KI-Update kompakt: Apples KI-Bindung an Google und OpenAIs Verzicht, X will Grok sperren

Shownotes

Das ist das KI-Update vom 16.01.2026 mit unter anderen diesen Themen:

Apples KI-Bindung an Google und OpenAIs Verzicht Grok soll gezähmt werden und Kalifornien will es verklagen Eine Halluzination von Copilot hat für ein Stadionverbot für israelische Fans gesorgt Neue Übersetzungsdienste von ChatGPT und Google

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Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.

Transkript anzeigen

00:00:02: Das KI-Update, ein Heise-Podcast

00:00:05: mit redaktioneller Unterstützung

00:00:07: von The Decoder.

00:00:15: Ich bin Marco Pauli und dies sind heute unter anderem unsere Themen.

00:00:19: Apples-KI-Bindung an Google und Open AI's Verzicht.

00:00:23: Grog soll gezähmt werden und Kalifornien will es verklagen.

00:00:27: Eine Halluzination von Co-Pilot hat für ein Stadionverbot für israelische Fans gesorgt und neue Übersetzungsdienste von ChatGPT und Google.

00:00:37: Apple und Google arbeiten also künftig im KI-Bereich zusammen.

00:00:41: Die Sprachassistentin Siri soll mit der Gemini-KI von Google funktionieren.

00:00:46: Eigentlich war Apple ja immer dafür bekannt, die Technologien für die eigenen Produkte selbst zu entwickeln.

00:00:52: In Sachen KI hängt man aber jedoch beständig hinterher, weshalb nun also eingekauft wird.

00:00:58: Ben Schwahn von Heise, Mac & I kann seine Enttäuschung nicht verhehlen.

00:01:03: Schon seit vielen Jahren bastelt Apple am eigenen KI-System.

00:01:08: Die Sprachassistentin Siri existiert beispielsweise bereits seit zehntausendelb.

00:01:13: Und da schafft es der Konzern einer der reichsten des Planeten nicht, ein konkurrenzfähiges große Sprachmodell aufzubauen?

00:01:20: Genauso sieht es nun aus.

00:01:22: Apple hat angekündigt, auf den eigenen Servern künftig ein angepasstes, datenschutzfreundliches Google-Gemini laufen zu lassen.

00:01:30: Nur damit lässt sich offenbar der Traum einer kontextsensitiven Siri, die auch vernünftig dialogfähig ist, umsetzen.

00:01:37: Aber

00:01:37: ehrlich gesagt nutze ich Apple, weil ich eben keine Google-Technik benutzen möchte.

00:01:42: Während Apple mit Hardware und Diensten sein Geld verdient, ist Google nach wie vor zu neunzig Prozent ein Werbekonzern, dessen Geschäftsmodell auf Daten basiert.

00:01:51: Apple betont, Google erhalte diese Daten nicht.

00:01:54: Das sogenannte Private Cloud Compute System macht es möglich.

00:01:58: Ich hoffe sehr, dass das stimmt.

00:02:00: Und dass Apple die Zeit, in der man nun zu Google greift, nutzt, eine eigene innovative KI zu schaffen.

00:02:06: So wie ich das von dem iPhone-Hersteller eigentlich erwartet hätte.

00:02:10: Danke Ben.

00:02:12: Und warum eigentlich arbeitet Apple nun gerade mit Google zusammen?

00:02:16: OpenAI hat offenbar im Herbst vergangenen Jahres bewusst auf eine exklusive Partnerschaft mit Apple verzichtet.

00:02:23: Kim Scheurenbrand vom The Decoder mit den Details.

00:02:26: Wer sich bei der Ankündigung von Apple ab sofort Google's KI-Modelle für Siri zu verwenden, auch gewundert hat, warum nicht OpenAI als primärer Modellifahrern gewählt wurde, es gab anscheinend Kontakt zwischen dem Techie-PD-Hersteller und Apple.

00:02:41: Ein Insider hat nun der Financial Times berichtet, dass OpenAI ein Angebot von Apple abgelehnt hat.

00:02:48: Schlessen plane OpenAI eigene KI-Gräte zu entwickeln, um die großen Tech-Konzerne zu überholen.

00:02:54: Die Entscheidung hat konkrete Folgen.

00:02:56: Apple integriert nun Google's KI-Modell Gemini-Tief in sein Betriebssystem.

00:03:01: ChatGPT bleibt zwar auf dem iPhone verfügbar, dient aber nur noch als optionale Ausweichlösung für Komplexe Anfragen.

00:03:08: CEO Sam Ordman und sein Team hatten ursprünglich gehofft, die Apple-Partnerschaft könne Milliarden Dollar an zusätzlichen Einnahmen generieren und Google's Dominanz auf Apple-Geräten brechen.

00:03:19: Laut dem Magazin The Information brachte der bestehende Deal mit Apple open- kaum zusätzlichen Traffic.

00:03:26: Die neue Gemina-Integration übernimmt nun die alltägliche Nutzerinteraktion mit Siri.

00:03:30: Apple betont, der Google-Deal beeinflusste die chatGPT-Integration aber nicht.

00:03:35: Danke, Kim.

00:03:37: Elon Musk's Chatbot Grog sorgt seit Tagen für Schlagzahlen und jetzt gibt es erste Konsequenzen.

00:03:44: Der Grund dafür ist bekannt.

00:03:45: Nutzer konnten mit Grog anzügliche Bilder von beliebigen Personen erstellen lassen, einfach durch entsprechende Anfragen an die KI.

00:03:53: Malte Kirchner berichtet.

00:03:55: X und XCI haben nun reagiert.

00:03:57: Eine technische Späre soll ab sofort verhindern, dass Bilder realer Personen in Bikinis oder Desus generiert werden können.

00:04:05: Außerdem, die Bildgenerierung steht nur noch zahlenden Nutzern zur Verfügung.

00:04:09: Aber, und das ist das Problem, die Späre scheint noch nicht richtig zu funktionieren.

00:04:14: Einen Tag nach der Ankündigung konnte ein Nutzer immer noch ein Bild des britischen Premierministers Dharma in Bikini erstellen lassen.

00:04:20: Das wirft natürlich Fragen auf.

00:04:22: Interessant ist auch Elon Musk's Reaktion.

00:04:24: Nach einem Mittwoch hatte er betont, Grog erzeugte solche Bilder nicht von selbst, sondern nur auf Nutzeranfragen hin.

00:04:30: Er bestritt auch, dass mit Grog Nacktbilder von Minderjährigen erstellt wurden, einer der schwersten Vorwürfe in dieser Debatte.

00:04:36: Zur anzüglichen Darstellung und Erwachsener sagte Musk aber damals nichts.

00:04:40: Jetzt rudert X zurück.

00:04:41: In der offiziellen Mitteilung ist von einer Null-Toleranz-Strategie die Rede gegen nicht einvernehmliche Nacktbilder und unerwünschte sexuelle Inhalte.

00:04:49: Man wolle solche Inhalte entfernen und gegen die Konten vorgehen, von denen sie stammen.

00:04:53: Bei sexueller Ausbeutung von Kindern sollen sogar die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet werden.

00:04:57: Zusätzlich plant X ein Geoblocking für Länder, in denen solche Deepfakes grundsätzlich verboten sind.

00:05:03: Das Ex überhaupt reagiert liegt wohl auch am wachsenden Druck von außen.

00:05:07: Malaysia hat CROC temporär gesperrt, Kalifornien ermittelt und die EU-Kommission droht mit dem vollen Arsenal des DSA.

00:05:14: Die Europäische Union hatte ex erst kürzlich mit hundertzwanzig Millionen Euro Strafe belegt, wegen mangelnder Transparenz.

00:05:20: Es bleibt also spannend, ob die Maßnahmen diesmal wirklich greifen oder ob CROC weiterhin problematische Inhalte produziert.

00:05:29: Der Weil hat man in Kalifornien am Mittwoch eine offizielle Untersuchung zu der Verbreitung von sexuell explizitem durch grob generiertes Material eingeleitet.

00:05:39: Damit ist der US-Bundesstaat die erste offizielle Stelle der USA, die sich mit den sexualisierten KI-Bildern von Frauen und Kindern auf Elon Musk's Online-Plattform X beschäftigt.

00:05:51: Während eine vierundzwanzigstündige Analyse ergab, dass X nur zu jede Stunde tausende öffentlich zugängliche sexualisierte Deepfakes erstellt haben, gab Elon Musk sich überrascht und erklärte selbst auf X, dass ihm so wörtlich keine Nacktbilder von minderjährigen bekannt sind, die von Grog generiert wurden.

00:06:10: Absolut keine.

00:06:11: So Musk.

00:06:13: Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom sieht dies anders.

00:06:16: Er sagte, Die Entscheidung von XAI eine Plattform für Pädophile zu schaffen und zu betreiben, auf der sie nicht einvernehmliche, sexuell explizite KI-Deepfakes verbreiten können, darunter auch Bilder, die Kinder digital entkleiden, ist abscheulich.

00:06:34: Deshalb habe er den kalifornischen Generalstaatsanwalt aufgefordert, unverzüglich gegen das Unternehmen zu ermitteln und XAI zur Rechenschaft zu ziehen.

00:06:44: Der US-Investor Blackstone plant eine Milliardeninvestition in ein Rechenzentrum im westfälischen Lippetal.

00:06:51: Wie das Unternehmen mitteilte, wurde ein Kaufvertrag für ein Grundstück in einem Industriegebiet unterschrieben.

00:06:58: Finanzkreisen zufolge beläuft sich die Projektgröße auf etwa vier Milliarden Euro.

00:07:03: Mit einer Fertigstellung der Anlage wird erst in den frühen twohntausend dreißiger Jahren gerechnet.

00:07:09: In trockenen Tüchern soll das Vorhaben bis jetzt allerdings nicht sein.

00:07:13: Der Vertrag tritt erst in Kraft, wenn bestimmte Konditionen erfüllt sind.

00:07:18: Das Planverfahren dazu soll zeitnah beginnen.

00:07:22: Das Rechenzentrum soll für Clouddienste und KI-Anwendungen genutzt werden.

00:07:26: Sollte das Projekt tatsächlich umgesetzt werden, wäre es eine der größten Rechenzentrum-Investitionen in Deutschland.

00:07:33: Microsoft investiert bereits mehrere Milliarden Euro für zwei Standorte im Rheinischen Revier westlich von Köln.

00:07:40: Die Schwarzgruppe Muttergesellschaft von Liedl und Kaufland hat im vergangenen Jahr eine elf Milliarden Euro Investition in ein neues Rechenzentrum in Lübenau angekündigt.

00:07:51: China sieht sich selbst in puncto K.I.

00:07:53: Entwicklung gegenüber den USA im Rückstand.

00:07:56: Das liegt auch daran, dass die USA den Export der führenden Nvidia-Chips der Blackwell-Serie verbieten.

00:08:03: Nun hat US-Präsident Trump die Ausfuhr der nicht ganz so guten Nvidia-H-Zwei-Hundert-Chips unter bestimmten Bedingungen erlaubt.

00:08:11: Doch Peking hat seine Zöllner angewiesen, diese gar nicht erst ins Land zu lassen.

00:08:16: Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

00:08:19: Die bisherigen Exportverbote werden von der US-Regierung damit begründet, dass diese die nationale Sicherheit gefährden könnten.

00:08:26: Chinas Militär soll kein Zugang zu den neuesten KI-Beschleunigungen erhalten, um damit eventuell die eigenen Fähigkeiten auszubauen.

00:08:35: Vor fünf Wochen hat Trump jedoch angekündigt, diese Bedenken im Austausch gegen eine twenty-fünfzig-prozentige Strafsteuer fallen zu lassen.

00:08:43: Zumindest gilt das für die H- twohundert Chips.

00:08:47: Nvidia könnte viel Geld damit verdienen.

00:08:49: Bis zu zwei Millionen solcher Chips, so wurde es vermutet, könnten nach China verkauft werden.

00:08:55: Doch bisher ist die offizielle Haltung in China, dass man sich nicht mit den KI-Chips zweiter Klasse abgeben möchte und stattdessen dann lieber die eigenen Produkte verwenden.

00:09:05: US-Verteidigungsminister Pete Hexeth will den KI-Chatbot Grog in die kürzlich initiierte KI-Plattform des US-Verteidigungsministeriums implementieren.

00:09:17: Das kündigte Hexeth während einer Rede am vergangenen Montag bei Elon Musk's Raumfahrtunternehmen SpaceX in Texas an.

00:09:24: Die Integration von Grock ist Teil der KI-Strategie des Pentagon zu der Hexeth in seiner Rede sagte, sehr bald werden wir die weltweit führenden KI-Modelle in jedem nicht geheimen und geheimen Netzwerk unseres Ministeriums haben.

00:09:40: Alle geeigneten Daten aus den IT-Systemen des Militärs sollen für die KI-Nutzung verfügbar gemacht werden, ebenso die aus Geheimdienstdaten banken.

00:09:49: Hexeth sprach von einem verantwortungsvollen Umgang mit KI.

00:09:54: Die Modelle müssten faktisch korrekt und missionsrelevant arbeiten, dabei aber gleichwohl frei von ideologischen Einschränkungen sein.

00:10:02: Man lehne KI-Modelle ab, die es nicht erlauben würden, Kriege zu führen.

00:10:07: Die KI des Pentagon werde nicht woke sein, so Hexeth.

00:10:12: Dafür ist Grog allerdings auch nicht bekannt.

00:10:14: Nach Äußerungen in der Frühzeit seiner Existenz, etwa der, dass Elon Musk, einer der führenden Verbreiter von falsche Informationen auf X sei, wurde Grog geradezu umerzogen.

00:10:26: Heute ist der Chatbot neben der jüngsten Entkleidungswelle dafür bekannt, viele rassistische und antisemitische Äußerungen von sich zu geben.

00:10:36: Mehr als zwei Monate, nachdem in England bei einem Fußballspiel der Europa liegt, die Gästefans aus Israel ausgeschlossen wurden, hat jetzt der zuständige Polizeichef eingestanden, dass in einer Risikoanalyse, die zuvor erstellt wurde, auf ein Spiel verwiesen wurde, das es nie gegeben hat.

00:10:55: Der Verweis kam von einer KI, und zwar von Microsoft's Co-Pilot Martin Holland, berichtet.

00:11:01: Damit bekommt ein ... Seit Wochen in Großbritannien spielen das Skandal noch mal eine neue Richtung.

00:11:08: Und zwar geht es um das Spiel Aston Villa gegen Makabi Tel Aviv.

00:11:13: Das hat Anfang November stattgefunden und damals wurden den Gästefans aus Israel nicht zugelassen.

00:11:19: Da wurde dann erklärt, dass es da Sorge vor Auseinandersetzung und Protesten gibt.

00:11:25: Und damals gab es darüber schon heftiger Auseinandersetzung.

00:11:28: Das hat bis zum Premierminister für Aufsägen besorgt.

00:11:32: Der britische Premier hat das kritisiert.

00:11:34: Auch Israel kam natürlich Kritik.

00:11:36: Und bei der Aufarbeitung dieses Ausschlusses hat dann der Polizeichef, der ist aus Birmingham, also Erstenwiller ist aus Birmingham, hat dann gesagt, er hat dann erst eingestanden, dass eine Risikoanalyse vieler behaftet war.

00:11:52: Also da stand dann drinnen das letzte Spiel, dass Maccabi in Großbritannien geführt hätte, sei vor zwei Jahren, zwei Jahre vorher passiert.

00:12:01: Und das gab es eben nicht.

00:12:02: Und er hat dann gesagt, das sei eine federhafte Google-Recherche gewesen, da wurde er vom Parlament befragt.

00:12:10: Später ist er noch mal dort erschienen, hat dann gesagt, das sei eine Social Media-Recherche gewesen, die da vielhaft geworden ist.

00:12:17: Und erst jetzt hat er eingestanden, dass was naheliegend ist in der aktuellen Zeit, dass es eben eine KI-Halizination war, also dass diese KI das erstellt hat und dass das Microsoftscope haltet war.

00:12:29: Das sorgt natürlich jetzt nochmal für Aufsehen und für heftige Kritik an der Polizei.

00:12:36: Und man muss auch sagen, dieser Verweis auf das Spiel, da steht jetzt nicht drin, dass es irgendwie große Probleme gab.

00:12:41: Soweit man das weiß, das Dokument ist nicht öffentlich.

00:12:44: Soweit man das weiß, ist eben nur der Fehler, dass es dieses Spiel angeblich gegeben hat und dass es das eben nicht gab.

00:12:51: Bislang kenn ich denweise, dass das deshalb abgesagt wurde.

00:12:53: Trotzdem ist das natürlich ein heftiges Problem, dass da offensichtlich niemand nachgefragt hat.

00:12:58: Gab es denn dieses Spiel wirklich, weil man doch davon ausgemusst, dass Leute dann vielleicht gesagt haben, wie ist denn das damals gelaufen beim letzten Spiel?

00:13:05: Das ist ja eben nicht erfolgt.

00:13:07: Und jetzt muss ich halt zeigen, wie das dann noch weitergeht.

00:13:10: Aber natürlich ist das nochmal eine große Wende in diesem Fall und zeigt einmal mehr, wie weit der Einsatz von KI schon Fortgeschrittenes und auch in welchen Bereichen die eingesetzt wird, offensichtlich unkritisch ohne die zu hinterfragen.

00:13:24: Danke, Martin.

00:13:26: OpenAI hat mit ChatGPT Translate jetzt einen eigenen Übersetzungsdienst für mehr als fünfzig Sprachen veröffentlicht.

00:13:34: Die Übersetzungen können an unterschiedliche Zielgruppen angepasst werden.

00:13:38: Dafür stehen vier Schaltfelder bereit.

00:13:40: für eine flüssigere Übersetzung, für eine Formulierung in sachlichem, geschäftlichem Stil sowie für Kinder oder für ein akademisches Publikum.

00:13:49: Eine Eingabe führt dann zum eigentlichen KI-Chatbot mit einem entsprechend vorformulierten Pumpt.

00:13:55: Im Desktop-Modus auf dem PC ermöglicht der OpenAI-Übersetzer ausschließlich Übersetzungen von Texteingaben.

00:14:03: Im Browser auf Mobilgeräten kann auch das Mikrofon für Spracheingaben genutzt werden.

00:14:09: ChatGPT wird bereits seit der Einführung von vielen Menschen auch für Übersetzungen genutzt.

00:14:15: Mit ChatGPT Translate unterstreicht OpenAI die Bedeutung dieser Funktion.

00:14:20: Und Google veröffentlicht mit Translate Jammer ebenfalls und gleich mehrere neue Übersetzungsmodelle.

00:14:27: Diese unterstützen fünfundfünfzig Sprachen und sind in drei Größen verfügbar.

00:14:32: Die Verbesserungen in der Übersetzung gegenüber früheren Modellen zeigen sich insbesondere bei Ressourcenarmen Sprachen.

00:14:39: Bei der Übersetzung von Englisch nach Islandisch sinkt der Fehlerwert um mehr als dreißig Prozent, bei Englisch nach Suaili um rund zwanzig Prozent.

00:14:49: Die Modelle behalten trotz ihrer Spezialisierung die Fähigkeit zur Befolgung auch anderer Anweisungen, so können sie auch Text in Bilder übersetzen.

00:14:59: Die drei Varianten richten sich an unterschiedlicher Hardware.

00:15:02: Das kleinste Modell mit vier Milliarden Parametern ist für mobile Geräte optimiert.

00:15:07: Das zwölf Milliarden Parameter große Modell soll auf Consumer Laptops laufen.

00:15:13: Das größte Modell mit sieben Milliarden Parametern ist für Cloud Server gedacht.

00:15:18: Die Modelle sind auf Kaggle und Huggingface verfügbar.

00:15:22: Im Kreativbereich fragt man sich schon länger, wie umgehen mit KI-generierten Inhalten.

00:15:29: Eine Frage, die die Musikplattform Bandcamp nun klar für sich und ihre Inhalte beantwortet hat.

00:15:35: KI-generierte Musik wird ausgeschlossen.

00:15:38: Auf der beliebten Plattform Bandcamp können Musiker und Musikerinnen ihre Musik veröffentlichen.

00:15:43: Zum Thema KI schreibt Bandcamp jetzt, Musik, die vollständig oder zu einem wesentlichen Teil mit KI erzeugt worden ist, ist auf Bandcamp nicht erlaubt.

00:15:54: Wir wollen, dass Musiker weiter Musik machen und Fans darauf vertrauen können, dass die Musik, die sie auf Bandcamp finden, von Menschen geschaffen wurde.

00:16:04: Auch in anderen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft gibt es Unternehmen, die von sich aus den Einsatz von KI ausschließen.

00:16:12: So hat die Firma Games Workshop, Hersteller des Tabletop Games Warhammer, seinen Angestellten den Einsatz von KI explizit untersagt.

00:16:20: Auch Games Workshop setzt auf menschliche Kreativität und das, wir haben im letzten KI Update darüber berichtet, sehr erfolgreich.

00:16:30: Wikipedia hat mehrere große KI-Unternehmen als zahlende Partner gewonnen.

00:16:34: Amazon, Meta, Microsoft, Mistral AI und Perplexity sind im Partnerprogramm Wikimedia Enterprise beigetreten.

00:16:42: Zuvor waren bereits unter anderem Google und Ecosia Partner.

00:16:46: Die Firmen nutzen die Schnittstelle von Wikimedia Enterprise, um Wikipedia Inhalte in ihre Produkte einzubinden.

00:16:53: Wikipedia gilt als einer der hochwertigsten Datensätze für das Training großer Sprachmodelle.

00:16:59: Die Inhalte speisen auch die Antworten von Chatbots, Suchmaschinen und Sprachassistenten.

00:17:05: Die Wikimedia Foundation sieht menschlich gepflegtes Wissen im KI-Zeitalter als wichtiger denn je an.

00:17:12: Ohne finanzielle Beiträge sei das offene Wissensmodell aber stark gefährdet.

00:17:17: Bereits Ende Oktober beklagte Wikipedia einen Besucherschwund durch KI-Systeme bei gleichzeitigem Abgreifen der Inhalte durch KI-Crawler.

00:17:26: Die KI-Systeme spielen Wikipedia-Inhalte dann aus, ohne Nutzer auf die Webseite zu bringen.

00:17:33: Die Organisation forderte daraufhin öffentlich die großen KI-Unternehmen dazu auf, die angebotene Programmierschnittstelle Wikimedia Enterprise zu nutzen und Lizenzen zu zahlen.

00:17:46: Das war das KI-Update von heise online vom sechzehnten Januar.

00:17:51: Eine neue Folge gibt es immer, Montags, Mittwochs und Freitags um fünfzehn Uhr.

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