KI-Update kompakt: KI-Rechenzentren, Cursor, Vibe-Coding, Finde-Roboter
Shownotes
Das ist das KI-Update vom 20.03.2026 unter anderem mit diesen Themen:
Mehr Rechenkapazitäten für KI in Deutschland Cursor fordert OpenAI und Anthropic mit eigenem Coding-Modell heraus Apple blockiert Updates für Vibe-Coding-Apps und Roboter findet verlegte Gegenstände auf Zuruf
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Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Transkript anzeigen
00:00:02: Das KI Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
00:00:13: Ich bin Isabel Grünewald und dies sind heute unter anderem unsere Themen – mehr Rechenkapazitäten für KI in Deutschland!
00:00:20: Cursor fordert OpenAI & Anthropic mit eigenem Coding-Modell heraus.
00:00:25: Appel blockiert Updates für Vibecoding Apps und Roboter findet verlegte Gegenstände auf Zuruf.
00:00:34: Microsoft hat den ersten Spatenstich für sein Riesen-Rechenzentrum im rheinischen Braunkohlerevier getätigt.
00:00:40: In Niedersachsen plant Tillis Energie ein großes Rechenzentrem neben einem ehemaligen Kohlekraftwerk mit Umspannwerk am Mittellandkanal.
00:00:48: Beide Projekte passen gut zum Plan der Bundesregierung, die Rechenkapazitäten für den Schwerpunkt künstliche Intelligenz in den kommenden Jahren drastisch zu erhöhen.
00:00:57: Berichtet mein Kollege Christoph Windeck aus dem Hardware-Ressort der CT.
00:01:01: Die Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung – die jetzt verabschiedet wurde – sieht ja vor, dass sich die Leistung der Rechencentren bis zum Jahr zwanzig dreißig, also zwei Tausend Dreißig in vier Jahren, vervierfachen soll.
00:01:15: zurzeit beträgt der Energiebedarf, ist ja praktisch Strom.
00:01:20: Der Rechenzentren in Deutschland schätzungsweise einundzwanzig Terabyte.
00:01:24: wenn man das zurückrechnet also durch die Anzahl der Stunden des Jahres teilt dann kommt man so auf zweieinhalb Gigawatt an verfügbarer Kapazität und davon stehen alleine rund eins Komma Eins Gigawatte im Großraum Frankfurt der auch der bedeutendste Rechen Zentrum Standort in Deutschland.
00:01:41: Das heißt also der Ausbau müsste hochgehen von zweieinhalb auf zehn elf Gigawatt in den nächsten Jahren und dazu passen eine Reihe von Projekten.
00:01:52: Wir hatten ja schon vor einiger Zeit mal einen Artikel auf Heiseplus veröffentlicht, da ging es darum dass zurzeit Planung von Rechenzentren für über twenty-fünf Milliarden Euro in Deutschland laufen.
00:02:04: einige sind schon im Bau zum Beispiel schwarz in Brandenburg Also die Schwarzgruppe Lidl Und nun hat gerade Microsoft den ersten Spartenstich verkündet, am zwölften März für die Rechenzentren im rheinischen Braunkohlerevier.
00:02:21: Da rechnen wir mit einem halben Gigawatt also fünfhundert Megawatt.
00:02:24: und in einer ähnlichen Größenordnung, also im Endausbau der dann aber erst nach zwanzig dreißig wäre gibt es auch ein weiteres Projekt was jetzt ganz neu bekannt wurde Am Mittelland Kanal in Niedersachsen in der Nähe des Standorts eines ehemaligen Kohlekraftwerks.
00:02:40: Das ist ganz typisch, weil man da ja schon üblicherweise ein Umspannwerk hat also direkt schon große Leitung und einen sehr leistungsfähigen Anschluss.
00:02:48: aber wie gesagt es sind noch sehr viele weitere Projekte geplant zum Beispiel um Berlin herum mehrere Große auch in diesen Größenordnungen.
00:02:56: wenn das so realisiert wird dann sieht das ganz gut
00:02:58: aus.
00:02:59: Dankeschön Christoph.
00:03:01: Der Bürgerrechtsausschuss der EU hat dem geplanten Verbot von KI-Systemen zugestimmt, die sexualisierte Bilder ohne Zustimmung der Abgebildeten generieren können.
00:03:11: Künftig sollen vor allem KI-Inhalte untersagt werden, wie Kindesmissbrauch, intime Situation oder nicht einvernehmlich sexuelle Darstellungen zeigen – auch dann wenn sie künstlich erzeugt sind.
00:03:22: Sogenannte Nacktbildgeneratoren wären damit verboten!
00:03:27: Anders waren unter anderem problematische Bilder aus KI-Generatoren wie GROC.
00:03:31: Ausnahmen gelten nur für Bildgeneratoren mit wirksamen Schutzmechanismen gegen solche Inhalte.
00:03:37: Unklar ist noch, wie Anbieter diese Schutzmaßnahmen nachweisen sollen?
00:03:42: Die Änderungen sind Teil des sogenannten Omnibuspakets, mit dem die EU aktuell mehrere bestehende Gesetze auf ihre Aktualität und Umsetzbarkeit betrachtet – darunter auch den AI-Akt!
00:03:53: In diesem Fall geht es vor allem um bisher fehlende Standards und Werkzeuge für Hochrisikokaie.
00:03:59: Zu den Regelungen gehört auch, dass KI-generierte Inhalte früher als zunächst vorgesehen mit Wasserzeichen versehen werden müssen.
00:04:07: Als nächstes entscheidet kommende Woche das EU-Parlament über die Änderung.
00:04:10: danach folgen Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten.
00:04:14: In den USA wurde eine Anklage gegen Manager von Super Microcomputer öffentlich gemacht Die sollen US-Exportkontrollgesetze für NVIDIA GPUs umgangen haben.
00:04:25: Martin Holland aus dem Heise Online Newsroom mit den Einzelheiten
00:04:29: Das US-Unternehmen Super Micro Computer oder Super Micro stellt vor allem Server her, also ein ganzer Computer baut ihr zusammen und liefert die an Betreiber von Rechenzentren.
00:04:43: Und jetzt wurde bekannt, also am späten Donnerstagabendortszeit das ein hochrangiger Manager dieses Unternehmens angeklagt worden in den USA.
00:04:54: Weil er zusammen mit einem Geschäftsführer der Niederlastung in Taiwan und einem Auftragnehmer, also jemanden die nicht in dem Unternehmen arbeitet aber mit dem eng zusammenarbeitet US-Exportkontrollen für Nvidia Grafikkarten Umgang hat und quasi mit sehr aufwendigen Methoden diese NVIDIA-Geräte nach China gebracht, die da eigentlich nicht hingeliefert werden dürfen.
00:05:19: Die OS Justiz hat das ein bisschen zusammengefasst und erklärt.
00:05:22: Und zwar hat es so funktioniert, dass über diesen Auftragnehmer und den Geschäftsführer in Taiwan ein anderes Unternehmen dazu gebracht wurde sehr große Mengen von Servern zu bestellen, in denen diese Nvidia GPUs eben eingebaut sind und die dann dort umzuverpacken wie getarnte Packung, dass man nicht mehr sieht was da drin ist und die dann heimlich nach China zu schaffen.
00:05:48: Und gleichzeitig in den Anlagen dieser anderen Firma so Kupinen also nicht funktionierende Replika aufzubauen damit bei Kontrollen halt so aussieht als wären da tatsächlich diese GPOs drinnen.
00:06:00: Das geht vor allem darum das es Technik für KI wird benutzt und gebraucht.
00:06:05: Das ist auch der Grund warum die US Exportkontrollen überhaupt erst mal in Kraft getreten sind, weil die USA versuchen der Volksrepublik China die leistungsfähigsten Geräte vorzuhalten.
00:06:16: Und das ist natürlich ein sehr lukratives Geschäft, die dann da trotzdem hinzubringen.
00:06:20: Das US Justice Ministerium hat geschrieben dass es um Aufträge im Wert von zwei Komma fünf Milliarden US Dollar ging, dass allein in einem Zeitraum von wenigen Wochen über Fünfhundert Millionen US-Dollar teure Geräten nach China gebracht wurden und Trotzdem ein Paukenschlag, dass da jetzt so hochrangige Leute von SuperMico dran beteiligt waren.
00:06:43: Also der Vizepräsident für Business Development ist das in den USA?
00:06:50: Der wurde festgenommen, dieser Auftaktnehmer wurde auch festgenommen.
00:06:53: Der Geschäftsführer der taiwanischen Niederlassung, der ist noch auf der Flucht oder gesagt den droht wenn sie verurteilt werden also wenn Sie die Vorwürfe vor Gericht bestätigt werden mehrere Jahrzehnte Haft.
00:07:07: SuperMicro selbst hat mitgeteilt, dass die betroffenen Angestellten suspendiert wurden.
00:07:14: Dass man sich... dass man die Verbindung zu dem Auftragnehmer gekappt hat und das man auch jetzt erst vom US-Justizministerium von diesen Vorwürfen erfahren hat.
00:07:24: An der Börse hat es nichts geholfen.
00:07:25: Der Aktienkurs ist im nachbörslichen Handel um über zehn Prozent eingebrochen.
00:07:30: Danke Martin!
00:07:32: Microsoft hat mit My Image II ein neues KI-Modell zur Bilderzeugung vorgestellt.
00:07:37: Entwickelt, hat es das hauseigene Superintelligenz Team rund um Mustafa Süllemann.
00:07:43: Statt an Superintelligence arbeitet das Team also zunächst an Bildgenerierung.
00:07:48: Auf der Rangliste der Plattform Arena AI Belegt MyImage II laut Microsoft Platz drei unter den Text-zu-Bildgeneratoren.
00:07:56: Davor liegen mit deutlichem Abstand OpenAI's GPT Image I. und Google's Nano Banana II.
00:08:03: Microsofts Modell soll besonders realistische Fotos erzeugen können, mit natürlichem Licht und genauen Hauttönen.
00:08:09: – auch die Darstellung von Text in Bildern für Poster oder Infografiken soll zuverlässig funktionieren!
00:08:16: Microsoft hatte im Oktober mit My Image I seinen ersten eigene Bildgenerator vorgestellt, der landete damals aber nur auf Platz neun und spielte keine große Rolle.
00:08:26: Mit dem Sprung auf Platz drei hat sich das jetzt geändert!
00:08:29: My Image II ist ab sofort in My Playground testbar und wird auch in Microsofts Assistenten Co-Pilot und den Bing Image Creator integriert – technische Details zu den Trainingsdaten oder Preise nennt Microsoft nicht.
00:08:44: Ist künstliche Intelligenz ein Beitrag dazu, dass Menschen mehr und besser lernen können?
00:08:49: Oder ist sie wegbereiter einer globalen Verblödung?
00:08:53: Die Meinungen von Nutzerinnen und Nutzern gehen bei diesen Fragen weit auseinander.
00:08:58: Anthropic hat jetzt die Ergebnisse einer Befragung vorgelegt in der Achtzigtausend Fünfhundertacht nutzende Sprachmodells Claude nach Hoffnungen, Ängsten und Erfahrungen mit KI befragt wurden.
00:09:10: Die Interviews wurden im Dezember per KI mit Menschen aus onehundertundfünfzig Ländern und in siebzig Sprachen geführt.
00:09:17: Sie sind laut Anthropic die größte, mehrsprachigste qualitative Untersuchung dieser Art.
00:09:23: Wenig verwunderlich gilt die Sorge vor Unzuverlässigkeit und haluzinierten Ergebnissen als größtes Risiko für die Zuverläßigkeit von KI-Anwendungen – gefolgt von Sorgen vor Arbeitsplatzverlust und den Auswirkungen auf die Wirtschaft!
00:09:38: Auf der Positivseite steht die Freude darüber, dass KI Routineaufgaben im Job abnimmt.
00:09:43: Viele Nutzerinnen und Nutzer hoffen auf eine Entlastung, um sich auf bedeutungsvollere Arbeit zu konzentrieren.
00:09:49: Dreiunddreißig Prozent der Befragten sehen KI als eine gute Lernhilfe an – aber viele sorgen auch darum, dass sie langfristige Fähigkeiten verlieren, weil sie bestimmte Arbeiten von der KI erledigen lassen!
00:10:02: Dadurch das es sich bei den Befrakten ausschließlich um KI User handelt Schwingt natürlich eine gewisse Voreingenommenheit mit.
00:10:09: Zu erkennen ist dies auch daran, dass unter dem Strich tendenziell doch mehr Vor- als Nachteile gesehen werden.
00:10:15: Positiv betrachtet wissen die Befragten durch den KI Gebrauch – aber zumindest worüber sie sprechen!
00:10:22: Der KI Codier Editor Cursor hat ein eigenes KI Modell für Softwareentwicklung veröffentlicht.
00:10:28: Es heißt Composer II und soll bei niedrigeren Kosten mit den führenden Codingmodellen von Anthropic und OpenAI mithalten.
00:10:36: Dahinter steckt aber ein strategisches Problem.
00:10:38: Cursor konkurriert mit genau den Unternehmen, von deren Technologie es bisher abhängig ist.
00:10:44: Berichtet Kim Scheurenbrandt von The Decoder.
00:10:47: Composer II wurde ausschließlich auf Code-Daten trainiert.
00:10:50: Co-Gründer Arman Tsanga erklärte gegenüber Bloomberg dieser Fokus habe ein kleineres um günstigeres Modell ermöglicht.
00:10:57: Es werde niemanden bei der Steuererklärung helfen und keine Gerichte schreiben können.
00:11:01: Bei den Kosten liegt Cursor deutlich unter der Konkurrenz.
00:11:04: Eine Million Eingabetoken kosten Fünfzig Cent, eine Million Ausgabetoken zwei Dollar fünfzig.
00:11:10: Beim Throbbex Cloud Opus vier Punkt sechs sind es fünf beziehungsweise fünfundzwanzig Dollar.
00:11:15: bei OpenEIS GPT fünf Punkt vier zwei dollar fünfzig bzw.
00:11:19: fünfzehn Dollar.
00:11:20: Cursors hat laut Bloomberg mehr als eine Million tägliche Nutzerinnen und Nutzer und verhandelt über eine Bösen-Bewertung von rund fünfzig Milliarden US Dollar.
00:11:27: Doch solange das Unternehmen externe Modelle einkauft, bestimmen Empropik und OpenAI über Preise und Margen.
00:11:33: Cursor schätzt intern, dass ein Cloud Code-Abo für Zwarhundert Dollar im Monat Rechenkosten von rund fünftausend Dollar verursacht.
00:11:40: Empropie kann diese Kosten für sein eigenes Produkt zu pensionieren!
00:11:43: Cursors als Abnehmer kann das nicht – ein eigenes Modell gibt dem Unternehmen mehr Kontrolle über Kosten und Produkteentwicklung.
00:11:49: Dankeschön
00:11:50: Kim.
00:11:51: OpenAI will seine verschiedenen Produkte in einer einzigen Desktop App zusammenführen.
00:11:57: Der Chatbot ChatGPT, die Programmierplattform Codex und der hauseigene Browser Atlas sollen zu einer sogenannten Super-App verschmelzen.
00:12:06: Das berichtet das Wall Street Journal.
00:12:08: OpenAI-Präsident Greg Brockmann leitet den Umbau vorübergehend – Fiji Simo, die Leiterin des Appbereichs übernimmt den Vertrieb des neuen Produkts.
00:12:16: In einer internen Mitteilung hatte Simo geschrieben «Die Aufteilung auf zu viele einzelne Apps habe das Unternehmen verlangsamt».
00:12:24: Die neue App soll vor allem agentische KI-Funktionen bieten.
00:12:28: Simo bestätigte die Berichterstattung auf der Plattform X. Unternehmen durchliefen Phasen der Erkundung und Phasendennoy Ausrichtungen, wenn neue Projekte anfingen gut zu funktionieren – wie man es jetzt bei Codec sehe sei es wichtig sich voll darauf konzentrieren und Ablenkungen zu vermeiden.
00:12:46: Passend dazu übernimmt OpenAI das Startup Astral!
00:12:50: Es entwickelt etablierte Open Source Programme für Python.
00:12:54: Dessen Software soll nun in Codex integriert werden.
00:12:57: Ziel ist, Codex über das Programmieren hinaus zu einem umfassenderen Angebot für Entwicklerdienstleistungen auszubauen.
00:13:05: Codex soll über reine Code-Generierung hinaus zu einem System werden, dass den gesamten Entwicklungsprozess unterstützt – von der Planung von Änderungen über die Modifizierung von Codebasen und die Ausführung von Tools bis hin zur Ergebnisprüfung unter langfristigen Softwarewartungen!
00:13:22: Der Australdeal ist die Jüngste in einer Reihe von Firmenübernahmen durch OpenAI.
00:13:28: Anfang dieses Monats kündigte der ChatGPT-Entwickler zum Beispiel die Übernahme der KI-Sicherheitsplattform PromptFu an, die Unternehmen dabei hilft, Schwachstellen im KI System während der Entwicklung zu identifizieren und zu beheben.
00:13:42: Apple hat Updates für Apps wie Repletch und Vibecode blockiert!
00:13:47: Denn die Anwendungen verstoßen wohl gegen Regeln zur Ausführung von nachgeladenem Code, erklärt Malte Kirchner aus dem heise online Newsroom.
00:14:16: Die KI übernimmt das.
00:14:18: Apple selbst hat es erst kürzlich in seiner Entwicklungsumgebung Xcode ermöglicht, der klassische Weg bleibt dabei aber erhalten.
00:14:25: Entwicklung am Mac, dann Einreichungen im App Store mit Apples Kontrolle und Apples Provisionen.
00:14:31: Die Apps Replet & Wipecode gehen das anders an – ihr Versprechen.
00:14:35: Nutzerinnen und Nutzern können sich direkt auf dem iPhone-Maske schneidete Webapps erstellen lassen ohne Programmierkenntnisse oder AppStore.
00:14:43: Brauche ich eine spezielle Funktion, die keine bestehende App bietet?
00:14:46: Kein Problem.
00:14:47: Ich lasse mir einfach eine bauen!
00:14:49: Das klingt praktisch ist für Apple aber ein Problem denn so entstehen potenziell Alternativen zu kostenpflichtigen Apps an denen Apple mit seiner Provision beteiligt wäre.
00:14:58: Interessant ist Apple's offizielle Begründung für die abgelehnten Updates Es giehe gar nicht ums Geld sondern um eine bestehendere Regel.
00:15:06: Apps dürfen keinen Code nachladen oder ausführen der ihre Funktionalität verändert.
00:15:11: Diese Vorschrift soll eigentlich verhindern, dass harmlos wirkende Apps nach dem App Store Check plötzlich problematische Inhalte laden.
00:15:18: Apple wendet sie jetzt konsequent auch auf Wipe Coding-Apps an.
00:15:22: Völlig unversöhnlich ist Apple dabei aber nicht – in mehreren Gesprächen hat man den Entwicklerauswege angeboten etwa appvorschauenden Browser statt direktende App anzuzeigen.
00:15:33: Für die Nutzer bedeutet das allerdings ständiges Wechseln zwischen zwei Apps.
00:15:37: Ob das eine wirklich praktikale Lösung ist, darüber gibt es geteilte Meinungen.
00:15:42: Danke, Meiter!
00:15:44: Der Kreditkartenanbieter Visa will mit Banken und Händlern die Abwicklung von Zahlungen, die durch KI-Agenten initiiert werden unter realistischen Bedingungen testen.
00:15:54: Das Programm heißt Visa Agentec Ready – und soll zunächst mit der Commerzbank und der DeZ Bank getestet werden, teilte Visa in Frankfurt mit.
00:16:03: Sogenannte agentischer Handel wird nach Einschätzung der Partner maßgeblich verändern, wie Menschen bezahlen.
00:16:09: Dabei recherchieren KI-Agenten im Namen von Verbrauchern oder Unternehmen, verhandeln und schließen Käufe ab – oft ohne direkte menschliche Intervention!
00:16:18: In der ersten Phase des Projekts liege der Schwerpunkt darauf zu validieren, dass von KI-agenten initiierte Zahlungen in realen Umgebungen von Karten ausgebenden Banken sicher und um großen Maßstab funktionierten, erläutert das Unternehmen.
00:16:33: Mit zunehmender Automatisierung des Einkaufserlebnisses stellt dieser Ansatz sicher, dass KI-Agenten im Auftrag der Menschen handeln können.
00:16:41: Bei voller Kontrolle durch die Nutzerin und Nutzer schreibt Visa.
00:16:46: Ein Roboter der TU München kann verlegte Gegenstände schneller aufspüren weil er die Gegenständee und die Umgebung versteht!
00:16:55: Oliver Bünter von heise online hat die Einzelheiten.
00:16:58: Der Roboter ist mobil und kann sich in Innenräumen frei bewegen.
00:17:03: Er besitzt eine dreiD-Kamera, mit der er seine Umgebung in zwei D-Bildern inklusive tiefen Informationen erfassen kann.
00:17:09: Daraus berechnet er ein digitales räumliches Abbild seiner Umgebungen, das immer wieder erneuert wird.
00:17:14: Den Roboter zeichnet aus, dass es seine Umgeben versteht – er weiß also was sein Tisch ist, eine Tasse und so weiter….
00:17:22: So kennt er nicht nur Gegenstände, sondern auch möglicher Ablageflächen auf denen Objekte abgelegt werden können!
00:17:28: Ein KI-Sprachmodell stellt die Beziehung zwischen den Objekten und der Umgebung her, so kann der Roboter einschätzen wo etwa ein spezieller Gegenstand hingelegt worden sein kann.
00:17:37: Orte die nicht in Frage kommen bei einer verlegten Brille etwa Herdplatte oder einen Spülbecken spart er dann bei seiner Suche aus.
00:17:45: Aus dem Beziehungen zwischen Objekt und Umgebungs berechnet der Robotor wie wahrscheinlich es ist dass sich der verlegte Gegenstand an einem bestimmten Ort befindet.
00:17:53: Das führt zu einer hohen Sucheffizienz, die dreißig Prozent höher ist als bei einer zuverliegenden Suche.
00:17:58: Veränderungen der Umgebung erkennt der Roboter mittels KI mit einer Genauigkeit von ninety-fünf Prozent.
00:18:04: Dazu zieht ihr ältere Aufnahmen des Raumes heran und vergleicht sie mit aktuellen Aufnahmen.
00:18:10: In den Bereichen in denen sich etwas verändert hat sucht der Robota dann bevorzugt.
00:18:14: Die Wissenschaftler planen die Fähigkeiten ihres Roboters zu erweitern, er soll dann auch in Schränken und Schubladen suchen oder verdeckte Gegenstände finden können.
00:18:23: Dazu soll der Roboter Arme erhalten, um Schubladen und Schrankkühen öffnen zu können.
00:18:27: Dazu muss er allerdings auch wissen wie er sie am besten öffnenden
00:18:30: kann.".
00:18:30: Vielen Dank Oliver!
00:18:32: Das KI-Unternehmen Eleven Labs hat einen Marktplatz für Musik gestartet.
00:18:37: Nutzerinnen und Nutzer können dort Songs veröffentlichen und verkaufen die Sie mit dem hauseigenen KI-Musikmodell Eleven Creative erstellt haben.
00:18:45: Das Prinzip ist einfach – man erstellt ein Track lädt ihn auf dem Marktplatz hoch und erhält Geld, wenn andere Menschen oder Unternehmen den Track herunterladen, remixen oder licensieren.
00:18:56: Über einen ähnlichen Marktplatz für Stimmklone hat Eleven Labs nach eigenen Angaben bereits mehr als elf Millionen Dollar an Ersteller ausgezahlt.
00:19:05: Allerdings gibt es ein rechtliches Problem – KI-generierte Musik ist zumindest aktuell urheberrechtlich nicht geschützt, da kein menschlicher Urheber im klassischen Sinne existiert!
00:19:17: Eleven Labs garantiert zudem keine Exklusivität der generierten Tracks.
00:19:21: Andere Nutzende könnten identische oder sehr ähnliche Ergebnisse erhalten.
00:19:26: Das rechtliche Risiko trägt laut den Nutzungsbedingungen die Nutzerin selbst – wer solche Tracks verkauft, sollte also die lokale Rechtslage genau prüfen!
00:19:37: Um die Rechte an Musik geht es auch in einer Klage, die der zum Deutschen Bertelsmann Konzern gehörende Musikrechteverwalter BMG gegen Anthropic in Kalifornien eingereicht hat.
00:19:48: Das KI-Unternehmen soll urheberrechtlich geschützte Songtexte verwendet haben um sein KI-Chatbot Claude zu trainieren.
00:19:55: In der Klage heißt es, um seine Claude-Modelle zu entwickeln oder am Zoo trainieren, kopierte an Tropic eine enorme Menge an Texten aus Internetquellen auf verschiedene Weise.
00:20:06: Das sei unter anderem durch den Einsatz automatisierter Scraping-Tools und durch das Herunterladen von Dateien aus illegalen Onlinebibliotheken geschehen – so der Vorwurf!
00:20:16: Darüber hinaus habe Claude unerlaubte Kopien von BMGs urheberrechtlich geschützten Musikkompositionen angefertigt und auf deren Grundlage basierend auf Nutzereingaben unerlaubte, abgeleitete Werke erstellt und ausgegeben.
00:20:30: BMG verwaltet unter anderem Songs der Rolling Stones von Bruno Mars und anderen Musikgrößen.
00:20:36: Der gesetzliche Schadenersatz für Urheberrechtsverletzungen kann nach US-amerikanischem Recht bis zu U.S.-USD pro verletztem Werk liegen.
00:20:48: Zum Schluss noch eine Meldung in eigener Sache.
00:20:50: In der neuen Episode des CT-Datenschutz-Podcasts Auslegungssache dreht sich alles um smarte Brillen und die Frage, ob man sie bedenkenlos tragen darf.
00:21:00: Die Rayban Matter etwa sieht aus wie eine gewöhnliche Rayban Wayfarer – hat aber eine Kamera, Mikrofone, Lautsprecher und ein Akku in den etwas breiteren Bügeln versteckt.
00:21:10: Per Sprachbefehl oder Knopfdruck macht sie Fotos und Videos, übersetzt sprachen in Echtzeit, liest Nachrichten vor und erkennt Objekte!
00:21:18: Von außen erkennt man die smarte Brille aber kaum und genau das macht sie aus Datenschutzsicht so problematisch.
00:21:25: Obwohl aus einem praktischen Assistenten wie der Rayburn-Brille eine mobile Überwachungskamera werden kann, sprechen sich alle gegen ein generelles Verbot aus – denn auch Smartphones werden trotz der Möglichkeit Geheimaufnahmen nicht verboten, heißt es in den neuesten Auslegungssachen!
00:21:41: Ihr findet den Podcast auf der Plattform eurer Wahl und natürlich bei heise.de.
00:21:46: slash Podcasts.
00:21:49: Das war das KI-Update von Heise Online vom zwanzigsten März, im Jahr ist es zum nächsten Tag.
00:21:54: Eine neue Folge gibt es immer montags, mittwochs und freitags um fünfzehn Uhr!
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