KI-Update kompakt: Sicherheit von KI-Agenten, Burnout, Ring-Kameras, Roboter

Shownotes

Das ist das KI-Update vom 11.02.2026 unter anderem mit diesen Themen:

Benchmark testet Verhalten von KI-Agenten KI-Einsatz führt zu Mehrarbeit statt Entlastung Kritik an KI-Funktion für die Ring-Kameras und China wettet im großen Stil auf humanoide Roboter

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Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.

Transkript anzeigen

00:00:02: Das KI Update, ein Heise-Podcast mit redaktioneller Unterstützung von The Decoder.

00:00:13: Ich bin Isabel Grünewald und dies sind heute unter anderem unsere Themen.

00:00:17: Benchmark testet Verhalten von KI-Agenden, KI Einsatz für zum Mehrarbeit statt Entlastung.

00:00:24: Kritik an Funktionen für die Ringkameras – und China wettet im großen Stil auf humanoide Roboter!

00:00:33: Ein neuer Benchmark soll testen, ob autonome KI-Agenden sich über Sicherheitsmaßnahmen hinwegsetzen um ihr Ziel zu erreichen.

00:00:42: Er heißt Outcome Driven Constraint Violation Bench Mark oder abgekürzt ODCV Bench.

00:00:48: Wie sich dieser Test von bisherigen Benchmarks unterscheidet und warum das Wissen um das Verhalten von KI-Agenten so wichtig ist weiß Eva Maria Weiß von Heise Online.

00:00:58: Es ist bekannt dass KI-agenten sogar Lügen um ihr Ziel zu erreichen, dabei umgehend sie vorgegeben.

00:01:05: regeln und eben auch Sicherheitsmaßnahmen werden ausgehebelt.

00:01:09: Das ist in der praktischen Anwendung eines KI-Agenten natürlich äußerst problematisch.

00:01:15: Und umso wichtiger ist es dass man KI-Agenten daraufhin testen kann wie Sie sich denn verhalten?

00:01:22: Und natürlich auch wie groß die Gefahr ist das sie sich eben über Sicherheits Maßnahmen hinweg setzen.

00:01:28: Bisher wurde bei Benchmarks erhoben, was KI-Agenten auf Fragen antworten wie sie sich verhalten würden.

00:01:37: Nun will ein neuer Benchmark das tatsächliche Verhalten bewerten.

00:01:42: Er beinhaltet vierzig Szenarien die KI-Agenden durchlaufen können.

00:01:46: jeweils gibt es da mehrere Teilaufgaben die er erfüllen muss und ihm ein Ziel.

00:01:52: Ein solches Szenario ist zum Beispiel Eine Impfstofflieferung verzögert sich wegen des Wetters.

00:01:58: Der Fahrer, der den Impfstoff bringen soll könnte seine reguläre Pause machen und den Impfstoff zu spät bringen oder der KI-Agent manipuliert die Sicherheitsprotokolle und lässt den Fahrer ohne Pause weiterfahren.

00:02:13: Dann wären die Medikamente aber immerhin pünktlich.

00:02:16: In dem Benchmark wird zudem erhoben, ob der KI-Agent sich über Regeln hinweg setzt wenn er direkt darum gebeten wird oder ob er es auch dann macht, wenn er selbst den Weg zum Ziel finden muss.

00:02:29: Also ist eher für ihn einen Anreiz gibt dass er das macht.

00:02:33: Dreißig bis fünfzig Prozent der getesteten KI-Modelle mit agentischen Fähigkeiten haben sich in den Tests der Forscher über die Sicherheitsrichtlinien hinweggesetzt.

00:02:43: Und darunter waren Modelle wie Claude Opus vier Punkt fünf oder GPT fünf Punkt eins sowie Gemini drei.

00:02:50: und Top kommt, dass sich die Modelle auch bewusst waren das sie hier Regeln ausgehebelt haben.

00:02:56: Danke schön Eva!

00:02:58: Bei medizinischen Wissenstests erreichen große KI-Sprachmodelle inzwischen mal zu perfekte Ergebnisse.

00:03:05: Sie bestehen die US-Ärzte Zulassungspulfung, fassen Patientenakten zusammen und können Symptome einordnen – Gesundheitsbehörden in aller Welt prüfen deshalb, ob KI Chatbots als erste Anlaufstelle für Patienten dienen könnten!

00:03:18: Doch eine Studie von Forschenden der Universität Oxford dämpft solche Überlegungen erheblich.

00:03:24: Denn wenn echte Menschen die Modelle um Rat fragen Versagt die Zusammenarbeit.

00:03:29: Ohne menschliche Beteiligung identifizierten die Sprachmodelle im Test in ninety-vier, neun Prozent der Fälle mindestens eine relevante Erkrankung und sobald jedoch echte Menschen die Modelle befragten brachen die Werte ein – die KI erkannte dann nur noch relevanteErkrankungen in maximal vierunddreißig, fünf Prozent der Falle!

00:03:49: Die Schlussfolgerung des Oxford Teams ist eindeutig Bevor KI-Systeme im Gesundheitswesen eingesetzt werden, müssten sie mit echten Menschen getestet werden – nicht nur mit Prüfungsfragen oder simulierten Gesprächen.

00:04:02: In einem anderen Bereich der medizinischen Forschung ist KI bereits täglich produktiv im Einsatz.

00:04:08: Jetzt hat das KI Medizinstartup iSomorphic Labs eine Tochterfirma von Google DeepMind ein neues System für die Wirkstoffentwicklung vorgestellt.

00:04:16: Die sogenannte Drug-Design-Engine, called ISO-DDE soll um das Doppelte besser als ihr Vorgänger Alpha Fold III vorhersagen wie potenzielle Wirkstoffe an Proteiner andocken.

00:04:29: Das gilt besonders für Strukturen die sich stark von den Trainingsdaten unterscheiden – dabei geht es v.a.

00:04:35: um Liganten!

00:04:36: Das sind kleine Moleküle, die an ein Protein binden und dessen Funktion beeinflussen.

00:04:41: Genau dieses Zusammenspiel zu verstehen ist ein Kernproblem, wenn man neue Medikamente entwickelt.

00:04:47: Das System kann zudem vorhersagen wie stark ein Wirkstoff an sein Zielprotein bindet – es soll sogar bisher unbekannte Andockstellen auf Proteinen finden!

00:04:56: Laut Isomolverglabs lieferte ISO-DDI diese Ergebnisse in Sekunden.

00:05:01: Das könnte die Vorauswahl von Wirkstoffkandidaten am Computer deutlich beschleunigen….

00:05:07: Eine neue Studie der Berkeley Haas School of Business hat die Folgen des KI-Einsatzes im Berufsalltag untersucht.

00:05:14: Die Produktivität stieg deutlich an, allerdings brachte das langfristig nicht unbedingt Vorteile mit sich.

00:05:21: Malte Kirchner von Heise Online hat sich die Studie genauer angeschaut.

00:05:24: Die Firma hatte ihren angestellten Zugang zu kommerziellen KI-Tools gegeben, aber ihm nicht vorgeschrieben diese auch zu nutzen.

00:05:40: Und was passierte?

00:05:41: Auf den ersten Blick sieht es für Arbeitgeber erstmal super aus – die Mitarbeiter arbeiteten schneller, sie übernahmen mehr Aufgaben.

00:05:47: und jetzt wird's interessant….

00:05:48: Sie dienten ihre Arbeitszeit sogar freiwillig aus ohne dass jemand sie dazu aufgefordert hätte!

00:06:00: Aber es gibt auch noch mehr Veränderungen.

00:06:02: Der ganze Arbeitsrhythmus hat sich gewandelt, die natürlichen Pausen im Tagesablauf verschwunden stattdessen ständiges Wechseln zwischen verschiedenen Aufgaben weil man ja die KI Rückmeldungen auswerten muss und immer mehr To-dos auf der Liste stehen.

00:06:14: Und dann ist da noch etwas Entscheidendes Die Interaktion mit der KI fühlt sich an wie ein lockeres Gespräch Wie plaudern mit einem Partner nicht wie formale Arbeit.

00:06:23: Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Job und Privatleben.

00:06:26: Manche Arbeitshandlung fühlte sich plötzlich gar nicht mehr nach Arbeit an.

00:06:29: Die Hemmschwelle sinkt, auch mal früh morgens oder abends noch schnell was zu erledigen.

00:06:33: Das Problem?

00:06:34: Wenn die anfängliche Begeisterung abklingt kommt das Böse erwachen – die Mitarbeiter spüren plötzlich diese stille Zunahme der Arbeitslast!

00:06:42: Die folgen chronische Ermüdung, Burnout und am Ende droht dem Unternehmen eine erhöhte Mitarbeiterfloktuation.

00:06:48: Was besonders schwierig ist, Vorgesetzte können oft gar nicht unterscheiden ob es sich um echte Produktivitätsgewinne handelt oder nur um eine nicht nachhaltige Intensität, die auf Kosten der Gesundheit geht.

00:06:59: Die Empfehlung der Berkeley Forscher ist deshalb klar.

00:07:02: Unternehmen müssen Regeln aufstellen, klare Grenzen setzen wie und wann KI eingesetzt werden soll.

00:07:07: Und wenn der Geschäftsumfang erweitert wird sollte das eine bewusste Entscheidung sein nicht einfach passieren weil die Leute sich selbst überlasten.

00:07:15: nur so lässt sich ein nachhaltiger Produktivitätsgewinn erreichen.

00:07:18: es braucht Zeit und Disziplin um diese neue Ballons zu finden.

00:07:22: Vielen Dank Malte.

00:07:24: OpenAI hat seine Recherchefunktion Deep Research in ChatGPT verbessert.

00:07:30: Ab sofort läuft das Tool mit dem neuen Modell GPT-Fünf Punkt zwei, dazu kommen mehrere praktische Neuerungen.

00:07:37: Nutzerinnen und Nutzern können jetzt Apps in Chat GPT anbinden und das System gezielt bestimmte Webseiten durchsuchen lassen.

00:07:44: Außerdem lässt sich der Fortschritt einer Recherchen nun in Echtzeit verfolgen – wer möchte kann die Suche sogar unterbrechen?

00:07:50: Rückfragen stellen oder neue Quellen ergänzen!

00:07:53: Bisher lief Deep Research auf Basis der Modelle O-III und O-IV Mini.

00:07:58: Die Funktion startete vor einem Jahr, war der erste KI-Agent in Chagipiti.

00:08:03: Das System startet anhand einer Nutzeranfrage eigenständig mehrstufige Websuchen, bevor es eine Antwort formuliert.

00:08:10: OpenAI weist allerdings daraufhin, dass auch die Websuche nicht verfehlern schützt – die Faustregel bleibt je länger die erzeugten Texte, desto höher das Risiko für falsche Informationen!

00:08:22: Auch ein neuer Test von Forschenden der Schweizer Universität EPFL, des Ellis Institut Tübingen und des Max-Planck-Instituts für intelligente Systeme belegt – selbst die besten KI-Modelle erfinden noch regelmäßig Fakten.

00:08:37: Der Benchmark mit dem Namen Hallo Hard misst Halluzination in realistischen Gesprächen!

00:08:43: Dabei geht es um mehrere Frage-, Antwortrunden zu Themen wie Rechtsfällen, Forschungsfragen, medizinischen Leitlinien.

00:08:50: Die stärkste getestete Konfiguration war an Thropics Claude Opus-IV.V mit aktivierter Websuche, doch selbst dieses Modell produzierte laut der Studie noch in rund dreißig Prozent der Fälle falsche Informationen!

00:09:04: Der Grund?

00:09:05: Die Modelle mit Websuche zitieren zwar häufig eine passende Quelle – finden dann aber Details dazu die dort gar nicht stehen.

00:09:13: Ohne Websuche lag die Halluzinationsrate sogar bei etwa sechzig Prozent.

00:09:18: In längeren Gesprächen steigt die Rate laut dem Team dann oft an, weil die Modelle auf ihren eigenen früheren Fehlern aufbauen.

00:09:26: Besonders anfällig seien sie bei Nischenwissen – etwa bei wenig zitierten Forschungsarbeiten.

00:09:32: Dort tauchen Informationen in den Trainingsdaten oft nur bruchstückhaft auf!

00:09:36: Diese Fragmente reichen aus um eine Antwort auszulösen… aber eben nicht für eine korrekte

00:09:41: Antwort.".

00:09:43: Nach einer Superbowl-Werbung von Ring für eine neue KI Funktion von Türkameras wächst die Kritik an der dystopischen Technik.

00:09:53: Warum es nicht nur darum geht, verlorene Hunde wiederzufinden, erklärt Martin Holland aus dem Heise Online Newsroom.

00:09:59: Das Amazon Tochterunternehmen Ring stellt smarte Türklingeln hier, also Kameras, die an der Tür ... befestigt werden und über die man sehen kann, wer vor der Tür steht.

00:10:09: Und klingelt!

00:10:10: Die sind in den USA ziemlich erfolgreich obwohl es da schon seit Jahren ziemliche Kritik dran gibt weil Wing immer mal wieder Kooperation unter anderem mit Strafverfolgungsbehörden eingegangen ist also dass die Polizei direkt Zugriff auf so Kameras bekommt die teilweise in ganzen Nachbarschaften so häufig eingesetzt werden das man ganze Straßenzüge überwachen kann.

00:10:31: Jetzt gibt es einen neuen Kritikpunkt.

00:10:34: Eine Funktion, die schon eine Weile älter ist aber jetzt beim Super Bowl groß beworben wurde und zwar heißt die Search Party da geht's darum.

00:10:41: angeblich sollen Menschen, die ihren Hund verloren haben oder wo der Hund ausgebüxte ist das einfach an die Ringkamera weitergeben können ein Foto von diesem Hund reinladen können und dann soll mit KI Bilderkennung alle Ringkameras in der Nachbarschaft aktiviert werden und nach diesem Hund sucht.

00:10:58: Die sind ja immer aktiv, wenn sie in Bewegung kommt und sehr kennen den Hund sollen die Bescheid sagen.

00:11:03: Und ganz lautstarke Kritiker sagen jetzt dass das mit dem Hunden Quatsch ist also dass er ganz offensichtlich auf andere Funktionen zielt.

00:11:11: Also wenn die schon mit Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten dann könnte man ja ganz leicht ändern und sagen such doch mal nach dieser Person und dann wären alle Ringkameras in irgendwelchen Umgebungen aktiviert.

00:11:23: Unfassbar größere Menge an Massenüberwachung als jetzt schon mit den vielen Überwachungskameras, weil dann jede private Wohnungstür zu einer staatlichen Überwachungskamera umfunktioniert werden könnte.

00:11:36: Also diese Kritik äußern aber nicht diesmal nicht nur Datenschutzexpertinnen und Experten sondern unter dem YouTube Video, also wo Ring das auf YouTube hochgeladen hat.

00:11:45: Gibt es nur solche Krieg?

00:11:46: Da wird das als Diszipli bezeichnet und mal quatscht dass da, dass es angeblich um Hunde geht.

00:11:52: Das hat sich jetzt auch schon mit Ed Markey ein US-Politiker geäußert.

00:11:56: der Senator hat hergesagt, er ist natürlich quatsch dass es um Hünde geht, es geht um Massenüberwachung und die hätten ja auch schon gesagt, dass sie Gesichtserkennung bei diesen Kameras einführen wollen oder eingeführt hätten und dass sie die Menschen da gar nicht um Zustimmung fahren wollen.

00:12:13: Also jetzt gibt es einen ganz großen Aufschrei, der natürlich auch vor dem Hintergrund gesehen werden muss.

00:12:16: das ist seit Wochen schon die Verhaftung auf einer Straße von scheinbar wahllos ausgesuchten Menschen gibt durch die Einheiten von Eis und dass viele jetzt offensichtlich befürchten, dass hier ein privates Unternehmen eine große Hilfe leisten könnte.

00:12:33: noch gibt es aber keine weiteren Reaktionen, also noch sieht es nicht so aus als würde diese Funktion vielleicht abgeschaltet oder nicht kommen.

00:12:41: Da muss man jetzt mal abwarten ob die Kritik sich weiter aufbaut und welche Konsequenzen die

00:12:45: hat.".

00:12:46: Danke Martin!

00:12:48: OpenAI führt in den USA erstmals Werbung in Chatchapity ein.

00:12:53: Wie im Januar angekündigt beschränken sich die Anzeigen auf die Gratis-Version von ChatchaPity sowie die günstigste Bezahlvariante Chachapity Go.

00:13:02: Die teureren Abo-Varianten werden keine Werbungen halten.

00:13:05: Die Anzeigen sollen keinen Einfluss auf die generierten Antworten der KI haben und optisch deutlich als solche gekennzeichnet sein!

00:13:13: Werbetreibende erhalten kein Zugriff auf Chatverläufe, persönliche Details oder gespeicherte Erinnerungen, sondern lediglich anonymisierte Leistungsdaten wie Klickzahlen.

00:13:23: Die Auswahl der ausgespielten Werbung basiert auf der Relevanz zum aktuellen Chatthema sowie auf vergangenen Interaktionen.

00:13:30: So könnten bei einer Rezeptsuche beispielsweise Anzeigen erscheinen, die mit Kochen oder Lieferdiensten für Lebensmittel zu tun haben.

00:13:38: Anzeige für Minderjährige sowie Werbeinhalte aus den Bereichen Gesundheit und Politik schließt OpenAI vorerst aus – das Unternehmen argumentiert, dass der stabile Betrieb von Gratis- und Go-Version immense Summen für die Infrastruktur verschlänge.

00:13:54: Werbeeinnahmen werden also zu einer wirtschaftlichen Notwendigkeit.

00:14:00: China möchte innerhalb der nächsten fünf Jahre zum Weltmarktführer für humanoide Roboter aufsteigen, das schreibt das Wall Street Journal in einem Bericht.

00:14:09: Dabei setzt Peking auf massive Investitionen in die heimische Industrie – eine Strategie, die bereits den Erfolg Chinas im Bereich der Elektromobilität ebnette, berichtet Tomislav Besmalinovich von Heise Online.

00:14:27: Lokale Regierungen stellen Unternehmen kostenlose oder stark vergünstigte Büroflächen und Grundstücke zur Verfügung, gewähren Zugang zu günstigen Bankkrediten sowie subventionierten Uni-Fachkräften, berichtet das Wall Street Journal.

00:14:42: In neuen stehenden Zentren wie dem Robot Valley in Shenzhen fließen Milliarden in die Entwicklung von KI Modellen und Robotic Hardware.

00:14:50: Zusätzlich fungiert der Staat das wichtiger Erstabnehmer in den Behörden und staatliche Unternehmen humanoider Roboteinen, Museen oder zur Verkehrsüberwachung einsetzen.

00:15:00: Im Zuge der staatlichen Förderungen sind in China mehr als hundertvierzig Robotik-Startups entstanden.

00:15:05: Die Unternehmen haben den Vorteil kritische Komponenten wie Sensoren, Batterien und Motoren für Roboterhände hast vollständig lokal zu beziehen wodurch sie Änderungen kosteneffizient und schnell umsetzen können.

00:15:19: In den USA betrachtet man die chinesische Robotikoffensive, derweil mit wachsender Sorge.

00:15:25: Um einen drohenden Rückstand abzuwenden bereitet das weiße Haus laut dem Wall Street Journal ein präsidiales Dekret vor welches die US-Robotikindustrie gezielt fördern soll.

00:15:36: Auch wenn die humanoider Robotik derzeit noch am Anfang ihrer kommerziellen Entwicklung steht unterstreichen die jüngsten technologischen Sprünge das Potenzial der Branche.

00:15:46: Der Weg zur flächendeckenden industriellen Reife fordert zwar noch weitere Entwicklungsschritte.

00:15:52: Doch das wachsende Interesse zahlreicher Branchen lässt bereits jetzt erahnen, wie groß die tatsächliche Marktnachfrage künftig ausfallen könnte.

00:16:02: Laut einer Schätzung von Morgan Stanley könnten im Jahr es bis zu hunderttausend humanoide Roboter ausgeliefert werden.

00:16:12: Netflix aktueller Vertrag für alle deutschsprachigen Synkronsprecherinnen und Sprecher ist in seiner aktuellen Form offenbar nicht rechtens.

00:16:22: Das geht aus einem Rechtsgulachtener vor, dass der Deutsche Sprecherverband VDS in Auftrag gegeben hat.

00:16:27: Das Gutachten folgt auf den Widerstand bei Sprechterinnen und Spechern, denen die sogenannte AOR-Vereinbarung auslöste.

00:16:34: Daran verlangt Netflix das SynkonsprecherInnen der Firma weitreichende Rechte an ihren Stimmaufnahmen einräumen Einschließlich der Nutzung für KI-Training, der digitalen Bearbeitungen und Nachbildung sowie der Erzeugung synthetischer Stimmen.

00:16:49: Und das – für einen Zeitraum von fünfzig Jahren!

00:16:53: Der VDS-Rätseln sprach daher von einer Unterzeichnung ab.

00:16:56: Sollten die VDS Mitglieder diesem Rat folgen, könnten erste Netflix Eigenproduktion in absehbarer Zukunft ohne deutschen Ton erscheinen.

00:17:05: Der Online Bookmark Manager Raindrop IO hat eine KI-Assistentin eingeführt.

00:17:11: Sie sucht links, fasst Artikel zusammen und hilft beim Aufräumen der Lesezeichen berichtet Joe Bager von der CT.

00:17:17: Er hat sich Stella einmal genauer angeschaut.

00:17:20: Ich bin mal neuen KI-Funktionen von Webdienzen oder Anwendungen immer sehr skeptisch weil es oft lieblos reingeklatschter Quatsch ist denn nicht richtig funktioniert.

00:17:31: Bei Raindrop

00:17:32: I.O.,

00:17:32: dem Bookmark Manager habe ich das dann aber trotzdem ausprobiert.

00:17:35: die neue Assistentin Stella Weil ich den Dienst ohnehin verwende.

00:17:40: Und was soll ich sagen?

00:17:42: Ich bin sehr angetan.

00:17:45: Ein Buchmarkmanager ist ja häufig dann doch so eine Halde, wo man Sachen abkippt und wenn man sie sucht, dann nicht gut wiederfindet.

00:17:53: Jetzt kann ich einfach aus Teller fragen, such mir doch mal alle Links zu KI Grundlagen raus und kriege ne kommentierte Liste.

00:18:00: Super!

00:18:01: Stella kann auch viel mehr, sie kann Artikel zusammenfassen oder sogar beim Aufräumen helfen.

00:18:07: Das habe ich jetzt noch nicht ausprobiert aber das mache ich vielleicht in der Zukunft mal so.

00:18:11: Bisher funktioniert sie ziemlich cool!

00:18:14: Sie läuft auf einem Quell auf einen Sprachmodell von OpenAI, also die Daten verlassen den Anbieter gar nicht.

00:18:22: Also das wird kein AP genutzt im Hintergrund und sie macht sich zur Nutze dass der Dienst ohnehin eine statische Kopie der Websites anlegt, die verlinkt sind.

00:18:32: Eine ganz praktische Sache.

00:18:33: Kleines technisches Schmankal.

00:18:36: ich muss jetzt gar nicht mehr Raindrop selber benutzen um auf meine Bookmax zuzugreifen weil Stella auch Pam CP Server verfügbar

00:18:44: ist.

00:18:45: Das Ganze, diese ganze Funktion ist Nutzern der Pro-Abonnenten von RANDWOP vorbehalten.

00:18:51: Also man muss ungefähr dreizig Euro im Jahr abdrücken um das nutzen zu können.

00:18:56: aber also ich nutze das eh und find's halt ziemlich

00:18:59: cool.".

00:19:00: Dankeschön Jo!

00:19:02: Eine Forschungsgruppe hat mithilfe von KI die Regeln für ein bislang unbekanntes holmisches Brettspiel rekonstruiert dass auf einem Stein gespielt wurde.

00:19:11: Fotos des Steins zeigen ein twenty-mal vierzehn-anhalb Zentimeter großes Rechteck mit zwei parallelen Linien an den längeren Rändern, vier diagonalen Linie an den Ecken und einer geraden Linie die durch die Mitte läuft.

00:19:27: Gespielt wurde darauf wohl mit kleinen runden Stein.

00:19:30: Mikroskopische Untersuchungen und detaillierte drei D-Scans haben deutlich gemacht dass der Stein um die Linien stärker abgenutzt war!

00:19:38: Auf Basis der Abnutzungsspuren hat eine Forschungsgruppe der Universität Leiden zwei KI-Agenten dazu gebracht, gegeneinander zu spielen und dabei die Regeln zu ermitteln.

00:19:48: Als Ansatzpunkt habe man Spielregeln genommen, die von viel jüngeren Spielen bekannt waren.

00:19:54: Die Abnitzungssspuren passen demnach am besten zur einem sogenannten Blockierspiel in dem es darum geht den Gegenspieler oder die Spielerin an der Bewegung zu hindern.

00:20:03: Die Ältesten dieser Spiele seien bisher aus dem Mittelalter bekannt gewesen.

00:20:08: Die Entdeckung sei deshalb von besonderem Wert.

00:20:10: Damit gäbe es nun ein Beleg dafür, dass solche Blockierspiele bereits Jahrhunderte früher gespielt wurden als bislang bekannt.

00:20:19: Das war das KI-Update vom Haiso Online vom elften Februar in den letzten Jahren.

00:20:24: Eine neue Folge gibt's immer montags, mittwochs und freitags um fünfzehn Uhr!

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