktion.
00:04:19: Die drei Hauptinstitutionen der EU ziehen daher eine klare Trennlinie.
00:04:24: Wie aus internen Richtlinien hervorgeht, haben die Kommission, das Parlament und der Ministerrat ihren Presse-Teams die Verwendung von vollständig KI-generierten Videos und Bildern in der offiziellen Kommunikation untersagt.
00:04:38: Mit diesem Schritt wollen die EU-Gremien ein Statement für Authentizität geben.
00:04:43: Sie sind überzeugt, dass ihre Glaubwürdigkeit untrennbar mit der Echtheit ihrer bildhaften Außendarstellung verknüpft ist.
00:04:50: Ein Sprecher der EU-Kommission erläuterte im Gespräch mit Politico das das für Journalisten und die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellte Material frei von KI-Inhalten bleibe – Ziel sei es, das Vertrauen der Bürger zu fördern, wobei Authentzität oberste Priorität
00:05:05: genieße.".
00:05:06: Technische Optimierungen, etwa für eine verbesserte Bildqualität blieben aber unter strengen Auflagen zulässig.
00:05:13: Der europäische Kurs steht im Kontrast zur Praxis in den USA – Donald Trump nutzt regelmäßig generierte Inhalte um seine Botschaften weiter zuzuspitzen.
00:05:24: OpenAI hat ein zwölfseitiges Grundsatzpapier veröffentlicht, indem es politische Maßnahmen für den Übergang zur Superintelligenz vorschlägt.
00:05:33: Die Vorschläge seien als Diskussionsgrundlage gedacht, nicht als fertiger Forderungskatalog.
00:05:38: Mehr dazu erzählt uns Kim Scheurenbrand von The Decoder.
00:05:42: Im Zentrum steht ein staatlicher Vermögensfonds – ein sogenannte Public Wealth Fund.
00:05:47: Dieser soll Erträge aus dem KI-getriebenen Wirtschaftswachstum direkt an alle Bürger ausschütten unabhängig von deren Einkommen oder Vermögen.
00:05:55: Wie genau der Fonds finanziert werden soll lässt das Papier aber offen.
00:05:59: Zusätzlich steigt Open AI höhere Kapitale-Tragsteuern für Spitzenverdiener vor, Unternehmenssteuer auf Karrierträge und Abgaben auf automatisierte Arbeit.
00:06:09: Firmen die Mitarbeiter halten und weiterbilden sollen steuerlich belohnt werden.
00:06:13: Beim Thema Arbeitszeit wird das Papier besonders konkret.
00:06:17: Arbeitgeber und Gewerkschaften sollen in befristeten Pilotprojekten eine Viertagewoche bei vollem Lohntesten Hält die Produktivität, soll die kürzere Woche dauerhaft gelten.
00:06:27: Singen die Betriebskosten.
00:06:28: durch KI sollen Unternehmenanreize bekommen mehr in Renten, Gesundheitskosten und Betreuungsangebote zu investieren.
00:06:34: OPMEI fordert außerdem ein formelles Mitspracherecht der Beschäftigten bei der Einführung von KI am Arbeitsplatz.
00:06:40: Arbeitnehmer wüssten am besten wie ihre Arbeit tatsächlich funktioniert – sie sollen mitentscheiden wo KI zuerst zum Einsatz kommt etwa bei gefährlichen oder Monotontätigkeiten.
00:06:50: Gleichzeitig setzt das Papier klare Grenzen.
00:06:53: KI dürfen weder die Arbeitsbelastung hochtreiben, noch faire Bezahlungen aushören.
00:06:57: Für den Fall größerer Verwerfungen am Arbeitsmarkt sieht OPMEI automatische Hilfsmassenabfuhr.
00:07:03: Flexiblere arbeitslosen Unterstützung, schnelle Bargeldhilfen und Weiterbildungsgutscheine sollen greifen, sobald bestimmte Warnindikatoren Schwellenwerte überschreiten.
00:07:13: Wer durch KI sein Job verliert, soll in der sogenannten Care Economy aufgefangen werden.
00:07:17: Kinderbetreuung, Altenpflege, Bildung und Gesundheitswesen.
00:07:20: Das Unternehmen benennt dabei auch sich selbst als Potenziales Problem.
00:07:24: Es besteht das Risiko dass sich die wirtschaftlichen Gewinne bei einer kleinen Zahl von Firmen wie Open AI konzentrieren.
00:07:30: KI-Unternehmen an der Spitze sollen deshalb Governance Strukturen annehmen, die öffentliche Interesse in ihre Entscheidungen einbetten.
00:07:37: Er hat zugehören Ordez gegen manipulatives Verhalten in Modellen und Schutzmaßnahmen, damit keine Einzelperson oder interne Gruppe KI-System nutzen kann um Macht zu konzentrieren.
00:07:47: Danke schön Kim!
00:07:49: Eine neue Analyse hat die Genauigkeit von Google's KI generierten Suchantworten untersucht.
00:07:55: Das KI-Startup UMI testet im Auftrag der New York Times über viertausend dreihundert Suchanfragen – das Ergebnis?
00:08:03: Mit der neueren KI-Technologie Gemini III lagen die sogenannten AI-Overviews in einundneinzig Prozent der Fälle richtig.
00:08:11: Mit dem Vorgänger Gemini II waren es noch fünf und achtzig Prozent – die Zahlen klingen solide, aber das Ganze hat einen Haken!
00:08:19: Bei Googles Größenordnung mit Milliarden von Suchanfragen pro Tag führen auch neun Prozentfehlerquote zu Millionen falschen Antworten pro Stunde.
00:08:29: Zudem hat sich die Nachprüfbarkeit verschlechtert….
00:08:31: Bei Gemini-III waren sechsundfünfzig Prozent der korrekten Antworten nicht durch die verlinkten Quellen belegbar.
00:08:38: Bei Gemni-II lag dieser Wert noch bei siebenunddreißig Prozent.
00:08:42: Die KI gibt also häufiger richtige Antworten, aber Nutzerinnen und Nutzern können seltener nachvollziehen, woher die Information stammt!
00:08:51: Auch die Quellenauswahl wirft Fragen auf.
00:08:53: unter den am häufigsten zitierten Quellen fanden sich Facebook und Reddit auf Platz zwei und vier.
00:08:59: Google verfolgt hier möglicherweise das Interesse, bevor zu Quellen zu zitieren die weniger wahrscheinlich wegen der Verwertung ihrer Inhalte klagen.
00:09:07: Google selbst kritisierte die Studie als fehlerhaft – der verwendete Benchmark bildet nicht ab, wonach Menschen tatsächlich suchten!
00:09:15: Die Studie lässt zudem die Frage offen ob nutzende überherkömmliche Suchergebnisse insgesamt besser oder schlechter informiert wären, als mit den KI-Antworten.
00:09:26: Meta plant neue KI-Modelle zu veröffentlichen.
00:09:29: Einige von ihnen sollen dabei vollkommen Quelloffen herausgegeben werden.
00:09:33: Mein Kollege Robin Ahrens aus der Zitierredaktion hat sich das genauer angeschaut.
00:09:38: Es ist schon eine ganze Weile her, dass Metta ein neues Top-KI-Modell veröffentlicht hat.
00:09:43: Im April vergangenen Jahres brachte das Unternehmen Lama IV heraus – die Resonanz damals war eher enttäuschend, denn die Leistung des Modells lag deutlich hinter denen der Konkurrenz.
00:09:52: Wie schon vorherige KI-Modelle von Metta wurde auch Lama V als Open-Wade-Model veröffentlich.
00:09:57: OpenWade heißt, dass das Wissen eines KI Modells frei heruntergeladen werden kann – nicht jedoch der gesamte Quake-Code und die Trainingsdaten.
00:10:05: Zukünftige KI-Modelle von Meta könnten nun über diese OpenWaid-Architektur bis heriger Modelle hinausgehen, denn Meta plant demnächst neue KI- Modelle zu veröffentlichen.
00:10:16: Einige davon sollen dann mutmaßlich unter Open Source Lizenzen herausgegeben werden.
00:10:20: Das heißt, der Quake Code wäre dann freizugänglich und iliterbar.
00:10:24: Nun ja, nicht der Gesamte denn einige Komponenten des Codes für Metaproprieteer halten.
00:10:29: Das soll vor allem dazu dienen mögliche Sicherheitsrisiken zu minimieren und – nicht zu früh gefreut – Meta plant eine neuartige hybride KI-Strategie mit dem neuen Modell Release zu etablieren.
00:10:40: Die Leistungsstärksten der kommenden Modelle sollen wohl als geschlossene veröffentlicht werden die leistungsärmere Modelle allerdings gänzlich open source sein.
00:10:48: Damit, wenn man bei Meta wohl einerseits KI-Entwickler anlocken die die Modelle nutzen und modifizieren sollen auf der anderen Seite will Meta mögliche Wettbewerbsvorteile der großen dann geschlossenen Modelle mitnehmen.
00:11:00: Die neuen KI-Modelle wären die ersten, die unter der Leitung von Alexander Wang entwickelt wurden.
00:11:05: Die Open Source Strategie im Bereich der KI Entwicklung soll maßgeblich von ihm geprägt sein.
00:11:10: Wang wurde erst Mitte vergangenen Jahres zu Metas Chief AI Officer ernannt.
00:11:15: Das war Teil einer Umstrukturierung der KI-Abteilung bei Metta, nachdem Lama viel gefloppt hatte.
00:11:20: Ob die neue hybride KI-Strategie beim Metta im Stande ist den Abstand zur Konkurrenz aufzuholen wird sich zeigen.
00:11:27: Falls nicht dürfte Wang sein Job wohl los sein?
00:11:29: Mark Zuckerberg selbst würde den Kopf vermutlich nicht hinhalten.
00:11:33: Vielen Dank Robin.
00:11:35: Abseits von der direkten Modellentwicklung hat Metta ein internes Rang-System eingeführt bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um den höchsten Verbrauch von KI-Ressourcen wetteifahren.
00:11:47: Ein Mitarbeiter erstellte dafür im Internet eine Rangliste namens Claudon Nomex – die den sogenannten Tokenverbrauch vom mehr als eighty fünf tausend Beschäftigten misst.
00:11:56: Die Zahlen sind enorm!
00:11:58: In dreißig Tagen verbrauchten sie insgesamt sechzig Billionen Tokens.
00:12:04: Der Spitzenreiter kam auf durchschnittlich twohundertundachtzig Milliarden.
00:12:09: Titel wie Token Legend oder Cash Wizard sollen die Belegschaft motivieren, KI-Tools stärker in ihren Arbeitsalltag einzubauen.
00:12:17: Die Praxis hat allerdings auch Schwächen – einige Mitarbeitende lassen KI-Agenten stundenlang laufen nur um ihren Verbrauch zu steigern!
00:12:24: Das Phänomen heißt im Silicon Valley token maxing und gilt dort als Produktivitätsmaß In.
00:12:30: WDR-Chef Jensen Rang sagte
00:12:32: z.B.,
00:12:33: er wäre zutiefst beunruhigt, wenn ein Ingenieur mit US dollar Gehalt nicht mindestens US dollar an Tokens jährlich verbrauche.
00:12:42: Konkrete Zahlen die einen Zusammenhang zwischen hohem Tokenverbrauch und tatsächlicher Produktivitätssteigerung belegen hat bislang allerdings kein Unternehmen vorgelegt.
00:12:54: Intel steigt bei Elon Musk's Project TerraFab ein.
00:12:58: Intel ist stolz darauf, sich gemeinsam mit SpaceX, XAI und Tesla am Terrafab-Projekt zu beteiligen um die Halbleiter Fertigungstechnologie neu zu gestalten.
00:13:08: Schreibt die Firma auf X. Musk will einen riesigen halbleiter Komplex bauen der die meisten Schritte der Chipproduktion übernimmt.
00:13:15: Die komplexesten Bestandteile sind ein Halbleitwerk und die anschließende Verarbeitung das sogenannte Packaging.
00:13:22: Das Ganze soll KI-Beschleuniger produzieren können, die pro Jahr eine Rechenkapazität von einem Terrawatt erreichen.
00:13:30: So übertrieben das Vorhaben klingt, dürfte Intel sehr an einer Beteiligung interessiert sein – Die Foundry Sparte sucht seit Jahren händeringend nach Großkunden für die eigenen Halbleiterwerke.
00:13:41: Selbst wenn aus dem Bau nichts wird, könnte Intel die Mask-Firm künftig als Kunden Willkommen heißen.
00:13:47: Das wäre ein potenzieller Rettungsanker für die strauchende Intel Foundry!
00:13:52: Google hat mit Anthropic einen Großabnehmer für die eigenen KI-Beschleuniger gefunden.
00:13:57: Auch Broadcom, das Google bei der Entwicklung unterstützt ist an dem Abkommen beteiligt!
00:14:02: Die Börsenaufsichtsmeldung von Broadcom liefert nun eine erste konkrete Zahl – wie Marco Pauli von Heise Online berichtet.
00:14:19: Dazu hat die Firma eine Vereinbarung mit Google und Broadcom abgeschlossen.
00:14:23: Broadcom ist als Googles TPU-Entwicklungspartner involviert.
00:14:28: Es geht um mehrere Gigawatt, Broadcom stellt drei Komma fünf Gigawatte an Rechenkapazität bereit – von Google soll weitere Kapazität
00:14:36: kommen!
00:14:37: Der erste Schwung an TPUs soll am FROPIC App in den letzten Jahren im Jahr zwei Tausendundzwanzig zur Verfügung stehen.
00:14:43: Es gibt final um mehrere Millionen KI Beschleuniger.
00:14:47: Anthropic hat die Rechenleistung dringend nötig, um den Bedarf zu decken.
00:14:51: Erst kürzlich warf die Firma Tools wie OpenClaw aus seinen Abos, um die Rechnlast zu senken.
00:14:59: Die Kosten für ein Gigawatt-Rechenkapazität werden aktuell auf bis zu fünfzig Milliarden US-Dollar geschätzt – daher überrascht es nicht, dass Anthropic im gleichen Zuge einen Umsatz Meilenstein verkündet!
00:15:13: Rechnet man den aktuellen Umsatz aufs komplette Jahr hoch, landet die Firma bei dreißig Milliarden US-Dollar Jahresumsatz.
00:15:21: Ende twenty-fünfundzwanzig waren es laut eigenen Angaben noch neun Milliarden US Dollar.
00:15:27: Vielen Dank Marco!
00:15:29: Die deutsche Verweitung gilt als Sinnbild für lahme Prozesse und dicke Aktenstapel – doch beim Thema KI will der Bund zeigen dass das auch anders geht.
00:15:38: Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung hat mit dem Projekt Spark eine Reihe von KI-Modulen veröffentlicht, die die Arbeitsweise in Behörden grundlegend verändern könnten.
00:15:50: Unter dem Leitsatz Public Money – Public Code stehen die Anwendungen für jeden auf der Plattform Open Code zur Verfügung.
00:15:57: Damit folgt das Ministerium dem Ruf nach digitaler Souveränität und ermöglicht es Kommunen, Firmen und der Zivilgesellschaft die Werkzeuge ohne Lizenzgebühren zu nutzen und weiterzuentwickeln.
00:16:09: Mit Spark sollen komplexe Planungs- und Genehmigungsverfahren – die bisher Monate oder gar Jahre dauerten – durch eine intelligente operative Assistenz beschleunigt werden.
00:16:20: Das Projekt soll Beschäftigte in den Genehmigsbehörden von Routineaufgaben befreien, ohne Menschen zu ersetzen!
00:16:26: Vielmehr bereitet die KI die Flut an Informationen aus Antragsunterlagen so auf, dass Sachbearbeiterinnen schneller zu einer fundierten Entscheidung kommen können.
00:16:36: Das letzte Wort hat also weiter ein Mensch!
00:16:40: Die polizeiliche Gesichtserkennung in Deutschland hat durch den verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz stark zugenommen.
00:16:47: Im vergangenen Jahr wurden mit rund dreihundertvierzig tausend Suchläufen mehr als doppelt so viele Abfragen durchgeführt wie im Vorjahr.
00:16:55: Treiber dieser Entwicklung ist ein seit September, im Bundeskriminalamt eingesetztes KI-System, das eine deutlich geringere Fehlerrate von unter einem Prozent aufweist.
00:17:06: Die Technologie analysiert automatisiert anatomische Merkmale von Gesichtern – wandelt diese in mathematischer Modelle um und vergleicht sie Sekunden schnell mit Millionen von Bildern in der zentralen Datenbank der Deutschen Polizei!
00:17:20: Darauf folgt die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung der Ergebnisse durch Menschen.
00:17:25: Zusätzlichen Auftrieb erhält die Fahndung durch mobile Apps, dies Beamten ermöglichen Abgleiche direkt vor Ort durchzuführen.
00:17:32: Kritiker waren jedoch dass Menschen aus sozu ökonomisch schwachen Schichten oder Personen, die als Ausländisch wahrgenommen werden häufiger kontrolliert würden – sie landeten also überproportional oft in der Datenbank und sind dadurch einem höheren Risiko ausgesetzt, von der KI identifiziert zu werden.
00:17:52: Bislang kann man Thunderbolt- und USB-IV Erweiterungskästchen am Mac nicht mit Grafikkarten nutzen – das ändert sich nun und bringt Verbesserungen für die Nutzung großer Sprachmodelle, berichtet Ben Schwahn vom Mac&I.
00:18:06: Aktuelle Apple-Rechner haben gegenüber PCs einen Nachteil.
00:18:10: Sie sind zwar dank schneller M-Chips für große Sprachmodelle gut geeignet, können aber keine KI-Beschleuniger von Nvidia oder AMD verwenden – da bislang Treiber für externe Grafikkarten fehlten!
00:18:22: George Hots, bekannt als PlayStation III-Hacker und Experte für autonomes Fahren mit seinem Startup.ai ist es mit seiner Hongkonger neuen Firma Tiny Corp nun gelungen solche Treiber hierzustellen.
00:18:35: Sie arbeiten zusammen mit seinem Sprachmodell Framework TinyGrad also nicht mit bekannten KI-Frameworks wie MLX oder GGUF.
00:18:44: Laut den Angaben von Hots ist es unter anderem möglich das chinesische Modell Quen-Dreifünf zu nutzen.
00:18:51: Interessierte Benötigen nehmen der kostenlosen Treiber Software, ein externes E-GPU Gehäuse sowie eine passende Grafikkarte für die KI Beschleunigung.
00:19:01: Derzeit ist noch unklar wie viel ein solches Setup das sehr kostenintensiv sein dürfte am meck tatsächlich bringt!
00:19:08: Apple Silicon Rechner haben derzeit bei der Videogenerierung noch Nachteile weil diese normalerweise für Nvidia Karten optimiert sind.
00:19:17: Das TinyCorp Set Up könnte hier helfen.
00:19:21: Der KI-Musikgenerator Sono erlaubt laut eigenen Richtlinien nur die Nutzung eigener Inhalte oder frei formulierter Texte.
00:19:30: Hochgeladene Songs und Liedtexte sollen automatisch geprüft und bei Verstößen blockiert werden – in der Praxis funktioniert das jedoch nicht zuverlässig!
00:19:40: Ein Test des Technikmagazins The Verge zeigt, dass häufig schon kleine Anpassungen wie halbe oder doppelte Abspielgeschwindigkeit oder kurzes Rauschen am Anfang und Ende ausreichen um die Prüfung zu umgehen.
00:19:52: Auch beim Schutz von Liedtexten zeigen sich Schwächen – unveränderte Texte werden zwar blockiert, doch minimale Anpassung in der Schreibweise reichen oft aus, um die Sparre zu umgehend.
00:20:03: Für unabhängige Künstlerinnen ist der mangelhafte Schutz besonders problematisch!
00:20:08: Denn Suno überprüft Inhalte offenbar auch nur beim Upload, nicht aber beim Export.
00:20:14: Dadurch lassen sich erzeugte Stücke relativ unkompliziert – über Distributoren auf Streamingdienste hochladen und potenziell monetarisieren ohne Beteiligung der eigentlichen Urheber.
00:20:26: Waymo wag den Sprung nach Europa.
00:20:29: Die Google-Tochter gehört in zehn US-Städten bereits zum urbanen Bild.
00:20:33: Jetzt hat der Robotaxidienst mit der Kartierung der britischen Metropole London begonnen!
00:20:38: um den Weg für einen öffentlichen Rollout noch in diesem Jahr zu ebnen.
00:20:43: Für Waymo steht dabei viel auf dem Spiel – in ganz Europa existiert bisher kein kommerzieller Robotaxedienst!
00:20:49: Besteht die Technologie in London, schreibt Politico und seinem Newslettervorkast, beschleunigt das die Expansion selbstfahrender Schuttels auf dem gesamten Kontinent?
00:20:59: Die Herausforderung ist allerdings groß — London ist kein gewöhnliches Pflaster für autonomische Systeme, denn die Straßen sind Im Gegensatz zu den strengen Schachbrettmustern moderner US-Städte, ein historisch gewachsenes Labyrinth.
00:21:13: Darüber hinaus trifft die neue Technik auf eine gespaltene Landschaft aus Erbfahrern und traditionellen Besitzern von Taxis – den sogenannten Blackcaps!
00:21:22: In London entscheidet sich also nicht nur ob die KI mit engen Kurven klar kommt sondern ob sie einen Platz in den urbanen Zentren Europas findet.
00:21:33: Das war das KI-Update von heiseonline vom achten April.
00:21:36: zwei tausend sechsundzwanzig.
00:21:38: Eine neue Folge gibt es immer montags, mittwochs und freitag um fünfzehn Uhr.
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