KI-Update kompakt: OpenAI, Software-Nutzung, Apple, Teslas FSD

Shownotes

Das ist das KI-Update vom 25.03.2026 unter anderem mit diesen Themen:

OpenAI schließt App der Video-KI Sora KI soll bestehende Software nutzen statt sie zu ersetzen Apple verdient bald eine Milliarde US-Dollar dank KI im App Store und Neuen Termin für Teslas Full-Self-Driving-Zulassung in Europa

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Bundeswettbewerb KI: https://www.bw-ki.de/

Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.

Transkript anzeigen

00:00:02: Das KI Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.

00:00:13: Ich bin Isabel Grünewald und die sind heute unter anderem unsere Themen.

00:00:17: OpenAI stellt App der Videokaizora rein.

00:00:21: KI soll bestehende Software nutzen statt sie zu ersetzen.

00:00:25: Apple verdient bald eine Milliarde US-Dollar dank KI im App Store – und neuer Termin für Teslas Full Self Driving Zulassung in Europa!

00:00:36: OpenAI stellt Sora ein.

00:00:38: Der Videogenerator ist damit künftig weder per eigenständiger App noch via API erreichbar.

00:00:44: Ein genauen Fahrplan will OpenAI nicht bekannt geben, was wir zu dem Auswissen analysiert Eva Maria Weiß von Heise Online.

00:00:52: Das OpenAI-Sora komplett einstellt ist definitiv ein Strategiewechsel!

00:00:57: Der Videogenerator ist ein Ressourcenfresser auch das ist klar.

00:01:01: jedes Video dass eine Nutzerin oder ein Nutzer daheim gemacht hat hat OpenAI Geld gekostet.

00:01:08: Bisher war es nur so, dass das OpenAI überhaupt nicht gestört hat, Geld zu verbrennen.

00:01:13: Ganz im Gegenteil hat sie aus Sam Altman ja noch damit kokettiert, dass es ihm hier völlig egal sei wie viel Geld das Unternehmen auf dem Weg verbrennt eine AGI zu entwickeln.

00:01:25: Nun ist es aber mitnichten so, daß die Artificial General Intelligence gerade an der Türklopfe und SORA deshalb eingestellt werden muss.

00:01:33: Es dürfte sich wirklich eher um eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung handeln.

00:01:39: Und das wiederum dürfte Investoren und potentielle Anlegerfreunden, denn OpenAI plant ja noch in diesem Jahr an die Börse zu gehen.

00:01:48: Dennoch ist es natürlich auch eine Ansage mal eben einen Dienst der für wirklich viel Furore gesorgt hat als man ihn vorgestellt hat einfach jetzt Bums einzustellen!

00:02:03: Es läuft nicht so richtig bei OpenAI.

00:02:06: Auch dieses Unternehmen kann ich einfach Tag um Tag Dienst- und KI Modell auf den Markt werfen, und so fühlt es sich als Beobachter ja wirklich oft an – hier ein KI-Modell das wieder einen Mülleistungsfähiger ist als der Vorgänger da ein Modell mit bisschen mehr Spezialisierung auf irgendetwas.

00:02:27: Und das betrifft jetzt freilich natürlich nicht nur OpenAI sondern alle Karrierenbiete!

00:02:33: Zuletzt zeigte sich ein deutlicher Wechsel bei allen.

00:02:36: Die neue Zielgruppe sind Entwickler, für sie hagelte es neue KI-Modelle und Funktionen.

00:02:41: Eva sieht das als Zeichen für einen generellen Strategiewechsel.

00:02:46: Privatpersonen zahlen nicht ausreichend Geld für einen KI-Chatbot und Leistungen die Sie zum Beispiel bei Google oder anderen eben auch kostenlos bekommen können.

00:02:57: Entwickler und dazu Unternehmen sind schon eher bereit für KI-Dienste mehr zu bezahlen.

00:03:04: Und dabei kostet zum Beispiel Codex, also das Coding Tool von OpenAI im Betrieb natürlich viel weniger als so ein Videogenerator Zora.

00:03:15: Außerdem, wenn man KI Anwendungen erst mal in einem Unternehmen tief in die Systeme integriert hat und vielleicht auch mit Unternehmenseigenen Daten gefüttert, dann bekommt man sie eben nicht mal so schnell wieder heraus.

00:03:31: Man kann nicht mal kostengünstig einen anderen Anbieter nehmen!

00:03:36: Das Ziel im Unternehmens- und Entwicklerkontext Fuß zu fassen ist also für OpenAI absolut sinnvoll und logisch.

00:03:46: Wer dabei allerdings ein bisschen auf der Strecke bleibt, sind eben auch die privaten Nutzer oder auch Menschen, die auf Sora und die Videogenerierung gesetzt haben.

00:03:56: Und die Zukunft damit!

00:03:58: Es gibt sicherlich viele, die den Dienst auch beruflich genutzt haben und sich eine Expertise aufgebaut hatten.

00:04:05: Die ist jetzt... naja nicht mehr wirklich etwas wert.

00:04:10: Wobei Andere Videogeneratoren wie etwa WEO von Google sind ja weiterhin verfügbar und die funktionieren natürlich auch relativ ähnlich.

00:04:20: Über die Klippe springen musste offenbar auch Disney, mit denen hatte OpenAI eigentlich einen Vertrag abgeschlossen.

00:04:28: Disney sollte eine Milliarde US-Dollar investieren und dafür SORA nutzen können.

00:04:33: Es ging bei dem Deal auch um die Lizenzierung der Disney Charaktere und Videos für die Freizeitparks.

00:04:40: All das soll Geschichte sein, ohne dass jemals Geld geflossen ist.

00:04:45: Und auch das klingt jetzt nicht gerade nach einer Erfolgsgeschichte von Sora.

00:04:51: Dass OpenAI noch vorgestern einen Blockbeitrag zur Sicherheit von Sora veröffentlicht hat, lasse ich hier mal als Treppenwitz so stehen!

00:05:00: Denn die Sicherheitsprobleme wenn es um KI geht sind ja freilich immer und überall eine Art Damocless-Schwert oben drauf.

00:05:08: Danke schön Eva Und damit verabschieden wir uns von Eva, die das KI-Update von Anfang an mit ihrer Expertise so wunderbar unterstützt hat.

00:05:17: Keine Sorge – es ist neuen Abschied auf Zeit!

00:05:19: In etwas über einem Jahr hören wie sie wieder.

00:05:22: Bis dahin alles Gute für deine Elternzeit Eva.

00:05:25: Vielen Dank!

00:05:26: Google Cloud hat auf der Sicherheitskonferenz RSA in San Francisco neue KI gestützte Sicherheitsfunktionen vorgestellt.

00:05:34: Kern ist ein KI-Agent, der Sicherheitswarnungen in Unternehmen selbstständig prüft.

00:05:39: Er sammelt automatisch Daten und bewertet ob es sich um eine echte Bedrohung oder einen Fehlalarm handelt.

00:05:46: Google bietet zudem eine neue KI gestützte Analyse des sogenannten Dark Web an – dabei werden Aktivitäten im versteckten Bereich des Internets automatisch ausgewertet, etwa Foren auf den gestohlenen Daten gehandelt werden!

00:06:00: Laut Google filtert das System Millionen solcher Aktivitäten pro Tag mit ninety-eight Prozent Genauigkeit.

00:06:07: Laut einem neuen Bericht von Google Cyber-Sicherheitstochter Mandient arbeiten Cyberkriminelle zunehmend professionell und arbeitsteilig, sie gehen Partnerschaften ein und zerstören gezielt die Wiederherstellungsfähigkeit ihrer Opfer um maximalen Erpressungsdruck aufzubauen.

00:06:23: Ankäufer nutzen auch KI-Tools, die sich während eines Angriffs selbst anpassen um Sicherheitssysteme zu umgehen.

00:06:30: Das Zeitfenster zwischen erstem Eindringen und Angriff sei auf nur zweiundzwanzig Sekunden geschrumpft.

00:06:38: Clause Computer Use ist künftig auch für Co-Work und Code verfügbar.

00:06:42: Der KI Chatbot von Anthropic kann damit in diesem beiden Modi einen Computer bedienen wie es ein Mensch tun würde.

00:06:49: Bevor Claude auf Computeruse zugreift, versucht der Chatbot die sogenannten Connectors zu nutzen.

00:06:55: Das sind direkte Verbindungen zu anderen Diensten wie etwa Gmail, Google Drive, Slack und mehr.

00:06:59: Werst wenn es keinen Connector gibt?

00:07:02: Startet Computeruse!

00:07:04: Dann ist Claude in der Lage den Chrome Browser zu bedienen und all das zu nutzen was auf dem Bildschirm zu sehen ist.

00:07:10: Dafür macht der Chatbots Screenshots – das KI-Modell verarbeitet diese dann.

00:07:14: Genau darum warnt an Throbbeck allerdings, dass man auf alle Informationen achten sollte die zu sehen sind.

00:07:20: Denn Cowork hat ein Gedächtnis – was einmal dem Chatbot mitgeteilt wurde bleibt gespeichert!

00:07:26: Zwar ist Claude darauf trainiert, riskante Aufgaben zu erkennen aber absolute Sicherheit kann keine KI bieten.

00:07:34: Jensen Wang der Chef des Chipherstellers NVIDIA hatte im Podcast von Lex Friedmann einer verbreiteten These widersprochen.

00:07:42: Die Vorstellung, dass KI bald alle bestehende Software und alle Tools überflüssig mache sei lächerlich.

00:07:49: Max Schreiner von The Dakota fasst das Interview zusammen.

00:08:10: Beim ersten Mal wisse er vielleicht nicht, wie das Gerät funktioniere.

00:08:14: Aber da er ja mit dem Internet verbunden sei, lese er einfach die Anleitung und werde sofort zum Experten.

00:08:19: Übertragen auf die digitale Welt heißt es vermutlich ein KI-Agent der eine Tabelle analysieren soll würde dafür Excel oder Google Sheets öffnen – das sehen wir auch schon heute!

00:08:30: Ein Agent, der eine Präsentation erstellen soll greift auf PowerPoint zurück.

00:08:34: Statt all diese Programme von Grund auf neu zu erfinden bedienen KI-Agenden also einfach so wie Menschen es tun würden.

00:08:40: Genau das ist laut Wuhan auch das Prinzip hinter dem viralen Openclaw-Framework.

00:08:45: Openclaws gibt KI-Agents die Fähigkeit bestehende Werkzeuge eigenständig zu erkennen und zu bedienen, Wuhan nennt es daher auch etwas schräg des iPhone der Tokens und die am schnellsten wachsender Anwendung in der Geschichte der KI.

00:09:00: Es habe für agentische Systeme genau das getan was JGBT für generative KI getan haben.

00:09:05: Es hat sie einfach einer breiten Masse verfügbar gemacht.

00:09:09: Hoang sagt damit im Kern bestehendes Software stirbt nicht, sie bekommt neue Nutzer.

00:09:14: Das sollte man allerdings nicht zu lesen als gäbe es keine Auswirkungen auf die Branche denn wenn KIA-Gen Programme eigenständig bedienen brauchen Sie keine Aufwendigen benutze Oberflächen mehr.

00:09:23: Software deren Hauptwert in einer besonders einfachen Bedienung liegt, könnte es schwer haben.

00:09:28: Wenn ein Agent jedes Tool sofort beherrscht verliert eine hübsche Oberfläche an Wert – auch Produkte die vor allem als Vermittler zwischen verschiedenen Systemdienen könnten überflüssig werden wenn Agenten diese Verbindung selbst herstellen.

00:09:40: Einzel Anbieter werden also durchaus verschwinden.

00:09:43: was Huang als lächerlich bezeichnet ist die pauschale Aussage dass Software insgesamt stimmt.

00:09:49: Der Wettbewerb unter den Anbiedern dürfte trotzdem deutlich härter werden.

00:09:52: Die Software selbst bleibt, aber wer sie wie verkauft, dürfte sich verändern.

00:09:57: Hinter Huangs Argumentation steht auch ein ökonomisches Interesse.

00:10:01: Tokens – also die Recheneinheit von KI-Systemen – werden laut ihm zu einer Ware mit verschiedenen Preissequenden.

00:10:07: Von kostenlosen Tokens bis hin zu Premium-Tokens für ein Tausend Dollar pro Million Token sei alles denkbar und er sieht das auch schon in kurzer Zeit kommen.

00:10:17: Rechenzentren verwandeln sich laut ihm damit von einer Speichereinheit in Fabriken, deren Umsatz direkt mit Tokenproduktion zusammenhängt.

00:10:26: Für Nvidia hat diese Überzeugung konkrete Folgen.

00:10:29: Die bisherigen REC-Systeme, also die Server-Schränke im Rechenzentren waren noch auf das Training und den Betrieb großer Sprachmodelle ausgelegt.

00:10:36: Aber die neue Vera Rubin-Plattform besteht laut HANG aus fünf spezialisierten REC Typen, die zusammen KI-Agenten beschleunigen sollen.

00:10:44: Dazu gehören neben eigenen CPU-Recs für das sichere Ausführen von Agenten, Speicherrecks für große Kontextfenster auch ein spezielles REC für besonders schnelle Antwortzeiten über den Inferenzschip CROC.

00:10:56: Das gesamte System sei komplett anders als das vorherige Sohang, es sei dafür gebaut, Agenten zu betreiben und Agenten arbeiten pausenlos mit Tools & Software.

00:11:06: Danke Max!

00:11:08: Microsoft hat mehrere KI-Forschende vom Allen Institute for AI und der University of Washington eingestellt – darunter auch den ehemaligen Institutsleiter Ali Fahadi sowie Sprachmutterforscherin Hannah Hajishesi.

00:11:23: Alle wechseln in das Superintelligence-Team von Mustafa Sölemann, dem Chef von Microsoft AI.

00:11:29: Der Softwareriese will damit seine Abhängigkeit von OpenAI bei eigenen KI-Modellen verringern.

00:11:35: Für das Allen Institute – dass im Jahr den Verstorbenen Microsoft Mitgründer Paul Allen gegründet wurde – sind die Abgänger ein großer Verlust.

00:11:43: Hadji Shilsey leitete dort unter anderem das Open Source Sprachmodell Olmo, dessen dritte Generation Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde!

00:11:51: Allerdings bevorzugt es der neue Hauptgeber des Instituts, wenn künftige Mittel eher in realer Anwendungen fließen als in teure Grundlagenforschung und Open Source Modelle.

00:12:02: Das war wohl auch ein Grund für den Wechsel!

00:12:06: Eine Studie der Krankenkasse DRK Gesundheit und das Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeigt, dass KI-Anwendungen von vielen Kindern und Jugendlichen genutzt werden.

00:12:16: Apps wie ChatGPT oder Gemini, bei denen man eine menschenähnliche Kommunikation per Text- oder Sprache mit automatisierten Antworten führen kann, gehören inzwischen zum Alltag.

00:12:28: Mehrmals pro Woche nutzen fast einundzwanzig Prozent solche KI Anwendungen und täglich sechs Komma vier Prozent.

00:12:36: Häufig würden die Chatbots als Lernen- und Informationswerkzeug eingesetzt – sie könnten aber zugleich auch einzelne sozialemotionale Funktion erfüllen!

00:12:45: sogar in der Studie einzelne Kinder an, Chatbots Dinge anzuvertrauen die sie sonst keinem oder nur engen Freunden erzählen würden.

00:12:54: Studienleiterin Kerstin Paschke wies auch auf die oft bestätigenden Reaktionen der Programme hin.

00:13:00: Dadurch könnten junge Menschen eine emotionale Bindung zu einem Chatbot entwickeln, die mit psychischen Belastungen einhergehen und problematische Nutzungen begünstigen können.

00:13:10: Die Studie basiert auf Befragungen von rund eintausend Kindern zwischen zehn und siebzehn Jahren.

00:13:16: Apple ist nicht das erste Unternehmen, dass uns bei KI einfällt.

00:13:20: Und doch scheint Apple sehr gut an KI zu verdienen!

00:13:23: Wie?

00:13:24: Das erklärt mein Kollege Ben Schwahn von der Mechani.

00:13:34: verdient aber trotzdem gutes Geld mit Chatbots und großen Sprachmodellen.

00:13:38: Zu diesem Schluss kommt der App-Marktforscher AppMagic.

00:13:42: Laut einem Bericht des Wall Street Journal sollen allein im Jahr twenty-fünfundzwanzig neunhundert Millionen US Dollar an Provisionen für KI-Apps an Apple geflossen sein, als Anteil an den Abo Gebühren die durch den App Store des Konzerns generiert werden.

00:13:58: Der Anteil beträgt im ersten Jahr dreißig Prozent, im zweiten fünfzehn Prozent.

00:14:06: In den letzten Monaten wurden bereits hundert Millionen überschritten.

00:14:14: Apple selbst kommt mit Apple Intelligence hingegen nicht voran, so ist die lange erwartete kontextsensative Siri fürs iPhone immer noch nicht verfügbar – einen richtigen Chatbot soll es erst ab Herbst geben falls die Gerüchte stimmen!

00:14:29: Für Anfang Juni hat Apple soeben seine Entwicklerkonferenz WWDC angekündigt.

00:14:34: Bei der Veranstaltung soll, so der Konzern vorab auch moderne KI im Blickfeld stehen – was genau das heißt, verrät das Unternehmen traditionell aber nicht!

00:14:46: Google's KI-Forschungsabteilung DeepMind und das Münchner Robotikunternehmen Agile Robots haben eine Forschungspartnerschaft geschlossen.

00:14:55: Ziel ist es, Googles Gemini Robotics Modelle in die Hardware von Agile robots zu integrieren – so sollen anpassungsfähige Roboter vor allem für industrielle Umgebungen entstehen!

00:15:06: AgileRobots wurde im Jahr zwei Tausend achtzehn in München gegründet und beschäftigt mehr als zweitausend fünfhundert Mitarbeiter und hat nach eigenen Angaben weltweit über zwanzigtausend Robotik-Lösungen installiert.

00:15:18: Google Deep meint, hatte zuletzt zwei neue KI-Modelle vorgestellt die Roboter bewegen sollen komplexe Aufgaben in der realen Welt eigenständig zu planen und auszuführen.

00:15:29: Daten aus dem realen Betrieb sollen die KI Modelle laufend verbessern.

00:15:35: Tesla Fahrerinnen in der EU warten seit Jahren auf die Zulassung von Full Self Driving.

00:15:41: Nun nennt Elon Musk's Unternehmen einen konkreten Termin für die Zulassung.

00:16:01: darf man sie nicht.

00:16:02: Full Self-Driving, kurz FSD ist in der EU bislang nicht zugelassen – das könnte sich jetzt ändern.

00:16:08: Tesla hat angekündigt dass am zehnten April in den Niederlanden die Zulassung erfolgen könnte und diesmal gibt es ein bemerkenswertes Detail.

00:16:15: Die zuständige niederländische Zulassungsbehörde der RDW hat das tatsächlich bestätigt.

00:16:20: Das Verfahren befinde sich in der finalen Phase.

00:16:23: Normalerweise äußert sich die Behörde gar nichts zu laufenden Verfahren.

00:16:27: Das hohe öffentliche Interesse sei hier die Ausnahme.

00:16:30: Allerdings sollte man wissen, es ist bereits der dritte Termin, der von Tesla in Spiel gebracht wird.

00:16:35: Zuvor hatte der US-Auto-Bauer erst Ende Februar dann den zwanzigsten März ins Gespräch gebracht – beides Verstrich ohne Ergebnis.

00:16:42: Einmal forderte der RDW Tesla sogar öffentlich auf erstmal die Anforderungen zu erfüllen bevor man Dankbarkeit erwarte.

00:16:50: Technisch gesehen handelt er sich bei FSD Superwise übrigens nicht um vollautonomes Fahren sondern um Automatisierung Stufe II.

00:16:57: Der Fahrer muss das System jederzeit überwachen und bei Bedarf eingreifen.

00:17:01: Tesla wird die Zulassung über eine UN-Regulierung plus spezielle Ausnahmegenehmigungen erreichen, auch für Fahrten abseits der Autobahn.

00:17:09: Gelingt die Zulasse in den Niederlanden könnten andere EU-Staaten wie Deutschland sie übernehmen.

00:17:14: Mit Testfahrten, bei denen Interessierte neben einem Tesla-Mitarbeiter Platz nehmen konnten hat das Unternehmen seinen europäischen Kunden bereits Geschmack auf FSD gemacht.

00:17:23: Tesla hofft noch im Sommer eine EUweite Genehmigung zu bekommen – ob der zehnte April diesmal wirklich hält?

00:17:29: Das werden wir sehen!

00:17:39: Das entspricht einem Zuwachs von ¼ Prozent.

00:17:44: Die USA behaupten dabei ihre Spitzenposition als Herkunftsland, doch China holt rasant auf und verdrängte Japan erstmals vom dritten Platz in dem globalen Ranking.

00:17:55: Dieser Ausstieg spiegelt sich in den technologischen Trends wieder – die Computertechnik bleibt das führende Feld maßgeblich angetrieben durch Innovation in den Bereichen KI, die um neun Komma fünf Prozent zugenommen haben!

00:18:08: Deutschland liegt im weltweiten Vergleich auf Rang zwei und zeigt Stärke in zukunftskritischen Nischen.

00:18:14: So übertraf das Wachstum deutscher Patentanmeldungen in der Computertechnik mit zehn Komma drei Prozent sogar das Niveau der Konkurrenz aus den USA und China.

00:18:24: Der Patentindex kann der Politik helfen, Fortschritte zu erfassen und Lücken in strategischen Sektoren wie Halbleitern, Gesundheit und KI zu identifizieren um die technologische Souveränität zu stärken.

00:18:38: Täuschend, echt wirkende Filme und Bilder von Personen lassen sich mit KI immer einfacher erstellen.

00:18:44: In Deutschland ist die Debatte über eine mögliche Strafbarkeitslücke bei pornografischen Deepfakes jetzt neu in Facht nachdem die Schauspielerin Colleen Fernandes in der vergangenen Woche mit Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulm an die Öffentlichkeit gegangen ist.

00:18:59: Doch das Problem ist bei Weitem nicht neu!

00:19:02: Das Buch Feindbild Frau, der Social Media-Expertin Ingrid Brotnick ist kürzlich in Deutschland auf den Markt gekommen.

00:19:09: Daran zeigt sie am Beispiel von Politikerinnen wie Frauen im Internet bedroht und beleidigt werden – und wie Hass und digitale Gewalt dazu führen können, dass sie aus der Öffentlichkeit verdrängt werden.

00:19:22: Svea Eckert und Eva Wolf-Angeln sprachen in der aktuellen Episode ihres CT-Podcasts They Talk Tech mit Ingrid Brotnick auch darüber, wie KI-generierte Bilder diesen Effekt noch verstärken können.

00:19:33: Ich habe im Buch zum Beispiel zehn Typen Wiederkehrer in der Beleidigung und Betrogen und einer dieser zehn Typpen – also gibt es noch andere – ist die bildbasierte Erniedrigung.

00:19:46: Und sie gab's früher auch schon.

00:19:49: Aber es war natürlich etwas anderes in Photoshop, den Kopf einer Frau in eine Pornoszene rein zu retuschieren.

00:19:56: Das war was anderes als jetzt einfach auf Knopfdruck ziemlich schnell auch solche Videos zu erstellen die manche schauen nicht so echt aus aber manche schon ziemlich echt aus.

00:20:06: also da hat sich was zugespitzt.

00:20:08: Die Gefahr ist also dass Frauen weggetränkt werden.

00:20:12: und jetzt diese zum Beispiel dieses neue modernere Problem der KI wo ihr Bild genommen wird, um sie herab zu würdigen.

00:20:21: Das passt genau in dieses Schema weil ich eigentlich als Frau keine Sicherheit habe öffentlich aufzutreten.

00:20:30: Wenn ich heutzutage öffentlich auftrete bedeutet es mein Video ist sichtbar oder mein Foto ist siktbar.

00:20:36: und da war für mich so ein wirkliches Aha-Erlebnis.

00:20:39: das war nachdem mein Buch schon fertig war.

00:20:42: Da ist das mit Krok passiert also Elon Musk's KI Wo man eben Frauen bis auf die Unterwäsche ausziehen kann, sie in ein Bikini stecken kann und oft auch ziemlich grausige Sachen dazu erfinden lassen kann wie das die Frau dann auch noch weinen soll oder dass sie beschmiert ist.

00:20:59: Also da sind sehr viele Grauslichkeiten möglich Und das hat bedeutet als das richtig beliebt worden ist dieses Feature unter manchen Männern Dass jede Frau im Internet deren Fotos sichtbar war fürchten musste.

00:21:14: Die Idee kommt, die Frau zu erniedrigen damit.

00:21:18: Und wenn Frauen noch auf Exaktiv waren, tun ja manche, dann sind sie ganz besonders gefahren laufen und das ist dort passiert.

00:21:27: Das passt wieder zur Verdrängung, dass ich als Frau, wenn ich meinen Kopf hinhalte, also sichtbar bin, ungleich mehr Gefahr laufe, dass sich so erniedrigt werde.

00:21:36: Da glaube ich es ein gesellschaftliches Problem darin, dass wir gesellschaftliche Rückschritte machen, dass es Frauen unangenehm gemacht wird in der Öffentlichkeit zu sein.

00:21:43: Den CT-Podcast TheyTalkTech findet ihr auf der Plattform eurer Wahl oder auf heise.de slash Podcasts.

00:21:52: Künstliche Intelligenz kann aber auch reale Probleme lösen!

00:21:56: Das beweisen die Projekte des BundeswettbewerbsKI jedes Jahr aufs Neue.

00:22:01: Nun hat das Tübingen AI Center die nächste runter eingeläutet – teilnehmen dürfen Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen sowie all jene, die im vergangenen Schuljahr ihren Abschluss gemacht haben.

00:22:13: Teams mit bis zu vier Personen sind willkommen.

00:22:15: Ein bestimmtes Motto oder Thema gibt es nicht, erlaubt ist was die Teilnehmenden selbst interessiert und der Gesellschaft in irgendeiner Form dient – sei es im Bereich Politik, Gesundheit, Lernen, Sport, Umwelt, Naturwissenschaften, Haushalt usw.

00:22:29: Zur Inspiration kann man durch die Projekte der vergangenen Jahre stöbern.

00:22:33: Die Bandbreite reicht von Grundlagenforschung bis hin zum cleverer Einsatz klassischer Mustererkennungen.

00:22:39: Junge Menschen können ihre Projektideen bis zum XXIII.

00:22:42: Juni einreichen!

00:22:44: Mehr Infos findet ihr unter bw-ki.de.

00:22:51: Das war das KI-Update von Heise Online vom febundzwanzigsten März, und eine neue Folge gibt es immer montags, mittwochs und freitags um fünfzehn Uhr.

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