KI-Update kompakt: 122 Milliarden für OpenAI, Regulierung, KI in der Musik, KI-Drohnen

Shownotes

Das ist das KI-Update vom 01.04.2026 mit diesen Themen:

Neue große Investitionen in KI
Kalifornien will Regulierung
KI in der Musikproduktion und in der Materialforschung
Und: Drohnen, die dank KI wie Fledermäuse agieren

Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr hier:

https://heise.de/-11241074

https://www.heise.de/thema/KI-Update

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Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.

Transkript anzeigen

00:00:02: Das KI Update, ein Heise-Podcast

00:00:05: mit redaktioneller Unterstützung von

00:00:07: The Decoder.

00:00:15: Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen – neue große Investitionen in KI, Kalifornien will Regulierung, KI in der Musikproduktion und in der Materialforschung und Drohnen die Dank KI wie Fledermäuse agieren!

00:00:33: OpenAI hat soeben seine bislang größte Finanzierungsrunde über einhundertzwanzig Milliarden Dollar abgeschlossen und wird nun mit achthundertzweiundfünfzig Milliarden Dollar bewertet.

00:00:46: Mehr dazu jetzt von Tomislaw Bismalinovic.

00:00:49: Die Runde wird von Finanz-, Investoren- und Techkonzernen getragen.

00:00:54: Dazu zählen Amazon, Nvidia und Softbank.

00:00:57: Allein Amazons Beteiligung liegt bei fünfzig Milliarden.

00:01:01: Rund fünfunddreißig davon sind allerdings daran geknüpft, dass OpenAI an die Börse geht oder das Ziel einer allgemeinen künstlichen Intelligenz erreicht, berichtet Bloomberg.

00:01:12: Die Finanzierungsrunde wird als möglicher Schritt in Richtung Börsengang interpretiert ohne das OpenAI selbst konkrete Pläne oder einen Zeitrahmen bestätigt hat.

00:01:23: Anlässlich der Ankündigung hat OpenAI auch neue Geschäftszahlen veröffentlicht.

00:01:28: Demnach erzielt das Unternehmen inzwischen rund zwei Milliarden Dollar Umsatz pro Monat und verweist dabei auf mehr als neunhundert Millionen wöchentlich aktive Chat-Chipitinozer sowie über fünfzig Millionen zahlende Abonnenten.

00:01:43: Auch das Unternehmensgeschäft ist laut OpenAI gewachsen und macht inzwischen mehr als vierzig Prozent der Einnahmen aus.

00:01:51: Dennoch ist OpenAI weiterhin weit von der Profitabilität entfernt.

00:01:55: Das liegt an den hohen Kosten für Rechenleistungen, Infrastruktur und Entwicklung.

00:02:00: In der Branche mehren sich auch die Stimmen, die vor überzogenen Erwartungen und einer möglichen KI-Blase waren.

00:02:07: Sollte es sich das Wachstum nicht nachhaltigen Gewinner übersetzen lassen?

00:02:10: Dass sich OpenAI der finanziellen Herausforderung bewusst ist zeigen zwei jüngste strategische Schritte Die Einführung von Werbung und die Einstellung der Video-App Sora, deren Betrieb als besonders kostenintensiv galt und deren Monetarisierung unklar blieb.

00:02:44: Die Inbetriebennahme ist laut der Nachrichtenagentur Reuters noch für im Jahr zwölf Jahre geplant.

00:02:50: Im vergangenen Monat kündigte Mistrail AI bereits an, eine große Anlage in Schweden bauen zu wollen – die in Betrieb gehen soll.

00:03:00: Bis Ende des gleichen Jahres strebt das Unternehmen insgesamt eine KI-Rechenkapazität von zweihundert Megawatt an!

00:03:08: Mistral AI gehört zu den wenigen europäischen Unternehmen, die Sprachmodelle mit Frontieranspruch entwickeln.

00:03:15: Die also den Fähigkeiten der heutigen fortschrittlichsten Sprachmodelle entsprechen.

00:03:20: Das starke Wachstum des Unternehmens hängt mit dem gleichfalls wachsen Denn Europäischen Bedürfnis zusammen mehr KI-Autonomie zu erreichen und sich technologisch stärker von den USA und China zu entkoppeln.

00:03:33: Neben Mistral AI sorgte vor drei Wochen ein weiteres KI-Startup aus Paris für Aufmerksamkeit.

00:03:40: Das von KI-Pionier Jan Le Kyn gegründete Unternehmen AMI Labs sammelte rund eighthundertneunzig Millionen Euro ein, Le Kryn will mit AMI labs eine alternative zu klassischen Sprachmodellen entwickeln.

00:03:54: das sollen sogenannte Weltmodelle werden.

00:03:57: angestrebt werden dabei intelligente Systeme die ein echtes Verständnis erreichen Und noch mehr neue europäische Rechenzentren, das niederländische KI-Infrastrukturunternehmen Nebios Group errichtet ein neues Rechencentrum in Finnland.

00:04:13: Die Anlage entsteht in der Stadt Lappenrantha die nahe der russischen Grenze liegt.

00:04:19: Das Projekt hat einen geschätzten Wert von über zehn Milliarden US Dollar und soll eine Leistung von dreihundertzehn Megawatt erreichen.

00:04:28: Damit wäre es eines der größten KI Rechen Zentren in Europa.

00:04:32: Von diesem werden wohl besonders stark die US-Tech-Giganten profitieren.

00:04:37: Nebius hat Partnerschaften und Verträge mit führenden US-Unternehmen wie Microsoft und Meta geschlossen, um für sie KI Infrastrukturen bereitzustellen – Die Wahl fiel übrigens auf Finnland da das landniedrige Energiepreise bietet und einen hohen Anteil an erneuerbaren Energien.

00:04:55: Zudem senkt das kühle Klima die Kosten für die Kühlung der Serveranlagen.

00:05:01: Auch der US-Chip-Konzern NVIDIA investiert übrigens in die Nebius Group und, wie jetzt bekannt wurde auch zwei Milliarden West-Dollar in Marvel Technology.

00:05:11: Das haben beide Unternehmen am Dienstag mitgeteilt.

00:05:14: Marvel entwickelt maßgeschneiderte Chips für KI Anwendung und arbeitet dabei eng – mit zum Beispiel Amazon, Google und Microsoft zusammen!

00:05:22: NVIDIAs Ziel ist es Marvel's Know-How in den Bereichen Netzwerkinfrastruktur und kundenspezifische Chips zu nutzen, um die eigene Dominanz im KI Rechenzentrummarkt auszubauen.

00:05:35: Konkret sollen Marvel Komponenten zB direkt in NVIDias NVLink Fusion Plattform integriert werden, um eine REX galierbare Infrastruktur zu schaffen – damit wird die Vernetzung von tausenden GPUs beschleunigt!

00:05:51: In den USA regt sich Widerstand gegen die geringe Regulierung der heimischen Tech-Riesen.

00:05:57: Kalifornien plant neue, strenge Richtlinien für KI Unternehmen.

00:06:02: Mein Kollege Robin Ahrens aus der ZIT-Redaktion mit den Einzelheiten.

00:06:08: Wer denkt da nicht an Sonne mehr unendliche Küstenstraßen und KI?

00:06:13: Ja, Kalifornen gilt auch als Zentrum der globalen KI-Branche.

00:06:17: In dem US-Bundesstadt sitzen der weltweit fünfzig führenden KI-Unternehmen, und für die sollen nun schärfere Regeln gelten.

00:06:26: Am Montag hat der demokratische Gouverneur von Kalifornien Gavin Newsom ein Dekret unterzeichnet – das sieht strenge Richtdienen und Sicherheitsvorkehrungen für KI Unternehmen vor.

00:06:37: Ziel der neuen Standards ist es die öffentliche Sicherheit zu priorisieren und die Recht und die Privatsphäre der BürgerInnen zu schützen.

00:06:45: Die kalifornischen Behörden haben ab jetzt rund vier Monate Zeit, um Empfehlungen für konkrete Maßnahmen vorzulegen.

00:06:52: Der Erlass betrifft alle KI-Unternehmen die Geschäftsbeziehung mit dem Bundesstaat Kalifornien pflegen.

00:06:57: Diese Firmen müssen in Zukunft nachweisen, dass sie Richtlinien und Sicherheitsvorkehrungen aufsetzen, die den Missbrauch ihrer KI Technologien verhindern.

00:07:06: KI-Unternehmen müssen dann bald nachweisen, dass sie die Rechte der US-BürgerInnen schützen und gegen die Verbreitung von illegalen Inhalten vorgehen.

00:07:15: Explizit nennt er Elasta etwa Darstellung von Kindesmissbrauch oder sexualisierende Deepfakes – aber auch die Diskriminierung und Überwachung mittels KI-Technologien sollen die Unternehmen künftig unterbinden müssen.

00:07:27: Sogar den Bayes ihrer KI-Modelle sollen sie verringern, also zumindest diejenigen Unternehmen, die mit dem Bundesstaat Kalifornien Geschäfte

00:07:34: machen.".

00:07:36: Der aktuelle Erlass des kalifornischen Gouverneurs dürfte US-Präsident Trump ganz schön verärgern.

00:07:41: Der will nämlich eine Regulierung von KI Anwendungen auf der Ebene der Bundesstaaten verhindern, erst im Dezember vergangenen Jahres hat er deshalb selbst ein Dekret erlassen – in dem Erlass formulierte Trump einen nationales politisches Rahmenwerk für den Umgang mit künstlicher Intelligenz und erwies das Justizministerium an, eine Taskforce für KI Rechtsstreitigkeiten

00:08:02: einzurichten.".

00:08:04: Ob diese Taskforce nun gegen die geplanten KI-Regulierung von Kalifornien vorgeht, bleibt abzuwarten.

00:08:22: Eine umfassende Recherche des Musikmagazins Rolling Stone zeichnet nun das Bild einer Branche, die im stillen und tiefgreifenden Wandel durchläuft.

00:08:32: Mehr dazu von Max Schreiner vom The Decoder.

00:08:46: Diese Haltung ist der Recherche nach unter Profis tatsächlich weit verbreitet.

00:08:50: Als Warnung dient der Fall des US-amerikanischen Sangers Teddy Swims, der nach einem offenen Bekenntnis zur KI Nutzung heftige Kritik einstecken musste und seitdem herrscht in der Branche hauptsächlich Schweigen.

00:09:02: Produzent David Barron ist laut der Rechersche überzeugt das KI generierte Musik bereits in den Billboard Shards gelandet und die großen Plattenlabels verfügen demnach über keine funktionierende Software, um KI-Musik zuverlässig zu erkennen.

00:09:16: Stattdessen verlassen sich die Branche auf ein bloßes Ehrensystem.

00:09:20: Besonders drastisch soll der Wandel im Hip Hop sein.

00:09:23: statt echtes Soul-Platten aus den Sechzig oder Siebzigerjahren zu lizenzieren lassen Produzenten die KI effektive Retro-Samples erzeugen.

00:09:30: Produzent Young Guru, langjährige Toningenieur von Jay-Z schätzt das mittlerweile mehr als die Hälfte des Sample basierten Hip Hops.

00:09:37: auf diese Weise entsteht Eine Umfrage des Audio-Unternehmens ZonaWorks unter mehr als elevenhundert Produzenten und Toningenieuren bestätigt den Trend, sieben von zehn Befragten experimentieren zumindest gelegentlich mit KI Tools jeder fünfte Nutze regelmäßig.

00:09:52: Für der pläte Songwriter eröffnet die Technologie auch neue Möglichkeiten, fertige Demos entstehen in Minuten statt Stunden – und im Privaten sagt ein Songwriter das sei ziemlich großartig!

00:10:02: Denn man müsse sein Copyright nicht teilen und brauche keine Produzentin zu

00:10:06: bezahlen.".

00:10:07: Doch die Kehrseite trifft vor allem die zweite Reihe Sessionmusiker, die früher Demoseinsagen und Studioassistenten verlieren laut Rolling Stone ihre Aufträge.

00:10:15: Auch der Markt für Stock- und Produktionsmusik – etwa für kleinere TV-Produktionen sei praktisch erledigt!

00:10:24: Eine neue mit KI ausgestattete Aufklärungsdrohne orientiert sich über Ultraschallsensoren und der Auswertung des eintreffenden Echoes.

00:10:33: Das ist weniger energieintensiv als herkömmliche Verfahren, und die Drohne kann dadurch auch bei schlechten Sichtbedingungen navigieren ohne irgendwo anzuecken.

00:10:43: Oliver Bündte berichtet mehr darüber.

00:10:46: In den kleinen Drohnen haben die Forscher zwei winzige Ultrashallsensoren eingebaut, die über ein Mikrocontroller synchronisiert werden.

00:10:52: Damit sie zur Ordnung von Hindernissen und zur Navigation eingesetzt werden können, müssen die Ultraschall-Echo-Signale allerdings erst aus dem Propellerlärm der Drohne herausgefiltert werden.

00:11:01: Um das einfacher zu machen haben die Wissenschaftler eine akustische Abschirmung an die Drohnen montiert – trotzdem ist das Echo-S signal immer noch sehr schwach!

00:11:09: Um es auswertend zu können trainierten die Forscher eine KI mittels Deep Learning.

00:11:14: Die KI konnte danach die Echo-signale zuverlässig erkennen.

00:11:17: Die Daten nutzt die Fledermaustrone dazu, eine Flugbahn um die Hindernisse herumzuberechnen und den Steuersignale für die Motoren umzuwandeln.

00:11:26: Die Technik arbeitet in Echtzeit und benötigt nur sehr wenig Energie.

00:11:29: Entsprechend kann die Batterie der Drohne klein gehalten werden – allerdings reicht sie für lediglich fünf Minuten Flugzeit!

00:11:36: Die Wissenschaftler testeten die Drohnen einem Wald mit dünnen Bäumen und kleinen Ästen sowie im Labor.

00:11:42: Sie musste dabei schwarze Hindernissen ausweichen und in einem Hindernisparcour ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

00:11:48: In insgesamt hundertvierzig Testflügen erzielt die Drohne eine Erfolgsquote von mindestens knapp seventy- drei Prozent, bei geringeren Fluggeschwindigkeiten war die Erfolgskurte höher.

00:11:58: Die Drohnte hatte vor allem Schwierigkeiten dünne Metallstanden und kleine Äste zu erkennen, weil sie die Ultraschallsignale nur sehr schwach deflektieren.

00:12:06: Die Forscher suchen nun nach wegen der Erkennungsleistung zu erhöhen und den Energiebedarf weiterzusenken Denn bei Such- und Rettungsaktionen, für die die Drohne eingesetzt werden könnte, entscheiden möglicherweise wenige Sekunden der Flugzeit über Leben und Tod.

00:12:41: Deshalb will die Firma nun einen anderen Weg gehen, sie setzt jetzt auf KI-gestützte Materialforschung.

00:12:48: Mehr dazu von Jenny Lipis, Redakteurin von MIT Technology Review.

00:13:11: Das beschäftigte sich mit der Technologie für Festkörper-Batterien und fokussierte sich dann auch bald auf Batterien für Elektroautos.

00:13:19: Es kamen Zusammenarbeiten mit GM, Hyundai und Honda zustande.

00:13:23: Es sah eigentlich recht gut aus – zudem trägt man die Entwicklung einer Batterie mit Siliziumanode voran.

00:13:30: Allerdings stockte so langsam den Markt für Elektrautos und durch die Trump-Regierung wurde auch in dem Jahr zwölfundzwanzig die Förderung von E-Autos und Steuergutschriften gestrichen.

00:13:40: Angesichts solcher Entwicklungen ist es dann klar, dass Unternehmen wie EU ins Nachdenken kommen.

00:13:45: Für ihn war dann klar das ein Unternehmen eine Veränderung brauchte.

00:13:49: Unter den Namen SASAI setzt nun seine Hoffnung auf eine KI-Plattform zur Materialforschung.

00:13:57: Die Idee ist es diese Plattform auch anderen Batterieherstellern zur Verfügung zu stellen.

00:14:02: Aber sie soll für SASAI auch dazu dienen neue Materialien für Batterien zu identifizieren und diese entweder zu lizenzieren oder an andere Unternehmen zu verkaufen.

00:14:15: SASAI gibt dann, dass die KI-Software bereits sechs neue Elektrolytmaterialien gefunden hat.

00:14:22: Die Firmengeschichte zeigt, das sie Wissen über Batterien angesammelt hat – und who hofft, dass gerade diese Kenntnisse die KI Plattform zu einem nützlichen Werkzeug machen?

00:14:32: Physische Batterien werde das Unternehmen selbst nicht mehr herstellen!

00:14:36: Durch diese neue Fokussierung soll der SSAI dann künftig schneller skalieren können.

00:14:42: So schlüssig jetzt die neue Ausrichtung auch Klingenmarkt, so sind doch einige Branchen-Experten skeptisch – sie bezweifeln dass die Materialforschung mit HKI eine gesamte Branche wiederbeleben könne.

00:14:54: Danke Jenny!

00:14:56: Der Softwarekonzern Oracle entlässt Berichten zufolge tausende Mitarbeiter.

00:15:01: Das Unternehmen baut massiv Personal ab, um hohe Investitionen in neue KI-Infrastruktur zu finanzieren.

00:15:09: Im Mai dieses Jahres beschäftigte Oracle noch rund onehundertsechzigtausend Menschen.

00:15:15: Der Konzern nimmt für den Bau neuer Rechenzentren bereits Schulden auf – im Januar kündigte Oracle an, Kredite in Höhe von fünfzig Milliarden US Dollar aufzunehmen.

00:15:26: Seitdem verlor die Aktie des Unternehmens rund ein Viertel ihres Wertes.

00:15:31: Finanzanalysten schätzen, dass der Abbau von bis zu dreißigtausend Stellen etwa zehn Milliarden US-Dollar an freiem Kapital einbringen könnte.

00:15:40: Oracle nennt den betroffenen Mitarbeitern in den Kündigungsschreiben keine konkreten Gründe – das Unternehmen verweist lediglich auf aktuelle Geschäftsanforderungen.

00:15:51: Berichten zur Folge plant der Technologiekonzern Meta ähnliche Schritte um seine eigenen KI Investitionen auszugleichen.

00:16:00: Die Ostsee ist zunehmend Schauplatz sogenannte Hybrida Bedrohung, etwa durch manipulierte GPS-Signale, Drohnenspionage oder beschädigte Unterseekabel.

00:16:11: Die Identifizierung von Tätern scheitert bisher an oft starren lückenhaften Überwachungssystemen.

00:16:18: Das Frauenhofer Center hat nun ein mobiles KI System namens Kirmes entwickelt.

00:16:23: Bisher war der gängige Ansatz für die Überwachung fest installierte Anlagen zu nutzen.

00:16:29: Kirmis dagegen ist mobil und besteht aus flexibel einsetzbaren Sensoren auf Anhängern und Schiffen, die schnell an verschiedenen Küstenabschnitten aufgebaut werden können.

00:16:40: Sie erfassen dabei zahlreiche Datenquellen wie Schiffs und Flugbewegungen sowie Funkverkehr.

00:16:46: Eine zentrale Stärke ist dabei die KI-gestützte Auswertung, mit ihr werden alle Informationen zu einem Lagebild kombiniert und darin dann auffällige Muster erkannt – etwa abgeschaltete Ordnungssysteme oder gefälschte Positionsdaten.

00:17:03: Das System wird derzeit auf der Kieler Förder erprobt um Spione und Saboteurin Echtzeit zu entlarven.

00:17:11: Das war das KI-Update von Heiser Online vom ersten April, und eine neue Folge gibt es Montags Mittwochs und Freitags ab fünfzehn Uhr.

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