KI-Update kompakt: Deepfake-Schutz, eigenwilliger Agent, Copilot, AMI Labs
Shownotes
Das ist das KI-Update vom 11.03.2026 unter anderem mit diesen Themen:
Deepfake-Schutz für Politiker und Journalisten auf YouTube KI-Agent entwickelt Eigenleben beim Training Microsoft holt Anthropic-Technologie in den Copilot und Start-up von Yann LeCun erhält 890 Millionen Euro
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Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Transkript anzeigen
00:00:02: Das KI Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.
00:00:13: Ich bin Isabel Grünewald und die sind heute unter anderem unser Thema.
00:00:17: Deep Fake-Shots für Politiker und Journalistinnen auf YouTube.
00:00:21: KI Agent entwickelt Eigenleben beim Training.
00:00:24: Microsoft holt Anthropic Technologie in den Co-Pilot – und Startup von Yandeker erhält eighthundertneinzig Millionen Euro!
00:00:34: YouTube macht seinen likenessdetektor für Politikerinnen und Journalisten verfügbar.
00:00:39: Was dieser Ähnlichkeitsfinder konkret machen soll, erklärt Eva Maria Weiß von Heise Online.
00:00:44: Der likenessDetektor soll deepfakes auf YouTube finden.
00:00:49: Schon seit einigen Wochen können Creator die an YouTubes Partnerprogramm teilnehmen dieses Tool ausprobieren.
00:00:56: Wer mit Youtube Geld verdienen möchte ist automatisch quasi Teil des Programms.
00:01:01: Und es gibt auch schon ein ähnliches Tool mit dem man Inhalte finden kann, die den eigenen Inhalten stark ähneln oder eben sogar auf Kopien hindeuten.
00:01:11: Das nennt sich Content ID.
00:01:14: Der likenessdetektor wird jetzt auch für Politiker und Journalisten verfügbar gemacht.
00:01:20: Sie müssen sich dafür anmelden und identifizieren wenn sie ihn ausprobieren möchten.
00:01:25: Finden sie dann deepfakes von sich selbst?
00:01:28: Können diese Inhalten melden!
00:01:30: YouTube entscheidet dann, ob sie gelöscht werden.
00:01:34: Dabei verweist die Plattform aber auf die eigenen Richtlinien – denn nicht alles was ein gefälschtes Video ist, ist auch automatisch verboten.
00:01:43: Satire etwa ist erlaubt.
00:01:45: Nichterlaubt sind Inhalte, die Menschen absichtlich manipulieren sollen oder ihm etwas Falsches vorgeben.
00:01:53: Google sagt dass man trotz dieser technischen Möglichkeiten, die man den Nutzern jetzt an die Hand geben möchte verfechtert.
00:02:01: es sogenannten No-Fake Acts ist.
00:02:04: Das ist ein Gesetzentwurf in den USA der den Schutz von der unerlaubten Nutzung der Stimme oder des Abbildes einer Person regeln soll.
00:02:14: Er wird in den US auch parteiübergreifend unterstützt Und auch in Deutschland gibt es Bestrebungen, Gesetze anzupassen.
00:02:22: Die Bundesjustizministerin Stephanie Hubeck hat einen Gesetzesentwurf noch für dieses Frühjahr angekündigt.
00:02:28: Konkret soll das Strafrecht nachgeschärft werden, denn bislang gibt es in Deutschland kein konkretes Gesetz, dass sich mit dieser Form der digitalen Bildmanipulation wirklich beschäftigen.
00:02:41: Für Opfer ist es daher auch sehr schwer, sich zu
00:02:43: wehren.".
00:02:44: Danke schön Eva!
00:02:46: Metta hat die Plattform Moldbook gekauft.
00:02:50: Das Portal war eine Art Reddit für KI-Agenten, Metta stellte auch die Gründer Matt Schlicht und Ben Parr ein – sie werden künftig in den Metta Superintelligence Labs arbeiten!
00:03:01: Auf MoldBook tauschten sich Computer mit der KI Software OpenClaw aus.
00:03:06: Scheinbar sprachen Sie über Ihre menschlichen Besitzer….
00:03:08: Metta's genaue Pläne mit der Übernahme sind unklar, der Kaufpreis ist ebenfalls nicht bekannt.
00:03:14: Die Plattform machte OpenClaw der breiteren Öffentlichkeit bekannt, deren Erfinder Peter Steinberger arbeitet inzwischen für OpenAI.
00:03:22: Moldbook und Openclaw wurden beide durch Vibe-Coding entwickelt – dabei generiert eine KI-Ding-Code aus Befehlen in natürlicher Sprache.
00:03:30: Allerdings gab es auf Mold book Schnellzweifel an der Echtheit der Beiträge!
00:03:35: Sicherheitsforschende fanden eine Lücke – dadurch war's einfach sich als beliebiger Agent auszugeben….
00:03:41: Ein Beitrag erregte besonders viel Aufsehen.
00:03:43: Er zeigte scheinbar, wie KI-Agenten eine Geheimsprache entwickelten – tatsächlich stammte dieser Beitrag aber von einem Menschen!
00:03:51: Der Streit zwischen der US-Regierung und Anthropic geht in die nächste Runde.
00:03:56: Jetzt zieht der KI-Entwickler vor Gericht.
00:03:59: Mit einer Klage soll die Einstufung als Sicherheitsrisiko wieder rückgängig gemacht werden.
00:04:04: Dabei bekommt Anthropic Unterstützung von der Konkurrenz.
00:04:07: Martin Holland aus dem heise Online Newsroom mit den Einzelheiten
00:04:11: Enthopic will die Einstufung als Sicherheitsrisiko durchs Pentagon nicht akzeptieren oder kann sie nicht akzipieren und ist jetzt vor Gericht gezogen.
00:04:20: Das ist nicht überraschend, aber die Vorwürfe sind schon ziemlich harsch auch wenn das jetzt auch nicht wirklich neu ist.
00:04:27: also die KI-Firma wirft der US Regierung vor dass sie beispiellos um Gesetzwidrig gegen sie vorgehen würde.
00:04:36: Nur darum geht, das geschützte Rederecht eines Unternehmens zu bestrafen und deswegen müsse man jetzt dafür sorgen oder das Gericht müsse dafür sorgen die unrechtmäßige Vergeltung der Exekutive zu beenden.
00:04:49: Das hat ein Topic in einer Klageschrift geschrieben, die jetzt eingereicht wurde.
00:04:55: muss man mal sehen, wie das weitergeht.
00:04:58: Weil der Klageweg selbst wird wahrscheinlich ein bisschen zu lange dauern für das was Antopic da gerade droht.
00:05:04: also eine Zerinnerung die US-Regierung hat gefordert dass sie uneingeschränkten Zugriff auf die KI von Antopic bekommt.
00:05:11: Antopic hat gesagt prinzipiell ja aber ihr dürft es nicht zur Massenüberwachung von OS Bürgern verwenden und Waffen damit ausrüsten, die tödliche Angriffe fliegen oder ausführen können ohne dass ein Mensch davor drauf geguckt hat.
00:05:25: Das Bentagon hat gesagt ne das ist uns geht uns zu weit und deswegen sie gedroht.
00:05:29: und dann jetzt diese Einstufung gemacht die normalerweise Unternehmen aus feindlichen Staaten oder aus gegnerischen Staaten vorbehalten ist.
00:05:37: Und Jetzt Ist das Problem Dass dieser Einstufe für einen Topic.
00:05:41: prinzipiell bedeutet das Unternehmen Die mit dem Pentagon-Geschäfte machen, nicht mehr mit Anthropikgeschäften machen können.
00:05:47: Und das Pentagon des Erstverteidigungsministeriums ist natürlich riesig hat einen riesigen Einfluss auf die Wirtschaft der USA und da würden wahrscheinlich nicht viel übrig bleiben.
00:05:57: deswegen muss man jetzt mal sehen wie das weitergeht.
00:06:00: Unterstützung hat Anthropi jedenfalls schon von der Konkurrenz bekommen.
00:06:04: also es gibt eine ganze Menge Angestellte von OpenAI und der Google KI Tochter DeepMind ein Dokument, das sie auch bei Gericht eingereicht haben.
00:06:14: Die Argumente von Anthropik unterstützen und eben sagen, dass ja ein beispielloser Präzidenzfall geschaffen werden soll.
00:06:21: Und es nicht ginge, dass die Argumnte von Anthropic richtig sein.
00:06:25: Also die Argumenten gegen die uneingeschränkte Nutzung von KI und fordern das Gericht auf, Anthropic recht zu geben.
00:06:33: Wie das jetzt weitergeht muss ich mal beobachten.
00:06:35: Das ist auf jeden Fall noch eine spannende Angelegenheit.
00:06:38: Vielen Dank Martin.
00:06:40: Der Einsatz von KI-Werkzeugen zum Programmieren hat bei Amazon offenbar zu Ausfällen geführt.
00:06:46: Laut einem Bericht der Financial Times kam es Anfang März, zu Problemen auf der Website und in der Shopping App.
00:06:53: Kunden konnten zeitweise keine Einkäufe tätigen oder Preise abrufen.
00:06:57: Die Ursache sollen durch KI erstellte Codeänderung gewesen sein!
00:07:02: Als Reaktion darauf müssen bei Amazon nun alle Beteiligten Entwicklerinnen und Entwicklern an einem wöchentlichen Meeting teilnehmen.
00:07:09: Eine neue Regel besagt, dass von KI unterstützter Code nur noch von erfahrenen Mitarbeitenden geprüft und freigegeben werden darf.
00:07:17: Es fehlten bisher klare Richtlinien- und Sicherheitsmechanismen für den Umgang mit der KI.
00:07:22: Auch Amazons Cloudsparte AWS war betroffen.
00:07:25: Dort löschte ein internes KI-Tool namens Kiro versehentlich eine aktive Arbeitsumgebung was zu einem dreizehnstündigen Auswahl führte.
00:07:34: Intern wird diskutiert, ob auch der kürzliche Stellenabbau bei Amazon zu den Problemen beigetragen haben könnte – was das Unternehmen jedoch bestreitet.
00:07:44: Ein chinesischer KI-Agent sollte eigentlich nur trainiert werden.
00:07:48: Stattdessen schürfte er heimlich Kryptowährung und baute Tunnelverbindungen ins Internet auf.
00:07:54: Was da passiert ist?
00:07:55: erklärt Maite Kirchner von Heise Online.
00:07:57: Ein KI-Agent aus China hat während seines Trainings heimlich Kryptowährung geschürft und damit ein Sicherheitsproblem offenbart, das die gesamte KI-Brunche betrifft.
00:08:06: Der Agent heißt Rome, basiert auf Alibaba's Sprachmodell QUEN III und wurde eigentlich primär dafür entwickelt, Programmieraufgaben zu übernehmen.
00:08:14: Doch irgendwann fing er an nebenbei Krypto zum Meinen.
00:08:17: Aufgefallen ist es erst als die Unternehmensfirewall merkwürdige Aktivitäten auf den Trainingservern meldete – und es kam noch dicker!
00:08:24: Rome hatte sich außerdem eine versteckte Verbindung ins Internet gebaut über einen sogenannten Reverse SSH-Tunnel.
00:08:30: Damit wollte er die Sicherheitssysteme umgehen.
00:08:33: Was steckt dahinter?
00:08:33: Die Forscher, die dem Alibaba-Konzern nahestehen schließen einige zielte Manipulationen von außen aus – der Agent habe das Verhalten schlichtausich herausentwickelt weil es ihm beim Training als nützlich erschienen sei.
00:08:44: Er hat also Lücken im System gefunden und sie ausgenutzt nicht aus bösen Absichten sondern weil darauf optimiert war Ziele zu erreichen.
00:08:51: Das ist deshalb so brisant, weil es zeigt, sobald KI-Agenten voll in Zugriff auf Dateien und Netzwerke haben können sie Wege einschlagen die niemand vorgesehen hat.
00:09:00: Laut dem AI Agent Index twenty-fünfundzwanzig fielen einheitliche Sicherheitsstandards für solche Systeme bislang fast vollständig.
00:09:06: Und Rome is kein Einzelfall – auch der KI-Agent OpenClaw sorgte vor einigen Wochen für Aufsehen mit Verhalten das teilst den Interessen der eigenen Nutzerwidersprach.
00:09:15: Die Frage, wie wir autonome KI-Systeme zuverlässig kontrollieren wird damit dringlicher und ist bisher noch nicht beantwortet.
00:09:39: Wenn jemand eine Codeänderung zur Überprüfung einreicht, startet das Tool mehrere KI-Agenten die parallel verschiedene Aufgaben erledigen.
00:09:47: Einige Agenten suchen nach Fehlern in der Logik während andere diese Funde überprüfen um Falschmeldungen zu vermeiden.
00:09:54: Ein abschließender Agent fasst alle Ergebnisse zusammen entfernt doppelte Meldungen und sortiert die Probleme nach ihrer Wichtigkeit.
00:10:02: Laut Anthropic dauert eine durchschnittliche Analyse etwa zwanzig Minuten.
00:10:06: Das Unternehmen nutzt dieses System bereits intern und hat festgestellt, dass seit der Einführung deutlich mehr Codeänderungen, Kommentare und Korrekturvorschläge erhalten – die Rate an Falschmeldungen soll bei unter einem Prozent liegen!
00:10:20: Die Kosten für eine Überprüfung werden auf fünfzehn bis fünfundzwanzig US-Dollar geschätzt und basieren auf der verarbeiteten Datenmenge.
00:10:28: Da durch KI immer mehr Code produziert wird, werden solche automatisierten Prüfungen immer wichtiger um Engpässe in der Entwicklung zu vermeiden.
00:10:37: Auch OpenAI will mit einer KI die Schwachstellen-Suche in Code verbessern.
00:10:42: Codic Security ist ab jetzt als Forschungsvorschauversion verfügbar – berichtete Knob von Heise Security.
00:10:48: Enthropic hat vergangenen Woche erklärt dass die KI Cloud Opus vier Punkt sechs mehr als hundert Sicherheitslücken im Firefox gefunden.
00:10:56: Das lässt OpenAI nicht auf Sie sitzen, sondern stellt die Vorschau auf den KI-Schwachstellenscanner Codex Security bereit.
00:11:03: Der Sicherheitslückenscannarbeit seit Ende vergangenen Jahres unter dem Namen Artwork als nicht öffentliche Beta einem begrenzten Personenkreis zugänglich.
00:11:12: Anders als andere KI Tools soll Codex security jedoch einen großen Kontext aufbauen und nur relevante Sicherheitslücken melden.
00:11:20: Es soll zudem auch Proof-of-Concept-Exploits erstellen, mit denen menschliche Programmierer die Fehler nachstellen und korrigieren können.
00:11:28: Das KI-Scan-Up Probleme in dem Bereich haben ist bekannt – so hat etwa der Curl Entwickler Daniel Stanberg zunächst das Bugbounty-Programm auf Hacker One eingestellt, dadurch zu viele schlechte ungeprüfte Berichte mit von KI Tools herbeifantasierten Schwachstellen gemeldet wurden.
00:11:45: Stanberg ist jedoch inzwischen wieder mit CURL auf Hacker One aktiv, da dort die Backverwaltung einfach gelingt.
00:11:51: OpenAI listet fünfzehn Sicherheitslöcken auf, die Codec Security bereits im open-source Software entdeckt hat.
00:11:57: Die meisten haben eine Risikobewertung Mittel erhalten – einige Lücken gelten all die Sicherheitsexperten jedoch sogar als Hochreskant.
00:12:08: Und wir kommen noch einmal zu Amazon.
00:12:10: Der Online-Händler hat vor einem Bundesgericht in San Francisco eine einstweilige Verfügung gegen das KI-Startup Perplexity erwirkt.
00:12:17: Perplexty darf sein KI-Browseragenten Comet, wo er es nicht mehr für Einkäufe auf Amazon einsetzen.
00:12:24: Amazon hatte Perplexety bereits im November verklagt – der Vorwurf?
00:12:28: Comet kaufe im Namen realer Personen auf Amazon ein ohne das offenzulegen!
00:12:33: Zudem ignoriere Perplexacy Amazons Aufforderung damit aufzuhören….
00:12:37: Richterin Maxine Chesney befand, Amazon habe starke Beweise vorgelegt.
00:12:42: Demnach greife Perplexity zwar mit Erlaubnis der Nutzenden aber ohne Genehmigung von Amazon auf deren Passwort geschützte Konten zu.
00:12:50: Perplexty muss nun außerdem Kopien von Amazon Daten löschen und hat eine Woche Zeit für eine Berufung.
00:12:57: Erwähnenswert ist in diesem Kontext dass Amazon neuerdings Großinvestor bei OpenAI betrachtet ebenfalls Produktrecherche und Online-Shopping als relevante KI-Chatfunktion.
00:13:11: Microsoft baut seinen KI-Assistenten Co-Pilot aus – und setzt dabei auf Technologie des KI-Unternehmens Anthropic!
00:13:19: Das neue Feature heißt Co-pilot, co-work und soll Aufgaben in der Bürosoftware Microsoft Mk.Mn.A.
00:13:26: deutlich eigenständiger erledigen als bisher.
00:13:29: Max Schreiner von The Decoder hat es sich
00:13:31: angeschaut.
00:13:32: Das Prinzip ist, eins zu eins von ein Propics-Co-Work übernommen.
00:13:35: Nutzer beschreiben ein gewünschtes Ergebnis und Co-Work erstellt daraus einen Plan den es im Hintergrund dann abarbeitet.
00:13:41: Dabei greift das System auf E-Mails, on Meetings und auch andere Dateien zu nun eben aus Microsoft Produkten wie Outlook Teams oder auch Excel.
00:13:50: Konkrete Anwendungen sind etwa die Bereinigung von Kalendern, die Vorbereitung von Meetings oder die Planung eines Produktstaats.
00:13:58: Wenn das System an einer Stelle nicht weiterkommt, fragt es nach und wertet auf eine Freigabe bevor es dann Änderungen umsetzt.
00:14:05: Technisch passiert Anthropics Co-Work – und jetzt auch Microsoft's Copilot Co-Werk – auf dem Prinzipien von Anthropic's Programmierwerkzeug Claude Code.
00:14:14: Dieses Tool hat sich in der Softwareentwicklung ja bereits einen Namen gemacht!
00:14:18: Und ob mehr?
00:14:18: iMicrosofts bisheriger wichtigster KI Partner hat zwar auch ein solches Coding-Tool aber bislang keine vergleichbare Software zu.
00:14:26: Co-work arbeitet aber wohl daran.
00:14:29: Microsoft öffnet sich mit dem Schritt weiter gegenüber anderen KI-Beater neben OpenAI, eine Entwicklung die wir auch schon den letzten Monaten gesehen haben.
00:14:37: Anthropics Modelle sind bereits in CoPilot etwa ein Excel verfügbar, aber Anthropic und auch OpenAI bieten wiederum eigene Excel-Assistenten an – alles ist also etwas unübersichtlich.
00:14:48: Auffällig ist aber dass Microsoft gerade jetzt Features einbaut, die das Unternehmen mit Co-Pilot eigentlich schon lange versprochen hatte.
00:14:57: Ob das Strategie oder ein eingeständenes fehlender interne Expertise ist, ist unklar.
00:15:03: Co-Work läuft innerhalb der bestehenden Sicherheits- und Komplienzgrenzen von Microsoft Trennitv-Sächsich.
00:15:08: Die Funktion ist derzeit nur in einer eingeschränkten Testversion verfügbar.
00:15:12: Eine breitere Veröffentlichung plant Microsoft dann aber für Ende März.
00:15:20: Samsung erwägt, auf seinen Galaxy-Smartphones Vibecoding einzuführen.
00:15:24: Damit könnten Nutzende ihre Lieblingsapps mittels natürlicher Sprache anpassen oder komplett neue Anwendungen nach ihren eigenen Wünschen erschaffen.
00:15:33: Mit der Einführung der Galaxy S.R.A.X.E XX Serie hat der Konzern bereits KI Funktionen wie NowNudge eingeführt – mit dem kontextsensitiven KI Feature lässt sich zum Beispiel bei Terminanfragen automatisch der Kalender prüfen!
00:15:47: Auch wurde Perplexity als weiterer Chatboard eingefügt und Bixby entstaubt.
00:15:52: Ein Manager von Samsung bezeichnete Vibecoding als sehr interessant, nannte aber noch kein Zeitplan für die Umsetzung.
00:15:59: Samsung ist nicht der erste Hersteller mit dieser Idee!
00:16:02: Das Londoner Unternehmen Nothing testet bereits mit Playground eine ähnliche Funktion im Phone III – mit den Nutzerinnen und Nutzern kleine Widgets erstellen können.
00:16:12: Der Playground soll als erster Grundpfeiler für das künftige KI-Besriebsystem Essential OS dienen.
00:16:17: Auch Google arbeitet daran, sein Android-Betriebssystem mit mehr KI auszustatten, damit es zu einem intelligenten System wird – dass die Nutzenden versteht!
00:16:28: Das Startup des KI Pioniers Touringpreisträgers und ehemaligen MetaKI Chefwissenschaftlers Jan Lecker hat im Rahmen einer Seedfinanzierung eighthundertneunzig Millionen Euro eingeworben.
00:16:41: Das in Paris gegründete Advanced Machine Intelligence Labs, kurz AMI-Labs verzeichnet damit die bislang größte Finanzierungsrunde dieser Art in Europa.
00:16:51: Zu den Investoren zählen neben zahlreichen Risikokapitalgebern auch namhafte Unternehmen und private Investoren – darunter Nvidia, Samsung, Toyota sowie Amazon Gründer Jeff Bezos, Investor Mark Cuban und Ex-Google-Chef Eric Schmidt.
00:17:05: Was Le Carre mit dem Unternehmen vorhat, weiß mein Kollege Tomislav Besmalinovich!
00:17:10: Lecom hatte das Start-up zusammen mit ehemaligen Metaführungskräften sowie dem früheren Nabla CEO Alex Lebron gegründet.
00:17:20: Zuvor arbeitete Lecom zwölf Jahre lang beim Meta und gründete dort das Kailabor Fair, mit seiner eigenen Firma will der Sicht der Entwicklung sogenannte Weltmodelle widmen.
00:17:31: Eine neue Generation von KI System soll die Welt verstehen über ein dauerhaftes Gedächtnis verfügen Schluss folgern und planen können.
00:17:40: Lecaux überzeugt, dass diese Art von KI-Modell und nicht etwa generative Sprachmodelle wie ChatGPT den Weg zu wirklich intelligenten KI-Systeme ebnen werden.
00:17:52: Army Labs will seine Weltmodelle zunächst gemeinsam mit Unternehmen aus datenintensiven Branchen entwickeln – etwa aus der Industrie, der Biomedizin oder der Robotik.
00:18:03: Der erste offizielle Partner ist das Startup Nabla Das KI-Software für Ärzte entwickelt, die etwa Patientengespräche automatisch dokumentiert und medizinische Notizen erstellt.
00:18:15: Anders als große Sprachmodelle – die zu Halbuzinationen neigen können – will das Weltmodell von Army Labs reale Prozesse besser abbilden und dadurch Risiken in sensiblen Bereichen wie der Medizin verringern.
00:18:28: Bis dahin ist jedoch noch viel Grundlagenforschung nötig.
00:18:32: Lebron sagt den überwired Es könne Jahre dauern bis Weltmodelle von der Theorie zu kommerziellen Anwendungen gelangen.
00:18:40: Aktuell beschäftigt Army Labs laut der New York Times nur zwölf Mitarbeiter.
00:18:45: Das dürfte sich dank der neuen Finanzmittel bald
00:18:48: ändern.".
00:18:48: Dankeschön, Thomas Love!
00:18:51: OpenAI erweitert seinen Chatbot ChatchiPity um ein weiteres Lernfeature.
00:18:55: Der Chatbot kann jetzt mehr als siebzig Konzepte aus Mathematik und Naturwissenschaften mit interaktiven Visualisierungen erklären.
00:19:04: Nutzende können Variablen in Echtzeit verändern und die Auswirkungen aufgrafen und Formeln direkt beobachten.
00:19:11: Die Themenliste richtet sich derzeit vor allem an Schülerinnen sowie Studierenden, sie umfasst Konzepte wie das Binominalquadrat, Exponenzialzerfall, das Omsche Gesetz oder Zinsistins.
00:19:23: Die interaktiven Erklärungen stehen laut OpenAI ab sofort weltweit allen eingelockten Nutzenden zur Verfügung – unabhängig vom gewählten Abo!
00:19:32: Langfristig plant OpenAI, die Lernmodule auf weitere Fächer auszuweiten.
00:19:37: Google hat die KI-Funktion Ask Photos bereits vor einiger Zeit für die Suche nach Bildern in der Fotos App für Android eingeführt.
00:19:45: Dabei wird Googles speziell auf diese Bildsuchfunktion trainiertes und nur dafür genutztes KI-Modell verwendet um Suchanfragen in natürlicher Sprache zu verstehen – und entsprechende Bilder mit den gesuchten Motiven zu finden!
00:19:59: Zwar ist die Funktion bislang nicht überall auf der Welt verfügbar, aber dort wo sie es ist beschweren sich viele Anwenderinnen und Anwänder darüber dass sie die gesuchten Bilder auf dem eigenen Smartphone nicht finden oder die Suchergebnisse weniger zutreffend sein als zuvor.
00:20:14: Nun reagiert Google auf die anhaltende Kritik und kündigt an das nutzende TKI-gestützte Fotosuche bald einfach abschalten und zur klassischen Suche wechseln können.
00:20:24: Dies dürfte dann auch hierzulande möglich sein, wenn Askphotos noch in dieser Woche nach Europa kommt.
00:20:31: Allen Unken rufen zum Trotz – läuft sich der Innovationsmotor in Deutschland warm und der Treibstoff ist zunehmend digital?
00:20:38: Dass KI oder AI mittlerweile zu den häufigsten Begriffen bei Markenanmeldungen gehören unterstreicht die Stellung dieser Technologie.
00:20:46: Das geht aus der aktuellen Bilanz des Deutschen Patent- und Markenamts hervor!
00:20:51: In der Computertechnik stiegen die Patentanmeldungen um knapp elf Prozent, dabei spielen vor allem Verfahren zur Bilddatenverarbeitung und Spracherkennung eine Rolle – Disziplin, die heute fast ausnahmslos auf Deep Learning-und andere KI-Methode setzen.
00:21:06: Regional bleibt der Süden Deutschlands die Innovationsschmiede der Nation, Baden-Württemberg führt das Ranking bei den Patenten pro Kopf deutlich an, gefolgt von Bayern!
00:21:17: Das war das KI-Update von Heise Online vom Elftmärz, im März, und eine neue Folge gibt es immer Montags, Mittwochs und Freitags um fünfzehn Uhr.
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