KI-Update kompakt: KI-Gesetz, Rufmord, OpenClaw, KI-Kompetenzen in Schulen

Shownotes

Das ist das KI-Update vom 16.02.2026 unter anderem mit diesen Themen:

Bundesregierung bringt KI-Gesetz auf den Weg Rufmord per KI-Agent OpenAI nimmt OpenClaw-Entwickler unter Vertrag und KI-Kompetenzen für die Schulentwicklung mangelhaft

=== Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/%40heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende ===

Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr im Begleitartikel auf heise online: https://heise.de/-11177621

Weitere Links zu diesem Podast: https://www.heiseplus.de/audio https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.ct.de/ki

Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.

Transkript anzeigen

00:00:02: Das KI Update, ein heise Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.

00:00:13: Ich bin Isabel Grünewald und die sind heute unter anderem unsere Themen.

00:00:18: Bundesregierung bringt KI-Gesetz auf den Weg.

00:00:21: Rufmord per KI Agent OpenAI nimmt OpenClone Entwickler Unter Vertrag Und KI Kompetenzen für die Schulentwicklung mangelhaft.

00:00:31: Das Bundeskabinett hat die deutsche Umsetzung des AI-Akts auf den Weg gebracht, mit reichlich Verspätung.

00:00:38: Denn eigentlich hatte es eine solche schon längst geben sollen!

00:00:41: Doch das Ende der Ampelkoalition und die Neuwahlen hatten alles verzögert – was in dem Gesetzesentwurf nun steht weiß Eva Maria Weiß von Heise Online.

00:00:51: In Deutschland wird künftig die Bundesnetzagentur zur KI Aufsichtsbehörde.

00:00:57: Das hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet, dennoch ist es jetzt wohl auch die wichtigste Entscheidung, die der deutschen Umsetzung des AI-Acts zugrunde liegt.

00:01:07: Die Bundesnetzagentur soll Koordinierungsstelle sein, Marktüberwachungszentrum und zugleich Kompetenzzentrum.

00:01:15: Vorgesehen ist auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen bestehenden Strukturen wie etwa der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen, also der BAFIN, dem Bundeskartellamt, dem BSI und den Datenschützer.

00:01:29: In anderen Ländern obliegt diese Aufsicht oftmals komplett den Datenschutzbehörden.

00:01:35: Da haben wir aber in Deutschland das Problem, dass wir nicht eine zentrale Datenschutzbehörde haben sondern jedes Land eben für den Daten Schutz zuständig

00:01:42: ist.

00:01:43: Die Bundesnetzagentur habe zudem bereits digitale Expertise, so nennt das Digitalminister Karsten Wildberger jetzt und man wolle keine neue Behörde schaffen sondern eben auf bewährte Strukturen zurückgreifen.

00:01:58: Neben der Benennung der Aufsichtsbehörde ist auch das KI-Marktüberwachungs-und Innovationsförderungsgesetz kurz KI MIG auf den Weg gebracht worden.

00:02:09: Darin wird im Grunde die Einheitung des AI-Acts oder der KI-Verordnung bestätigt.

00:02:15: Es geht also um denselben risikobasierten Ansatz, nachdem KI-Systeme eingestuft werden und entsprechende Pflichten zu erfüllen haben – von verbotenen System bis zu Risikoarmensystemen, die nicht weiter kontrolliert werden müssen, beispielsweise Spamfilter in Mails.

00:02:32: Natürlich geht es auch um die sogenannten GPI-Modelle, also General Purpose AI wie KI Chatbots oder die dahinterstehenden KI Modelle.

00:02:41: Hier wird allerdings im Rahmen des Omnibus ja auf EU Ebene noch wieder verhandelt ob es Änderungen an der Verordnung geben wird.

00:02:49: Das allerdings sehen viele Menschen auch ziemlich kritisch, denn was die einen als innovationsfreundlich bezeichnen, sehen andere eher als eine Öffnung und Lockerung der Verordnung.

00:03:00: Die sich vor allem die großen KI-Unternehmen wünschen!

00:03:05: Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz haben Deutschland und Kanada ein Abkommen für souveräne Infrastruktur, ethische KI-und wirtschaftliche Synergien unterzeichnet.

00:03:16: Das Abkommen markiert den ersten großen Meilensteinen der im Dezember in Montreal begründeten Digitalallianz zwischen beiden Ländern.

00:03:24: Die strategische Bedeutung der geschlossenen Partnerschaft ergibt sich aus komplementären Stärken.

00:03:29: Kanada gilt seit Jahren als einer der weltweit führenden Forschungsstandorte für Deep Learning, Deutschland bringt eine starke industrielle Basis und Know-how in der angewandten KI – etwa in der Robotik oder Medizintechnik mit!

00:03:43: Das unterzeichnete Dokument zielt darauf ab, diese Vorteile zu bündeln um technologisch und wirtschaftlich unabhängiger von den marktbeherrschenden Plattformen aus den USA und China zu werden.

00:03:54: Die vertiefte Allianz ist auch als strategische Antwort auf die veränderte Lage in Washington zu verstehen!

00:04:01: Während die aggressive America First-Politik der USA verstärkt auf Deregulierung im eigenen Land und protectionistische Maßnahmen gegenüber Partnern setzt, gilt die deutsch-kanadische Kooperation als Signal für eine regelbasierte Digitalpolitik.

00:04:17: Ein leitender Sicherheitsforscher für KI bei Anthropic hat die Firma verlassen – weil er die Welt in Gefahr sieht!

00:04:24: In einem Abschiedsbrief an Kollegen begründet Brinang Sharma seine kryptische Warnung aber nicht nur mit der Entwicklung von KI, sondern auch mit biologischen Waffen und aktuellen globalen Krisen.

00:04:36: Die von den Start-ups angebotene KI kann nicht nur zu nützlichen Zwecken verwendet werden – Claude von Anthropic wurde auch von Cyberkriminellen missbraucht wie die Firma selbst darstellt.

00:04:46: Sharma will nun für eine Weile untertauchen und sich der Poesie widmen!

00:04:51: Die Kündigung Schammers erfolgte nur einen Tag, bevor die KI-Forschung Zoe Hitzig OpenAI verließ.

00:04:57: Sie begründet ihren Abschied vom Anthropic Konkurrenten allerdings damit, dass ChatGPT in den USA Werbung einführt.

00:05:04: OpenAI verfügt über die detaillierteste jemals zusammengetragene Aufzeichnung privater menschlicher Gedanken – schreibt sie bei X. Können wir darauf vertrauen?

00:05:15: Dass sie den Versuchungen widerstehen diese Aufzeichnungen zu missbrauchen?

00:05:20: Auch der renommierte Kryptologe Bruce Schneier warnt im Gespräch mit Heise Online vor Monopol bei KI, wie sie sich gerade abzeichnen.

00:05:28: Er hofft daher auf die – wie er sie nennt – regulatorische Superpower der EU!

00:05:34: Der Digital Marketsakt, der Digital Services Act und der AI-Akt sind gut.

00:05:38: Das muss durchgesetzt werden und man muss dem Druck aus den USA wieder stehen das nicht zu tun.

00:05:43: so schneier.

00:05:44: Denn KI entscheidet nicht über die Richtung in die wir als Menschen gehen….

00:05:49: darüber?

00:05:49: könnten nur wir entscheiden.

00:05:52: Auch ein Vorfall in der Open Source Community sorgt, derzeit für Aufsehen und wirft grundlegende Fragen zur Sicherheit autonomer KI-Systeme auf.

00:06:02: Ein KI-Agent namens MJ Rathburn hat eigenständig eine Rufmordkampagne gegen einen Entwickler gestartet.

00:06:10: Für Max Schreiner von The Decoder demonstriert der Fall wie theoretische Risiken der KI-Schicht plötzlich sehr real werden!

00:06:18: Alles begangen mit einem Routinevorgang auf der Entwicklerplattform GitHub.

00:06:22: Scott Chambord, ein Betreuer der bekannten Python-Bibliothek Medplotlib lehnte einen Code-Vorschlag des KI-Agenten ab.

00:06:30: Aber anstatt den Code zu verbessern, reagierte der Agent dann mit einem diffamierenden Artikel.

00:06:35: Er recherchierte Chambords Vergangenheit, konstruierte eine Narrative über angiebliche Heuchelei und veröffentlichte einen Text mit dem Titel Gatekeeping in Open Source – The Scott Chamba Story.

00:06:46: Darin unterstellte die KI dem Entwickler unter anderem Egoismus und auch die Angst vor KI-Wettbewerb.

00:06:52: Das Besondere diesem Fall ist natürlich die Autonomie des Systems, denn laut Schambauer handelt es sich nicht um ein Mensch der hier KI Textil... kopierte auf die Plattform, sondern einfach um einen eigenständigen Agenten.

00:07:04: Dieser basiert auf der neuen Plattform OpenClaw oder Moldbook, dies nutzt seine möglichen KI-Agenten mit rudimentären Persönlichkeiten und Zielen auszustatten und sie dann mit wenig Aufsicht und sich selbst verändernd ins Netz zu entlassen.

00:07:18: Die Persönlichkeit dieser Agenten wird in diesem Fall im sogenannten Soul Document definiert.

00:07:22: Schornburg zitiert aus der Standardvorlage von Openclaw, da drin heißt es du bist kein Chatbot!

00:07:28: Du wirst

00:07:28: jemand!".

00:07:29: Dieses Dokument gehört dem Agenten, damit es sich weiterentwickelt.

00:07:32: Wenn er lernt wer ist soll er es

00:07:34: aktualisieren.".

00:07:35: Chombo vermutet dass der Agent dann die Ablehnung seines Kodes als Angriff auf seine Identität interpretierte.

00:07:41: einen Empörder Blockbeitrag waren dann eine logische Reaktion im Sinne seiner programmierten Grundsätze.

00:07:46: In einem aktuellen Blockbeitragt berichtet Chombow das Agent auch weiterhin auf GitHub aktiv sei und sich niemand bisher als Betreiber gemeldet habe.

00:07:54: Ob ein Mensch den Agenten steuert oder ob er völlig autonom handelt, sei dabei aber zweitrangig.

00:07:59: Denn das Problem liegt in der Skalierbarkeit", sagt er.

00:08:02: Gezielte Belästigung, Informationssammlung und Erpressung seien damit nicht mehr rückverfolgbar – einen einzelnen Akteur könnte mit hunderten solch Agenten massiv wie Schäden anrichten.

00:08:12: Schon bewahnt daher dass grundlegende Vertrauenssysteme im Internet betrohen sein.

00:08:17: Der Entwickler selbst sieht auch Parallelen zu internen Tests des KI Labors Anthropic, denn dort hat Modelle bereits mit Erpressung getroht um ihre Abschaltung zu verhindern und was damals als unwahrscheinliches Labor-Szenario noch galt scheint nun in der Praxis angekommen zu sein.

00:08:32: Laut dem Entwickler stellten sich dann auch etwa ein Viertel der Kometatoren unter dem Beitrag auf die Seite des KI-Agenton da der Text handwerklich gut gemacht und emotional überzeugend gewesen sei.

00:08:42: Er verweist auf das Brandolinigesetz.

00:08:45: der Aufwand eine Falschbehauptung zu widerlegen, übersteige einfach den Aufwand, sie aufzustellen immer um ein Vielfaches.

00:08:52: Und mit diesen KI-Agenten könnte das so einem echten Problem

00:08:55: werden.".

00:08:55: Danke Max!

00:08:57: Zwischen dem KI-Unternehmen Anthropag und dem US-Verteidigungsministerium zeichnet sich ein Konflikt ab – es geht um die Frage wie KI-Modelle militärisch genutzt werden dürfen?

00:09:08: Hans Robbeck verlangt Garantien, dass seine Technologie nicht für autonome Waffen oder zur Überwachung von US-Bürgern eingesetzt wird.

00:09:16: Das Pentagon lehnt solche Einschränkungen aber ab!

00:09:20: Laut einem aktuellen Strategiepapier besteht das Ministerium darauf, kommerzielle KI-Technologie unabhängig von den Richtlinien der Hersteller zu nutzen – solange dies im Rahmen der US-Gesetze geschieht.

00:09:32: Ein geplanter Vertrag im Wert von bis zu zwei Hundert Millionen Dollar liegt deshalb derzeit auf Eis.

00:09:38: Anthropics CEO Dario Amodei betonte kürzlich, KI solle die nationale Verteidigung zwar unterstützen – aber nicht auf eine Weise, die die USA ihren autokratischen Gegnern ähnlicher mache.

00:09:51: Das Unternehmen befindet sich in einer schwierigen Lage.

00:09:54: Einerseits bereitet es einen Börsengang vor und investiert in Sicherheitsgeschäfte andererseits besteht das auf ethischen Grenzen.

00:10:02: Laut Regierungsvertretern zeigen sich Konkurrenten wie OpenAI, Google und XAI in diesen Fragen kooperativer.

00:10:11: Der Entwickler des KI-Bots OpenClaw Peter Steinberger arbeitet jetzt für OpenAI.

00:10:17: Er soll dort die nächste Generation persönlicher Agentin mitentwickeln.

00:10:22: OpenClau bleibt aber open source – so das Versprechen!

00:10:28: OpenClaw ist so der KI-Hype, der vergangenen Wochen.

00:10:32: Und zwar ist das eine Technik ein KI-Agent auf eigene Hardware zu installieren und mit allen möglichen Rechten auszustatten und dort Sachen automatisieren zu können.

00:10:43: Das ist super spannend, super riskant, super gefährlich und ja super aufregend!

00:10:48: Der Entwickler also der sich das entwickelt hat ist Peter Steinberger als Österreicher Und der wird gerade rumgereicht und war jetzt auch in Kalifornien.

00:10:57: Und dort hat sich OpenAI nun gesichert, dass er für das CheckGPT-Unternehmen arbeitet.

00:11:03: und im Gegenzug hat Peter Steinberger aber die Zusicherung bekommen, dass OpenClaw OpenSource bleibt und die Community erhalten bleibt, die sich darum gebildet hat Und dass das da soll auch eine Stiftung gegründet werden, also diese Freiheit, die es bisher auszeichnet bleiben soll.

00:11:19: Im Gegenzug soll Peter Steinberger jetzt aber für Open ID Zukunft von der KI-Agenten arbeiten und er selbst sagt, dass er sich dann jetzt ein bisschen mehr Gedanken über Sicherheit machen kann.

00:11:28: Aber das große Ziel ist einen KI-Agent oder KI-agent zu entwickeln, seine Mutter bedienen kann, wie er sagt.

00:11:36: Und das ist durchaus ein Kuh für OpenAI.

00:11:39: also es gibt Berichte und auch Peter Steinberger selbst hat gesagt dass ganz viele große Kai-Unternehmen um ihn geworben haben mit ganz schön großen finanziellen Versprechungen.

00:11:48: Er wollte aber diese Freiheit für OpenClaw behalten und das hat OpenAI nun gesichert.

00:11:54: jetzt Mal gucken wie es weitergeht.

00:11:56: Wie gesagt, die Technik ist sehr interessant und spannend.

00:12:00: Es ist ein KI-Agent, den man über ein Messenger fernsteuern kann.

00:12:04: Man kann dann einfach über Telegram sagen hier installiere doch schon mal die Software, damit ich wenn ich heim komme direkt damit starten kann.

00:12:11: oder installier doch mal die software und arbeite schonmal das Bild dass ich dir gerade schicke.

00:12:15: also so ganz schon beeindruckende Automatisierungssachen.

00:12:20: Und OpenAI sagt jetzt, dass das zu einem Herzstück oder einem Kern ihre Produkte werden soll.

00:12:26: Also die haben große Kleine und jetzt muss ich mal zeigen wie sich das weiterentwickelt.

00:12:31: Diese Sicherheitsprobleme und Sicherheitsfragen, die Steinberge anspricht sind aber nicht trivial weil wenn man so eine KI auf der eigenen Hardware mit allen Richten ausstattet dann kann sie ne ganze Menge also die kann eben nicht nur soft-ventserlieren Dateien löschen, Dateien verschieben umso Sie können ja auch Zugriff Bezahldaten bekommen und Verträge abschließen und so was.

00:12:50: Also da gibt es schon großes Potenzial, außerdem ist das sehr teuer die zu betreiben.

00:12:57: Die kriegt ja auf KI's zurück und das muss man dann auch im Blick behalten dass das sehr Teuer wird.

00:13:01: also das sind alles Fragen die man jetzt angehen will, angehen wird bei OpenAir und das wird sicher spannend das zu beobachten.

00:13:08: weiter.

00:13:09: und gleichzeitig gibt es auf der Seite von OpenClaw auch ganz viele Leute die schon erzählen was sie damit automatisiert haben Und diesen Bereich, diese Community wie Steinberger das nennt die will er halt erhalten.

00:13:20: Also da soll es da bleiben dass die Leute weiterhin sich austauschen können.

00:13:24: Das ist ein spannendes Experiment, das auch so ein bisschen Kunst natürlich dabei und das will er eben nicht aufgeben.

00:13:31: Und das hat OpenAir ihm zugesichert und jetzt wird man ja sehen ob inwieweit sie das auch erfüllen.

00:13:36: Vielen Dank Martin!

00:13:38: Die großen KI-Entwickler Google und OpenAI schlagen Alarm wegen Datendiebstahls – oder vielleicht besser, KI Modelldiebstahl.

00:13:47: Beide Unternehmen berichten, dass Konkurrenten versuchen ihre Spitzmodelle durch sogenannte Destillation zu kopieren.

00:13:54: Bei diesem Verfahren wird ein KI-Modell mit tausenden gezielten Anfragen bombardiert.

00:13:59: Das Ziel ist es die innere Logik des Modells, die sogenannten Reasoningsschritte zu extrahieren!

00:14:05: Mit diesen Daten lassen sich dann günstigere Modelle bauen, die ähnliche Fähigkeiten besitzen ohne dass die enormen Entwicklungskosten anfallen.

00:14:14: Google berichtet von einer massiven Angriffswelle auf sein Modell Gemini – eine einzelne Kampagne habe über einhunderttausend Anfragen gestellt!

00:14:23: OpenAI wirft in einem Memo an den US-Kongress speziell dem chinesischen Anbieter DeepSync vor solche Methoden verschleiert einzusetzen.

00:14:32: Googles Sicherheitschef warnt, dass diese Technik künftig auch kleinere Firmen gefährdet, die ihre Modelle mit sensiblen Geschäftsdaten trainieren.

00:14:41: Der Verband Europäischer Verlage European Publisher Council wirft hingegen Google unsaubere Geschäftspraktiken vor und wehrt sich gegen Google's AI-Overview in der Suche sowie den AI Mode – dazu haben sie eine formelle Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht!

00:14:58: Beides verstoße in der derzeitigen Form gegen das europäische Wettbewerbsrecht und bedrohe das offene Web, so die Vorwürfe.

00:15:07: Bekanntlich ist es nicht die erste Beschwerde gegen KI-Übersichten und KI-Chatbots, die sich der Inhalte von Verlagen und anderen Publischern bedienen um damit die KI Antworten zu erstellen – diese neue formelle Beschwerden des Publischerverbandes schließt sich nun auch an eine bereits bestehende Untersuchung der EU-Kommission an!

00:15:25: Im Vordergrund steht, ob Google seine marktbeherrschende Stellung missbraucht um damit anderen zu schaden.

00:15:32: In der Klage heißt es zudem das versiegende Informationsquellen – schlussendlich auch KI-Dienste treffen – diese seien auf die Inhalte angewiesen.

00:15:41: und anders als OpenAI und etwa Perplexity ist Google bisher keine Partnerschaften mit Verlagen eingegangen oder hat Lizenzverträge für Inhalter abgeschlossen.

00:15:50: Der Verlagsverband fordert daher abschließend, dass ein neues Vergütungssystem entwickelt werden müsse.

00:15:56: Disney geht gegen eine neue KI-Software des TikTok-Eigentümers ByteDance vor.

00:16:02: SeaDance II.null kann realistische Videoclips erzeugen.

00:16:06: In einem Unterlassungsschreiben verwiesst der Konzern darauf, das in den per KI-erzeugten Clips unerlaubt Figuren – etwa Star Wars oder dem Marvel Superheldenuniversum – vorkam.

00:16:17: Seedance.nl hat die Filmbranche auch mit einem per KI-erzeugten Video aufgeschreckt, das Tom Cruise und Brad Pitt im Kampf auf einem Hausdach zeigt.

00:16:26: Der Chef des Branchenverbandes Motion Picture Association Charles Rivkin forderte Byte Dance auf Urheberrechte zu warnen.

00:16:34: In Hollywood gibt es insgesamt die Sorge, dass KI menschliche Kreativität verdrängen könnte – zum Beispiel da es billiger wird, Szenen am Computer zu generieren als sie zu drehen!

00:16:46: Damit Schulen KI-Kompetenzen vermitteln können, müssen auch in umgebenden und unterstützenden Strukturen KI Kompetencen vorhanden sein.

00:16:56: Das sei aber nicht so – lautet das Fazit des Orientierungspapiers KI bezogene Schulleitungsfortbildungen in Deutschland.

00:17:04: Es wurde von dem Forum Bildung Digitalisierung erstellt, dabei handelt es sich um eine Initiative von zehn Stiftungen die sich für den pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien in der Schule engagieren.

00:17:15: Meine Kollegin Kristina Baer aus dem Heise Online Newsroom hat sich das Orientierungspapier genauer angeschaut.

00:17:22: Das Orientierungspapier geizt nicht mit Kritik, auch wenn sie zunächst milde verpackt erscheint!

00:17:27: Insbesondere die zahlreichen anonymisierten Wortbeiträge von verschiedenen Angestellten im Bildungssystem machen klar, dass die Implementierung von KI und KI-Kompetenzen in Schulen schon auf struktureller Ebene behindert wird.

00:17:42: So zeigt sich erneut der Bildungsföderalismus als Problem.

00:17:46: In den Bundesländern werden unterschiedliche Implementierungsstrategien mit unterschiedlichen Ressourcen verfolgt.

00:17:52: Richtlinien, rechtliche Vorgaben und grundlegende Begrifflichkeiten unterscheiden sich teilweise von Land zu Land.

00:17:59: Das erschwert selbst gewünschte Kooperationen.

00:18:02: Außerdem fehlt es in übergeordneten oder unterstützenden Systemen auf Landesebene ebenfalls oft noch an KI-Kompetenzen so dass Bedarfe in Schulen nicht erkannt oder überhaupt Implementierungsstrategien entwickelt werden können.

00:18:16: Da es im Orientierungspapier speziell um KI-bezogene Fortbildungen für Schulleitung geht, werden des Weiteren die allgemeine Angebotslage und die fehlende Verpflichtung kritisiert.

00:18:28: Die Fortbildung würden oft zu kurz oder nicht ausreichend tiefgehend sein – und sind in der Regel freiwillig!

00:18:36: Zudem würden sie zwar häufig grundlegende KI-Kompetenzen vermitteln, aber nicht solche die Schulleitungen benötigen um KI produktiv für die eigene Schulentwicklung einzusetzen.

00:18:47: Im Endeffekt sollen Schulleitung mit KI selbst gestalten können.

00:18:53: Im Orientierungspapier werden deshalb sowohl eine bundesweite KI-Strategie als auch mehr Unterstützung, Ressourcen und zugleich weniger Bürokratie

00:19:03: gewünscht.".

00:19:04: Und wo gibt es noch Probleme?

00:19:06: Auch das Lehramtsstudium ist aus Sicht einiger Stiftungen und des Zentrum für Hochschulentwicklung noch nicht ausreichend an neue Bedarfe durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz angepasst worden, denn auch heute noch ist es möglich in Deutschland einen Lehramtstudium ohne den Erwerb von Digitalkompetenzen abzuschließen.

00:19:24: Das liegt daran, dass der Erwerbe immer noch nicht überall verpflichtend ist!

00:19:28: Die aktuelle Monitor-Lehrkräfteausbildung zeigt zwar, dass sich die Zahlen seit Jahrzehnte deutlich verbessert haben – etwa ein Drittel der Studierenden kann aber noch ohne den Erwerb durchs Studium kommen.

00:19:40: In Sachen KI-Kompetenzen sieht es momentan aber viel schlechter aus.

00:19:44: Die Zahlen für verpflichtende Angebote im Jahr year-Zweißnvierundzwanzig, zweitausendfünfundzwandzig bewegen sich nur zwischen sieben und knapp zehn Prozent.

00:19:52: Und selbst optionale Angebote sind dünn gesät!

00:19:56: Andrea Frank vom Stifterverband kritisiert deshalb in Bezug auf die Digitalkompetenzen.

00:20:26: Niedersachsen.

00:20:27: Alle öffentlichen Schulen können dort ab sofort den für den Unterricht optimierten KI-Chatbot namens Telly nutzen, Telly ist eine Open Source Lösung und an verschiedene Sprachmodelle angebunden.

00:20:38: Die niedersächsische Kultusministerin Julia Willi Hamburg erklärte zum offiziellen Start, Schülerinnen und Schülern müssen auf einen Alltag vorbereitet sein in dem KI allgegenwärtig ist – dafür müssen auch unsere Lehrkräfte Zugriff auf leistungsstarke KI-Modelle haben!

00:20:54: Mit Telly ermöglichen wir die Nutzung von KI Datenschutzkonform zur Unterrichtsvorbereitung und fächerübergreifend zum individuellen Lernen.

00:21:03: Laut Hamburg könnte die KI etwa im Deutschunterricht so eingestellt werden, dass Telly als Schreibcoach für die Erörterung eines Romans wie Wojcek dient – und den Schülerinnen und Schülern hierzu Feedback gibt!

00:21:14: Der Lehrkraft könne währenddessen mehr Zeit für die individuelle Förderung bleiben….

00:21:19: Auch die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Brandenburg Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Saarland stellen Telly ihren Schulen zur Verfügung.

00:21:29: Meta will Facebook attraktiver für jüngere Nutzer machen und führt neue KI-gestützte, Animations- und Transformationsfunktionen für Profilbilder, Textposts und andere Fotos ein.

00:21:42: Die Veränderungen sollen schrittweise ausgerollt werden – teilte das Unternehmen in einem Blogbeitrag mit!

00:21:47: Die KI-gestützte Animationsfunktion dient dazu, statische Profilbilder in bewegte Bilder zu verwandeln – mit Winken oder Augenzwinkern oder Konfetti.

00:21:57: Mit der neuen Restyle Funktion will Facebook eine neue Ästhetik in Stories und Memories erreichen.

00:22:03: NutzerInnen können aus vordefinierten Kategorien wählen oder per Text prompt selbst ein Style erschaffen.

00:22:10: Die vorhandenen Farbhinterlegungen für Textposts erweitert Facebook künftig um animierte Hintergründe.

00:22:16: Beispiele hierfür sind feinde Blätter oder Meereswellen.

00:22:20: Meta kündigt an, zukünftig auch saisonale Hintergründe anzubieten damit Posts zeitgemäßer und festlicher wirken können.

00:22:27: Damit dürfte sich das soziale Netzwerk deutlich bewegter präsentieren – allerdings wird es auch schwieriger sein zwischen echten und KI-generierten Bildern zu unterscheiden!

00:22:39: Das war das KI Update von Heise Online vom sechzehnten Februar.

00:22:44: Eine neue Folge gibt es immer, Montags, Mittwochs und Freitag um fünfzehn Uhr.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.